Beiträge von StepByStep
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Hallo zusammen,
ich wollte mich nach 7 Tage melden, dann hatte ich so viel zu tun und war so "im Teig", dass die Zeit so schnell vorbei ging.
Heute ist mein 12. Tag nüchtern 😊 und mir geht es gut dabei. Diese Woche ist wieder voll mit Terminen, meine "Trigger" kommen Abends, wenn ich nach einem stressigen Tag in den Feierabend-Modus wechsele. Mal mehr, mal weniger. Aber ich merke, dass es mir ohne Alkohol besser geht, und das Gefühl morgens, zu wissen meine Mattigkeit und Müdigkeit kommen nicht vom Alkohol ist wirklich erleichternd. Aber da muss ich immer zwei mal überlegen, warum ich so müde bin 🤣
LG
StepByStep
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Hallo Dorothea,
Auch dir Danke für deinen Tipp. Hab gestern geschaut, wo die nächste Beratungstelle ist. Irgendwie traue ich mich aber nicht oder noch nicht. Ich muss darüber nochmal nachdenken. Warum ich mich nicht traue? Eine Mischung aus: hoffentlich sieht mich niemand/ hoffentlich treffe ich niemand bekanntes/ was denken die von mir / brauche ich das jetzt wirklich / kann ich es auch ohne Beratung / keine Ahnung....
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Danke dir. Ich habe mal vor vielen Jahren das mit dem Alkoholkonsum einer Therapeutin erzählt, die ist nicht darauf eingegangen. Vor ein paar Jahren habe ich auch meinen Hausarzt unter Tränen gesagt, ich trinke zu viel. Er meinte ich soll versuchen zu reduzieren. Da meine Blutwerte top sind und ich sonst auch hochfunktional bin, wird das wohl nicht so ernst genommen. Ich hatte nie körperliche Entzugserscheinungen bei meinen Alkoholpausen, ausser dass ich die ersten Tagen nicht gut einschlafen kann. Ich werde jetzt jeden Tag hier reinschreiben.
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Hallo Stepbystep,
willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!
Wie Du schreibst, hast Du mehrere Trinkpausen gehabt. Wie ist das, siehst Du Dich als Alkoholiker?
Hier im Forum tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz wollen.
Hallo Elly,
ja ich hab mehrere Trinkpausen schon gehabt und dann immer wieder gedacht, ach ich könnt doch mal wieder. Und kann doch nicht mal wieder. Ich war starker Raucher und habe schon seit über 10 Jahren aufgehört. Ich weiss ganz genau, wenn ich nur eine Zigarette anzünden würde, wäre ich wieder drin. Warum geht mir das mit dem Alkohol nicht in den Schädel rein? Und dennoch gebe ich nicht auf. Und ja, ich trinke 1 Flasche Wein am Tag, manchmal auch mehr, also bin ich Alkoholiker.Ich will nicht mehr trinken. Ich strebe eine absolute lebenslange Abstinenz an.
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Hallo stepbystep, du bist hier in einem Alkoholikerforum, hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus, wie sieht das bei dir aus? Alles andere wäre dann wie dein Name schon sagt Step by Step....
Gruß R/no
Hallo R/no, naja wenn man eine Flasche Wein am Tag trinkt, ist man doch Alkoholiker, ja ich bekenne mich dazu. Jedoch fängt ja jede Abstinenz mit dem ersten Schritt an, also Tag für Tag, step by step
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Hallo zusammen,
ich bin neu , weiblich, Mitte Fünfzig, hier und habe mich angemeldet, weil mein Alkoholkonsum zu viel geworden ist.In der Vergangenheit gab es schon mehrere Versuche aufzuhören – manchmal hat es ein paar Monate funktioniert, manchmal nur kurz. Aktuell fällt es schwer, dauerhaft dranzubleiben.
Klar ist: So soll es nicht weitergehen, es muss sich etwas ändern. Ich weiss nicht wie ich es diesmal besser angehen kann, weil ich so oft gescheitert bin. Dieses nie wieder macht mir Angst weil es sich wie einen sehr hohen Berg anfühlt, aber es ist wohl die einzige Option.
Deshalb freue ich mich auf Austausch und Unterstützung.
Liebe Grüße
StepByStep