Liebe Leute, und:
In Bezug auf Dich, lieber "Boss":
Ich bringe es mal aus meiner Sicht so auf den Punkt:
Lieber "Boss": Frage: Wäre es nicht besser, Deine letzten Auftritte - nicht in Bezug auf Die Alkoholfrage, sondern, naja, in Bezug auf den Rest insgesamt halt - hier im Forum ein wenig zu überdenken (reflektieren)?
Wir alle haben hier dasselbe Problem: Die Sucht, die Krankheit, die Abhängigkeit... und noch vieles mehr. Um DAS geht es doch.
Dass Du manchen hier - aus meiner Sicht - ziemlich hart konterst, ja, das ist Dein Recht und jedermanns (Deine!) Sache. Manche akzeptieren es; manchen gefällt es. Sei es so. Ich persönlich denke mir hier in der Tat oft meinen Teil - und finde das - persönlich - dann doch gelegentlich nicht in Ordnung. Aber natürlich zählt das nicht; das ist nur eine (meine) Einzelmeinung. Wenn es andere goutieren und es anderen hilft, dann sei es drum und gut. Meinung ist im Endeffekt vollkommen irrelevant, das weiß ich. Letztlich zählt die dauerhafte Abstinenz.
Vielleicht aber dann doch, so mein Input: Ein mehr Sensibilität könnte womöglich auch Dir, lieber Boss, helfen (oder zumindest nicht schaden)... [Bin ein wenig älter als Du und der jugendliche Elan ist bei mir halt auch nicht mehr so da, drum sehe ich manches anders].
Man kann mich übrigens dahingehend auch gerne "schelten" (ja, in der Tat, das halte ich locker aus - und ich verkrafte das):
"Boss" bedeutet für mich: "Chef", der "Macher", der "König", der Leiter eines Unternehmens, Geschäftsführer, Vorstand. Der mit dem Schlips, der weiß, wo es lang läuft. Neumoderne Bezeichnungen gibt es auch dafür. Da hat man ein Unternehmen (eine Firma), Mitarbeiter, eine ansehnliche Bilanzsumme und und und.
Du, lieber Boss, bezeichnest Dich im für mich noch jungen Alter als "Boss" und zeigst Dich im Avatar mit Hemd und Kravatte und (sagt man das neuerdings so?) sinnbildlich als "Macher". Sinnierst über Umsatzzahlen und Gewinne... - Wie man es eben so nimmt. Umsatz, Gewinn und GELD, ja wie immer halt. Das jugendliche Ideal. Das alles ist ja schließlich auch gut und wichtig und ich wünsche Dir natürlich auch die von Dir gewünschten Zahlen, auch, dass die Sterntaler (Bitcoins) vom Himmel regnen mögen. Wenn es glücklich macht...
Ich weiß nicht, was Du beruflich machst, aber bei diesen von Dir schon zu Beginn der Selbständigkeit annoncierten Umsätzen, als Einzelunternehmer, na dann "Daumen hoch!". Echt. Da ist doch so mancher (ich auch) blöd, wenn er nicht umsteigt. Ich hoffe jedenfalls, Du wirst Millionär. Ich wüsche es Dir; meine Chance habe ich anscheinend verpasst.
Allerdings kommen mir bei mir - ich komme letztlich auch auch aus der (und bin nach wie vor in der) Wirtschaft - ein wenig doch die Fragezeichen. Ach wie gerne wäre ich doch eine (zwei?) Etagen höher! *Smiley*
Aber dafür sind wir HIER nicht HIER! Auch bin ich hier wohl der bloß Wurm im Angesicht des Löwen.
Und letztlich vor allem: Was alles hat das alles bitte mit der Abstinenz zu tun? Meinst Du nicht auch, dass es besser, wäre, Dir vor der Selbstständigkeit ein gefestigtes (dauerhaftes) abstinentes Umfeld zu schaffen?
Ich persönlich habe (aber das ist tatsächlich für dieses Forum hier auch so was von irrelevant) doch ein paar Angestellte und Arbeiter. Das ist aber für die (meine) Abstinenz so was von irrelevant! Ob ich 10, 100 oder 1000 Angestellte habe; ob ich 1 Mio., 10. Mio. oder 100. Mio. oder noch mehr an Umsatz im Jahr mache... Was bringt mir das, wenn ich (tot-)krank bin und vor die Hunde gehe!? Nichts.
Und: Warum sollte man sich, wenn man eh schon durch die Alkoholabhängigkeit kränker als krank ist, über irgendwelche Positionen irgendwo definieren... Was bringt das? Nichts!
Und mit einem nüchternen Chef kommen die meisten (Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner) wesentlich besser zurecht als mit einem, naja...
Fazit: Ist nicht die Gesundheit wichtiger alles berufliche Bestreben? 
LG, Stef.