Beiträge von Nova

    Liebe Eisregen willkommen.

    Du liegst mit deinem Gefühl richtig, dass es nicht normal ist.

    Ich hab das gerade auch durch. Ziemlich ähnlich, wie es bei Euch läuft. Tgl 3-4 0,5er oder mehr. Wochenende Totalabstürze. Keine Feier ohne…Nur alkoholfreie Tage um sich mal zu regenerieren. Das macht er nicht für dich! Sorry, leider wahr.

    Schau hin und erkenne, was du für dich und deine Kleine willst. Nimm dir Zeit, lies dich hier ein. Es wird dir einiges klar.

    Ich wünsch dir viel Kraft für die kommende Zeit, denn du hast den ersten Schritt gemacht. Du öffnest dich hier. Und damit hast du für dich einen Stein ins Rollen gebracht.

    Wir sind hier und hören zu und einige können dir unheimlich wertvolle Worte dalassen!

    Guten Morgen,

    ich möchte mal ein Update hier lassen;

    Jetzt bin ich in meinem neuen Leben angekommen. Psychisch gehts mir ziemlich gut. Ich genieße diesen inneren Frieden sehr. Kein ständiges auf Eierschalen laufen und schauen, wo Alk versteckt ist, wie er drauf ist, ob er mich schon knülle erwartet. Niemand, der mitten in der Nacht noch Essen zubereiten muss, während ich nicht schlafen kann und morgens wieder auf Arbeit muss! Usw…

    Die Ruhe tut wirklich gut!

    Mittlerweile habe ich mich in der neuen Wohnung eingelebt. Ich fühl mich hier rundum wohl. Es fehlt noch einiges, aber es wird gemütlich. Ich hab viel Duftkerzen oder Räucherstäbchen an. Gestern bekam ich mein Internet.

    Die erste Nacht war ich einfach nur hellwach. Aber mir ging’s nicht schlecht. Ich hab es genossen, alleine (völlig alleine!) zu sein. Schlafen konnte ich vermutlich deshalb nicht, weil es noch ungewohnt war.

    Und heute bin ich krank :(

    Hab schon die ganze Zeit etwas rumgeschleppt und schätze, jetzt wo alles soweit rum ist, muss das raus. Aber hey, sogar das stresst mich nicht. Ich machs mir jetzt im Wohnzimmer gemütlich, mach mir Tee und kann mich so noch mehr hier einleben.

    Mein Ex meldet sich jetzt sehr regelmäßig. Wir stehen wieder in gutem Kontakt, halten aber noch Abstand. Ich merke, dass sich meine Gefühle verändert haben. Ich liebe ihn nach wie vor, aber ich brauche ihn nicht mehr! Es ist mir egal, was er treibt und freue mich einfach, dass wir miteinander schreiben.

    Demnächst werden wir uns mal treffen. Einen Weg zurück in die Beziehung wird es nicht geben!

    Er vermisst mich aber respektiert, dass ich so nicht mehr mit ihm zusammen sein kann.

    Zwar verändert sich etwas bei ihm, aber er trinkt nach wie vor. Wie genau das bei ihm aussieht, weiß ich nicht und ist mir auch völlig egal! Er sagt ihm geht es auch besser.

    Ich denke, dass ich in diesem Faden nun nicht mehr so oft schreiben werde, da nun ein neuer Abschnitt beginnt.

    Wenn sich etwas ereignet, dass für Cos relevant ist, teile ich es mit euch.

    Abschlusswort an alle Co-Abhängigen:

    IHR SEID ES WERT!!!

    Kümmert Euch liebevoll um Euch selbst. Der einzige Mensch, der Euch im Leben am wichtigsten sein sollte, seid Ihr selbst, denn Ihr verbringt noch euer ganzes Leben mit Euch!

    Ihr könnt für andere da sein, aber Ihr müsst gut zu Euch sein. Dann habt Ihr auch die Kraft dafür.

    Denjenigen, die noch Zweifel haben, aus ihrer Beziehung zu einem nassen Alk auszubrechen, möchte ich sagen: zerdenkt das nicht, katastrophalisiert es nicht, es wird euch besser gehen! Ja, die erste Zeit ist die Hölle. Aber es folgen danach wieder richtig gute Tage. Mir ging es seit Jahren nicht mehr so gut. Ich bin energiegeladen, diese permanente Erschöpfung weicht. Ich freue mich wieder auf mein Leben und bin froh, dass ich es noch leben darf. Denn das war kurz vor knapp…

    Nie wieder will ich mich so fühlen!

    Ihr habt es in der Hand! Macht es nicht von Eurem Suchti abhängig, wie es Euch geht!

    Es lohnt sich!

    Und diejenigen, die sich entscheiden bei ihrem Partner zu bleiben: grenzt euch ab, macht Euer eigenes Ding! Zeigt ihnen, dass Ihr ohne sie könnt. Legt Ihnen nicht den Arm aus der Sonne! Sie sind selbst verantwortlich für Ihr Leben. Der eine wird etwas daran ändern wollen, der andere nicht. Bewertet jeden Tag neu und macht Euch klar, was IHR wollt! Und dann handelt und lebt danach!


    Ohhh, sehr frisch :)

    Mein Ex hat es zuerst nicht wahr genommen. Ich hatte es ihm im vergangenen Jahr zwei mal angekündigt. Es trat leichte Verbesserung ein - kurzfristig.

    Bis ich ihm eben im Dezember Donnerstag vor Weihnachten mitteilte, dass das nun die letzte Nacht ist, in der ich noch bei ihm sein werde. Reaktion: Ach Babe, nein….

    Mehr kam nicht. Freitag morgen hab ich eine Tasche gepackt und bin weg, kam nicht wieder und an Heilig Abend früh, als er auf Arbeit war, hab ich meine Klamotten geholt.

    Er hatte noch ein, zwei mal geschrieben, wo ich bin und wann ich wieder komme. Als dann meine Sachen und ich weg waren, hatten wir bis Silvester Funkstille. Da hab ich noch Zeug geholt und wir haben geredet. Er war zuerst sehr abwehrend, kalt. Bei unserem Gespräch zeigte er dann aber Verständnis, dass ich so nicht weiter leben kann. Er aber trotzdem nichts ändern will.

    Bei meinem Ex-Mann war die Reaktion gleich null. Da war allerdings ebenfalls Verständnis. Und Bedauern. Aber keinerlei Anstalten, sich selbst mal zu hinterfragen, etwas ändern zu wollen. Einfach akzeptiert.

    Ich denke, man kann vorgelebte Strukturen durchaus unterbrechen. Auch welche, die sich durch mehrere Generationen ziehen. Das braucht vielleicht Zeit, vom Erkennen, bis zum Willen es zu ändern.

    Genau darauf hoffe ich auch bei meiner Tochter. Beide Eltern in Suchthaushalten geprägt. Ich hab das Co-Verhalten quasi in die Wiege gelegt bekommen. Verlassensängste, Selbstwertsteigerung durch die Abhängigkeit des Partner von mir usw.

    Meine Tochter hat einiges mitgemacht. Aber sie hat auch erlebt, wie ihre Mutter immer wieder versucht hat aus ihrem Dilemma auszubrechen, es besser zu machen. Sich in verschiedenen Bereichen Hilfe gesucht hat. Nur wusste ich damals nicht, das die Co mein eigentliches Problem schon immer war. Das hätte uns allen einiges ersparen können. Das arme Kind hat leider eine Essstörung entwickelt. Aber in Bezug auf Alkohol und Drogen ist sie sehr gefestigt. Und ich hoffe, dass sie nun sieht, wie ihre Mutter auch das bewältigt und nimmt sich daran ein Beispiel für ihren eigenen Weg. Auch raus aus ihrer Essstörung und durchbrechen des Suchtsystems. Ich sehe da große Chancen. Auch für Ihre Kinder einmal.

    Guten Morgen 9Leben

    ich sehe es teilweise anders. Es kommt darauf an, welchen Job derjenige macht. Sitzt der nur im Büro und macht dort seine Arbeit, dann kann man sich das, glaube ich schenken.

    Aber bei Jobs, die mit viel Fahren, gefährlichen Stoffen, körperlicher Zusammenarbeit usw. zu tun haben, sollte gehandelt werden. Derjenige ist eine Gefahr für sich, seine Kollegen, ggf. Kunden und auch völlig Unbeteiligten.

    Und trotzdem wäre ich auch eine von der Sorte, die das noch lange tolerieren würde, bis ich denke, dass was passieren muss. Da hätte ich bezüglich Kollegialität auch Skrupel.

    Oh liebe unuk,

    Ich glaube das ging uns allen so. Man merkt zu Beginn ja nicht, dass man da reinrutscht. Man möchte helfen, man möchte die Person da rausholen und dabei gerät man immer tiefer in den Sog. Und je nach eigenen Ressourcen merkt man das eher oder eben erst nach vielen Jahren. Und der Ausstieg da raus ist unfassbar schwer. Aber ich verspreche dir. Er lohnt sich. Wirklich!

    Im Grunde ja wirklich ähnlich, wie der Selbstbetrug eines Alkoholikers.

    Ich dachte immer, mir gehts doch nicht schlecht, ich funktioniere ja eigentlich ganz gut, andere machen viel Schlimmeres durch, ich werd nicht geschlagen usw usw…und habe nie gemerkt, dass ich schon mein Leben lang diese Co-Muster bediene. Bis hin zur Kontrollsucht und völliger Selbstaufgabe.

    Ich hoffe nun für mich, dass ich in Zukunft die Warnzeichen früh genug erkenne. Und jedem Co kann ich nur raten, bei sich zu bleiben. Vielleicht fällt es dann leichter, entweder den Süchtigen weiter zu begleiten (ob mit oder ohne dessen Wille und Einsicht sich Hilfe raus aus der Sucht zu holen) oder für sich selbst eine bessere Zukunft zu gestalten.

    Letzteres ist für mich definitiv besser.

    Dagegen stand mein damaliges Mindset: "Ideale Partnerschaften gibt es nicht." "Stell Dich nicht so an" "Du bist ja selber auch nicht ohne Makel" "Noch kannst es doch gut aushalten, so viel ist ja nun auch nicht los".

    Dieses Mindset hatte ich ebenfalls über viele Jahre.

    Es ist Zeit, das zu ändern!

    Wenn ich das Gefühl habe, irgendetwas stimmt nicht, dann stimmt einfach auch was nicht. Punkt!

    Nix mehr, Augen zu und durch. Da muss ich hinsehen und ergründen und erkennen. Das Gefühl hat mich letztendlich nie betrogen. Nur ich mich selbst.

    Danke Saphira

    Ich kann’s auch kaum glauben. Das ging alles sehr flott und ich bin auf einem guten Weg.

    Es wird mich sicher immer wieder mal aus der Bahn werfen. Aber ich erkenne ja jetzt so langsam, warum das alles passieren musste!

    Und ich hab ihm und mir auch mittlerweile verziehen. Keiner von uns beiden konnte etwas dafür.

    Wäre er nicht süchtig…dann…

    Wäre ich nicht Co….dann…

    Für mich steht nämlich fest, dass er nicht an meinem Verhalten schuld war, er hat’s nur getriggert.

    Nun gehts alleine weiter und ich schau nach mir! Das erste mal richtig bewusst!

    Ich hab’s schon mal gesagt. Das wird spannend!

    Hallo Ihr tollen, lieben Menschen, ich freu mich, dass Ihr heute an mich gedacht habt. 😍

    Ich hab’s geschafft!!!!

    Der Miettransporter war easy gebucht und stand schon bereit. Meine Helfer waren großartig! Wir waren eine Stunde eher fertig als geplant. Hab ne Couch in Kleinanzeigen für Lau bekommen und direkt noch 2 Teppiche geschenkt bekommen, die sich toll in der Wohnung machen.

    Und die Wohnung ist nun eingerichtet.

    Es fehlt echt noch einiges an Deko und ein paar Bücherregale will ich auch noch.

    Die Lampen hängen und nächste Woche, wenn ich dort mein I-Net habe, bin ich auch meiner Tochter aus dem Kreuz.

    Heute gibts also auch noch keine erste Nacht im neuen Heim.

    Klamotten und Bettzeug müssen noch rüber.

    Alles in allem lief der Tag genau nach Plan und besser!

    Allerdings hat’s mich trotzdem, nach dem Ausräumen bei ihm, kalt erwischt. Ich hab im Wohnzimmer gestanden und die Tränen liefen. Der Abschied von den Großeltern war auch schwer. Aber wir sind ja nicht aus der Welt. Musste trotzdem die ganze Fahrt zu mir heulen.

    Ich bin froh, dass meine Freundin das Fahren übernommen hat.

    Das Goldstück!!! Und bei so jemanden hab ich mich so rar gemacht! Mich so isoliert, obwohl da immer jemand war, der für mich da war und ist. Wenn mich das ganze jetzt was gelehrt hat, dann dass da doch Menschen sind, die für mich da sind. Eigentlich immer waren!

    Ich schau jetzt mit einem lachenden Auge aber auch mit einem weinenden auf die kommende Zeit.

    Ich bin ja das Übel seiner Sucht - ich habe seiner Meinung nach alles kaputt gemacht. Insbesondere ihn - inzwischen bin ich so weit, dass ich das tatsächlich teilweise denke, denn ich habe oft gesagt, was mir nicht passt und auch oft versucht zu kommunizieren wie es mir mit manchen Sachen geht. Und anstatt mich zu hören, hat er gesoffen, sich betäubt und gegrübelt.

    Das ist absolut typisch.

    Mein Suchti hat mir zwar nie vorgehalten, dass ich das Übel wäre, aber alle meine Kommunikationsversuche waren vergebens. Gesoffen, betäubt und gegrübelt. Aber nie eingesehen, dass nur er etwas an seiner Situation ändern kann. Alle Hilfe meinerseits wurde ignoriert, war vergebens.

    Klar wird nach einem Sündenbock gesucht.

    Lass dich nicht in diese Rolle drängen und nimms dir nicht allzu sehr zu Herzen. Das ist deren Überforderung. Ich finds gut, dass du das losgeworden bist. Und ich denke, dass du es dir bisher wohl nie zu einfach gemacht hast!

    Hey Marli,

    ich muss da Saphira leider zu 100% zustimmen.

    Ich hab das jetzt ganz aktuell und es ist schmerzhaft, ja, aber irgendwann kehrt etwas Ruhe zurück. Die Gefühle für ihn haben sich bisher auch nicht geändert. Ich liebe diesen Mann immer noch sehr. Ich bin jetzt seit 6 Wochen weg und ich habe gemerkt, dass ich wieder etwas inneren Frieden bekomme und auch, dass ich den Umbruch schaffe. Klar bin ich traurig und manchmal falle ich in das Loch, da es mir auch Angst macht, wie es für mich weitergeht. Aber mir gehts trotzdem generell besser. Die ständige (mir selbst gemachte) Verantwortung für ihn. Das ständige auf und ab zwischen Hoffen und Enttäuschung. Das, was mich tagtäglich so zermürbt hat. Genau das ist nicht mehr präsent.

    Ich kann dir nur empfehlen, auf dich und deine Bedürfnisse mehr Rücksicht zu nehmen, als auf seine. Stärke deinen Selbstwert. Besorg dir Hilfe. Vor allem Selbsthilfe: Tu dir Gutes. Ich hab Meditationen angefangen. Ich lese viel über die Co und die Alkoholsucht. Hab ganz tolle Podcasts gefunden, die mir unheimlich helfen, sowohl mein Verhalten als auch seins zu verstehen. Damit wird’s ein wenig leichter. Du musst nichts von heute auf morgen entscheiden. Aber du musst dich abgrenzen. Sein Problem bei ihm lassen und nicht weiter zu deinem machen. Und irgendwann kannst du deine Entscheidung treffen. Nämlich dann, wenn du selbst deinen absoluten Tiefpunkt erreicht hast oder wenn du durch deine Selbsthilfe die Erkenntnis hast, dass es so für dich und die Kids nur besser werden kann. Ich wünsche dir, das Zweite 😘

    Ich glaube da solltest du dran bleiben. Denn nur als Angst evtl. nichts zu sagen, es zu schlucken und dann dem nachgehen ist nicht der richtige Weg. Ich weiß, es ist schon Vergangenheit und wenn es für dich erledigt ist lösche die Nachricht von mir aus dem Gedächtnis.

    Da bleib ich dran. Und ich lerne :) so lange ist’s ja noch gar nicht her.

    Die SHG gestern hat so irre viel in mir angestoßen. Ich bin in der Akzeptanz. Sowohl wegen der Trennung, als auch meinem Anteil in der Co. Ich verstehe grade so viel Zusammenhänge, was mein Verhalten betrifft und ich lerne es zu erkennen. Gestern Abend hatte ich direkt auch die ersten Erfolge. Das tut grade echt so gut!

    Danke PetraPetra

    Hey.

    Gerade fühl ich mich wie in einer schlechten Komödie.

    Mein Leben will mich doch einfach nur verarschen!

    Wenn die letzten beiden Tage nicht so gut gelaufen wären, wär ich jetzt total am Boden.

    Von vorne: Als ich mich von meinem Ex-Mann vor 3 Jahren getrennt habe, hat mir eine Freundin eine schnuckelige Wohnung angeboten. Die war günstig und ich fand sie für mich perfekt. Da aber mein herzallerliebstes Töchterchen meinte, wenn ich diese Wohnung nehme, wird sie nie zu mir kommen, weil sie sie scheisse fand, und weil meine Mutter ebenfalls nicht angetan war, hab ich (typisch) entgegen meinem Bedürfnis, diese Wohnung nicht genommen.

    Heute Abend bekomm ich von dieser Freundin eine Nachricht, dass die Wohnung im März frei wird. Echt jetzt?

    Die wäre warm nochmal 170€ günstiger.

    Arrrgghhh. Warum?

    Ich übe mich in Akzeptanz. Wer weiß, wozu es gut ist. Und ich bin näher an meiner Tochter. Und ich find meine neue Wohnung schön. Auch wenn die andere ne Badewanne hat…

    Ist das zu glauben????

    Zum Glück war ich heute Abend in der SHG und die hat mir so einen Einblick in meine Muster gegeben, dass ich richtig gestärkt nach Hause gekommen bin. Fast schon euphorisch, weil ich jetzt immer fester daran glaube, das alles so zu schaffen und auch langsam wieder rausfinde, was ich für Bedürfnisse habe und wie ich mir die selbst erfüllen kann.

    Das musste aber trotzdem jetzt noch raus.

    Ist das fair? Wer weiß.

    Und wieder bemühe ich mein neues Mantra: Es ist wie’s ist!

    Jup, mein Herz springt an.

    Und das schlimme daran ist, dass ich mich seit seinen Nachrichten wieder besser fühle.

    Ich nicht das Gefühl habe, ständig weinen zu müssen. Genau, wie in der Beziehung, wenn er Versprechungen gemacht hat oder mal ein paar Tage nüchtern war.

    Ich weiß aber nicht, ob das wirklich nur an ihm liegt oder an der Tatsache, dass ich trotzdem weiß, wie es für mich weitergehen soll. Ich fühl mich ruhig und gelassen. Ich hab meine Verträge für die Wohnung abgeschlossen. Bekomme nächste Woche meinen Internetzugang und hab gestern schon ein bisschen was an Deko besorgt. Außerdem tat mir mein Yoga gestern Abend wieder unheimlich gut.

    Ich weiß, dass es kein kontrolliertes Trinken gibt. Er macht sich da immer noch etwas vor. Trotzdem freue ich mich darüber, dass er sich Gedanken macht. Auch wenn ich nicht glaube, dass er dann eine lebenslange Abstinenz anstreben wird.

    Auf der Beziehungsebene seh ich da keine Chance.