Beiträge von _Eternal_

    hallo Hartmut

    genauso siehts aus, es ist ein gesamtgesellschaftliches problem und das meinte ich mit "eigenverantwortung". es beginnt doch schon in der kindheit, was wird vorgelebt der umgang mit alk zum beispiel, dass rauchen und und und...das wird nicht durch steuern und abgaben reguliert, sondern es wird vorgelebt. die gesellschaft müsste sich grundlegend ändern und das heißt auch über den tellerrand zu schauen wie wir miteinander umgehen. meine psychologin meinte mal vor jahren schon, wenn wir alle wieder einander mehr zuhören würden und nicht so oberflächlich wären, bräuchten wir weniger seelenklempner...es liegt also an uns selbst diese gesellschaft besser zu machen, weg von diesem konsumdenken und egoismus. und wenn wir diesen punkt vielleicht mal irgentwann erreicht haben, werden die menschen auch nicht mehr so schnell zur flasche greifen. davon bin ich fest überzeugt:)

    Aha, da fühlt sich jemand "angefasst". Ich habe aus freien Stücken vor ca. 14 Jahren, die Qualmerei ad acta gelegt, da hat mich niemand zu gezwungen. Ich hatte es einfach satt.

    "angefasst" juckt mich nicht, ich hab polen um die ecke;)und wieder von sich auf andere schliessen. schön das du auf deine gesundheit bedacht bist und vor 14 jahren aufgehört hast. glückwunsch ganz ehrlich und was können da mio. andere für? es ist dein leben oder lässt du dich gern bevormunden? ich hab auch mit dem saufen aufgehört, aber renn drum nicht in der gegend rum, andere vom trocken sein zu überzeugen. moralapostel?

    Ich stülpe niemand irgendetwas über. Ich habe im Gegensatz zu Dir wenigstens sachlich einen Lösungsansatz aufgezeigt, Du hast die Ebene der Sachlichkeit schnell verlassen und bist sogleich persönlich geworden.:wink:

    aha ein sachlicher ansatz einfach mal alles teuerer machen als es ohnehin schon ist. mal genauer lesen was ich schreib, extra nochmal für dich "eigenverantwortung":idea: och und persönlich werd ich nicht, dass nennt sich diskussion oder auch debatte. meist kommt sowas wenn die argumente ausgehn;) ich bin da die ruhe selbst, weil du auch nicht der erste bist in dieser hinsicht.

    Nur mal nachmittags mit offenen Augen und Nase durch die Innenstadt laufen reicht schon.

    So, dann hoffe ich mal auf steigende Drogenpreise, auch wenn es hier nicht jedem gefällt.

    ich besuche nicht unsere innenstadt, zu laut zu dreckig, zuviele menschen:mrgreen: und weil es mir völlig egal ist was andere konsumieren.

    mal abgesehen davon hinkt dein vergleich mit anderen ländern gewaltig. dort blüht die schwarzbrennerei und im zweifel musst du nicht jahre konsumieren sondern liegst nach einmaligen gebrauch 1,80 tief. nur mal so angemerkt...

    schön, wieder jemand der gern erziehungsarbeit über den geldbeutel steuern möchte:roll:

    du musst nicht von dir auf andere schliessen. eigenverantwortung ist ein begriff?

    mal abgesehen davon, schon mal die tabakpreise der letzten jahre verglichen?die gehen durch die decke und überall rauchen halt ich für ein gerücht. typisch für leute die selber mal konsumiert haben und dann allen ihre lebensweise überhelfen wollen... nee danke Carl Friedrich

    gruss

    Hallo Boss

    Wie ich vorhin schon bei jemandem schrieb, einfach mal etwas die fahrt rausnehmen und kopf abschalten. Ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht;).aber manchmal ist weniger mehr. Auch wenn es schade um den besuch im freizeitpark ist. Aber glaube mir das dein sohn um ein vielfaches mehr stolz sein kann auf dich als du bisher annimmst, wenn du es schaffst trocken und rational dein leben in den griff zu bekommen. Der freizeitpark rennt nicht weg und er wird es verstehen. Schalte ab und zock ne runde:mrgreen: so tankst du neue kraft für kommende aufgaben;)

    Gruss eternal

    Kennst du Übungen wie man den Selbstwert aufbauen kann? Ich hab da echte Probleme. Hoff die Psychotherapie kann da helfen, aber ich weiß auch, dass das aus mir kommen muss.

    Ich bin kein Therapeut;)du hast aber schon den grundstein gelegt für dein selbstwert, in dem du dich entschieden hast abstinent zu leben.:thumbup:der rest kommt von allein.werde dir klar wer du bist, mit deinen stärke und mit deinen schwächen und mit einem klaren kopf kannst du viel besser an dir arbeiten.also eins nach dem anderen. Stabilisiere dich erst einmal, es braucht zeit. Du wirst sehen das es besser wird:)steck den kopf nicht in den sand, du bist auf einem guten weg:thumbup:

    Gruss eternal

    Alles, was aussieht, schmeckt, riecht oder irgendwie an Alkohol erinnert, spricht mein Suchtgedächtnis an. Mein Sucht-Hirn dockt sofort daran an. Und wenn der alte Ablauf einmal vorprogrammiert war, führt das bei mir zwangsläufig zu weiteren „Versuchen“: alkoholfreier Sekt, alkoholfreier Wein, Weihnachtsmarkt, Silvester –und irgendwann lande ich dann doch wieder bei einem echten „leichten Bier“.


    Für mich ist jemand, der nach dem Trockenwerden zu solchen Getränken greift, nicht am Rand eines Rückfalls, sondern bereits mitten im Rückfallmodus. Wenn ich damit anfangen würde, hätte ich innerlich noch nicht aufgehört. Ich spiele nicht mit der Sucht, ich fordere sie nicht heraus und ich kämpfe nicht gegen sie. Ich habe kapituliert – und genau das hält mich trocken.

    jap so sieht es aus:thumbup:ich würde es sogar erweitern. bei uns in der langzeit wurde auch gewarnt davor zum beispiel diesen kindersekt zu kaufen oder ähnliches, weil das flaschendesign stark an echte sektflaschen erinnert. nur so ein gedanke dazu;)

    mal abgesehen davon geh ich selbst nach 16 jahren nicht über den weihnachtsmarkt. kann den diesen schweren und süssen glühweingeruch nicht ab<X

    Bin halt noch nicht durch den Liebeskummer durch denke ich. Ich sehe andere Frauen im Fitnessstudio, aber denk immer wieder dran was ich mir da verbockt hab. Und der Selbstwert ist bei mir halt echt im Keller nachdem was passiert ist.

    das selbstwertgefühl kommt wieder. momentan hat dein kopf tausend sachen abzuarbeiten. eins nach dem anderen, ein tag nach dem anderen.lad dir nicht zuviel auf und schalt auch mal einen gang runter;)

    gruss eternal

    Ich bin alleinerziehende Mama eines Grundschulkindes und unser beider ADHS machte uns gestern zu schaffen. Ich hatte Schwierigkeiten, mit den Gedanken bei der Sache zu sein und der Nachwuchs hatte einen enormen Tatendrang und forderte gefühlt im 5-Minuten-Takt meine Aufmerksamkeit ein, was mich ja immer wieder aus meinem Gesankengang riss. Unser üblicher Helfer, die Eieruhr (30 min, in denen ich meins machen kann, dass 30 min Kinderzeit) funktionierte gestern nicht.

    Hallo Toffifee ich kann es gut nachvollziehen. Kenn ich von meiner tochter und mir...

    Gruss

    hallo R/no ,

    ich reflektiere das jetzt mal aus meiner sicht. siehst du dich in einer art bringeschuld anderen gegenüber? wenn dem so wäre, warum? wäre es nicht an deinen "freunden" nachzufragen und was hindert dich selbst die initiative zu ergreifen?

    versteh mich nicht falsch, aber manchmal ist weniger mehr. du solltest bei dir bleiben, bevor du zu einem abziehbild anderer wirst, bleib authentisch du selbst;) wenn die zeit reif ist wirst du es merken, es gibt keinen fahrplan für richtig oder falsch. vieles erledigt sich auch ganz von allein...

    gruss

    Ich sehe mich gerade nicht als nassen Alkoholiker. Bin ich deshalb automatisch trockener Alkoholiker? Ich bin ein Alkoholiker der nicht trinkt. Vielleicht bin ich ja noch "nass hinter den Ohren" weil ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass es bis zu meinem Lebensende nie zu einem Rückfall kommen wird. Kein Hintertürchen, nur die realistische Einschätzung in Anbetracht hoher Rückfallquoten und Rückfällen bei einigen, auch nach jahrelanger Abstinenz.

    Wenn es nach der Definition von Bibitor geht bin ich abstinent, aber bin ich wirklich trocken? Als 100% trocken hab ich doch ein Mindest (hasse diesen Begriff) nie wieder zu trinken. Aber kann ich mir da zu 100% sicher sein dass ich nie wieder trinke?

    zu 100% wirst du nie sicher sein... du kannst nur alle risiken für dich minimieren, dass du wieder trinkst:idea:

    denn die grundlegende definition eines glücklichen und trockenen(abstinenten) leben, legt jeder für sich selbst fest. wie ich schon einmal schrieb sind es die schnittmengen aus erfahrung der anderen und dem eigenen erleben. es ist mühselig darüber nachzudenken und alles bis ins kleinste aufzudröseln. einige sachen müssen erst geschehen, damit wir lernen damit umzugehen, dass kann uns keiner abnehmen.

    gruss

    moin

    hab jetzt auch mal eine nacht drüber geschlafen, zum thema tablette nehmen und gut ist.

    nein! keine tablette, weil es den fokus nur verschiebt, sprich auch seine eigenverantwortung und es sich für mich auch nach sucht anfühlt. man ersetzt das eine durch etwas anderes. im grunde das selbe wie bei der entgiftung. ich bekomme ein medikament was die entzugserscheinungen abmildert. die sache dabei ist nur das ich auf diesem medikament schneller drauf bin als auf alk um dann die nebenwirkung der medis wieder loszuwerden(ausschleichen). tja die sache mit der wahl zwischen pest und cholera...

    nun abstinenz vs. trocken, hmm...für mich ist trocken zu leben auch abstinenz, vielleicht bin ich auch schon so weit davon entfernt weil ich aus meiner perspektive ein normales leben führe nur halt ohne alk. er bringt mich nicht weiter, er macht nichts besser. ich schaue nur noch durch ihn hindurch. vielleicht ist es der punkt wo man sagen kann man ist trocken, weil man schon alles erlebt, verloren und wiedergewonnen hat. es ist eine lebeneinstellung geworden ohne zum moralapostel zu werden der stets und ständig mit dem erhobenen zeigefinger dasteht. ich liebe meine trockenheit (was ein wortkonstrukt), weil es mich unabhängig macht. es entbindet mich aber auch nicht von fehlentscheidungen, weil wir nach wie vor immer noch menschen sind die fehler machen. aber ich habe auch gelernt das ich trocken, mit meinen unzulänglichkeiten besser umgehen kann wie auch mit allem anderen, sei es auch noch so schwer zu ertragen.

    gruss eternal

    Ich weiß nicht wo ich meine Frage hinschreiben könnte, vielleicht ist die ja auch dumm.

    Ich habe aus alten Zeiten zuhause noch Flaschen herumstehen. Ich habe immer etwas da gehabt für Gäste. Altes Bier landete bereits im Abfluss, kein Thema. Nur was macht man mit den doch recht teuren anderen Flaschen? Fenster putzen? Wenn ich darüber nachdenke, es einem Obdachlosen zu schenken, käme ich mir wie ein Mörder vor. Früher kein Gedanke an sowas. Ich selbst trinke kein hartes Zeug mehr, schon ewig her. Ein Glas Wein oder Sekt 2 oder 3 mal im Jahr. Aber sonst nichts.Was macht man mit übriggebliebenem unangebrochenem Schnaps?

    "Luxusprobleme":oops:

    Hallo

    Kipp das zeug weg, du brauchst es nicht und weckt alte erinnerungen.