Er wollte, dass ich zurückkomme. Er ist nicht nüchtern geworden weil er es aus tiefstem Wunsch selber wollte.
Daran bin ich gerade hängen geblieben bei Auroras Antwort in einem anderen Thread. Weil es wieder genau auf die Situation hier passt.
Mein Noch-Ehemann ist seit gestern tatsächlich in der Entzugsklinik. Nie hätte ich das gedacht. Lange war es genau das, was ich von ihm wollte, sogar verlangt hatte. Und jetzt stehe ich dem Ganzen völlig gefühllos gegenüber.
Er: erwartet, das dieser Schritt honoriert wird von mir. Dass ich die Trennung nochmal überdenke. Ihm trocken noch eine Chance gebe. Versteht gar nicht, dass sich deshalb für mich nichts geändert hat. All die Verletzungen der letzten Jahre nicht ungeschehen sind (auch hier die Parallele zu Aurora: „Aber ich trinke doch jetzt nicht mehr, das ist kommt doch jetzt nicht mehr vor“). Betont im Gegenteil, wie sehr ihn meine Ablehnung jetzt doch verletzt. Dass ich ihn nichtmal besuchen kommen will!
So lange habe ich gehofft, dass er seine Abhängigkeit mit ärztlicher Hilfe angeht. Aber es ist zu spät. Ich kann ihm da jetzt nicht die Unterstützung geben, die er sich wünschen würde. Ich merke, in diese Richtung habe ich einfach keine Kraft mehr.