Beiträge von Amun

    Du musst dir schon mehr Zeit geben, dein Leben wird sich jetzt nicht in ein paar Wochen zum Paradies verwandeln nur weil du 4 Wochen nichts mehr getrunken hast. Kümmere dich um Dich selbst, schick ihr ab und zu ne E-Mail mit Vorschlägen wie Paartherapie usw. aber wenn sie nicht antwortet dann lass es, das wird dir nicht gut tun.

    Nein, ich erwarte garantiert nach 4 Wochen Abstinenz keine Wunder, und schon gar keine paradiesischen Zustände 😅 Aber ich würde es gerne sehen, wenn man mir eine Chance geben würde, damit ich unter fairen Bedingungen beweisen kann, dass ich mich verändern kann. Isolation, Lügen, Unterstellungen und Abweisen sind da nicht förderlich. Und nein, ich werde mich nicht ein Jahr bemühen, und das Büßergewand tragen. Das soll nicht arrogant oder gar anmassend klingen. Aber sind wir doch einfach realistisch … nach einem Jahr hat man sich verloren unter solchen Umständen.

    Draußen liegt gerade ein Gewitter in der Luft … der Regen hat schon begonnen.

    Detaillierte Gründe der Trennung und Tiefe des Zerwürfnisses sind von außen bisher unklar. Und hier auch nicht richtig objektiv klärbar.

    Nein, natürlich kann man das von außen nicht mal ebenso nachvollziehen oder verstehen. Ich glaube das würde auch die Möglichkeiten dieses Forums sprengen. Und außerdem würde man dann ja auch eh nur meine Sicht der Dinge lesen. Und wirklich objektiv wäre das wahrscheinlich auch nicht 😅

    Ich werde mich natürlich intensiv mit allen „Problemfeldern“ auseinandersetzen. Ob die Beziehung noch zu retten ist, kann ich aktuell wirklich nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich auch eine Trennung in meine Überlegungen mit einbeziehen muss. Loslassen ist leider so garnicht meine Stärke … da tue ich mich wirklich schwer. Aber ich erkenne das viele Zeichen genau in diese Richtung weisen. Das jetzt auch noch Lügen und Unterstellungen aufkommen, baut bei mir kein wirkliches Vertrauen auf. Ja, ich weiß, der Alkohol und ich haben sehr viel Schuld an dem was gerade passiert. Für mich ein Ansporn mich weiterhin, und immer wieder, um die Abstinenz zu bemühen. So etwas soll mir nicht noch einmal passieren. Diese Schmerzen sind einfach unerträglich … sicherlich für meine Frau, aber auch für mich.

    ... also man gibt sich mit mir nicht mehr so gerne ab

    Den Eindruck habe ich auch gerade. Sie beteuern dass niemand abgestempelt wird, aber dann spürt man doch ganz deutlich das sie eben doch nur den Alkoholiker in mir sehen, und der ist natürlich an allem Schuld. Und das ohne Ausnahme. Es bedeutet zwangsläufig, dass ich mich von einigen Menschen in meinem weiteren Leben auf irgendeine Weise trennen, aber mindestens distanzieren werde. Sei’s drum … gehört auch zum Leben dazu. Menschen kommen, Menschen gehen.

    Vielleicht ist deine Frau ja auch unzufrieden mit ihrem Leben und hat eine andere Vorstellung als Du vom "Leben"

    Ich habe versucht herauszufinden was außer dem Alkohol schief gelaufen ist. Aber wenn man mich abweist, isoliert und ausschließt wird sich das nicht klären lassen. Ich habe und hatte ernsthaftes Interesse das zusammen mit meiner Frau herauszufinden. Wenn man redet kann man auch sicherlich Dinge verändern. Leider verwehrt man mir gerade diese Möglichkeit 🤷‍♂️

    Und schon wieder sind wir dann beim loslassen. Vielleicht hat meine Frau schon losgelassen (irgendwie bin ich mir sicher), nur ich bin noch nicht so weit. Und neben der Abstinenz, die umverhandelbar ist, werde ich mich mit dem Loslassen beschäftigen (müssen). Die letzten Wochen haben mich so extrem unglücklich gemacht, und auch für dieses Gefühl habe ich, was mich betrifft, die alleinige Verantwortung. Die Erkenntnis ist schon da … es hapert nur noch mit der Umsetzung. Das Jahr 2026 wird auf jeden Fall noch viele Veränderungen bringen. Ich hoffe dass ich am Ende auch wachsen werde …

    Hallo Oskar & R/no

    ich glaube ich muss erstmal noch etwas frische Luft schnappen. Schon mal besten Dank für eure tollen, und wirklich hilfreichen Nachrichten (das waren schon einige von euch). Ich werde nachher darauf eingehen. Aber im Moment muss ich die Hirnzellen lüften, um etwas klarer denken zu können ...

    Und leider gab es auch heute wieder einen ordentlichen Tiefschlag. Manchmal frage ich mich ob es nicht langsam reicht. Irgendwann muss es doch mal nachlassen. Es muss doch auch mal wirklich gute Tage geben.

    Der Sohn meiner Frau blockt jetzt jeglichen Kontakt zu meiner Frau ab. Sie hat offenbar sogar eine neue Telefonnummer. Ich habe eine Frage wegen der Steuer, und möchte das nun wirklich nicht mit dem Sohn als Durchlauferhitzer klären. Ausserdem wollte ich ihr anbieten das wir zusammen in eine Paartherapie gehen können. Doch echt kein Thema für den Sohn. Auch die anderen Familienmitglieder haben mich derweilen still und heimlich geblockt, oder reagieren in kleinster Weise … ducken sich einfach weg. Unter diesen Bedingungen ist es noch um ein vielfaches schwerer mit der Abstinenz klarzukommen. Die ersten Lügen wurden auch schon verbreitet.

    Ja, ich müsste loslassen, ich weiß. Aber leider schaffe ich es noch nicht. Ich gehe innerlich kaputt. Und niemand da mit dem ich das Bereden kann. Ich habe keinen Plan was ich tun muss oder sollte. Nur das ich weiter Abstinent bleibe, das ist klar. Heute morgen war ich noch so optimistisch, und jetzt scheint es ein reiner Trümmerhaufen zu sein. Seine eigene Frau nicht erreichen zu können … nicht mal zu wissen wo sie jetzt wohnt, dass ist einfach grausam. Mir war schon klar, dass wenn die Familie sie beeinflusst das brutale Spalten beginnen wird. Und da bin ich jetzt einfach nur Hilflos. Ich weiß, dass haben sicherlich einige von euch auch durch gemacht. Aber nicht zu wissen in welche Richtung man gehen soll, welche Zukunft machbar wäre, zerschneidet mir gerade einfach die Sinne.

    Ich möchte Dich nicht erschrecken, das liegt mir fern

    Danke Carl Friedrich,

    ich bin mir sicher dass ich noch lange nicht „über den Berg“ bin. Sowohl beim Thema Alkohol, wie auch bei den anderen Problemen erwarte ich noch das eine oder andere. Angst hast Du mir absolut keine gemacht. Du beschreibst letztendlich nur die Realität, die vor mir schon sehr viele andere auch erlebt haben. Da heißt es einfach: durchhalten, fokussiert bleiben und nach vorne schauen …

    Guten Morgen TutanchAmun, Glückwunsch zum ersten Monat sendet dir Baumeister Imhotep

    Guten Morgen und Danke Baumeister Imhotep 😅

    Ich habe früher sehr viel über die alten Pharaonen gelesen, und war sehr begeistert über diese Kultur, und die Bauwerke die sie hervorgebracht haben.
    Aber in meinem Fall soll der Nick eigentlich nur das sonnige und positive verkörpern.

    In dem Sinne werde ich dann jetzt mal rausgehen und die Sonne begrüßen … 🌞

    Ein auf und ab.

    Ja, da hast Du allerdings Recht … es ist aktuell ein ständiges auf und ab. Heute „feiere“ ich meinen ersten Monat der Abstinenz. In dem einen Monat hat es ganz schön viele Tiefschläge gegeben, aber auch Augenblicke die positiv waren. Man neigt nur immer schnell dazu die guten Augenblicke etwas zu vernachlässigen. Mein Saufhirn hat tatsächlich nur ein mal für wenige Minuten seine Aufwartung gemacht. Da war dann vielleicht mein mentaler Pegel erreicht. Nach den anstrengenden Wochen durchaus nicht verwunderlich …

    Die Sonne schenkt uns gerade einen tollen Maifeiertag. Ich habe es mir auch schon draußen gemütlich gemacht. Bei meinem morgendlichen Spaziergang konnte ich schon um 7 Uhr (!!!) Blas- und Schlagermusik vom Nachbardorf wahrnehmen. Da werden wohl einige bald böse Kopfschmerzen haben 😂.
    Also genießen wir einfach diesen herrlichen sonnigen Tag ☺️

    Hat das manchmal etwas mit der Abstinenz zu tun?

    Kaffee kann indirekt Dopamin freisetzen. Ist zwar wesentlich schwächer als bei Alkohol, aber das könnte eventuell eine Erklärung sein. Vielleicht wird auch einfach nur das Ritual des Trinkens kompensiert. Aber so lange Du gut schlafen kannst, dürfte das ja kein Problem sein.
    Also dann … ☕️

    Soweit es irgendwie geht: Die Trennung von deiner Abstinenz gedanklich vollkommen trennen.

    Guten Morgen Oskar,

    Danke für Deine Einschätzung und Zusammenfassung. Ich denke Du hast es sehr gut beschrieben. Meine Situation wird da sehr gut sichtbar … und auch die Gefahren die darin lauern. Der Blick muss nach vorne sein, auch wenn genau das gerade extrem schwierig erscheint. Am Ende wird es mir hoffentlich gelingen, gelingen müssen. Zum ersten mal fühle ich mich tatsächlich alt und müde. Das soll keine Ausrede oder Entschuldigung sein, einfach nur eine Feststellung wie ich mich gerade fühle …

    Die Abstinenz ist gesetzt. Und hier habe ich auch alleine die Verantwortung.

    ... aber eins kann ich dir sagen, wenn jetzt Alk im Haus wäre würde das deine Situation nur noch mehr verschlimmern.

    Da hast Du Recht. Mit Alk hätte ich wahrscheinlich alles nur noch schlimmer gemacht. Wer weiß welchen Mist ich dann geschrieben oder geredet hätte. Ich konnte kurz mit jemanden aus der realen SHG am Telefon sprechen. Ich denke das hat meine Gedanken etwas in eine andere Richtung gebracht. Danach konnte ich wenigstens über 7 Stunden schlafen. Die Flucht in den Schlaf war vielleicht auch ganz gut. Natürlich ist jetzt nach dem Aufwachen das Kopfkino sofort wieder angesprungen. Diese ständigen Tiefschläge in den letzten Wochen kosten einfach viel Energie. Ich wünschte es würde mal langsam besser und harmonischer (ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll) werden. Natürlich darf ich nach ca. einem Monat keine Wunder erwarten, aber die Zeit ist gerade sehr hart für meine Psyche. Der Wunsch jetzt doch etwas zu trinken war nur kurz da … aber er war seit 26 Tagen das erste mal zu spüren. Warum das alles wenn es doch so mies ist? Aber zum Glück war es nur sehr kurz, und ich bin froh, dass ich mich wieder schnell im Griff hatte. Worte sind schnell geschrieben oder gesagt, und hätten ganz sicher noch mehr Schaden anrichten können.

    Der Blick nach vorne fällt etwas schwer. Aber nur da vorne kann mein Ziel sein. Ich bin von Hause aus kein besonders geduldiger Mensch, trotzdem ist mir klar dass ich Geduld aufbringen muss. Ich habe gestern nicht mit dieser Nachricht gerechnet, deshalb hat sie mich so niedergestreckt. Vor zwei Wochen wäre die Wirkung vielleicht noch verheerender gewesen, aber trotzdem hat es mich auch so schlimm getroffen. Ja, ich verfalle vielleicht etwas in Selbstmitleid, vielleicht darf ich das auch für einen Moment. Und ich muss mir die Zeit nehmen meine Gedanken wieder zu sortieren. Wie es weitergeht, weiß ich gerade nicht. Aber ich weiß DAS es weiter geht …

    Jetzt noch ein Käffchen, und dann raus mit meinem Kopf in die Natur. Frische Luft war schon immer gut für meine Gedanken und meine Seele.

    Es lief ja mal ein paar Tage ganz gut. Morgen wollte ich mich mit meiner Frau treffen, einfach etwas reden und eine Kleinigkeit zusammen essen. Ich habe mich bereits gefreut. Jetzt kam die Nachricht das sie vorerst keinen Kontakt mehr möchte, und eine Auszeit braucht. Zum ersten mal in den 26 Tagen der Abstinenz bin ich froh allen Alkohol entfernt zu haben. Ich kann ihre Entscheidung durchaus verstehen, aber es zerschneidet mir gerade mein Innerstes…

    Mal kurz etwas positives ☝️ … bei meinem morgendlichem Spaziergang ist mir aufgefallen, dass sich mein Geruchssinn irgendwie leicht verändert hat. Der Bauer hat die Wiesen gemäht, und der herrliche Geruch hat mich total an meine Kindheit erinnert. Da hat das geschnittene Gras irgendwie intensiver gerochen … so wie jetzt. Vielleicht habe ich es mir auch nur eingebildet, aber es war ein angenehmes schönes Gefühl 🙂.

    Euch einen schönen sonnigen Dienstag ☕️

    In der Stadt noch schlimmer

    Ich denke, am Ende ist es das individuelle persönliche Umfeld das entscheidend ist. Klar kann man auch in der Stadt von Alkohol vollkommen umzingelt sein. Aber irgendwie hat man in der Stadt mehr Möglichkeiten/ Alternativen auszuweichen. Und als ehemaliger Städter kann ich das gerade ganz gut vergleichen.

    Finde nicht das man es aushalten muss. Mich triggert und stresst es nur unnötig.

    Mir persönlich ist klar, dass ich mich nicht vollkommen isolieren kann. Irgendwo werden einem immer Menschen begegnen die etwas mit Alkohol zu tun haben. Ganz ausweichen geht meiner Meinung nach nicht. Natürlich gibt es Grenzen der Intensität die man nicht aushalten muss, wo man sich besser entfernt und zurückzieht 🤔.

    Btw: letzte Nacht habe ich tatsächlich über 8 Stunden geschlafen. Richtig gut ist der Schlaf immer noch nicht, aber ich spüre eine gewisse Verbesserung. Man lernt sich auch über kleine Erfolge zu freuen. Jetzt noch ein Tässchen Kaffee ☕️, und danach eine morgendliche Runde durch den Wald … 🚶🏻

    ... weil ich weiß da kommt immer nur was mit Alk

    Zum Glück erscheinen bei mir in WhatsApp nur relativ wenig Bilder mit Alkohol. Und insgesamt denke ich, dass man das auch irgendwie aushalten muss. Abschotten von der Welt ist ja auch keine Option. Nur das Verhältnis muss eben passen.

    Trotzdem habe ich begonnen Bilder mit Alkohol aus meiner Smartphone Galerie zu löschen. Irre wie oft man irgendwelche Aufnahmen gemacht hat, wo Alk zu sehen ist. Da mache ich jetzt den alten Ägypter und „meissele“ es aus meiner Galerie … 😁

    Jeder Postet am Abend seine Bilder mit Wein ,Bier und Co.zur Zeit in seinem Status

    Der Fluch der sozialen Medien. Auch ein Grund dass ich Facebook und Konsorten verlassen habe. Dort werden einfach zu viele negative Gefühle transportiert (nicht nur beim Thema Alk). Lediglich WhatsApp ist noch übrig geblieben. Aber zu mindest bei mir halten sich da Bilder von Alkohol-Exzessen relativ im Rahmen.

    Und wie Abstinenzler gerade schon geschrieben hat: im realen Leben geht man einfach nicht mehr zu solchen Veranstaltungen hin, oder macht einen großen Bogen drumherum. Eigentlich recht einfach.

    Und nach meinem morgendlichen Gang durch den kalten aber sonnigen Wald, gibt es jetzt erstmal einen schönen heißen Kaffee …

    Wie dem auch sei, ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und Spaß bei den weiteren Schritten in ein trockenes Leben und dass Du die Kirmes, den 01.05. usw sorgenfrei überstehen darfst!

    Vielen Dank … wird schon werden 😉. Im Moment fällt es mir auch gar nicht soooo schwer solche Festlichkeiten zu meiden. Nach Deinen bösen Erfahrungen mit dem Saufhirn im letzten Sommer, drücke ich Dir die Daumen, dass Du es dieses Jahr besser hinbekommst. Sowas muss man nicht jedes Jahr erleben.

    Im Grunde scheinen die meisten von uns ähnlich zu ticken. Unser altes soziales Leben war oftmals fest mit Alkohol verbunden. Irgendetwas war ja immer … Kirmes, Feiertage, Geburtstage, Betriebsfeiern, Radtour mit Biergarten usw. usf. Und sei es nur das gemütliche Feierabendbierchen.

    Jetzt braucht es neue Gewohnheiten und Rituale. Geduld und Beharrlichkeit sind gefragt. Niemand hat gesagt dass es einfach werden wird …

    Vieles von dem, was du beschreibst, kann aber auch auf tausend andere Dinge zutreffen: Stress, Schlafmangel, Anpassung, Nervensystem, Alltag, Hormone, soziale Isolation.

    Natürlich hast Du recht … PAWS ist keine Religion oder eine zwingend in Erfüllung gehende Ideologie. Trotzdem bleibt es interessant. Unsere Alkoholkrankheit endet nicht damit das wir Abstinent werden. Es geht ja nur um ein spezielles Bewusstsein für das was eventuell in den nächsten Monaten oder Jahren kommen könnte. Und selbst danach wird die Sucht immer irgendwie im Hintergrund lauern.

    Ich finde es spannend und ermutigend zu wissen das wir uns körperlich wieder regenerieren können. Das kann mental stärken und Zuversichtlich machen. Und positive Gedanken sind willkommen und gut.

    Nöö. Erzähl ^^

    Vielleicht solltest Du einfach mal im Netz nach PAWS suchen. Vor allem die englischsprachigen Seiten sind sehr informativ. Vereinfacht gesagt wird beschrieben was passiert wenn Du die erste Phase der Abstinenz geschafft hast, und was eventuell auf Dich zukommen kann. Das schöne daran ist, dass obwohl es sich so mies anfühlen kann, es die Heilung Deines Gehirns beschreibt. Der Prozess ist anstrengend, und von vielen unangenehmen Symptomen begleitet. Einfach vorbereitet zu sein auf das was da kommen KÖNNTE, ist zu mindest für mich wichtig.

    Ich darf leider keine Wochen, Monate zählen. Mein Saufhirn sagt dann immer: Was 3 Monate trocken?

    Klar, jeder geht damit anders um. Ich freue mich einfach dass ich erste zählbare Fortschritte mache. Und es tut mir auch gut wenn sich andere mit mir freuen. Vielleicht schreibe ich es auch, weil ich eben relativ wenig soziale Kontakte habe die mich ablenken.
    Dass Dein Saufhirn so eine Macht und starke Präsenz hat, macht es natürlich nicht leichter. Du wirst viel Kraft brauchen um Deinem Saufhirn so oft wie möglich den Stinkefinger zeigen zu können. Ich drücke Dir jedenfalls beide Daumen.
    Im Dorf ist dieses Wochenende Kirmes ... ich werde zu hause bleiben, und eher ein paar ausgiebige Spaziergänge durch den Wald machen. Und das gleiche werde ich auch zum 1. Mai machen. Auch da wird es für mich keine Feier, kein Maibaum, keine Versuchung geben. Irgendwann werde ich damit sicherlich gefestigter umgehen können.

    Ich denke Hass ist kein gutes Gefühl. Ich selbst spüre dieses Gefühl manchmal um die Ecke kommen. Aber andere oder sogar sich selbst zu hassen ist bestimmt nicht gut für unser trockenes und gutes Hirn 😏