Ihr Leben zerstört? Sie meint wohl ihre letzte Möglichkeit, legal an Geld für Alk zu kommen.
Das find ich sehr hart.
Ihr Leben zerstört? Sie meint wohl ihre letzte Möglichkeit, legal an Geld für Alk zu kommen.
Das find ich sehr hart.
Ich kann das Verhalten deiner Tochter leider nachvollziehen, weil es mich an mich erinnert.
Liebe Hera,
danke für deine Offenheit. Ich hab schon manchmal das Gefühl gehabt, dass meine Tochter sich wie verrückt gegen die Vorwürfe des Expartners, Nachbarn und gegen meine Vorschläge gewehrt hat.
Deshalb hatte ich mich schon ein wenig zurückgezogen.
Nun halte ich Abstand. Ich kann nicht verhindern dass sie trinkt, betrunken Auto fährt und einfach nur noch dahin vegitiert.
Ihr Körper wird das auch nicht mehr lange aushalten. Sie hat schon lange Magen und Darmprobleme, isst nicht, trinkt lieber, geht nicht zum Arzt da sie nicht mehr krankenversichert ist.
Mit einer Größe von 178 cm wiegt sie gerade mal 45 kg. Aber ich kann nichts tun.
Das muss in meinen Kopf. All meine Bemühungen sind gescheitert. Ich musd loslassen.
Liebe Grüße Olli57
Mag sein, aber hier geht es um die Mutter, die versucht, sich durch den Austausch hier aus ihrer Co-Rolle zu befreien.
Ich verurteile die Tochter nicht, möchte ja selbst nicht für meine Sucht verurteilt werden. Ich habe nur versucht, dem Pauschalvorwurf auf den Grund zu gehen und ihm dadurch etwas von seiner Macht zu nehmen.
Denn mir, egal, ob als Alkoholikerin oder als Co, hat es geholfen, der ungeschminkten Wahrheit ins Auge zu sehen - oder es zumindest zu versuchen.
(mein letzter Beitrag bezog sich auf Heras letzten Beitrag, kann schon seit einiger Zeit nur noch schlecht oder gar nicht mehr zitieren).
Vielleicht ist es leichter für Dich, das im Fall des Falles auch durchzuhalten, wenn Du etwas vorbereitest, was Du Ihr dann in die Hand drücken könntest?
Liebe Rennschnecke,
habe mir jetzt mal die Anschriften und Informationen zu Obdachlosenunterkünften in unserer Stadt besorgt, auch mit Beratungs- und Hilfsangeboten, damit ich im Ernstfall vorbereitet bin. Mit einem Brief muss ich mir das noch überlegen.
Im Moment fehlen mir die Worte.
Danke für deinen Zuspruch und die Vorschläge. Das hilft mir sehr.
Liebe Grüße Olli57
Mag sein, aber hier geht es um die Mutter, die versucht, sich durch den Austausch hier aus ihrer Co-Rolle zu befreien.
Ich verurteile die Tochter nicht, möchte ja selbst nicht für meine Sucht verurteilt werden. Ich habe nur versucht, dem Pauschalvorwurf auf den Grund zu gehen und ihm dadurch etwas von seiner Macht zu nehmen.
Denn mir, egal, ob als Alkoholikerin oder als Co, hat es geholfen, der ungeschminkten Wahrheit ins Auge zu sehen - oder es zumindest zu versuchen.
Natürlich nicht, du hast kein Recht, über jemanden zu urteilen. Und ja, das mag alles so sein. Aber die ungeschminkte Wahrheit ist eben auch, dass ich weiß, wie sich das anfühlt und ich werde mich auch nicht von mir und meiner Vergangenheit distanzieren. Ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat und wie ich auch schon dachte: "Lasst mich in Ruhe und hört auf, euch in mein Leben einzumischen, ihr versteht sowieso nicht, wie es mir geht."
Ich zieh mich nun aber zurück, weil das nicht meine Baustelle ist, es hat mich nur berührt Olli57
Alles Gute dir!
Hera
Ich weiß noch, wie sich das angefühlt hat und wie ich auch schon dachte: "Lasst mich in Ruhe und hört auf, euch in mein Leben einzumischen, ihr versteht sowieso nicht, wie es mir geht."
Liebe Hera,
es,hat mir sehr geholfen zu lesen wie es dir ging und was du gefühlt hast.
Es war für mich eine Bestätigung meiner Wahrnehmung über meine Tochter und es hilft mir konsequent zu bleiben. Danke dir
Liebe Grüße Olli57
Glückwunsch liebe Bibi, wünschte meine Tochter würde hier im Forum landen und deine tolle Erfolgsgeschichte lesen.
Liebe Grüße
Olli57
Hallo Olli,
das habe ich gerade in Bibis Thread gelesen. Wichtig ist, daß du deiner Tochter auf gar keinen Fall dieses Forum empfiehlst. Denn das hier ist jetzt deine SHG. Du könntest nicht mehr frei schreiben.
Liebe Grüße, Linde
Hallo Linde,
selbstverständlich werde ich meiner Tochter dieses Forum nicht empfehlen.
Ich fühle mich hier geschützt und unterstützt.
Ich habe keinen Kontakt mehr und will sie auch hier nicht haben.
Liebe Grüße Olli57
Liebe Bibi,
wie gehst du damit um, dass dein Sohn Alkoholiker ist.
Hat er mitbekommen wie tapfer und kosequent du den Weg in die Abstinenz gehst.
Hallo Olli,
ich komme mit Deiner Frage mal zu Dir.
Mein Sohn ist 36 und begann mit 15/16 nach dem Fußball- und Handballtraining mit seinen Sportsfreunden zu trinken. Ich fand nichts dabei da ich selbst trank. Wir haben als er dann volljährig war auch gemeinsam Bier gekübelt.
Um mich kurz zu fassen. Ich habe den Kontakt mit ihm auf ein Minimum eingeschränkt. Ich unterstütze ihn nicht mehr finanziell. Er weiß das er jederzeit hier auftauchen kann (er hat einen Schlüssel) wenn er nüchtern ist. Wir telefonieren und schreiben uns via Whattsapp wenn er nüchtern ist.
Er kennt meinen Weg! Deshalb auch der Abstand. Er sagt mir immer wie stolz er auf mich ist. Ich habe noch Hoffnung, dass er aufwacht und sich vom Alkohol verabschiedet. Aber das kann nur er tun! Ich kann es für ihn nicht erledigen.
LG
Bibi
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