Hallo und danke für Eure Erfahrungen
nun ziele ich mit meiner Frage auf "bekennende" CO Abhängige. Bezugspersonen eines Suchtkranken, dessen Sucht durch ein „krankhaftes Tun oder Unterlassen zusätzlich fördern oder selbst darunter in besonderer Form leiden. Ich glaube so war die Bezeichnung für CO
Ich glaube aber, dass es daran liegt, dass ich eben auch übermäßig emphatisch bin (das macht übrigens nicht immer Spaß, aber ist ein anderes Thema) und dadurch das Bedürfnis habe, Leute zu verteidigen oder ihnen zu helfen
Ich bin auch sehr vorsichtig was Empathie Empfindung und Bekundungen in Foren betrifft. Die ganzen Dating Lines können ein Lied davon singen.
Überzeugen funktioniert nicht, wenn die Einsicht fehlt. Eventuell wird der mutmaßliche "Alki" aus Liebe oder des Ruhens Willen es einstellen. Macht nur Sinn für den CO aber nicht für den „Alki“, der durch seine Sucht auch ein eingeschränktes Verantwortungsbewusstsein hat.
Abgesehen von den ganzen anderen Bewusstseinsveränderungen.
Dass der CO oder Angehörige dann angepisst ist, ist aus der Co Sicht auch verständlich. Ändert jedoch nichts an der Tatsache.
Eine nicht gestoppte Suchtbeziehung von CO und Alki lässt beide in ihr Leid allein zurück. Da läuft das Hamsterrad so lange synchron bis einer davon aussteigt. Dazu ist jedoch die viel umschriebene Erkenntnis notwendig, erkrankt zu sein.
Nun kenne ich selbst keine bekennende ich betone „Bekennende“ CO Abhängige, die durch das trocken Werdens, des Partners, ihre Co Abhängigkeit abgelegt hat. Da geht es mir nicht um „Angehörige“ oder Partner von Alkoholiker, die „nur" darunter leiden und eventuell dafür einen Ausweg suchen.
Bin gespannt, ob sich hier im Forum noch jemand befindet.