Ja, etwas.
Thomson - Vorstellung
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Weiß sie nicht,dass Du Akoholiker bist?
Und was genau weißt Du denn erst seit ein paar Wochen, Thomson?
Und was sind das für Feiern, sind die alklastig? Wem bietest du denn deine Fahrdienste an?
(Bitte nicht als Vorwurf verstehen, sondern als Nachfrage im Sinne der Grundbausteine.)
Und darf ich zum besseren Verständnis fragen, welcher Altersgruppe du ungefähr angehörst? Ü30/40/50/60 ...?
(Selbst bin ich noch Ü50).
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Ah! Vielen Dank. Kommt das denn häufig vor? Ich dachte, dass das einer deder Hauptgründe für Alkoholismus ist?
daran erkenn ich mich wieder. Ich habe auch abends immer getrunken, um runterzufahren, zu entspannen, und ja oft auch um zu betäuben...
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Ob häufig oder nicht, mit diesem Verhalten trainiere ich ein Muster an, welches mich in die Sucht führen kann.
ja das versteh ich, ich hab mir regelrecht dieses abendliche Muster antrainiert. Jetzt gilt es, das Gehirn mit neuen Mustern zu überschreiben....obwohl es leider nicht mehr ganz rückgängig zu machen ist

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Meine Mutter ist im März verstorben. Es kam nicht unerwartet, aber trotzdem trifft es einen.
Mein Beileid, Thomson .
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Mein Beileid, Thomson .
Danke.
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Nabend, ich weiß, dass ich in letzter Zeit nicht oft online war. Aber hier stapeln sich die Termine und dann ist auch noch WM. Schaut ihr auch?
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Ausrede! Du kannst ja in der Halbzeit reinschauen
Aber dann scheint es gut bei dir zu laufen? Hattest du eigentlich das Gespräch mit deiner Freundin und weiß sie jetzt Bescheid? -
Hallo Hera ,
nein das Gespräch habe ich mit meiner Freundin bisher noch nicht gesucht. Ich schiebe das gerade etwas vor mir her. Im Augenblick bin ich mir gar nicht einmal so sicher, ob ich die Beziehung so weiter führen möchte. Das hat aber nix mit dem Alkohol zu tun.
Gestern war ich wieder einmal bei einem Treffen. Das war sehr angenehm. Es war aber nicht in meiner Stadt, sondern so eine halbe Stunde entfernt. Das fand ich ganz gut. Auf der Fahrt dorthin konnte ich etwas entspannen und die Leute waren sehr nett. Gehällt mir besser als in meiner Stadt. Bin ich der Einzige, dem das so geht?
Liebe Grüße
Thomson
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war ich wieder einmal bei einem Treffen.
Ich nehme an, eine SHG?
Bei mir im Ort gibt es keine. Und die im Nachbarort ist super. Bzw. die Leute da. Aus dem Grund war ich fast nur dort. Einmal die Woche im ersten Jahr. Konstant.
Mit dem Rad sind es so 20 Minuten bis da hin.
Gehst du einigermaßen regelmäßig? Da du dich hier praktisch nicht mitteilst. Irgendwo ist Austausch mit anderen Alkoholikern wichtig finde ich.
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Ich kenne nur zwei, die in den letzten fast 20 Jahren hier versucht haben, ein Buch zu schreiben — aber veröffentlicht hat am Ende keiner von ihnen etwas.
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Erzähl mal mehr Hartmut ! 😆
Ich tausche mich grundsätzlich nicht über User aus, die nicht mehr hier sind. Sie können nichts dazu schreiben, nichts richtigstellen, nichts erklären und ich bin kein Freund davon, über Menschen zu spekulieren.
Soviel nur ganz sachlich: Der erste, der damals ein Buch schreiben wollte und auch angefangen hatte, ist später rückfällig geworden und — soweit ich mitbekommen habe — lebt heute nicht mehr. Das ist aber schon lange her.
Der andere hat versucht, hier aus einer therapeutischen Sicht zu schreiben. Das hat zu Unstimmigkeiten geführt, und er ist nicht mehr im Forum.
Mehr gibt es dazu nicht.
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Hallo Alex_aufdemweg ,
ich tausche mich hier aus. In eine SHG bin ich am Montag wieder. Ausnahmsweise in einen anderen Ort. Das war ein Beweis dafür, dass man öfter einmal etwas Neues machen sollte. Die SHG hat mir viel besser gefallen als meine alte SHG. Dort sind mehr "Quartalstrinker" wie ich einer war und der Altersschnitt ist jünger. Dort stehen die meisten noch im Berufsleben. Ich fühle mich dort einfach besser aufgehoben. Ich habe das Gefühl besser verstanden zu werden.
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Was genau treibt Dich denn an, ein Buch über Deine Sucht zu schreiben Thomson?
Hier schreibst Du ja bisher eher wenig. Und Du bist auch noch ziemlich am Anfang Deiber Abstinenz, oder?
Klar, das Schreiben hier ist anstrengender - dauernd gibt es Widerworte oder "nervige" Nachfragen, so wie jetzt. 😉
Ich sehe aber genau darin auch meinen Schutz: um mich nicht in der Vergangenheit zu verlieren (und womöglich einen logischen Zusammenhang zwischen Erlebtem/Erlittenem und Suchtentstehung zu konstruieren: "da musste ich ja süchtig werden..."), sondern hier und jetzt meine Abstinenz im kritisch-konstruktiven Austausch weiter zu festigen und rechtzeitig auf mögliche Irrwege aufmerksam gemacht zu werden.
Deswegen war ich auch zwiegespalten, als in meiner Suchtreha die (freiwillige) Aufgabe anstand, meine Suchtgeschichte nicht nur in der Einzeltherapie auzudröseln, sondern auch in der Gruppe vorzutragen.
Ich fing an, mir Notizen zu machen, kam vom Hölzchen aufs Stöckchen und landete gedanklich/gefühlsmäßig mal wieder knietief im Sumpf der bereits mehrfach und m.E. ausreichend therapeutisch beleuchteten) Vergangenheit. Tat mir nicht gut.
Mich hat es zu dem Zeitpunkt eigentlich nur noch in Hinblick auf mögliche Lehren für die Suchtprävention (in der ich mich gern mal engagieren würde) interessiert.
Aber auch da bin ich zu keinem echten Ergebnis gekommen. Es gab gute und vereinzelt abschreckende Beispiele in meinem engsten Kreis, ob beim Trinken oder Essen, daraus abgeleitete und von mir aus Überzeugung angenommene Regeln (Fast Food nur zu besonderen Anlässen, Trinken ab 16 bei Feierlichkeiten ok - aber ohne Peinlichkeiten und Kontrollverlust.)
Bin trotzdem (auf wenig öffentlichkeitswirksame Art) Alkoholikerin geworden und gerade in Sorge, auch noch eine Essstörung zu entwickeln.
Und wenn ich schon mit dem Gedanken an die gewünschte Veröffentlichung etwas aufschreibe, besteht die Gefahr, dass ich nicht hundertprozentig ehrlich zu mir selbst bin - und darauf kommt es m. E. an.
PS: Möchte Dir nicht den Spaß an Deinem Projekt nehmen - nur sensibilisieren.
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Hallo Rennschnecke ,
keine Angst. Du nimmst mir nicht den Spaß. Ob ich meine eigene Geschichte aufschreibe, weiß ich allerdings nicht. Ich möchte eher etwas komplett Neues ausdenken. Ich möchte da eine Trennlinie haben.
Aber ich schreibe mal etwas mehr von mir hier. Wo fange ich an? Vielleicht mit dem Abend, der mich hierher und zu der SHG brachte. Ich hatte mich mit Freunden aus einer Facebook-Gruppe verabredet. Es war ein Konzert von einer Cover-Band. Hier bei uns gibt es gute Cover-Bands. Eigentlich war es ganz schön und hat wirklich Spaß gemacht. Später am Abend habe ich mich allerdings mit einer Bekannten gestritten. Keine Ahnung. Irgendwie hat mich das alles so aufgeregt, dass ich ständig ein Bier in der Hand hatte. Wie ich nach Hause gekommen bin, weiß ich nicht. Am nächsten Tag habe ich mich ziemlich schlecht gefühlt und natürlich auch wenig gemacht. Mir war klar, dass sich etwas ändern musste. Seitdem bin ich hier.
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Schön, dass du etwas von dir schreibst.
ich nehme an, das war nicht der erste Abend, an dem so etwas passiert ist?
Bei mir mussten auch erst einige Faktoren zusammenkommen. -
Hallo Step,
ich starte vielleicht mal ganz kurz mit der Charakterisierung:
Anna ist Anfang/Mitte 40. Sie ist erfolgreich im Beruf. Den Job bin ich mir noch nicht sicher. Es sollte aber etwas mit Personalverantwortung sein. Anna ist Kontrollverlusttrinkerin. Sie ist attraktiv aber ohne eigene Familie.
Ihr Alkoholkonsum nahm zum Schluss stark zu. Deshalb hat sie einen Entzug gemacht. Sie kommt aus dem Entzug zurück, gerät aber immer wieder ins Straucheln. Davon soll die Geschichte handeln.
Was denkst Du?
Liebe Grüße
Thomson
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Hallo Thomson,
bitte fokussiere dich auf dich und trage dein Buchprojekt nicht in andere Threads.
Du kannst gerne privat ein Buch schreiben, aber das hier ist eine Selbsthilfegruppe, wo jeder selbstverantwortlich an seiner eigenen Trockenheit und nicht an deinem Projekt arbeitet.
Bitte thematisiere das Buch nicht immer wieder, sondern schreibe von deinem Alltag, deiner Trockenheit, deinen Problemen usw. usw.
Wenn es dir hier nur um dein Buch geht, sind wir die falsche Selbsthilfegruppe für dich.
Viele Grüße, Linde
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Thomson : ich möchte dich ja nicht entmutigen, aber der Plot ist ziemlich ausgelutscht. In der Mediathek vom ÖRR gibt es dazu zwei Filme mit der großartigen Christiane Hörbiger: "Wie ein Licht in der Nacht" und "Auf der Straße "
... sehr eindrucksvoll gespielt.
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Alles gut. Es gibt auch jede Woche nen neuen Tatort. 🤣
Mal schauen. Ist eh ein Freizeitprojekt. Ich muss von der Schreiberei ja nicht leben.
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