Beiträge von achelias

    Ich wusste anfangs ja nicht auf welche Trigger ich alles so reagiere, also konnte ich mich auch nicht vor allem schützen.

    Mich triggerte beispielsweise bestimmte Musik, die plötzlich im Autoradio kam, gewisse Songs, Sonnenschein, Autofensterscheibe runter...und plötzlich Saufdruck bekommen! :huh:

    ... man kann auch selbst viel tun, um nicht in Saufdruck-Situationen zu kommen.

    Nämlich, sich konsequent von bekannten Triggern fernzuhalten...aber alles kann man auch nicht vorhersehen.

    Sollte es trotzdem zu Triggersituationen kommen, kann ich nur raten: Schnell aus der Situation raus!

    Trigger lösen diesen Suchtdruck aus.

    Das kann alles mögliche sein, eine vertraute Situation bei der ich früher trank, Bilder im Kopf … Gedanken.

    Wie werde ich diese Trigger/ Auslöser wieder los, dauerhaft? Verblassen sie einfach so mit der Zeit oder kann ich aktiv etwas tun?

    Der Notfallkoffer zeigt da einige Möglichkeiten, wie ich mich ablenken kann, für den Moment.

    Doch was mache ich, wenn diese Trigger nicht verblassen? Kann ich immer nur vor ihnen fliehen?

    Hallo Andrea,

    so wie du es schilderst, bleibt wohl nur der Rückzug, du versuchtest alles, reden, überzeugen, bitten, betteln … seine Reaktion – er betäubt sich, dann tut ihm alles wieder so leid, er wird zum Häufchen Elend und versinkt im eigenen Mitleid. Bestimmt nicht das erste Mal (?).

    Selbst ein Besuch in der Psychiatrie brachte nichts

    Ich nahm nicht an, daß es bereits so schlimm ist, drum meine Äußerung zur Wesensänderung.

    Ab einem gewissen Stadium der Krankheit, kann man natürlich nichts mehr mit A-ha-Effekten, Reden, Einsicht erwarten, erreichen. Da appelliert man gegen eine Wand!

    Das kenne ich von meinem Vater. Irgendwann kam der Zeitpunkt, da hatte ich den Eindruck, ich redete mit einem Schwachkopf (verzeih` den Ausdruck, mir fällt kein treffender ein), er konnte mir im Gespräch nicht mehr folgen. Es war traurig anzusehen, doch all meine Argumente waren wie Schall und Rauch, die einzige Reaktion (je nach Alkoholisierungsgrad), war Jammern, dann, mehr alkoholisiert, kamen Aggressionen, sogar Beschimpfungen. Mein Vater war einmal ein intelligenter, gebildeter Mensch, nun war er es nicht mehr, er hatte seinen Verstand, seine Empathie förmlich versoffen. Sein Gehirn funktionierte nicht mehr so, wie wir uns es vorstellen. Damals las ich viel über die Wirkung von Nervengiften, die Weiterleitung von Informationen über die Synapsen, einfach ausgedrückt, Alkohol stört dieses Gesamtsystem erheblich, anfangs nur temporär, dann dauerhaft. Selbst ein Arzt kann da nur vage Vermutungen anstellen.

    Ich begriff (schmerzlich), ich kann nichts mehr tun, das hat bei mir ein paar Jahre (!) gedauert.

    Ich gebe dir Recht, du mußt die Trennung gut planen, für dich.

    Für deinen Freund kannst du nicht planen, das versuchtest du in der letzten Zeit ja schon. Du machst dir Gedanken, ob er dann nicht zu doll abstürzt.

    Meine Erfahrung war, das es völlig irrelevant war, was ich mir für Gedanken (über meinen Vater) machte, ich hatte nur die Wahl zwischen weiter „Krankenschwester“ / Co. spielen oder mich befreien, denn es ging zunehmend an meine Substanz.

    Ich brach den Kontakt gänzlich ab, er soff dann noch etliche Jahre weiter, besser wurde es mit Sicherheit nicht.

    Man geht nie mit gutem Gewissen, so meine Erfahrung, doch mit dem Wissen, daß man das Richtige tat, für sich.

    die Wesensveränderung merkst du doch theoretisch bei jedem Schluck.

    Wesensveränderung … merkst du doch theoretisch bei jedem Schluck, wie bei jeden „normalen“ Trinkenden auch, man wird immer „verzauberter“ für den Moment. Doch darauf zielte wohl nicht die Frage.

    Nüchtern war ich verletzlicher, dünnhäutiger, kritikunfähiger, nahm alles sehr schnell persönlich, wurde trotzig, unausgeglichener, war froh, wenn ich zu Haus war, dort wo ich trinken konnte. Dann trinkend war ich selbstsicherer, o.g. war fast nicht mehr vorhanden.

    Ich glaube nicht, daß es die Wesensveränderung gibt. Alkohol enthemmt, macht lockerer, lässiger, Sorgen und Ängste treten in den Hintergrund, wir kennen das alle.

    Mit zunehmendem Konsum, gewöhnte ich mich an diese „Leichtigkeit“, ich nahm Alkohol wie ein Medikament, wie eine Kopfschmerztablette, es hob meine Stimmung, ließ meine Sorgen verschwinden.

    Ich bemerkte es nicht, ich bemerkte zwar, daß immer mehr trank, doch mehr auch nicht, es war mittlerweile zu meiner Normalität geworden und sooo schlimm war es ja nicht, immerhin funktionierte ich, so dachte ich damals. Realitätsverdrängung, ein Abwehrmechanismus.

    Eigentlich (!), wußte ich wie gefährlich Alkohol sein kann, mein Vater war ein Säufer. Aber nur eigentlich.

    Niemand sprach mich an, nahm mich ins Gebet, ein paar flapsige Bemerkungen, die gab`s. Hinterher waren alle klüger, die wußten es ja alle, sowieso.

    Ich frage mich immer, wie bringe ich einen Alkoholiker oder bedenklich viel trinkenden zur Einsicht?

    Natürlich muß ich ihn ansprechen, muß einen Zugang zu ihm finden (wenn er nüchtern ist), muß in der Sprache sprechen, die er versteht, nur Vorwürfe und Appelle helfen da wenig.

    Ich muß ihn erreichen, seine Vernunft, nicht meine!

    Vorwürfe sind da wenig hilfreich, ich muß mit A-ha-Effekten arbeiten, ein Psychologe macht auch nichts anderes, er ist nicht (familiär) vorbelastet und will mir bestenfalls nichts aufzwängen, er überläßt es mir, mich zu entscheiden. Ich als Alkoholiker muß mich ja auch entscheiden.

    Oh, ich kam vom Thema ab.

    Hallo Andreag_h,

    Magenbluten … na wenn er da nicht zur Einsicht kommt … und seine Sucht nicht bekämpfen will/ kann, dann soll er mal bitte einen Arzt fragen, wie lang das noch so funktioniert.

    Auch ein Freund hatte auf Grund seiner Trinkerei, einen (?) Magendurchbruch, div. Geschwüre, nach einem Krankenhausaufenthalt, hielt er längere Zeit durch, doch begann dann wieder mit Alkohol, vorsichtiger zwar, doch gingen die Magenprobleme wieder von vorn los. Na ja …

    Ich kann gut verstehen, daß du die Saison noch mitnehmen willst, nicht nur wegen des Verdienstes, vielleicht wird er ja noch wach und will etwas tun. Vielleicht ..

    Dieses Zerrissensein, zwischen Vernunft und Hoffnung/ Hoffnungslosigkeit, fast lähmend, macht einen zu schaffen … was tun? , wenn man alles hinschmeißt und geht … wohin? Und dann?

    Wieder von vorn anfangen, womit?

    Es könnte alles so schön sein, wäre nicht dieser schei.. Alkohol … Ist es aber nicht!

    Ich finde es nicht verwerflich, daß du dich vorbereitest auf einen eventuellen Rückzug und deine Sachen in Ordnung bringst, im Gegenteil.

    Ich finde, du bist verdammt gut aufgeräumt, im Kopf, Respekt.

    Ich kann kann dir keinen Tipp geben, mir fällt kein Ideal ein. Du kannst nur Für und Wider abwägen.

    Hast du mal beim AMS nachgeschaut, nachgefragt, wegen einer alternativen Beschäftigung, wenn es eng wird? Vielleicht kann man ja noch mal in Österreich durchstarten?

    „FUNKTIONIEREN“

    ich wünsche dir, dass du auch mal das gefühl zulassen kannst NICHT zu funktionieren. ...

    So unterschiedlich können Aussagen interpretiert werden, wenn man (ich) sich nicht eineindeutig ausdrückt.

    Ich meinte, „funktionieren“ im Sinne: Du für Dich!

    Daß du mit dir im Reinen bist, du zufrieden mit dir bist, daß du auf dich achtest, losgelöst von deinem Umfeld. Du, der wichtigste Mensch, in deinem Leben. Wenn Du zufrieden bist, ausgeglichen, froh, färbt das ab, auf Kinder, deine Mitmenschen.

    Dein Umfeld reagiert auf dein Wesen, wie du was ausstrahlst, im Positiven, wie im Negativen.

    Anneliese rückte den Fokus auf funktionieren für Andere, nach außen hin. Genau dieses meinte ich eben nicht.

    Auch ich habe Jahrzehnte lang versucht, nach außen hin zu funktionieren, eine Fassade aufrecht zu erhalten und zerbröselte (innerlich) langsam selbst, wurde unzufrieden, unausgeglichen, auch mal krank, näherte mich dem „Zusammenbruch“. Ich benötigte dringend eine Auszeit, Zeit zum Erholen, sich sammeln, um mir klar zu werden, was ich überhaupt will, was ich nicht wollte, wußte ich.

    Oft ist da ein Ortswechel, Umgebungswechsel sehr hilfreich.

    Die Pubertät ist eine psychische Krankheit. :?

    Nur ist sie zum Glück zeitlich begrenzt, bei den meisten jedenfalls.

    Und man gewöhnt sie sich nicht an, im Gegensatz zum Alkohol.

    Alex07 , jeder Alkoholiker der sich hier anmeldet, weiß was mit ihm los ist, entweder noch oder in der Vergangenheit.

    Viele suchen hier Tipps, Bestätigung, Austausch mit Betroffenen, niemand benötigt einen Test der ihm seine Erkenntnis bestätigt, daß da etwas arg schief lief, mit seinem Alk-Konsum.

    Wenn ich etwas schwer oder gar nicht mehr kontrollieren kann, bin ich süchtig, wenn der Soff mein Gehirn soweit veränderte, das ich ihn förmlich benötige zum "Seelenheil". Da ähneln sich alle psychoaktiven Substanzen.

    Zitat

    Das Thema "Psychsomatische Krankheiten" interessiert mich. Hat jemand Erfahrungen damit bzw. mag mir sagen, worunter ihr leidet?

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft wir Menschen unseren Körper (Krankheiten) von unseren Seelenzustand zu trennen glauben.

    Wir haben scheinbar vergessen, daß wir nur im Ganzen halbwegs, tadellos funktionieren können. Sind wir zufrieden, sind wir achtsam und pflegen unseren Körper, geht`s uns gut, genau das trifft auch für unsere Seele zu.

    Bei Streß, war ich oft unkonzentriert, fühlte mich sehr unwohl, meine Verdauung rebellierte und mein Sehvermögen war zeitweilig beeinträchtigt.

    Das bemerkte ich alles schon, doch ich ignorierte es und suchte allerlei Ausreden, ging zum Arzt, welcher mir dann irgendwelche Mittel verschrieb oder ich betäubte mich am Abend mit Alkohol.

    Ich bekämpfte (!) immer nur die Wirkungen, nie veränderte ich die Ursache. Ich, das vernunftbegabte Tier, von Intelligenz überschüttet, handelte wider der Vernunft … ich muß arbeiten, ich muß funktionieren, koste es was es wollte, zum Arzt gehen oder selbst medikamentieren (zu oft tat ich es mit Alkohol), Hauptsache die Wirkung (Ausfälle) wird gemildert.

    Irgendwann kommt der Zusammenbruch, Alkoholismus, Tablettenabhängigkeit, Magengeschwür, Depression, Unachtsamkeit (Bein gebrochen, Autounfall oder sonst was), erst wenn das System (ich) zusammenbricht, ich nicht mehr kann, suche ich mir Hilfe. Gehe zu Therapie, nehme mir eine Auszeit (Urlaub) o.ä. .

    Doch wirklich ändere ich nichts, grundlegend. Es muß ja irgendwie weiter gehen …

    Ich leide darunter, daß ich es nicht vorher bemerkte, dieses Ungleichgewicht in mir, daß ich es verlernte auf die Zeichen meines Körpers zu hören, zu achten. Ich leide praktisch unter meiner eigenen Dummheit, meinem Unvermögen.

    Zitat

    Der Übergang von Missbrauch zur Sucht ist schleichend und nicht verifizierbar.

    Es gibt aber auch eine rein psychische Abhängigkeit.

    Damit fängt ja alles an, aus Trinken, wird regelmäßiges Trinken und dann ständiges. Irgendwann, wird aus vermeintlichem Genuß Sucht.

    Ist es die nicht Grundlage für eine Sucht überhaupt, die psychische Abhängigkeit? Ich „will“ trinken, um bestimmte Zustände zu erreichen. Ich kann den Drang nicht unterdrücken.

    Ich erliege immer wieder der Versuchung, um mir diese Zustände zu verschaffen, das habe ich vorher gelernt.

    Nach der Entgiftung ist der Körper sauber, der Kopf noch nicht. Der Alkoholismus besteht weiter.

    Man ist alkoholabhängig, im Kopf (über Jahre antrainierte positive Reize erzeugend).

    Lässt man den Alkohol weg, werden bestimmte Botenstoffe im Hirn nicht mehr oder vermindert ausgeschüttet.

    Es wäre jetzt müßig, darüber zu philosophieren, ob das nun physisch oder psychisch ist, ist das Hirn ja auch ein Teil des Körpers.

    Wenn ich nicht mehr auf diese positiven, durch Alkohol erzeugten „Erlebnisse“ verzichten will oder kann, bin ich süchtig, Alkoholiker.

    Aus rationaler Sicht kann ich eigentlich mit niemandem eine Beziehung eingehen.

    Aus vernunftgeleitetem, zweckgerichtetem Denken und Handeln (rational) kann man eigentlich … mit seinem rückfällig gewordenen, nun wieder nüchternen Mann sehr wohl in den Urlaub fahren, will GewitterliebE79 das? Oder will sie ihn zu Haus lassen?

    Egal, wenn der XY wieder trinken will, wird er es tun. Nur GewitterliebE79 kennt ihren Liebsten und kann vage einschätzen, wie er sich verhalten kann/ wird.

    50:50 stehen die Chancen.

    Ich habe überlegt, ob es Sinn macht, noch einmal richtig klartext zu reden: ich mache mir Sorgen um seine Gesundheit, ich denke, er hat ein Problem, ich finde ihn abstoßend, wenn er betrunken ist, etc. Aber eigentlich weiß er das und vermutlich kommen Worte eh nicht an. Das Gespräch ergibt sich dann wahrscheinlich auch einfach im Zusammenhang mit meinen Verhaltensweisen und er evtl. fragt, warum...

    Hallo Starchen.

    warum sollte es keinen Sinn machen??

    Rede mit ihm, mach` ihm klar was dir wichtig ist, konfrontiere ihn.

    Wer nichts tut, ist damit einverstanden.

    "Aber eigentlich weiß er das und vermutlich kommen Worte eh nicht an." ... vermutlich ... verschließt du die Augen vor der Realität.

    Du schützt deine so harmonische Beziehung nicht, in dem du Probleme nicht ansprichst, im Gegenteil.

    Hallo Siegrid,

    auch ich nutzte Alk als Einschlafhilfe. Als ich dann aufhörte, wurde das Einschlafen sehr erschwerlich, daß mußte ich neu lernen, ich erinnerte mich an Autosuggestion und an sich „ruhig atmen“ , durch bewußtes, ruhiges Ein- und Ausatmen ... langsam runterfahren. Natürlich muß man daran glauben, daß es auch funktioniert. Habe Geduld.

    Bei mir dauerte es ein paar Wochen, das Einschlafen klappt nun besser, nicht perfekt, dafür schlafe ich jetzt durch, Pinkelpausen macht jeder. :)

    Die große Sorge alles das, was auf mich zukommen wird, nicht bewältigen zu können lähmt mich zur Zeit.

    Mein Nervenkostüm ist sehr angeschlagen. Die vielen Jahre mit Problemen haben wohl ihre Spuren hinterlassen.

    Hallo Gisa,

    du weißt, nur du kannst dir helfen.

    Wenn du es mit deinem Mann wieder einmal probieren möchtest, tu` es.

    Wenn du immer wieder der Hoffnung erliegst, sich weder dein Mann ändert, noch du etwas änderst, wird der Kreis der ständigen Wiederholungen nie durchbrochen.

    Mal ist es die gemeinsame Eigentumswohnung, dann die Krankheit eines Familienmitgliedes, zur Not kann man ja auch die Polizei rufen …

    Du hast große Angst, verständlich, große Angst vor Veränderung und gleichzeitig, daß es so bleibt.

    Versuche doch ein Mal herauszubekommen, was du willst und was unter welchen Umständen überhaupt möglich ist.

    Andere können nicht für dich entscheiden, sie können nur erzählen, was sie tun würden, was sie in ähnlichen Situationen taten.

    Entscheiden mußt/ darfst du.

    ... Die letzten 2 Tage waren auch normal, mir ist nichts aufgefallen und er war auch zu den Kindern toll.

    Aber ja..ich habe leider mittlerweile Verfolgungswahn. Werde nervös wenn er in den Keller oder die Garage geht und versuche gut zu lauschen. Ich muss leider zugeben, dass ich auch ein bisschen gesucht, aber zum Glück nichts gefunden habe. Furchtbar dieses Kontrollbedürfnis.

    Mach` dich bitte nicht verrückt!

    Vertraue deinen Wahrnehmungen.

    Vielleicht verändert er sich ja gerade, vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht.

    es tut mir leid, wenn mein Satz im Beitrag einschüchternd für ehemalige alkoholkranke User/ innen wirkt.

    Überhaupt nicht, der Satz stimmt. Mich schüchtert er nicht ein.

    Jeder kann rückfällig werden, muß aber nicht, ein Rückfall gehört nicht dazu, kann aber.

    Ebenso die Metapher des Damoklesschwertes, nur daß es beim Alkoholiker kein Rosshaar ist, daß ihm vom Genuß abhält, sondern sein Bewusstsein, daß ihm vom Trinken abhält.

    Dieses sollte wach gehalten werden.

    Irgendwie haben alle Recht.

    Doch, man darf seine eigenen Erfahrungen nicht anderen 1:1 überstülpen und das als allgemeingültig darstellen!

    Ein Rückfall kündigt sich meist an … doch will man überhaupt etwas dagegen tun?

    In den meisten Fällen geht ein Verhaltensrückfall voraus, man wird nachlässig und verharmlost die Gefahr, in vielen Fällen hat man einfach nur die Nase voll, von sich und seiner Situation, da gibt es bestimmt noch andere Varianten.

    Das sind die Probleme des Alkoholikers. Ich habe mir lange überlegt, was passieren müßte, damit ich wieder zum Alkohol greife, ich weiß es nicht, ich finde keinen Grund, doch bei mir ist das Bewusstsein noch hellwach und ich arbeite auch daran.


    GewitterliebE79, ich finde es verständlich, daß du nicht alles aufgeben willst, du hoffst … vielleicht …

    Doch informieren, würde ich mich schon für den Fall, was wäre wenn. Das ist kein Verrat an deinem Mann, sondern gibt dir Sicherheit und nimmt dir die Panik vor dem Gedanken einer eventuellen Trennung.