Ja, am Handy , wenn die Tastatur eingeblendet ist, auf das Mikrofon Symbol drücken und sprechen.
Beiträge von Nayouk24
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Hast Du auch eine reale SHG?
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Dann nimm die Diktierfumktion😉
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Ja, es hat mich viel Mut gekostet, mich mitzuteilen.
Jeder Alkoholiker braucht eine SHG auch dafür. Dies ist deine, um dich in der Not mitzuteilen. Schreibe hier und du wirst Reaktionen bekommen. Du glaubst gar nicht, wie schnell dann die Zeit vergeht.
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das allermeiste was mir geholfen hat war die Zeit für mich und schlichtweg die Zeit sich mit mir selbst zu beschäftigen.
Das ging mir ganz genauso. Schön das du es so sehen kannst und ich denke, bei dir ist einiges in Gang gekommen.
Tue deinem Rasenmäher und dir ein Gefallen. Lass das mit dem Baseballschläger. Es gibt viele Flaschen auf der Welt und das änderst du damit nicht. -
Ich werde ja nicht mit den Genen eines Trinkertyps geboren. Das Leben hat mich durchgeführt.
Es fängt doch mit dem sorglosen Umgang mit Alkohol an. Dann stelle ich fest, dass Alkohol Dinge vergessen macht, kurzeitig vermeindlich leichter macht und schon bin ich vom Gewohnheitstrinker zum Problemtrinker geworden und auf dem Weg bin ich vom Missbrauch in die Sucht gerutscht.
Als ich das erste Mal von den Trinkertypen gelesen habe, da wusste ich schon, dass ich Alkoholiker bin und konnte mein Endstadium dem Spiegeltrinker zuordnen, hatte am besten gepasst.
Das Ergebnis ist immer das gleiche, ich bin alkoholkrank und heute bin ich abstinent und will es auch bleiben. Dem ordne ich alles unter und dabei hilft es mir nicht zu wissen, dass ich Spiegeltrinker war.
Ich musste meine Gewohnheiten unterbrechen und die kannte ich sehr genau und wenn ich ein anderer Typ mit anderen Gewohnheiten gewesen wäre, hätte ich sie auch gekannt. Da musste ich ansetzen. -
AnnaBlume Den Podcast habe ich gefunden aber die Folge "Alkohol II" nicht. Welches Datum hat die Folge?
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Du nimmst den Rat, das Leben umkrempeln, Wort wörtlich.
Damit hast du dich mit einem Schlag aus dem alten, trinkenden Leben verabschiedet. Alles, was jetzt kommt, bestimmst du und dein Suchthirn wird es schwer haben, es mag nämlich kein Veränderungen.Du klingst für mich sehr reflektiert und zielorientiert.
Und Glückwunsch zur neuen Wohnung.
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Das fühlt sich wie ein Rückschritt an, aber es geht vorwärts. Ein paar Tage noch, für Dich und Deine Gesundheit !
Du bist doch schon seit Sonntag im betreuten Entzug, da hast Du ein gutes Stück der Entgiftung schon hinter Dir,
oder konntest du noch trinken ?
Jetzt bist du zur eigentlichen Entgiftung verlegt worden und da spult man das gewohnte Programm ab.
Ich konnte die ersten Tage auf der Entgiftungsstation gar nicht TV sehen. Ich habe mich nur mit mir selbst beschäftigt.
All deine Gedanken zeigen, dass du das gerade auch durchmachst und es ist wichtig. Nimm dir die Zeit, wann wenn nicht jetzt.
Schreibe für dich, schreibe hier, lass deinen Gedanken freien Lauf.
Bei mir startete quasi parallel auch die Entwöhnung mit Therapie. Ich wünsche dir, dass du einen nahtlosen Übergang bekommst.
Und das mit den Flaschen Zuhause ist keine gute Idee, wenn dir dann der Alkohol um die Ohren fliegt. Lass die Flaschen in deiner Abwesenheit entsorgen.Alles Gute, Nayouk
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Danke für deine Erfahrung und Sichtweise zur Kapitulation.
Kapitulation ist für mich Aufgabe wegen Einsicht und im schlimmsten Falle aber auch Unterwerfung, deswegen passte es für mich nicht.Den Alk oder Klitschko stehen lassen und mich einfach umdrehen und gehen, das Bild gefällt mir.
Ich habe aufgehört zu kämpfen, kapituliert. Das ist ein Ausdruck von Stärke und Weitsicht und da ich einfach gehe, ist es auch keine Unterwerfung.
Dass mir der Alk von hinten ins Kreuz tritt, wird nicht passieren, ich hab ihn mir immer von vorne zur Brust genommen.
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Du hörst Dich "aufgeräumt" an.
ich bleibe misstrauisch und wachsam. Aber auch froh, nüchtern zu sein!
Das war bei mir am Anfang auch so.
Misstrauisch heisst ja, ich trau dem Frieden nicht. Ich weiss, dass die Sucht jederzeit mit perfiden Mustern um die Ecke kommen kann,
vielleicht gerade dann, wenn ich angegriffen bin. Je mehr mein 7. Sinn trainiert ist, desto mehr wird aus Misstrauen Selbstvertrauen mit Respekt vor der Sucht,
weil ich Situationen erkennen kann und ich meine Stärke einschätzen kann. -
Neu in der ARD Mediathek (08.01.2025)
Dirty Little Secrets · Staffel 1 · Warum wir immer weiter trinken
3 Folgen á 30 min
Doku über das Thema Alkohol in der Gesellschaft.
Stichworte: Jugendliche und Alkohol, Status in der Gesellschaft, Frauen, Alkoholindustrie und Lobby, Politik und Alkohol, Märchen vom gesunden Glas, …. -
Der Film ist sehr gut, weil er so gnadenlos ehrlich ist und Günter Lambrecht ist große Klasse.
Ich glaube, ich vertrage eine ganze Menge an Film, aber nach diesem hatte ich ganz schön zu knapsen. -
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Hallo Kadett,
Du hast dich auf den richtigen Weg gemacht und das ist anstrengend und belastend.
Die Phasen von Traurigkeit kenne ich auch aus der Anfangszeit.
Obwohl ich doch glücklich und froh hätte sein müssen, war ich manchmal traurig.
Ich komme jetzt mal wieder mit der Biochemie
In der langen Zeit des Alkoholkonsums hat das Gehirn zusätzliche Rezeptoren aufgebaut, da es durch den Alkohol mit dem Neurotransmitter Dopamin
zugeschüttet wurde. Fehlt plötzlich der Alkohol, feht auch das Dopamin, das Glückshormon, welches als Belohnung für gute Gefühle sorgt. Die vielen Rezeptoren können nicht mehr adequat versorgt werden.
Das kann die Traurigkeit in den ersten Monaten bewirken. Dinge, die einem früher Spass gemacht haben und für Befriedigung gesorgt haben, machen plötzlich keinen Spass mehr, weil das Belohnsystem nicht mehr funktioniert.
Da hilft nur ausprobieren. Suche dir Beschäftigung, Tätigkeiten, die dir Spass machen und habe Geduld. Der Körper braucht mehrere Monate, bei manchen sogar über ein Jahr, je nach Veranlagung, bis sich die biochemischen Prozesse regeneriert haben. Das gilt zumindest für das Belohnsystem.Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo liebes Forum,
ich möchte nicht versäumen, mich auch hier in meinem Anfangsthread im offenen Bereich zu melden.Diese Bahnfahrt und dann weiter mit dem Taxi in die Klinik werde ich nicht mehr vergessen. Ich hatte einen Flachmann dabei, zur Sicherheit, für alle Fälle.
Am Bahnhof angekommen habe ich ihn rausgeholt und noch auf dem Bahnsteig in eine Mülltonne geworfen. „ Das war’s!“ waren meine Worte.
Das war heute, genau vor einem Jahr.Wo ist das Jahr geblieben? Es war ein sehr intensives Jahr, mit Ups and Downs.
Seit ich verstanden habe, dass ich nie wieder Alkohol trinken kann, mein restliches Leben mit Achtsamkeit und Selbstfürsorge erleben will,
fühlte ich mich hier richtig angekommen. Mit dem Verstehen kam die Akzeptanz.
Akzeptanz – hatte ich hier so oft gelesen. Wie bekomme ich sie? Hat man sie oder hat man sie nicht? Sie war irgendwann da.
Und eines habe ich auch verstanden, dass die Alkoholkrankheit in erster Linie eine psychische Erkrankung ist und ich an den körperlichen Folgen dieser Krankheit zu Grunde gehen kann.Wie heile ich meine Psyche, kann ich sie doch nicht sehen.
Ich kann sie hören aber oft nicht verstehen.
Ich weiss, dass sie da ist, tief in mir drin.
Ich suche den Zugang, Tag für Tag und dann spüre ich sie, meine Seele, mit ihrer ganzen Zerrissenheit.
Da bin ich als Mensch mit meinem Sein und da ist dieses kalte, dunkle Irgendwas, was da nicht mehr sein darf.
Ich hör in meine Seele, mal bewusst, oft unbewusst und die Zeit macht es heller. Das Dunkle weicht zurück, nur langsam und ich fülle den Raum mit Neuem.
Fremd ist das Neue, aber ich lasse es zu, immer mehr und das Dunkle wird nicht mehr sichtbar, aber ich fühle noch seine Nähe.
Distanz ist es heute.
Wird aus Distanz wieder Nähe, weiss ich, was ich zu tun habe und meine Achtsamkeit wird mir dabei helfen.All dies konnte geschehen, weil ich hier "ganz einfach" mit den Grundbausteinen angefangen habe. "Tun muss man tun", der Rest ergibt sich dann.
Im Februar letzten Jahres war ich auf der Suche nach einer realen SHG und habe dieses Forum entdeckt.
Ich habe hier alles gefunden, was ich brauche, um meine Seele zu heilen und die Distanz zum Dunklen zu wahren.
Das war möglich, weil dieses Forum so ist, wie es ist und ich will weiterhin meinen Beitrag leisten,
dass es so bleibt, wie es ist und ich möchte jeden, der es ernst mit sich meint, ermutigen sich weiter auf den Weg zu machen und dran zu bleiben.
Es lohnt sich so sehr!Liebes Form, lieber Alex07 , liebe Moderatorinnen und Moderatoren, danke dass es euch gibt und danke, dass ihr das tut, was ihr tut.
Viele Grüße
Nayouk
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Verstehe, ich wünsche dir viel Kraft dafür, noch rechtzeitig die Entscheidung für deinen Sohn und dich zu treffen.
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Auf was wartest Du?
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und das irgendwie am meisten mit sich selbst ausmacht..
Als Alkoholiker kann man sehr einsam sein.
Ich bin mir nicht sicher, ob meinem XY das wirklich bewusst ist, dass er uns auch verlieren könnte oder würde dadurch
Meine Frau hat es mir nie direkt gesagt, aber ich wusste, dass es kommen wird.
Sie hat sich abgegrenzt und ist zunehmend ihren eigenen Weg gegangen.