moin süße
meine mutter hat zwar (meines wissens) keene leberzirrhose, aber den gedanken "wird wohl nicht mehr lang gut gehn bei ihr" kenn ich nur allzu gut.
für mich is das ne sache wo ich beschlossen hab, das ich mich net näher mit dem gedanken beschäftige. blitzt der gedanke auf (z.b. vor paar tagen weil die mutter eines bekannten von mir gestorben is, welche etwa so alt is wie mei mutter), dann schieb ich die gedanken beiseite, gelingt mir auch ganz gut. anfangs braucht ich dafür irgendne beschäftigung aber inzwischen klappts auch ohne. manch einer mags vielleicht verdrängen nennen, is mir ehrlich gesagt piep
für mein empfinden fahre ich für mich damit momentan am besten...
ich denk mir dabei halt:
- darauf hab ich sowieso keinerlei einfluß
- wann der zeitpunkt dann wirklich da is, das weiß ich erst wenn er da is, das kann in einem jahr sein oder auch in 20 und auch wenn deine mutter scho ne zirrhose hat und weitertrinkt - deswegen kanns trotzdem noch jahre dauern. kann, muss aber nicht...
- der tod meiner mutter is für mich ne sache wo ich mir denk da kann ich versuchen mich drauf vorzubereiten wie ich will, wenns dann soweit is, is eh alles anders. für mich wäre das ein herunterziehn jetzt, genauso aber auch logischerweise wenn sie dann stirbt und egal wie ich mich vorher mit beschäftige, situation 2 wird genauso hart und schwer sein wie wenn ich mich drauf nicht vorbereite. das langt mir dann noch, muss ich mir aber nicht mein jetztiges wohlbefinden davon runterziehn lassen.
so halt meine herangehensweise in diesem punkt, ob sie die richtige is - keine ahnung. ich glaub nicht mal das dabei ein richtig oder falsch gibt, was für jedem das beste is, muss jeder für sich selbst herausfinden. und für mich is das momentan der "beste" weg.
ich wünsch dir nen schönen sonntag, viel spaß mit den schwiegereltern!
knutscha von der dani, die auch gerne dartet ![]()