Beiträge von Barthell

    Hallo Anita,

    Willkommen im Forum.

    Alkoholiker sind perfekte Schauspieler und Lügner.

    Da kann es eigentlich nur eins geben, auch wenn's weh tut: umdrehen und gehen. Das hast du ja schon getan.

    Was du übersehen hast? Nix .)

    Was du tun kannst damit es dir Besser geht? Lass ihn hinter dir, lerne auf dich zu Achten, lerne wieder was dir gut tut.

    Normalerweise sollte hier der Link zum Freischaltungs Antrag stehen, den bekomme ich am Handy leider nicht eingefügt .) Da kommt sicher bald jemand.

    Ganz viel Stärke in der Situation.

    Grüße

    Barthell

    Hallo Minni,

    willkommen auch von mir im Forum,

    Du hast ja für dich schon erkannt, dass du ein Problem hast.

    Ich verstehe das so dass du aktuell noch trinkst aber komplette Abstinenz anstrebst?

    Deine beiden "Beratungserfahrungen" sind natürlich so nicht akzeptabel, was nicht heisst, dass es nicht auch anders gehen kann.

    "Einfach nichts trinken" klappt nicht, das merkst du ja selbst. Verurteilen musst di dich deshalb nicht, es ist eben eine Krankheit, da ist der "freie Wille" nichtmehr vorhanden.

    Ich schätze mal beim Arzt warst du auch schon und eine andere Möglichkeit der Betreuung ausser der die du schon probiert hast gibts vor Ort nicht?

    soweit erstmal zu meinen Fragen ;)

    Hier wird dich niemand Verurteilen.

    Grüße

    Barthell

    Hallo Anna,


    Willkommen im Forum,

    Nein, da es für DICH ein Problem ist, übertreibst du erstmal gar nicht.

    Es stört dich Du sollst Rücksicht nehmen? Er dagegen nicht da ist finde ich ein Ungleichgewicht...


    Ich bin grade auf'm Sprung sonst würde ich noch mehr schreiben .)

    Grüße

    Barthel

    Hallo Raini,

    willkommen im Forum, dass du Quartalsäufer erwähnst: "Siehst du dich als Alkoholiker?"

    Alkolismus kann jeden treffen, alle Gesellschaftlichen Schichten, Berufe usw.

    Im Normalfall raten wir zum Arztbesuch, da ein Kalter Entzug potenziell tötlich enden kann auch wenn er schon 1000 mal gut gegangen ist.

    hast du denn schon einmal mit einem Arzt oder bei der Suchtberatung über deine Bedenken gesprochen, bzw. was spricht aus deiner Sicht dagegen?

    (Suchtberatung geht meist anonym zumindest die ersten Termine)

    Ansonsten orientieren wir uns hier an den Grundbausteinen:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Was würdest du denn ändern wollen?

    Grüße

    Barthell

    Hallo Duke,

    ich habe auch bis zum Ende gelesen ;)

    Danke für deine Vorstellung und Offenheit, und Gratulation zu den 3 Jahren.

    Willkommen im Forum, die weiteren Schritte zur Freischaltung hat Hartmut ja schon verlinkt,

    Alles Gute und einen ruhigen Tag

    Barthell

    Hallo Ratlos,

    was hält dich denn noch?

    Das das Wunder nicht eintritt hast du ja erkannt, das ist schon sehr viel wert.

    Wichtig ist es dich nicht noch weiter auf zu reiben.

    Beworben hast du dich ja schon ich denke du wirst in Kürze freigeschaltet ;)

    Grüße

    Barthell

    Hallo Sutera,

    willkommen im Forum, was du beschreibst ist ziemlich typisch, siehst du dich denn als Co.Abhängig?

    ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Ganz links liegen lassen oder doch gewisse Hilfe signalisieren?

    Kann es jemand nach einer 20-jährigen Säuferkarriere überhaupt noch schaffen, noch etwas zu ändern oder ist er ein hoffnungsloser Fall?

    Punkt 1) liegen lassen, denn du hast mehr als genug Hilfe signalisiert, geboten und gegeben.

    Punkt 2) ja er kann es schaffen, das liegt aber nicht an dir, nicht an seinen Eltern oder irgendwem/irgendetwas ausser ihm selbst.

    Wir können ihm auch nicht helfen ... aber wir können DIR helfen :)

    Grüße

    Barthell

    [...]

    Das ist das größte Problem. Das sehe ich auch so. Ich denke das es mit der Weiterentwicklung der Digitalisierung irgendwann auch Face to Face online Gruppen geben wird. Ist jedoch Zukunft Musik.

    [...]

    Zumindest während den Lockdowns hat sich unsre Kreuzbund Gruppe online mit Kameras getroffen, würde mich nicht wundern wenn da neue Konzepte in garnicht all zu ferner Zukunft kommen werden.

    Immer wieder mal lese ich von "Neuen" oder auch von immer wieder rückfälligen, dass Strategien für eine bewusste Konfrontation mit Alkohol entwickelt wird um an nassen Festivitäten, Meetings, Sauf Veranstaltungen teilzunehmen. Dann auch noch verkrampft versucht wird, sich nicht als Alkoholiker in Gefahrensituationen zu „Outen".


    Was für mich nichts anderes ist, wie das Verhalten in der nassen Zeit. Verheimlichen, Vertuschen und im Kampf stehen. Nichts anderes ist es, wenn ich mich bewusst darauf vorbereite. Da hatte ich auch im Vorfeld geglaubt nur ein Glas trinken zu können.


    [...]


    Wenn dann Argumente am Anfang des Weges kommen "Ich kann mich ja nicht einschließen, nicht allem aus dem Weg gehen, möchte ja am sozialen Leben teilnehmen" hat es noch nicht verstanden, dass es nasse Argumente sind. Zudem für sich wegschiebt oder auch akzeptiert, dass Alkoholismus ungestoppt in den Tod geht.


    [...]

    Hallo Hartmut,

    schöne Gedanken!

    Ich habe für mich als Strategie festgestellt, dass Offenheit und ehrlicher Umgang mit der Krankheit für mich eine bisher gute Strategie waren.

    So weiss mein berufliches Umfeld bescheid ebenso erwähne ich es bei Seminaren oder Lehrgängen "die ans Eingemachte" gehen zumindest dem Leiter/Trainer oder einer Vertrauensperson gegenüber.

    Das hat für mich eine Schutzschild-Funktion und NEIN das mache ich nicht um Verantwortung ab zu geben, aber wenn ich abends in der Geselligen Runde oder bei der Weihnachtsfeier oder in einer stressigen Situation oder oder oder, dann einfach gehe weil's mir zuviel wird, weiss zumindest jemand Bescheid dass es nicht gegen die Gruppe geht und ich habe eine "Legitimation" einfach gehen zu dürfen ohne ein schlechtes Gewissen, (dürfte ich zwar so auch aber grade am Anfang fand ich das sehr Hilfreich).

    Als extrem-Strategie habe ich das Wort "Blaulicht" bzw. ein "T" (Auszeit) mit den Händen, das meinem Gegenüber signalisiert, dass es grade zuviel wird, und ich "raus" muss aus der Situation.

    Das habe ich für mich als Sinnvoll erachtet einfach um die Sicherheit zu haben, dass ich wenn es mir zuviel wird nicht rumeiern muss sondern eine klare Strategie habe und mir nicht erst wenn's soweit ist etwas zusammenschustern muss.


    Da der Faden "Strategien" beeinhaltet im Titel denke ich passt das ganz gut rein.

    Grüße

    Barthell

    Hallo Anna,

    Willkommen im Forum,

    Ich kenne einige Fälle die ähnliches Erlebt haben, bin allerdings "von der Anderen Seite", das hat mich immer sehr betroffen gemacht.

    Klar es ist "Papa" ... aber genau darum ist es so schwer zu Helfen und es zieht die Mitbetroffenen so hart mit runter,

    wenn du dich weiter hier austauschen möchtest, melde dich bitte

    mit dem Hinweis, dass du dich hier schon vorgestellt hast, dann schalten wir dich frei. Solange kannst du gerne hier noch Schreiben :)

    Grüße

    Barthell

    Hallo Fee,

    willkommen auch von mir im Forum.

    Es gibt viele hier die sich spät von ihrem Alki getrennt haben.

    Lies dich einfach mal durch die Tagebücher, ich denke du wirst viel finden in dem du dich siehst.

    Bei Fragen ... immer her damit!

    Grüße

    Barthell

    Hallo Blubbi,

    Willkommen im Forum.

    DU BIST AN NIX SCHULD!

    Das ist typisches Verhalten.

    Fristlos entlassen wegen Krankheit darf man nicht, ist aber auch nicht dein Problem.

    Was hält dich bei ihm?

    Er soll sein Leben in den Griff bekommen und du darfst und sollst dein eigenes schützen.

    Wie er mit dir umgeht geht garnicht!

    Nur kommt das bei ihm nicht an... Darum oft der Rat, setz ihn vor die Tür, lebe dein Leben und lass ihn seins verdauen, aber lass dich nicht mit in den Abgrund ziehen.

    Gruß

    Barthell