Beiträge von achelias

    Liebeskummer tut sehr weh, MadMax! Aber er geht auch vorbei, glaub mir das. Mit immer wieder Kontakt zum/zur Verflossenen verlängert man ihn aber unnötig.

    Lass es gut sein. Lass los!

    Dann kann Dein Leben auch wieder schön bunt werden...wenn der Liebeskummer überstanden ist!

    Hallo MadMax,

    deine Krankheit heißt Liebeskummer und du befeuerst diese immer von neuem.

    Hoffnungen, was wäre wenn … du willst (!) nicht akzeptieren, daß es vorbei ist.

    Solange du dir nicht bewußt machst, daß eure Beziehung zu ende ist, wir deine Qual auch nicht aufhören.

    Du schreibst: „Man denkt immer noch, jetzt MUSS doch was ankommen! „

    Das stimmt, doch bei dir muss es ankommen! Du mußt dich lösen.

    Du kannst einen Menschen nicht verändern, egal wie sehr du es dir wünschst.

    Du merkst es doch selbst, du veränderst absolut nichts, im Gegenteil, dir geht es immer schlechter.

    Höre auf, dich zu bemitleiden und etwas nachzutrauern, was es schon lange nicht mehr gibt. Du hast es jetzt schon wie viele Jahre probiert?

    Sei ehrlich zu dir und lass die Vernunft die Oberhand gewinnen.

    Zitat

    Zudem ist jetzt noch ihre Schwester in die Wohnung unter ihr gezogen, auch sie trinkt, aber in „Ruhe und zur Entspannung“ und letztens sagte sie mir, das sie gemeinsam EIN Glas getrunken haben. Das hat mich dermaßen runtergezogen, weil meine Befürchtung eingetroffen war. Da hat doch niemand von beiden eine Chance aufzuhören, wenn es überhaupt gewollt ist, was ich aber nicht mehr glaube. Zumindest meiner (noch) Freundin nicht mehr.

    Will sagen: Wäre in eurer nassen Zeit, sozusagen, ein Gleichgesinnter so nah gewesen, was hätte das mit Euch gemacht?

    Wenn um mich herum getrunken wird, erliege ich sehr schnell der Versuchung, besonders am Anfang.

    Darum muß ich für ein alkoholfreies Umfeld sorgen, das gilt nicht nur für die Wohnung, das gilt auch für die mich umgebenden Personen oder Orte.

    Anfangs mied ich im Supermarkt die Gänge, wo der Alkohol stand und das kostete unheimliche Kraft, wenn im Fernsehen getrunken wurde, schaute ich weg.

    Nichtbetroffenen fällt es bestimmt schwer, sich das vorzustellen. Doch es ist eine Sucht, eine krankhafte Abhängigkeit, ein übersteigertes Verlangen!

    Hallo Sandra,

    da nur du deinen Mann kennst, wie er reagieren würde, könnte, wird jeder Rat ein wager sein.

    Eine Trennung verläuft meist wie ein Krieg, meine Erfahrung.

    Informiere dich, bereite dich vor und erst wenn du alle Informationen hast, Für und Wider abwägtes, würde ich etwas sagen. Verschieße nicht deine „Munition“ im Vorfeld.

    Berate dich mit deiner Familie, die eure Situation kennen.

    Ich denke dass er das weiß und im Moment ist er vollkommen hilflos, planlos, geschockt usw.

    Den Gedanken eine Beziehungspause von einigen Monaten einzulegen (natürlich mit räumlicher Trennung) und ihm die Möglichkeit einzuräumen sich in dieser Zeit zu finden, zu organisieren und trocken zu bleiben, ja den habe ich durchaus.

    … weiß dein Mann auch, daß er das denkt, weiß?

    Verzeih`, wenn ich jetzt von mir auf andere schließe, doch manchmal sind die Männer ein bisschen sehr doof, gerade wenn noch Alkohol ihr Hirn verzaubert.

    Mit mir sprach niemand (!!!) Klartext, freundlich hielt man sich zurück, … bemerkte ich es überhaupt?

    Jetzt im Nachhinein, kommen Sätze wie „das war schon ganz schön schlimm, damals“ u.ä. , „das hättest du doch merken müssen“ …

    Ich hab`s eben nicht bemerkt!

    Hallo Thor,

    ist dir deine Situation bewußt? Zum Zerstören gehören immer zwei. Du bettelst, willst ihr es recht machen, damit sie dich wieder (be-)achtet, bemerkt. Wie du schreibst, wird das durch Missachtung bestraft.

    Eine Zeit den Kontakt ruhen zu lassen, wäre sicherlich eine gute Idee. Abstand gewinnen und sich klar werden, was man überhaupt will und zu welchem Preis.

    „Nebenbei“ trinkt sie, das macht es nicht einfacher.

    Einen (!) Schuldigen zu suchen, ist wohl der falsche Weg, für Drogenprobleme (incl. Alkohol) ist der Konsument verantwortlich, für eure Beziehung ihr beide.

    Cadda schrieb eigentlich schon alles zum Thema Alkohol.

    Wie eure Beziehung aussieht, weißt nur du.

    Was würdest du dir raten (nicht wünschen)?

    MfG

    Hallo Mond71,

    irgendwie kann ich deine Gedanken nachvollziehen, in dir schlummern noch die Gedanken des Süchtigen: Trinken und dann wird alles wieder gut.

    Ein Trugschluss, du weißt es besser. Durchs Trinken manövrierte man sich in diese Lage. Bei mir war es auch so, dem Suff erlegen, suchte ich Trost und fand ihn für den Moment, meine Realität hatte nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun, zum Schluss war ich nie mehr richtig nüchtern und traf Entscheidungen, die ich heute nie mehr treffen würde, für die ich mich auch immer schämen werde, auch zerstörte ich mir so ziemlich alles was ich mir in den letzten Jahren aufbaute, incl. meinem sozialen Umfeld, sicheren Arbeitsplatz.

    Der Alkohol tat alles andere als irgendetwas zu verbessern, im Gegenteil, er ließ mich zum unkontrollierten Schwachkopf werden. Außerdem wollte ich mir beweisen, daß ich es schaffe, vom Alk loszukommen.

    Ich fragte mich oft warum, soll ich jetzt was trinken, was verändere ich, wenn ich jetzt etwas trinke? Mir fiel keine Antwort ein! Auch fragte ich mich, warum kokse ich nicht oder werfe mir irgend ein anderes Zeug ein?

    Weil ich es nicht brauche! Jahrelang gewöhnte ich mich an Alkohol und bildete mir ein er helfe, verbessere meine Situation – das Gegenteil war der Fall, es wurde alles schlimmer.

    Es dauert eine Weile, bis man sich diese jahrelang antrainierten Gedanken wieder abgewöhnt. Gib` dir Zeit, diese Gedanken verschwinden mit der Zeit, werden immer weniger, immer schwächer. So war es bei mir.

    MfG

    Also gestern war es sehr schwer. Es war unglaublich heiß und früher habe ich Abends zack die erste kalte Flasche Bier ...

    Hallo Musicus,

    ähnliche Gedanken kenne ich auch, besonders am Anfang kamen sie recht häufig vor. Doch mit der Zeit verblassen diese Erinnerungen, zu Glück und aus dem anfänglichen Widerstand wurde bei mir Gelassenheit.

    Mittlerweile schmunzle ich darüber.

    Hallo Rike76,

    ich kenne diese Hilflosigkeit, auch ich versuchte mehr als 10 Jahre meinem Alkoholiker-Vater zu helfen und mußte einsehen, daß ich absolut machtlos war!

    Ich regte mich nur auf, verzweifelte und nahm selbst Schaden. Ich konnte das alles nicht verstehen, wie ein Mensch so abdriften kann. Ich mußte einsehen, wenn der Alkoholiker nichts tut, sind alle anderen machtlos. Man kann nur zusehen, wenn man es erträgt oder sich abwenden, um sich selbst und seine Familie zu schützen.

    Meiner Mutter und meiner Schwester ging es ähnlich.

    Gern würde ich dir einen Tip geben oder dir Mut zusprechen, das kann ich aber nicht, das würde bedeuten, die Augen vor der Realität zu verschließen.

    MfG

    Hallo.

    Als ich noch trank, wollte ich auch aufhören, immer nur so halb … „lieblos“ … man könnte es ja probieren – so waren meine Gedanken. Das hat natürlich nicht funktioniert, max. ein paar Tage, dann überfiel mich wieder mein Selbstmitleid, ich nenne es Schwäche, mein eigener Jammer, in den ich mich hineinsteigerte, ließ mich wieder trinken, mich betäuben.

    Sebstbewußtsein war bei mir noch nie stark ausgeprägt, alkoholisiert war ich selbstsicher und hatte eine Meinung.

    Trinken war einfach, alle Probleme waren weg, für den Moment, durch ständiges Nachschütten wurde dieser Moment zum Dauerzustand und wurde immer schlimmer, ich trank immer mehr und verlor völlig den Überblick, den Bezug zur Realität. In dieser Zeit zerstörte ich so ziemlich alles, was ich mir aufbaute, woran ich (nüchtern) glaubte.

    Der Satz Alkohol ist ein gutes Lösungsmittel bewahrheitete sich. Ich löse nicht nur mein Arbeitsverhältnis auf, sondern auch mein gesamtes soziales Umfeld.

    Erst als mir dieses bewußt wurde, hörte ich auf zu trinken, freiwillig.


    Alles was „Schwäche“ bedeutete verweigerte ich, ja auch Alkoholiker haben ein Schamgefühl, wohl ein sehr ausgeprägtes.

    Als ich entgiftet war, hielt ich mich von allem fern, was auch nur im entferntesten mit Alkohol zu tun hatte, selbst das Einkaufen wurde zur Herausforderung, mußte ich doch an den Alkregalen vorbei, wenn jemand in einem Film trank, mußte ich wegsehen. Es war nicht einfach, ich mußte durchhalten!

    Ich hielt durch, es dauerte Wochen, dazu kamen Schlafstörungen und div. Gefühlsschwankungen. Ich gestehe, es war nicht einfach.

    Ich frage mich immer wieder, muß man wirklich erst so einen Tiefpunkt erreichen, so isoliert sein, um es zu kapieren?

    Ist es nicht möglich mit deinem Mann einen Plan aufzustellen (vorausgesetzt er ist richtig nüchtern!!!) und alle Konsequenzen zu erörtern, wo auch ihm klar wird, daß nicht nur dein, sondern auch sein gesamtes weiteres Leben auf dem Spiel steht?

    So wie man es mit Freunden oder Vertragspartnern auch macht, natürlich hat das den Charakter eines Ultimatums, doch Nichtstun oder teilnahmslos hoffen, führt doch nicht zum Ziel.

    Setze „dieses Ultimatum“ für dich, damit du mit dir im Klarem bist. Dein Mann muß seine Entscheidung in erster Linie für sich treffen, erst dann könnt ihr weiter sehen.

    Vielleicht ist ein Therapieversuch die einzige Möglichkeit, mit dem „Alleine schaffen“ scheint ja nicht zu fruchten. Doch wenn er nicht will ...

    MfG

    Hallo mollyfisch,

    ich finde es sehr gut, daß du dich um die Trennung der Konten kümmerst und dir Klarheit über die finanzielle Lage, Möglichkeiten verschaffst.

    Letztendlich geht es um dein Leben, deine Zukunft.

    Deinen Mann eine Wohnung zu suchen ist nicht verwerflich, im Gegenteil, wenn man ihn aus dem Haus haben will.

    Das schafft Sicherheit.

    Früher oder später wird es zum Eklat kommen, da ist es von Vorteil, wenn man vorbereitet ist und Rechtssicherheit hat.

    Nun weißt nur du allein, wie eure rechtlichen Verbandelungen sind … verheiratet, Zugewinngemeinschaft etc.pp. , da wird noch einiges auf dich zukommen.

    Deinem Mann eine Krankschreibung und eine Langzeittherapie besorgen zu wollen, ist zwar sehr löblich, doch vergebene Liebesmüh´, ebenso wie die Unterhaltung mit einem Alkoholisierten.

    Ich gehörte auch einmal zu den ständig Alkoholisierten.

    Ich verstehe dich sehr gut, du willst mit dir im Reinen sein und vorbereitet.

    Und das ist gut so.

    Es gibt nur ein „Richtig“ und das ist dein Richtig.

    MfG

    100 % Normalität … als ich keine Angst mehr vorm Alkohol hatte, besser, als ich keine Angst mehr vor mir und dem Alkohol hatte, stellte sich bei mir so langsam wieder Normalität ein.

    Ich kann nun gefahrlos Alkohol begegnen, ohne das in mir ein unbändiges Verlangen aufkommt, erst als ich mir abgewöhnte mit Alkohol etwas Positives (Freude, Belohnung, Geselligkeit) zu verbinden und mich von dem Gedanken verabschiedete, Alk gehöre dazu, wurde ich wieder „normal“, wohl der schwierigste Teil am richtig Trockenwerden und der langwierigste.

    Nur nicht Trinken war recht einfach, den Gedanken, den Wunsch, die Verknüpfung im Hirn wieder loszuwerden, ist die Hauptaufgabe. immer noch.

    Nach über einem Jahr klappt das ganz gut, von perfekt bin ich noch weit entfernt.

    Doch, es wird besser.

    Hallo Mario,

    Internetrecherche, da kann man sich ordentlich verrückt machen, gerade wenn man oberflächlich sucht und einem das Fachwissen fehlt.

    Wie Veru es gut erwähnte, dein Stoffwechsel verändert sich, jahrelang trainierte man seinen Körper mir dem Nervengift Alkohol, er gewöhnte sich daran und tolerierte es zunehmend, betäubte allerlei Synapsen und wurde zum festen, regelmäßigen Bestandteil.

    Der fehlt nun. Ganz klar, daß der Körper jetzt ein bisschen durcheinander kommt, er versucht nun wieder eine Balance herzustellen, Nervenzellen regenerieren sich, die Ausschüttung der Botenstoffe ist eine andere, der Körper benötigt nun Zeit dafür.

    Bei mir bemerkte ich, ich wurde aufmerksamer, achtete viel mehr auf die Reaktionen, Hinweise meines Körpers. Vorher wurde vieles einfach nur betäubt (positives und negatives), nun fällt mir es auf.

    Typisch Mensch, vermutet man plötzlich Krankheiten und wenn man Pech hat, steigert man sich hinein und wird wirklich krank und sei es nur im Kopf. :idea:

    Wenn du das Gefühl hast, krank zu werden, gehe zum Arzt.

    Ich beschäftigte mich viel damit, wie sich der Körper verändert, durch permanente Zugabe von Alkohol und war/ bin erschüttert, wie fahrlässig ich dieses „Wunderwerk“ Mensch behandelte, so wäre ich niemals mit meinem Haustier umgegangen.

    Gib` deinem Körper die Zeit, die er braucht und mache dich nicht unnötig verrückt.

    Bei mir dauerte es z.Bsp. mehrere Wochen (!), bis mein Schlaf sich wieder normalisierte.

    Hallo Sandy,

    ich bin nun ein Jahr trocken (absoluter Alkoholverzicht).

    Ich zerstörte meine Beziehung durch den Suff und so ziemlich alles, was ich mir aufbaute!

    Meine Partnerin war absolut machtlos.

    Ich lebte in einer völlig anderen Welt, im Gegensatz zu heute. Für einen Außenstehenden nicht zu verstehen und absolut nicht nachvollziehbar und doch wahr.

    Das muß dir klar werden, egal wie sehr du dir etwas wünschst, egal was du hoffst. Wenn dein Alkoholiker nicht von sich aus mit dem Trinken aufhört, völlig aufhört, kämpfst du auf verlorenen Posten und zögerst euer Leid hinaus. „Das Ende“ ist absehbar, er wird immer mehr/ öfter saufen (krankheitsbedingt), die Situation wird immer schlimmer und unberechenbarer, wenn du Glück hast, hast du ein paar zufriedene Momente, mehr nicht.

    Lügen, betrügen, manipulieren, verharmlosen und alles tun, um seine Sucht zu befriedigen sind leider normal für einen Alkoholiker.

    Der Vorschlag: was würdest du einem Anderen raten, trifft es genau.

    Setzte dir ein Ultimatum, wie lange du das noch ertragen, tolerieren willst.

    MfG

    Die Trigger sind so unterschiedlich wie die Menschen selber.

    Das stimmt.

    Ich beispielsweise kontrolliere weder die Inhaltsstoffe der Lebensmittel, jedenfalls nicht auf eventuelle alkoholische Zusatzstoffe, noch mache ich mir Gedanken darüber.

    Für viele vielleicht grob fahrlässig. So hat jeder seine Bewältigungsstrategien, ich weigere mich einfach, mich unnötig unter Stress zu setzen und überall Gefahren zu sehen. Das kann man halten wie man will, ich propagiere es auch nicht.

    Mir ist es wichtig, daß mein Haushalt alkoholfrei ist und ich.

    Die Macht der Gedanken ist mir duchaus bewußt, in beide Richtungen.

    ...

    Er hat gelacht und gesagt, er kann und wird gehen wenn es ihm zu bunt mit mir wird. Dafür hat er genug Selbstbewusstsein und wir haben nicht umsonst alles so geregelt, dass jeder ohne Probleme sein eigenes Leben leben kann. Er ist freiwillig hier.

    Ihm geht es so, dass er uns als Familie auf keinen Fall aufgeben will. Wir haben gemeinsam so gekämpft und geackert um aus der Sucht und ihrem Strudel als Familie auf einen besseren Weg zu kommen, das wird er nicht so schnell wegwerfen bloß weil ich dazwischen mal biestig bin.

    Er findet Freundschaft als Basis für eine Beziehung ausreichend, ihm ist das genug.

    Ja ich eiere rum. ...

    Na dann ist doch alles im grünen Bereich.

    Hallo Alba,

    verzeih` das ich hier auch mal was schreibe.

    Hochachtung für Mister X, er hat sich das Trinken abgewöhnt.

    Zu Hause scheint er es nicht gerade einfach zu haben, vielleicht wünscht er sich eine glückliche Familie, vielleicht kann er es seiner Partnerin nicht recht machen, kann nicht erfüllen, was sie sich wünscht ohne sich selbst aufzugeben, passt irgend etwas nicht, wird er weggeschickt.

    Er gönnt sich Outdooraktivitäten, wo er sich zurückziehen kann, er, er selbst sein kann.

    Kaum wieder zu Haus, geht der „Nervenkrieg“ von vorn los... Vorwürfe, geäußerte nicht erfüllte Wünsche, Vorstellungen, wie er sich verhalten sollte, müßte.

    Jeder hat seine Vorstellung vom Leben. Sind beide nicht vereinbar wird`s schwierig.

    Nun kann man den Einen nötigen, seinen Vorstellungen zu entsprechen.

    Ehrlich gesagt tut mir Mister X leid.

    Er soll seine Therapie machen, damit ER sich verändert.

    Therapie schwebt wie ein Zauberwort durchs Leben, ohne fremde Hilfe kann ein Mensch nicht … ja was eigentlich?

    Haben wir wirklich verlernt allein im Leben klar zu kommen?

    Beide müssen Zugeständnisse machen, wenn ein Miteinander nicht geht, sollte man sich Mal eine Weile nicht sehen, um herauszubekommen, was man überhaupt will.

    Man kann zwar noch so reflektiert sein und die besten Argumente haben, doch was nützt das alles, wenn man am Ende versagt, wenn die Beziehung zerbricht.

    In einer Wohngemeinschaft muß man sich auch arrangieren.

    Warum wird unter dem Vorwand „Liebe“ die Toleranz so derart beschnitten, die Maßstäbe so hoch angesetzt, sind die Strafen so drastisch?

    MfG

    In der ersten Zeit trank ich viel Tee, da ich mit dem gekauften, aromatisierten nicht klar kam, gab es bei mir Pfefferminz aus frischen Blättern, als mir dann der Tee aus dem Halse hing, ging`s weiter mit Irgendwas, Hauptsache alkoholfrei.

    Ich trank mehrere Liter/Tag besonders am Abend, nach ein paar Wochen war auch diese Gewohnheit verschwunden - „nach dem Glas greifen müssen und trinken“.