Hallo Angler
Die Vergangenheit kannst du nicht ungeschehen machen. Ständiges Nachdenken darüber, was in der nassen Zeit passiert ist, ändert nichts am Ergebnis. Es bleibt unveränderlich. Dieses dauernde Zurückspulen ist Grübeln und bringt dich nicht weiter.
Ich habe für mich einen Schlussstrich gezogen. In all den Jahren Trockenheit ist mir niemand begegnet, der mir meine nasse Zeit vorgehalten hat. Und selbst wenn — jeder Mensch hat seine eigene Vergangenheit. Wenn solche Gedanken kommen, stelle ich mir eine einfache Frage: Kann ich das in den nächsten 60 Minuten ändern? Wenn ja, handle ich. Wenn nein, prüfe ich es später noch einmal.
Wenn auch morgen nichts zu ändern ist, akzeptiere ich, dass es nicht lösbar ist.
Was ich heute mache, bin ich. Und das formt auch mein Morgen. Dass Gedanken an die nasse Zeit auftauchen, ist normal. Entscheidend ist, ob ich darin hängen bleibe oder weitergehe.