Beiträge von Hope022

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Cadda,


    Danke für deine Nachricht. Ich lese mich in deinen Erzählungen wieder. Mein Ex Mann war auch sehr schwierig… er trank nicht, grenzte mich jedoch extrem ein… kontrollierte mich… denn ich gehörte aus seiner Sicht ihm. Am Ende traute ich mir nicht einmal mehr das Haus zu verlassen… . Ich ging zur Verhaltenstherapie was mir enorm half. Noch heute schimpft er über die Therapeutin ;) sie hätte alles zerstört… schmunzel.


    Sein Verhalten begründete ich (bis heute… was ich jedoch ändern muss) mit seiner schweren Kindheit.


    Lösen konnte ich mich von ihm erst mit meinem neuen Partner… .


    Im Grunde bedeutet demnach Co zu sein, eine Störung der Persönlichkeit… geprägt durch kindheitliche erfahrungen… oder? Das zu durchbrechen stelle ich mir sehr schwer vor. Ist das überhaupt möglich… man sehnt sich ja nach einem ungesunden gegenüber… das er einen schadet, wird erst später erkannt.


    Mir ist es wichtig, dass ich es nicht an meine Kinder weiter gebe. Einen emotionalen „Schaden“ werden sie durch die Trennung oder durch das bleiben bekommen… dessen bin ich mir durchaus bewusst… sie lieben ihren Papa sehr. Ich wünsche mir durch den Schritt der Trennung… der leider an die neue (noch nicht sichere) Wohnung gebunden ist, dass sie später eine gesunde Beziehung führen können und nicht in die Sucht verfallen… .


    Aktuell prüft das Jobcenter ob die Wohnung geeignet ist… die Vermieter hingegen werden bereits ungeduldig… :( .


    Mein Partner trinkt noch immer… und das obwohl ich ihm am Montag sagte, dass ich eine Pause brauche und ich diese ab 1,1. durchsetzen werde. Er weiß nicht das ich umziehen möchte, vor seiner Reaktion hätte ich Angst. Er hat ja schließlich auch Angst seine Kinder zu verlieren… Sein Wunsch war es immer, dass er einen wichtigen Part in ihren Leben darstellt. Aus seiner Sicht nehme ich ihm dann die Kinder weg… auch wenn ich hier bei euch lernen durfte, dass er es durch sein Verhalten selbst hervorruft.


    Gut finde ich, dass er eines geändert hat… seit Montag geht er jeden Morgen pünktlich zur Arbeit.


    Schlaft gut ihr lieben

    Mir wurde auch irgendwann bewusst, dass ich mich in einer missbräuchlichen Beziehung "sicher" fühle, weil ich so geprägt wurde und es nicht anders kenne.

    Hallo Kintsugi,


    Lieben Dank für deine Nachricht. Dieser Satz trifft es so gut… nur wie soll man es schaffen davon weg zu kommen? Die Gefahr ist so groß dass man wieder an solch einen Charakter gerät.


    Wie lange warst du mit deinem Partner zusammen? Wie hat er auf die Trennung reagiert?


    Diese Wut die du beschreibst erlebe ich auch gerade… ich bin einfach nur sehr enttäuscht und wütend das er mich mit seinem Verhalten zu solch einem Schritt zwingt… .


    Lieben Dank für dein Mut zusprechen.


    Alles liebe für dich


    Hope

    Weißt du Linde wie oft ich mich bereits gefragt hab weshalb ich nicht einfach gehe… wie blöd ich doch bin mir all das bieten zu lassen? Für meine Kinder möchte ich das beste… daher versuche ich mich irgendwie zu lösen… das ich in der co Abhängigkeit bin, wird mir in den Momenten deutlich wo ich Angst habe das ich ohne ihn unter gehe… er gibt mir das Gefühl von Sicherheit… LOL… . Schon traurig das man so empfindet… oder?


    Das schlimmste dabei ist, dass was ich euch geschrieben habe… ist nur eines von sehr vielen Vorfällen… aber das wird euch ja bereits bewusst sein. Ihr wisst ja leider auch wie das Leben mit einem Alkohol kranken Partner ist :( oder wart selbst einmal in der Sucht gefangen.


    Es hilft mir das ihr so ehrlich seit und zugleich Verständnis für mich aufbringt. Ich hatte heute mit den Jobcenter gesprochen und nun wird die Wohnung geprüft… erst dann darf ich den Mietvertrag unterschreiben… hoffentlich bleibt die Maklerin geduldig mit mir.

    Du hast geschrieben, dass er am Sonntag noch viel getrunken hat und gestern offen und bereit für Hilfe war… da kann er ja noch gar nicht wieder richtig nüchtern gewesen sein.

    Ehrlich gesagt ist er derzeit so gut wie nie nüchtern… Er kommt ja bereits mit einer Alkoholfahne von der Arbeit. Er setzt sich 1 Stunde irgendwo hin trinkt und kommt später nach Hause.

    Hallo Cadda,


    Entschuldige das ich jetzt erst antworten kann. Lieben Dank für deine Nachricht.


    Genau diese Sorge habe ich auch… das er es überhaupt nicht möchte. Ich hatte ihn vor 2 Wochen gefragt ob er findet das er ein Problem hat. Er sagte mir daraufhin das er es im Griff hätte und jederzeit mit dem trinken aufhören könnte. Mit Rauchen hätte er auch aufgehört. (War vor 20 Jahren… nach der Geburt seines Schwerbehinderten Sohnes aus erster Ehe, fing er wieder mit dem Rauchen an… ) .


    Die Streitigkeiten kamen nachdem ich ihn immer wieder im Umgang mit unseren großen Sohn korrigiert hatte. Das ist bei mir irgendwie mittlerweile ein Automatisches Verhalten… ich merke es oft nur im Nachhinein wenn ich die Situationen noch einmal in meinen Gedanken durcharbeite um seine Reaktion zu verstehen oder eine Ursache für gewisse Taten zu erkennen.


    In dem Fall mit den Schuhen… hier hörte er mir einen Tag zuvor bei einem Telefonat mit meiner Tante heimlich zu… in diesem sagte ich ihr das ich nicht weiß ob ich meinen Partner verlassen könne… danach war er verändert und versprach mir das er - über Jahre (!) liegen gebliebenes jetzt abarbeiten wolle… er mich doch liebe… u.s.w… . Er trank natürlich an den Tag und auch die Nacht durch… schlief nicht und trank den Sonntag weiter. Er lallte und schwankte stark und ich hatte einen Termin bei meinem Vermieter… und brauchte meinen Partner als Zeuge und zugleich für die Kinder… in dem Zustand ein no Go! Mir war es so peinlich mit einem so betrunkenen Partner zu den Termin zu gehen. Nur ohne ihn ging es nicht. Nun zog er meinen großen Sohn an… und ich konnte mich kaum auf meinen kleinen Sohn konzentrieren… ich stand ständig neben meinen Partner… korrigierte ihn… passte auf das mein Sohn nicht von dem Stuhl (Kinderstuhl von Ikea ;)) ) rutschte. Dann nahm er ihn und wollte ihn schwankend … grrr… die Treppe runter tragen… mein Partner stürzt ja so schon ständig wenn er getrunken hat… nur Treppe heruntersteigen mit meinen Sohn auf dem Arm… das wollte ich nicht. Da gab es Ärger von ihm… ich Sollte ihn lassen (für mich gab es sein Warnzeichen… den erhobenen Zeigefinger… )

    Das nervte meinen Partner bereits alles sehr… es ging weiter das ich bereits das Auto starten musste weil mein kleiner schrie… er mag keinen Stillstand im Auto… schmunzel… .

    Da wurde mein Partner noch wütender… aber beherrschte sich… gab mir nur zu bedenken das er es hasse wenn jemand losfährt bevor er angeschnallt sei…und seine Schuhe nicht zugebunden hätte… er hatte wohl seine Schuhe aus welchen Gründen auch immer noch offen. In meiner Wohnung war mein Vermieter nicht da… er ließ den Termin platzen… . Was meinen Partner dann so wütend machte… dass ich für gewöhnlich in dieser Stimmlage die Kinder und mich in das Schlafzimmer oder Kinderzimmer verlege. Einfach um ihn nicht weiter zu reizen. Das tat ich nun nicht… Zuhause angekommen zog er unseren großen Sohn die Jacke und Schuhe aus… und da wurde er sehr dominant. Sagte zu ihm das er ihn zu gehorchen habe… das sie ein Zeichen der Ermahnung haben (erhobener Zeigefinger) . Mein Sohn bekommt Zähne und ist dann immer weinerlich … nun verbot mein Partner ihm auch das quengeln… . Da dass nicht so funktionierte wie er wollte, zog er ihn barsch zu sich heran und ermahnte ihn erneut das er ihm zu gehorchen habe! Dann drückte er seine kleine Hand fest zusammen… und ermahnte ihn weiter. Er schlägt nicht… sondern macht das halt so. Was ich nicht in Ordnung finde. Also korrigierte ich ihn wieder, sagte er solle mich den großen ausziehen lassen… naja… das war dann zu viel des guten. Er schrie mich an das er die Nase voll habe von mir… das ich ihn ständig vor den Kindern korrigiere… er das so nicht mehr mitmache… ( dann warf er die Schuhe nach mir… schrie weiter… knallte die Kinderzimmertür zu… schrie weiter… trat gegen meine Schuhe und den Maxi Kosi… und ging dann eine Rauchen.


    In dem Moment hatte ich große Angst… mein Sohn stand neben mir und weinte… rief „Mama, Mama“ und wollte auf meinen Arm genommen werden. Er hatte ja alles mitbekommen. Das hörte mein Partner durch die Tür durch und schrie dann nur… ja, geh nur zu deiner Mama und lass dich verhätscheln.


    Ich habe bereits eine 18 Jährige Tochter… arbeitet in der Kindergrippe und ich erziehe meine Kinder ehrlich liebevoll. Mein Sohn kennt so etwas nicht. In dem Jahr wo wir alleine wohnten gab es natürlich auch ein Nein. Klare Regeln sind wichtig, sie geben den Kindern halt und Sicherheit. Aber ich muss ihn nicht hart anfassen oder anschreien… das versteht er nicht. Und es zerbricht mir das Herz mit ansehen zu müssen wie mein Partner meinen Sohn Angst macht… das ist keine gute Ebene für Vater und Kind.


    Nach dem Vorfall… teilte ich meinen Partner am Montag mit das ich eine Pause brauche… bot ihn die Hilfe über die Diakone an… und schrieb das die Pause mindestens 6- 12 Monate sein müsse damit ich auch sehen kann das er es ernst meint und an sich arbeitet.


    Nun gelobt er Besserung… daher bin ich halt unentschlossen was ich tun soll. Ich möchte ja seine Heilungschancen nicht verschlechtern. Denn sonst ist mein Partner nüchtern ein sehr guter Vater. Liebevoll und sehr geduldig.


    Daher Danke für deine Sichtweise… das hilft mir sehr.


    Danke für eure Zeit…


    Hope

    Herzlichen Dank für deine rasche Nachricht und Sichtweise. Ehrlich… es tut gut deine Nachricht zu lesen. Ich bin schon sehr verzweifelt und fühle mich hilflos… . Irgendwie hab ich das Gefühl ihn zu verraten… ihn im Stich zu lassen oder von der Klippe zu schupsen. Das setzt sehr zu.


    Ja, einige Berichte konnte ich bereits durchlesen und mir ist aufgefallen das es oft zu Rückfällen kommt. Das ist etwas was ich auch erlebe. Mein Partner wollte bereits zur Geburt unseres ersten Kindes aufhören zu trinken… und wie so oft suchte ich nach Erklärungen weshalb er es nicht schafft. Auch wohnten wir notgedrungen für 1 Jahr getrennt… in dieser Zeit durfte er nichts bei mir in der Wohnung trinken damit sein Sohn ihn so nicht kennen lernen muss.


    Er versprach mir wenn wir wieder zusammen wohnen ist er bei 0%. … Wir wohnen seit 6 Monaten wieder zusammen und es ist eher schlimmer geworden. Er kommt nun bereits Abends nach der Arbeit betrunken nach Hause.


    Er ist (wie viele andere auch) nüchtern ein durch und durch guter Mensch. Liebevoll den Kindern gegenüber und zu mir ist er auch gut. Ich Liebe ihn sehr… natürlich… sonst wäre ich jetzt nicht bei euch um mir Hilfe zu suchen. Ich möchte ihn ja nicht in seinem Heilungsprozess schaden.


    Liebe Grüße

    Ich bin 41 Jahre alt, hab 2 kleine Kinder… 3 Monate und 2 Jahre alt. Mein Partner ist Alkoholiker. Wir sind seit 4 Jahren ein Paar. Leider kannte ich mich nicht mit der Alkohol Krankheit aus.


    Was soll ich sagen… ich habe hier zu euch gefunden weil ich aktuell in einer schwierigen Situation bin.


    Soll ich meinen Mann verlassen… ja oder nein. Er wird nicht körperlich… wirft maximal mit Dingen… oder wird beleidigend unter Alkohol. Ich möchte meine Kinder so nicht groß werden lassen. Noch sind sie klein und lieb. Das trotzalter kommt bald und dann hab ich Angst um sie… . Wenn mein Partner trinkt wird er ihnen gegenüber streng. Sie müssen Respekt haben und gehorchen. Sonst ist er Nüchtern ein absolut liebevoller Vater.


    Ich überlege ihn auf Zeit zu verlassen… bis er sich wieder gefunden hat… er sich Hilfe sucht… ich hatte mich nach einem der vielen Streits auf eine Wohnung in meiner Heimat beworben… (400 km entfernt … ich hab alleiniges Sorgerecht) … und für die Wohnung kam trotz das ich nun soziale Leistungen beantragen muss… sofort die Zusage.


    Was soll ich nur machen? Am Sonntag war es wieder schwer mit ihm er trank viel… weil er an der Tür lauschte als ich meiner Tante sagte das ich mich trennen möchte.

    Nach Eskalation… schrieb ich ihm das ich mich für eine Pause entscheiden werde. Ich stehe im ersten Kontakt zur diakonie… ich bot ihn an mit zu den ersten Gespräch zu kommen… bevor ich die Pause beginnen werde. Ab 1.1 greift der Mietvertrag.


    Nun war er gestern offen und bereit für Hilfe… darf ich ihn jetzt überhaupt noch verlassen oder würde es seine Heilung verlangsamen? Die Entscheidung muss bis morgen fallen… sonst verliere ich die Wohnung.