Alles gut. Es gibt auch jede Woche nen neuen Tatort. 🤣
Mal schauen. Ist eh ein Freizeitprojekt. Ich muss von der Schreiberei ja nicht leben.
Alles gut. Es gibt auch jede Woche nen neuen Tatort. 🤣
Mal schauen. Ist eh ein Freizeitprojekt. Ich muss von der Schreiberei ja nicht leben.
Hallo Step,
ich starte vielleicht mal ganz kurz mit der Charakterisierung:
Anna ist Anfang/Mitte 40. Sie ist erfolgreich im Beruf. Den Job bin ich mir noch nicht sicher. Es sollte aber etwas mit Personalverantwortung sein. Anna ist Kontrollverlusttrinkerin. Sie ist attraktiv aber ohne eigene Familie.
Ihr Alkoholkonsum nahm zum Schluss stark zu. Deshalb hat sie einen Entzug gemacht. Sie kommt aus dem Entzug zurück, gerät aber immer wieder ins Straucheln. Davon soll die Geschichte handeln.
Was denkst Du?
Liebe Grüße
Thomson
Mein herzliches Beileid.
Ein Alkoholiker ist suchtkrank und kann nie wieder kontrolliert trinken.
Das, was Du meinst, sind Trinkpausen und die sind nie von Dauer.
Erst, wenn der Alkoholiker sich Hilfe sucht, um aus der Sucht auszusteigen, kann ein abstinentes Leben beginnen.
Und das ist auch erst der Anfang, nur nicht trinken reicht nicht aus. Man muss einiges im Leben verändern und das ist am Anfang nicht leicht.
Du hast keinerlei Einfluss auf einen nassen Alkoholiker. Du kannst nichts bewirken als Angehörige!
So sieht es aus!
Hallo Rennschnecke ,
keine Angst. Du nimmst mir nicht den Spaß. Ob ich meine eigene Geschichte aufschreibe, weiß ich allerdings nicht. Ich möchte eher etwas komplett Neues ausdenken. Ich möchte da eine Trennlinie haben.
Aber ich schreibe mal etwas mehr von mir hier. Wo fange ich an? Vielleicht mit dem Abend, der mich hierher und zu der SHG brachte. Ich hatte mich mit Freunden aus einer Facebook-Gruppe verabredet. Es war ein Konzert von einer Cover-Band. Hier bei uns gibt es gute Cover-Bands. Eigentlich war es ganz schön und hat wirklich Spaß gemacht. Später am Abend habe ich mich allerdings mit einer Bekannten gestritten. Keine Ahnung. Irgendwie hat mich das alles so aufgeregt, dass ich ständig ein Bier in der Hand hatte. Wie ich nach Hause gekommen bin, weiß ich nicht. Am nächsten Tag habe ich mich ziemlich schlecht gefühlt und natürlich auch wenig gemacht. Mir war klar, dass sich etwas ändern musste. Seitdem bin ich hier.
Hallo Alex_aufdemweg ,
ich tausche mich hier aus. In eine SHG bin ich am Montag wieder. Ausnahmsweise in einen anderen Ort. Das war ein Beweis dafür, dass man öfter einmal etwas Neues machen sollte. Die SHG hat mir viel besser gefallen als meine alte SHG. Dort sind mehr "Quartalstrinker" wie ich einer war und der Altersschnitt ist jünger. Dort stehen die meisten noch im Berufsleben. Ich fühle mich dort einfach besser aufgehoben. Ich habe das Gefühl besser verstanden zu werden.
Ich kenne nur zwei, die in den letzten fast 20 Jahren hier versucht haben, ein Buch zu schreiben — aber veröffentlicht hat am Ende keiner von ihnen etwas.
Erzähl mal mehr Hartmut ! 😆
Hallo Hera ,
nein das Gespräch habe ich mit meiner Freundin bisher noch nicht gesucht. Ich schiebe das gerade etwas vor mir her. Im Augenblick bin ich mir gar nicht einmal so sicher, ob ich die Beziehung so weiter führen möchte. Das hat aber nix mit dem Alkohol zu tun.
Gestern war ich wieder einmal bei einem Treffen. Das war sehr angenehm. Es war aber nicht in meiner Stadt, sondern so eine halbe Stunde entfernt. Das fand ich ganz gut. Auf der Fahrt dorthin konnte ich etwas entspannen und die Leute waren sehr nett. Gehällt mir besser als in meiner Stadt. Bin ich der Einzige, dem das so geht?
Liebe Grüße
Thomson
Mal eine ganz andere Frage: Hat hier schon einmal jemand den Gedanken gehabt ein Buch/Text zu schreiben über Alkoholismus und den Weg in die Trockenheit? Jetzt egal ob fiktional oder nicht-fiktional.
Alles anzeigenTausend Dank für diesen extrem wertvollen Input! Deine Worte regen mich gerade wahnsinnig zum Nachdenken an und ich bin dir wirklich dankbar für diese Perspektiven.
Was das Absagen bei der Nachbarin angeht: Ich hatte im Kopf einfach das Gefühl, ich muss einen triftigen Grund liefern, warum ich nicht komme. Zu sagen "Ich trinke keinen Alkohol" hätte dazu geführt, dass sie sagt "Dann komm halt rüber und trink nichts". Zu sagen "Ich bin auf dem Weg in die Abstinenz und mich triggert dass Alkohol serviert wird, gerade viel zu sehr" war für mich keine Option. Deshalb habe ich zu der gesundheitlichen Ausflucht gegriffen.
Rückwirkend betrachtet war das eigentlich Blödsinn. Ein einfaches "Ich komme heute nicht" hätte völlig ausreichen müssen, ganz ohne Erklärung. Ich muss schlichtweg lernen, dass ein "Nein" reicht und ich absolut niemandem eine Rechenschaft schuldig bin. Wem ich mich irgendwann in der Tiefe offenbare oder zu wem ich einfach nur sage "Ich trinke keinen Alkohol, Punkt" oder "Ich vertrage es nicht", kann ich dann immer noch ganz in Ruhe entscheiden.
Der Punkt mit dem Umfeld und den Kindern hat bei mir aber noch mal einen ganz tiefen Eindruck hinterlassen. Und das betrifft ja nicht nur das Dorfleben, sondern das generelle Umfeld. Man hat da oft jahrelang wie eine Art Scheuklappen auf, weil man das Verhalten anderer gar nicht mehr hinterfragt, da man sich dauernd in diesen Kreisen bewegt. Auch wenn das bei uns keine Feiern sind, wo sich die Leute besinnungslos besaufen und niemand mehr nach den Kindern schaut – ich weiß, dass auf sie geachtet wird. Aber es ist eben ein Umfeld, in dem Alkohol als völlig normal gilt und einfach zum Alltag dazugehört.
Wenn ich mir den Schutz meiner Kinder so groß auf die Fahne schreibe, ist es absolut sinnvoll zu hinterfragen, in welchem Rahmen und mit welcher Selbstverständlichkeit sie Alkohol im Alltag vorgelebt bekommen. Auch wenn Menschen selbst vielleicht gar nicht merken, dass ihr Konsum problematisch sein könnte.
Danke dir wirklich für diesen Augenöffner! Ich nehme mir fest vor, da in Zukunft viel genauer hinzuschauen, mein Umfeld zu soundieren und für uns als Familie da ganz neue Standards zu setzen.
Respekt. Hannah
Nabend, ich weiß, dass ich in letzter Zeit nicht oft online war. Aber hier stapeln sich die Termine und dann ist auch noch WM. Schaut ihr auch?
Mein Beileid, Thomson .
Danke.
Ja, etwas.
Hallo Thalia1913 ,
Zurück ins Forum bin ich gekommen, weil ich den Austausch wieder suche. Außerdem wollte ich mal wieder etwas von mir hören lassen.
Zudem stehen bei mir einige Baustellen an. Über die ich demnächst schreiben werde. Eine der Baustellen ist tatsächlich das Gespräch mit meiner Freundin.
Ich habe es mit ihr noch nicht besprochen. Da ich das auch erst seit ein paar Wochen weiß.
Hm...wie gehe ich damit um? Ich habe natürlich kein Alkohol im Haushalt, meide Trigger (meine Familie), das Feierabendbier, Feierabendwein, Feierabendsekt gab es ja auch schon vorher eigentlich nie.
Und bei Feiern biete ich immer an zu fahren. Das hat mir am Anfang geholfen. Alkohol am Steuer habe ich mich nie getraut. Ich habe und hatte immer Angst den Führerschein zu verlieren. Und weil ich weiß, dass ich mich das nicht traue, biete ich den Fahrdienst an.
LG Thomson
Guten Abend Thalia1913 ,
schön, dass Du fragst. Zunächst das Wichtigste:
Ich bin natürlich trocken geblieben. Hatte ich aber auch schon geschrieben. Zudem habe ich auch keine Lust zu trinken. Also Saufdruck hatte ich nicht.
Dabei hatte ich in der letzten Zeit schon ne Menge, dass ich wegstecken musste. Meine Mutter ist im März verstorben. Es kam nicht unerwartet, aber trotzdem trifft es einen.
Seit Ende November habe ich nun auch eine Freundin. Wir verstehen uns sehr gut und ich fühle mich richtig gut bei ihr aufgehoben.
Sie weiß, dass ich nichts trinke und findet das auch sehr gut. Ihr letzter Partner ist am Alkohol gestorben.
Den Kontakt zu meiner Famile habe ich reduziert. Ich habe nämlich den Eindruck, dass er mir nicht gut tut.
Demnächst mehr. Ich muss zum nächsten Termin.
LG Thomson
Du hast recht, Rennschnecke, es ist wieder eine Hintertür und diese muss ich schließen. Hintertüren habe ich mir immer aufgehalten und es ist mir auch bewusst. Die Hintertür mit meiner Ärztin werde ich schließen und einen Termin ausmachen.
Es sind jetzt 34 Stunden ohne Alkohol. Ich lese die Tage viel über die Sucht und doch kommt vieles noch nicht
an mich ran. Mein körperlicher Zustand wird langsam besser, doch meine Phsyche ist vollkommen durcheinander.Wenn es mir Mittwoch besser geht, werde ich meine erste SHG besuchen. Jetzt werde ich einfach ersteinmal das Forum nutzen um Gefühle und Gedanken aufzuschreiben. Es hilft mir durch diese Tage.
Wie geht es Dir denn nun Waldblick ?
Ja, ist schon immer ein großes Problem bei mir. Ängste und Selbstzweifel
Liebe Chrissi44 du hast soviel geschafft. Du schaffst auch das.
Glückwunsch Kyra
Alles anzeigenIch habe heute festgestellt ;
3 Monate ohne zu trinken....
3 Monate ohne Kater ....
3 Monate ohne peinlich zu sein .....
3 Monate klar im Kopf........
3 Monate geschafft ....
Mein Schlaf ist viel besser und ganz langsam gehen Blutdruck plus Gewicht runter .
Frage an mein jetziges Ich @ Tiffy ;"schaffst du es weiter ?"
Ich hoff so sehr das ich es weiter durchhalte ,manche Zeiten sind ein Kampf .Aber genau die Punkte die ich oben geschrieben 📝 hab ,sie motivieren mich .Tatsächlich kann ich immer erst am Abend sagen ,wieder ein Tag geschafft . Der Tag bis dahin ist immer gefährlich und die Alkoholfalle kann immer zuschlagen. Aber letztendlich zählt für mich jeder Kaffee Tag war ein guter .
Herzlichen Glückwunsch Tiffy
Habe den Thread gerade gelesen. Schön wie Du das schaffst Rennschnecke ![]()