Hallo Freunde,
es ist in Worten nicht zu erfassen, nichts ist vergleichbar.Wenn überhaupt hatte ich ähnlichen Gefühle, als ich meiner Mutter vor vielen Jahren beim Sterben durch Krebs zusehen mußte. Als feststand, dass auch meine Tochter sterben würde und ich irgend wie versuchte den Kopf über Wasser zuhalten,hatte ich diesen Egoismus am Leben zu bleiben völlig verloren.Ich wußte was auch immer kommt, es kann nicht schlimmer sein als dein eigenes Kind zu beerdigen.Also atmen,trinken, essen, schlafen...
Irgenwie weiter, egal was sonst passiert, egal wer hier was in meiner Umgebung tut, mir sagt, oder von mir will.Immer weiter,immer weiter...
Heute etwa 2 Jahre später,siehe ich wieder einem Menschen beim sterben zu,die Person die ich liebte verändert sich, langsam, sehr langsam,aber ich weiß irgend wann ist sie weckgesoffen, langsamer als bei den letzten, aber immer mit dem gleichen resultat.
Wenn ich jetzt die Fliege mache abhaue.Hätte ich das Gefühl, von ich habe dich im Stichgelassen.Ich weiß sie wird weiter trinken immer wieder und immer weiter, ich werde belogen und verarscht wo immer es um den Stoff geht.Jetzt soll es Schluss sein, bin am Ende egal, welche Gefühle ich habe, ich weiß dass es an der Zeit ist zu überleben.
Das der Abschied schon begonnen hat,aber auch der Anfang von weiteren Schmerzen,trännen und Verzweifung.
So als hätte dir gerade jemand gesagt, dass dir das liebste auf der Welt bald sterben muß.Es ist das gleiche Gefühl...