Hallo Borussia
habe oft an Dich gedacht. Bin super froh, dass Du wieder da bist ![]()
Das kann nur ein guter Tag werden heute ![]()
VG Alex
Hallo Borussia
habe oft an Dich gedacht. Bin super froh, dass Du wieder da bist ![]()
Das kann nur ein guter Tag werden heute ![]()
VG Alex
Wow, 300.
Herzlichen Glückwunsch. ![]()
Hallo Sternchen
Schon lange nichts mehr gelesen. Wie geht es Dir so? Es gibt doch sicher schon einige Veränderungen in Deinem Leben.
Na, wenn das nicht wichtig ist
Dreistellig ![]()
Ja. Ich habe nichts davon mitbekommen. Milchiges Zeug rein. Weg war ich. Kann natürlich auch sein, dass das mit Alkohol nichts zu tun hat.
niemand wird während einer OP aufwachen.
Als sie mich defibrillieren wollten um das Vorhofflimmern abzustellen (bekommt man gerne vom Saufen) hatte ich eine Betäubung bekommen. (Keine Narkose) Als ich wieder wach wurde hatten sie nichts machen können. Ich habe mir wohl die Schläuche raus gerissen und bin voll abgegangen. Bis sie mich fixiert bekommen haben war ich wieder wach.
daß man generell eine höhere Toleranz gegenüber Betäubungsmitteln an den Tag legt.
Das kann ich nur bestätigen. Die zweite Geschichte dazu spare ich mir mal lieber ![]()
Die gute Neuigkeit. Bei meinem letzten Zahnarztbesuch hat die Betäubung jetzt zum ersten Mal ratz fatz gewirkt. ![]()
Jepp. Das habe ich dort gleich geschenkt bekommen.
Sind sehr gute Tipps dabei.
3.5 L Flüssigkeit scheint mir ein indiz zu sein dass du noch das verhaltensmuster des trinkens inne hast
Stimmt. Die ersten drei Wochen habe ich abends Tee, Saft und Sprudel wie ein Weltmeister in mich rein geschüttet. Ich war nachts dann noch mindestens zwei mal auf der Toilette. Da es noch nicht "reicht" schüttete ich anfangs ganz schön viel rein. Aber immer noch viel besser als Trinken.
Dann, nach einer Weile, hat sich das von selbst gegeben. Irgendwann merkt der Körper, dass das ja nichts bringt. Dann trinkt man etwas, wenn man Durst hat. Das ist dann nicht mehr so viel, da man ja ohne Alkohol auch nicht so dehydriert.
Du wirst mit Geduld und nüchtern die richtige Entscheidung für Dich finden ![]()
Bei meiner Therapie beim Tiefenpsychologen ging es darum Dinge, die man als Kinder verdrängt hat, mit dem Erwachsenen Ich aufzuarbeiten. Aber es gab Türen, die blieben zu. Weil auch dem Erwachsenen Ich Grenzen gesetzt sind. Aus dem Grund schließe ich mich Linde66 mit an.
Es ist immer eine Seite. Wie beim Türchen
Aus dem Grund findet man die Zeit eigentlich immer.
HEUTE ist wie ein Adventskalender mit 365 Türchen. Für jeden Tag eine Seite. Aber es wird sich auch oft auf das Blaue Buch bezogen. Sicher gut, wenn Du das am lesen bist. ![]()
Ja, vor jedem Wochenende die Frage. Ist auch genug da. Dann gerechnet. So viel kann ich dann pro Tag. Oh, das könnte eng werden. Schon zwei Tage vorher die Kriese bekommen.
Und jetzt könnte ich mir 200 Tees machen
Oder ein Tetrapak Saft reicht gemischt für mehrere Liter. Und das Tollste ist, wozu sollte ich fünf Liter Saft trinken? Diese Last ist endlich verschwunden.
Sind die Meetings im Krankenhaus?
Ich glaube das ist sehr individuell wie oft man geht. Habe Leute getroffen, die jeden Tag gehen. Ich selbst gehe einmal die Woche. Dafür lese ich täglich zu dem Thema und bin hier. Denke es ist gut zu machen wie man es braucht.
Hast Du auch das "HEUTE" Buch bekommen?
Eine kurze Aussage zur Frage "normal".
Er muss morgens etwas trinken um zu "Funktionieren". Er versteckt Flaschen. Er kann nicht einen Tag aufhören. An Wochenende eskaliert es.
Es ist egal in welchem Land wir hier sind, denke ich. Er ist definitiv Alkoholiker.
Ja. Sehr gute Tipps Seeblick .
Das mache ich auch. Und es hilft unglaublich gut.
Das es für mich nie wieder Sekt geben wird,
Wenn ein solcher Gedanke bei mir auftaucht verfolge ich ihn nicht weiter. Ich ersetze ihn schnellstmöglich durch "jetzt trinke ich sicher keinen Sekt". Nie im Leben würde ich das jetzt tun. Dieses "nie wieder" macht es einem - oder mir - nur unnötig schwer. Ich muss ja nicht gleich diese lange Zeitspanne stemmen. Es reicht doch wenn ich "jetzt" auf keinen Fall etwas trinke. Und das ist eigentlich bei weitem nicht so schwer.
Natürlich hatte ich in der Anfangszeit darauf geachtet, wo meine Schwerpunkte waren, an denen ich gesoffen hatte, um nicht wieder saufen zu müssen.
Und darauf kommt es mir an. Es ist jetzt viel zu tun. Klar, meine Kindheit daheim war beschissen. Aber das ist jetzt gerade einfach nicht wichtig für mich. Naja, dafür war ich ja auch schon in Therapie damals. Vielleicht deshalb.
Es fing mit der Sauferei vor bald 30 Jahren an. Und dann war es einfach immer so. Ich weiß nur der Weg war matschig und dreckig und den möchte ich nicht mehr gehen. Für mich kommt jetzt erst mal das Jetzt.
Was ich oben aufgezählt habe, habe ich genau so erlebt. Ist ja auch kein Wunder. Ich habe mich mit Leuten umgeben die zu viel trinken. Und auf einmal kommt der daher und will nichts trinken.
Ich weiß noch wie das in unserer "Sauna"-Gruppe war. Da ging es los mit Treffen zum Haxe essen und Maß trinken. Ich schickte ein Bild aus meiner App, dass ich bereits (weiß nicht mehr genau) 150 Bier ausgelassen habe. Der erst Kommentar war "dann hast du Durst".
Aber Du hast Recht Carl Friedrich Die meisten Menschen - außer diese die mich nur so kannten - machen sich da sicher keinen Kopf.
Es ist sehr individuell. Es wurde ganz langsam immer schlechter. Ich könnte sagen mein Tiefpunkt hat sich ewig gezogen. Dann kam erst mal überhaupt die Entscheidung erst mal nichts zu trinken. Für sechs Wochen. Dann nach einer Woche wollte ich auf drei Monate verlängern. Dann auf ein Jahr. Weil ich anfing überhaupt erst zu sehen wie mein Leben war. Was ich für normal gehalten hatte. Und wie es mir jetzt ging. Dann habe ich gelesen. Beiträge geschaut. Die Veränderung gespürt. Und dann kam die Einsicht. Dann wurde mir erst klar, dass ich nicht nur Probleme mit Alkohol hatte. Sondern, dass ich Alkoholiker bin. Und dass ich wie meine Väter enden würde. Und dann habe ich mich hier angemeldet. Hier wurde mir dann klar, dass nicht trinken nicht ausreicht. Also bin ich zu den AA. Dann habe ich erst richtig angefangen nüchtern zu leben. Neue Rituale, Änderungen im Freundeskreis, in meinem Umfeld, in mir.
Also hat sich meine Erkenntnis praktisch ebenfalls ähnlich gezogen wie mein Tiefpunkt.
Ich kann also nicht sagen es gab DEN Moment als mir alles klar wurde. Es war ein Prozess bei mir. Der bei mir erst richtig statt fand als ich nüchtern war.