Beiträge von Hartmut

    Hallo und danke für Eure Erfahrungen

    nun ziele ich mit meiner Frage auf "bekennende" CO Abhängige. Bezugspersonen eines Suchtkranken, dessen Sucht durch ein „krankhaftes Tun oder Unterlassen zusätzlich fördern oder selbst darunter in besonderer Form leiden. Ich glaube so war die Bezeichnung für CO

    Ich glaube aber, dass es daran liegt, dass ich eben auch übermäßig emphatisch bin (das macht übrigens nicht immer Spaß, aber ist ein anderes Thema) und dadurch das Bedürfnis habe, Leute zu verteidigen oder ihnen zu helfen

    Ich bin auch sehr vorsichtig was Empathie Empfindung und Bekundungen in Foren betrifft. Die ganzen Dating Lines können ein Lied davon singen.

    Überzeugen funktioniert nicht, wenn die Einsicht fehlt. Eventuell wird der mutmaßliche "Alki" aus Liebe oder des Ruhens Willen es einstellen. Macht nur Sinn für den CO aber nicht für den „Alki“, der durch seine Sucht auch ein eingeschränktes Verantwortungsbewusstsein hat.

    Abgesehen von den ganzen anderen Bewusstseinsveränderungen.

    Dass der CO oder Angehörige dann angepisst ist, ist aus der Co Sicht auch verständlich. Ändert jedoch nichts an der Tatsache.

    Eine nicht gestoppte Suchtbeziehung von CO und Alki lässt beide in ihr Leid allein zurück. Da läuft das Hamsterrad so lange synchron bis einer davon aussteigt. Dazu ist jedoch die viel umschriebene Erkenntnis notwendig, erkrankt zu sein.

    Nun kenne ich selbst keine bekennende ich betone „Bekennende“ CO Abhängige, die durch das trocken Werdens, des Partners, ihre Co Abhängigkeit abgelegt hat. Da geht es mir nicht um „Angehörige“ oder Partner von Alkoholiker, die „nur" darunter leiden und eventuell dafür einen Ausweg suchen.


    Bin gespannt, ob sich hier im Forum noch jemand befindet.

    Hallo zusammen,

    nun krame ich mal einen alten Thread von mir raus.

    Nun wird aus der Co Ecke immer wieder versucht den trinkenden Partner "trocken" zu legen. Es wird kontrolliert was er trinkt, es wird eine Zeit lang nach außen lang beschönigt und immer wieder das Gespräch gesucht, dass er endlich sein Saufen sein lassen soll.

    Da finden sich sicherlich einige wieder.

    Was passiert aber dann, wenn er der Aufforderung folgt. Wie geht es dann weiter? Dasselbe Spiel?

    Es wird weiter kontrolliert, es wird weiter aufgepasst und man übernimmt die „Mutter/Vaterrolle für einen trockenen erwachsenen Menschen?

    Da habe ich für „mich“ als CO nichts verändert.

    Sind da Erfahrungen dazu da?

    Es schadet nicht, wenn die nötige Motivation, was gegen die Krankheit zu unternehmen, zusätzlich von außen befeuert wird. Im Gegenteil, wenn der Partner mitzieht ist das schon mal ein gute Starthilfe.

    Da bin ich bei dir, wenn die grundlegende Einsicht Alkoholiker zu sein vorhanden ist. Wenn diese jedoch fehlt, ist es nicht mal ein Nachtragen von Selbsthilfe. Er ist nicht so weit. Und da beißen sich eben auch CO abhängig, sich die Zähne aus, da sie von einer Abhängigkeit aus gehen.

    Nun möchte man denken daß jeder der sich hier anmeldet Hilfe sucht aber das ist nicht so, er/sie ist oft noch nicht bereit dazu weil es oft eine gravierende Veränderung im Leben bedeuten würde.

    Die Erfahrungen hier zeigen dieses deutlich. Als ich hier herkam, war es ähnlich, nur ich hatte (Gott sei Dank) keine andere Chance. Ich musste das hinnehmen, was mir von den Langzeit trockenen gesagt wurde.

    Es kommen jedoch auch User schon mit vorgefertigten Plan und suchen eben nur Bestätigungen, was nun rein gar nichts mit Selbsthilfe zu tun hat.

    Zurück zum Thema.

    Was in nassen Alkoholikern so vorgeht werde ich niemals begreifen obwohl sich Sucht und Verhaltensweise ähnlich sind

    Ich reiße diesen Satz mal aus dem Kontext und weiß auch wie du es gemeint hast. Bei der Selbsthilfe kommt es nicht darauf an, dem Gegenüber seine Sucht zu begreifen. Es geht da nur um meine Sucht.

    Hallo zusammen,

    vielleicht ein Thema für CO und Alkoholiker?


    Selbsthilfe war für mich ein Garant für einen Weg aus der aktiven Sucht, so auch zum Stillstand gebrachten Sucht.

    Was mir nicht geholfen hatte war das „Nachtragen der Selbsthilfe“. Angefangen von ständiger Aufforderung „du musst was tun“ hinüber über eine überproportionale Motivation, es sofort angehen zu müssen.

    Ich kann keinen Alkoholiker „trocken“ legen, zumindest nicht auf Dauer. Wäre ich wegen der Liebe einer Person /Familie trocken geworden, was hätte ich dann gemacht, wenn diese Person /Familie irgendwann keine Rolle mehr im Leben gespielt hätte? Schwierig ist es sicherlich die Motivation und das Nachtragen der Selbsthilfe richtig einzuordnen.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Erstaunlich finde ich es, dass den Alkoholikern im Forum gesagt wird: Schäm dich nicht, Alkoholismus ist eine Krankheit wie Krebs oder HIV. (Ist ja auch so.) Aber gleichzeitig wird den Angehörigen geraten sich von dem Menschen abzuwenden und sein Ding zu machen. Ergo soll man sich bei den anderen Krankheiten auch am besten von den nahestehenden Menschen abwenden und sein Leben glücklich woanders verbringen

    Stimmt Krebs und HIV sind auch Krankheiten . Jedoch keine bewusstseinsverändernde Krankheiten. Zudem ich mit keinem HIV Kranken ungeschützt verkehren würde. Und als CO muss ich mich eben erstmal auch schützen.

    Ich dachte ich finde in diesem Forum Menschen und Tipps, die mit einem Alkoholkranken trotz der „Schwierigkeiten“ zusammen sind und ihn bei seinem Weg in die Trockenheit unterstützen.

    nun komme ich aus der Alkoholiker Ecke und habe mir dein Thread durchgelesen und muss sagen das du die richtigen Tipps bekommen hast, jedoch hast du sie falsch einsortiert. Natürlich liest es sich Hammerhart an, wenn er nicht aufhört zu saufen, der letzte Ausweg ist sich zu trennen.

    Nun sind deine eigenen Versuche ihn "trocken" zu legen gescheitert, sonst wärst du ja nicht hier aufgeschlagen. Dann bekommt man solche „Tipps“ um die Ohren gehauen und ist auch zu Recht erstmal sauer und stellt alles in Frage. Was das soll.

    Ist bei einem Alkoholiker, der nicht aufhören will zu saufen ähnlich. Der hört sich einiges an, wenn jedoch die Einsicht fehlt, dann ändert er nichts.

    Die beste Unterstützung für mich war damals keine Unterstützung. Ich wusste längst, dass etwas mit meinem Trinkverhalten nicht stimmte und hörte mir auch alles geduldig an. Solange ich aber nur „labern“ musste, war doch die Welt für mich in Ordnung. Paar Zugeständnisse da und da und hoch die Tassen.

    Übrigens hat sich nicht jeder CO von seinem „Alkoholiker“ getrennt. Es gibt auch welche die es geschafft haben. Aber da waren beide dazu bereit, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Hallo Mea culpa

    Folgendes betrifft nicht nur dich.

    nun bin ich schon ein paar Jahre im Forum und trocken und wunderer mich immer wieder, welche Energie darauf verschwendet wird, um Gründe zu nennen, "nicht zu einem Arzt wegen der Entgiftung gehen zu müssen" Da nimmt man lieber in Kauf daran zu verrecken, weil man sich schämt.

    Ich frage mich auch wo war der Scham jahrelang besoffen herumzulaufen. Das haben doch auch die meisten mitbekommen, sogar die Ärzte, die man dann meidet.

    Nun zu dir. Ja die Anfangseuphorie und der Tatendrang, den "man" in sich spürt, ist nichts Unbekanntes und „man“ sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Warum, da können wir uns im offenen Bereich mal austauschen

    Ich habe dafür deine Bewerbung erhalten und schalte dich demnächst frei.

    Ich verschieb dann deinen Vorstellungsthread in den zuständigen Bereich.

    Ist das Ok?

    Nichtsdestotrotz erlebe ich immer wieder Momente - so wie erst gestern Abend nach meinem ersten langen Arbeitstag nach laaaaaaaaaaanger Zeit - in denen ich früher ohne darüber Nachzudenken eine Flasche Sekt oder/und eine Flasche Weißwein aufgemacht hätte. Hab ich gestern aber nicht! :thumbup:

    Gratulation für 14 Wochen.

    Hast du noch Alkohol zu Hause? Ist deine Bude nicht alkoholfrei?

    Hallo Cinderella

    Ich habe gerade gelesen, dass meine Bewerbung für den geschützten Bereich geschlossen wurde.

    Ist nur aus technischen Gründen, um die Übersicht zu behalten. Nichts Dramatisches. Kommt auch bei Bewerbungen für den offenen Bereich vor.

    Für den geschützten Bereich gelten besondere Voraussetzungen,

    Schaue mal in den Regeln, da sind sie aufgeführt

    unter

    Anforderungen für den Zugang zu den geschützten Bereichen

    hier der Link

    https://alkoholiker-forum.de/faq/#entry-3


    Also alles gut :)

    aber ich habe im Moment einfach wenig schlaues zu sagen

    Hast du eben mit deiner Post getan.

    Du hast Saufdruck bekommen, weil du deine Zahnschmerzen nicht wegsaufen wolltest. Das Suchtgedächtnis hat etwas verlangt und du nicht nachgegeben. Gut gemacht. Nun ist es auch hilfreich in solchen Situationen anstatt Alkohol, mit etwas anderen die Schmerzen zu lindern.

    Sturztrunk vom Energydrink inklusive Kippe danach hat dann auch gereicht um den Energydrink zu entsorgen. Immerhin etwas...

    Alles richtig gemacht.

    Ach so, alles Gute zum 50. Tag.