Hallo DomB,
Hab bissel Angst vor dem Leerlauf.
ich unterstelle mal das du zig Jahre gesoffen hast . Da ist es bis zum 13.7 recht übersichtlich . Meinst du nicht auch?
Was hast du in dieser Zeit außer saufen denn noch gemacht?
Hallo DomB,
Hab bissel Angst vor dem Leerlauf.
ich unterstelle mal das du zig Jahre gesoffen hast . Da ist es bis zum 13.7 recht übersichtlich . Meinst du nicht auch?
Was hast du in dieser Zeit außer saufen denn noch gemacht?
Hallo Dominik
willkommen bei uns.
du hast um eine Freischaltung gebeten, was noch nicht entsprochen werden kann. Da gibt es 3 Vorrausetzungen. Bekennender Alkoholiker, der Wunsch Abstinenz zu leben und eine überwachte Entgiftung. Also entgiftet zu sein.
Da bist du ja dran, was ich gut finde und wenn es erfolgt ist, schalte ich dich dann auch frei . Solange kannst du hier in diesen Bereich weiter schreiben.
Ganz wichtig ist das du nun nicht auf Eigeninitiative anfängst den Alkohol weg zu lassen . Dazu ist die qualifizierte Entgiftung ja da. Hat ja einen Grund warum sie dir einen Aufnahme Termin gegeben haben.
Was das Forum hier angeht, habe ich meinen Standpunkt sachlich und ohne persönliche Angriffe dargelegt.
Dann habe ich das untere wohl falsch interpretiert?
Auch sein Angebot, ihn per PN zu kontaktieren, wollte die Moderation durch Zensurmaßnahmen weitestmöglich unterbinden.
Du hast hier eine Behauptung aufgestellt die eben so in meine Augen nicht stimmt. Das habe ich versucht klar zu stellen. Wenn du meine Post als pampig oder herablassend ansiehst, war es nicht in meinem Sinn.
Übrigens, finde ich es gut, wenn jemand seine Meinung sagt. Gut finde ich auch das du weiter schreibst.
Mit Verlaub, aber was in den PNs steht, hat die Moderation nicht zu interessieren oder zu reglementieren, das ist privat,
wir geben Empfehlungen raus und kein Verbot. Wie du das mit Peter siehst hast du auch kund getan. Wir sehen es anders. Hast du noch was zu klären?
Austausch per PN über Alkoholismus sei nicht vorgesehen oder so ähnlich
Das ist auch richtig. Es macht ja keinen Sinn sich in einem Forum anzumelden und sich nur über PN über Alkoholismus auszutauschen. Dazu ist PN nicht gedacht. PN bedeutet , private Nachricht. Um etwas abzuklären oder dem Team irgendetwas mitzuteilen.
Zudem ist Peter nicht mehr da und es ist auch nicht in Ordnung irgendwelche Wäsche nachträglich aus einem Hören Sagen zu waschen . Er kann sich ja nicht mehr äußern.
Nur zur Info . Das Forum und die Vorgehensweise hat sich in den letzten 15 Jahren nicht wesentlich verändert. Außer das wir sogar weitaus offen geworden sind. Als ich hier ankam wurde der Austausch wesentlich härter geführt. Hätte es mir nicht gepasst, da spreche ich von mir, hätte ich sicherlich nicht 15 Jahre gewartet, um das Forum zu verlassen.
Ich bitte auch darum es mal dabei zu belassen.
Hallo Hanseat
uch sein Angebot, ihn per PN zu kontaktieren, wollte die Moderation durch Zensurmaßnahmen weitestmöglich unterbinden.
bei aller Liebe das ist Humbug. Es war Peters Wunsch das Forum zu verlassen und seinen Account abmelden zu lassen. Es wurde auch nichts von dem Foren Team forciert und er war eine Zeit lang auch per PN noch zu erreichen.
Leider sieht der User immer nur die eine Seite und weiß nicht immer was im Hintergrund passiert. Das nennen wir absolute Anonymität.
Hallo Sternschnuppe
du machst es mir gerade nicht einfach. Ich finde gar nichts zu meckern
Weiter so! Bleibt am Ball.
Aber man darf doch seine Sichtweise darlegen? Das bedeutet doch "Austausch"?
Das ist das Elixier eines Forums . Weiter so! Wenn von uns die Erfahrungen schon mal ruppiger rüberkommen, ist es mehr aus Sorge, als den gegenüber abzustrafen. Wie du geschrieben hast, machen wir das auch schon Jahre. Es gibt nicht viele die es aber Jahre schaffen. Also muss da ja was richtig gemacht worden sein. Oder nicht?
ich weiß, du "lauerst" 😉 darauf, gleich zu antworten, daß das der falsche Weg ist etc...
das ist nicht ganz richtig
. Ich Maße mir nicht an den richtigen Weg zu kennen.
Ich kenne jedoch Alkoholiker die ihren Eigenschutz den Bedürfnisse anderer untergeordnet haben und rückfällig geworden sind. Gerade am Anfang des Weges sind verkehrt verstandene Kompromisse der Hauptgrund für Rückfälle. Was wäre dann? Was würde sich da für dich ändern?
Die Sucht spricht eben nicht die Sprache des Verstandes oder holt sich das Einverständnis eines Therapeuten oder Psychologen. Sie will dich dazu bringen wieder zu saufen und das geht eben am Besten wenn du nur eine Handbreit am Glas sitzt.
Erstmal habe ich es ordnungsgemäß überprüft . Gratulation.
Alkohol ist nicht mehr wichtig für mich. Ich weiß noch sehr genau, dass er existiert und das sein Konsum die Tendenz hat mich auf erschreckend unsubtile Weise umzubringen. Angesichts dieser Umstände weiß ich aber nicht mehr, warum ich ihn dann noch trinken sollte
das ist mal nach zarten 11 Monate eine gewagte Aussage. Jetzt gilt es aufzupassen, denn da ist eine Menge Verharmlosung drin.
Hallo Andreg_h,
Ich habe dich freigeschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben. Einen hilfreichen Austausch wünsche ich dir.
Hallo Hera
Das, mit der alkoholfreien Umgebung und wie schwer es für mich umzusetzen ist und daß ich noch mit niemandem groß über meine Krankheit gesprochen habe, haben wir auch thematisiert.
zu welchen Ergebnis seid ihr gekommen?
Hallo Kati
Was war denn für dich der ausschlaggebende Punkt, dem Alkohol den Kampf anzusagen? Und wie war dann deine Reise?
Nun Kati, der Weg aus der Sucht resultierte aus einem persönlichen Tiefpunkt. Körperlich, geistig, finanziell war ich am Ende. Familie war ja schon weg. Dem Tode näher als dem Leben. Ich hatte aber keinen Kampf angesagt. Ich hatte aufgegeben, hatte kapituliert und mich an die Fersen der Langzeit-Trockene gehängt.
Nicht bei denen, die sich irgendwas ausmalten, wie es funktionieren könnte, sondern an die Jahre schon trocken waren. Die mussten ja was richtig gemacht haben. Wir hatten auch in den Anfängen hier die Grundbausteine, wie der Weg am sichersten und besten aus den Erfahrungen der Langzeit-Trockene „vorgegeben“ war. Ist auch in den Artikeln hier zu finden.
Dabei nicht das Beste aus den Grundbausteinen herausgesucht und es für sich bequem umgesetzt. Oder je nach Laune abgeschwächt, weil die eigene Situation es gerade mal nicht zulässt.
Ich hatte auch in den nassen Jahren immer wieder von außen herangetragene Hilfe angeboten bekommen. Wollte jedoch nicht. War eben noch nicht so weit.
Auch CO an meiner Seite hatten alles versucht mich trocken zu legen. Ein bisschen Zugeständnis da, ein wenig „Ich werde mich bessern“ dort oder einfach mal in die Offensive gegangen und den Partner gekonnt um den Finger gewickelt. Aber nicht aus Boshaftigkeit, sondern um sein Saufen nicht zu gefährden.
Die Wesensveränderungen, die der Alkohol verursacht hatte, lies auch kein anderes Denken mehr zu und ein Verantwortungsgefühl war kaum noch gegeben. Durch gewisse Trennungen habe ich eben dann Partner gesucht, die entweder mit gesoffen hatten oder einfach die Füße still hielten.
Der Weg in die Trockenheit ist keine Wissenschaft, es ist mehr ein TUN. So konsequent wie ich am Saufen war so konsequent war der Weg heraus.
Hallo Bolle
Gruß vom mir an den Hardliner
Ich habe dieses "Hardliner Image" irgendwann mal auf die Stirn gedrückt bekommen und auch teilweise übernommen. Ich assoziiere es jedoch nur mit einem kompromisslosen, konsequenten Weg, den ich auch unverblümt und direkt kommuniziere.
Nun können einige Alkoholiker mit meiner Art nicht umgehen, da sie es als Angriff und nicht als Hilfe einordnen. Jeder hat seine eigene Sichtweise und Sensibilität. Das viele „Newcomer" noch keine Erfahrung mit dem Umgang mit dem trockenen Weg haben, blenden sie aus. Oder es wird vom jahrelangen antrainierten Suchtdenken einfach nicht verstanden.
Ich frage mich jedoch manchmal, die sich nur noch den Heiligenschein der Empörung aufziehen, ob sie sie in Ihrer nassen Zeit auch so mit ihrem Umfeld so umgegangen sind. Ich bin auch nicht der Allwissende oder ein „Trocken Papst“ Ich akzeptiere auch andere Wege, wenn sie gegangen wurden und nicht gegangen werden wollen.
Nun hatte ich auch bei meinem Weg sogenannte „Stolpersteine", die ich als Erfahrungen mit einbaue. Gerade am Anfang meines trockenen Weges war das Denken meist noch trief nass, um für mich überhaupt erfassen zu können welche Konsequenz einen nicht eingestuften riskanten Schritt haben kann.
Die Chance überhaupt sehr lang trocken zu sein oder zu bleiben ist sehr gering. Also wenn schon gering, dann nutze die Möglichkeiten.
Heute bin ich über 15 Jahre trocken und wenn auch gefühlt "normal" ist es leider alles anderes als "normal" Sucht hört nie auf.
Soweit erstmal dazu.
Hallo zusammen,
2007 begann hier meine Reise. 2008 hatte ich diesen Thread mit der Motivation eröffnet, meinen Weg niederzuschreiben, was sich dann in den geschützten Bereich verlagerte. Das Internet vergisst nichts, auch nicht die verstaubten alten Threads.
Damit nicht gewisse Threads verwässert werden hole ich ihn wieder nach oben, um hier auch einen Anlaufpunkt im offenen Bereich zu haben. Wer also denkt, mir etwas mitteilen zu müssen ,kann sich gerne hier verewigen.
Was würdet ihr machen? Darüber sprechen oder eher nicht?
sich um sich selbst kümmern.
Ich werde am Samstag entlassen und werde mein Leben dann auch so ausrichten das einer erfolgreichen Abstinenz hoffentlich nichts mehr im Wege steht.
nun stand ich mir immer selbst im Weg um erfolgreich zu sein. Hoffen ist jedoch ohne ein "TUN" wertlos.
Viele Rückfälle resultieren aus einem Verhaltens- Rückfall. Wer sich ein neues alkoholfreies und soziales Umfeld aufgebaut hatte und mit der Zeit in alte "nasse" Gewohnheiten zurückfällt sitzt schon vor der Flasche.
Nach einem kurzen Urlaub mit meiner Familie an der Ostsee
Von Urlaube im ersten Jahr, sowie an Festen /Veranstaltungen wo gesoffen wird rate ich grundsätzlich ab. Es muss ja erstmal mal eine gewisse Stabilität erreicht werden. Diese Zeit aber nicht aussitzen, sondern sich ein neues alkoholfreien Umfeld aufbauen.
Sollte jetzt im Kopf das Argument kommen. "Ich kann mich ja nicht einschließen oder mir fehlen die soziale Kontakte" dann spricht die Sucht aus einem. ![]()
Habe nur noch ein letztes Angebot gestellt !
Das wievielte letzte Angebot ist das nun?
Mit noch soviel ausgeklügelte Argumente hält keinen Alkoholiker ab weiter zu saufen. Man(n) kann auch keine Frau in sein Leben reindiskutieren. Höchstens die Naivität ist größer als jegliche Vernunft.
Mein Vorschlag. Ignorieren und fallen lassen. Wenn Hilfe ,dann durch Nichthilfe.
Wenn dann nichts mehr kommt hat , nach dem Schiller-Zitat, hat der Mohr(Thor) seine Schuldigkeit getan ,der Mohr (Thor) kann gehen.
Aber dann geht es um dich und wie du mit deiner Situation " Menschen retten zu wollen" in Zukunft umgehen kannst.
Hallo Jarno
willkommen hier im Forum.
Ich kenne einige "Drehtürpatienten" die immer mal wieder, trotz mehrere Langzeittherapien rückfällig werden. Ich würde mir da die Frage stellen, habe ich die Therapie für mich angenommen und das dort Erlernte umgesetzt oder war die Therapie nichts für mich, weil ich eben noch gar nicht so weit war. Ich hatte keine LZT Therapie und bin einen anderen Weg gegangen. Aber jeder Weg fängt mit der Überzeugung an Alkoholiker zu sein und die Bereitschaft alles dafür zu tun, trocken zu werden
Das mal als Vorwort im Vorstellungsbereich. Alles andere folgt nach einer Freischaltung für den weiteren Austausch.
Die Freischaltung wird nach einer überwachten Entgiftung und den Wunsch einer lebenslange Abstinenz erfolgen.
Bis dahin kannst du hier schreiben.
Fühle mich gerade wie auf der Anklagebank Hartmut - und danke für das ins tiefe Loch fallen, genau deshalb möchte ich ja raus unter nette Menschen.
wie kommst du da drauf? Hast was in den falschen Hals bekommen? Es ist Austausch du berichtest etwas, ich frage und du fühlst dich auf der Anklagebank? Erschließt sich mir nicht. Was du machst oder aus dem Austausch für dich verwenden kannst ist deine Sache.
Jedoch gehöre ich nicht zu den trockenen Alkoholiker die alles was geschrieben wird mit Schulterklopfen begleitet. Ich bin mal wieder hier weg,