Beiträge von Aurora

    Hallo,

    ich möchte mal ganz kurz was erklären.

    Die SHG, in die Dante und ich gehen, wo wir Mitglieder sind, und wo Monty am Dienstag auch war und ihr Freund, die trennt nicht so Angehörige und Alkoholiker. Da sitzen alle an einem Tisch! Es gibt extra eine Vor-Gruppe, da werden brennende Probleme besprochen, aktuelle Sachen und so weiter. Da kann jeder entscheiden, da teilzunehmen oder nicht. Oder bei Bedarf kann diese Vor-Gruppe auch aufgeteilt werden in Angehörige und Alkoholiker. Und es gibt auch viele Gespräche mit der ganzen Gruppe, wo Aufteilungen stattfinden. Das muss nun jeder selbst entscheiden, ob es gut ist oder schlecht. So gemeinsam.

    Dante und ich gehen da gemeinsam hin, aber wir haben ja keine gemeinsame alkoholische Vergangenheit. Aber die meisten der anderen da...

    Ich hoffe, es ist ok, dass ich das jetzt hier geschrieben habe, liebe Monty! Es soll jetzt auch nichts und niemanden rechtfertigen oder so, sondern ganz einfach mal als Tatsache dastehen, als Information.

    Grüße von
    Aurora

    Hallo Nici,

    Hoffnung - positives Denken...

    Das waren die Dinge, die mich haben weitermachen lassen! Ich habe die Hoffnung gehabt, dass es mir nach der Trennung besser gehen würde, und ich hatte Recht damit! Ich konnte endlich wieder eine gewisse Ruhe in mir finden und meinen Weg tatkräftig beginnen. Ex wurde trocken durch diese Trennung, da hatte ich die Hoffnung, es könne irgendwann mal wieder was draus werden, Liebe in mir wieder wachsen. Na gut, da eierten wir ein Jahr um uns herum, jeder so mit seinen Hoffnungen! Aber ich konnte da schon nach und nach immer besser mich und meine Grenzen sehen! Denn ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung und den Wunsch, dass es mir niemals im Leben wieder so dreckig gehen sollte wie in den letzten Jahren meiner Ehe!

    Meine Hoffnung, mein positives Denken haben mich weiter machen lassen! In hoffnungsloser Starre und Passivität war ich ja lange genug gewesen! Aber, und das war und ist das wichtige an der Sache, ich habe nie dabei mein Ziel, meinen obersten Wunsch aus den Augen gelassen!

    Und der ist, ich will meine Lebensjahre, von denen ich hoffentlich noch vielevieleviele haben werde in Glück und Frieden verbringen, in Ruhe und ohne Zwänge, Angst, Schmerz. Na gut, es gibt immer wieder Höhen und Tiefen, wird es immer geben. Aber in meinem Leben stehe ich im Mittelpunkt!

    Meine Hoffnungen haben mich also dazu gezwungen, um's mal so zu sagen, in der Gegenwart was für mich zu tun, damit meine Zukunft gut sein kann und sich meine Hoffnungen, so gut es geht, erfüllen können.

    Hm, bin heute in Schreiblaune :roll::wink: .
    Ich hoffe, dir geht es gut heute und wünsche dir einen schönen Tag!
    Aurora

    Hallo Honey,

    nachdem ich mich räumlich von meinem Ex getrennt hatte, war (und ist) er ja nüchtern. Und da war es für mich im ersten Jahr nach der Trennung auch so, dass ich Gespräche mit ihm versuchte zu führen.

    In diesen Gesprächen ging es mir immer wieder darum, ihm zu erklären, warum ich mich getrennt hatte und ich wollte allzu gerne von ihm hören :"Du hattest Recht damit, ich war ja auch schlimm..." oder irgendwie sowas in der Art.

    Er hat's nicht gesagt... Im Gegenteil, während dieser Gespräche wurde es meistens wieder so hingedreht, dass ich die Schuldige, die alleinige Schuldige natürlich, an all den Dingen war. Und dass er ja saufen musste, eben weil ich ja so schlimm gewesen sei...

    Hinterher habe ich mich dann oft doppelt schlecht gefühlt. Denn meine Schuldgefühle waren noch größer als vor dem Gespräch. Das war jedenfalls meistens so, wir hatten auch gute Gespräche, und das war dann jedesmal der Hoffnungsschimmer, er könne ja doch was verstehen. Das war so ähnlich wie zu seiner nassen Zeit, da habe ich ja in den Trinkpausen auch immer wieder Hoffnung geschöpft... :roll: .

    Was wollte ich erreichen mit den Gesprächen? Ich wollte eben, dass er sagt, ich hätte es richtig gemacht und er wäre der Schuldige. Denn ich hatte mit meinen Schuldgefühlen lange Zeit zu kämpfen! Sehr lange Zeit, im Prinzip ist es bei mir erst seit einer kurzen Weile vorbei damit! Und hätte er was zugegeben, hätte es mich sozusagen befreit, es hätte mir Absolution erteilt. Aber so musste ich mit den Konsequenzen meiner Trennung eben pur und alleine fertig werden.

    Und das ist auch gut, denn nur so konnte ich was sehen und verarbeiten. Und irgendwann habe ich gemerkt, es ist mir immer unwichtiger, was er darüber denkt und ich brauche nicht mehr sein Schulterklopfen für mein Verhalten. Ich habe auch eine Therapie gemacht. Dabei habe ich gelernt, meinen Wert immer mehr zu erkennen und zu sehen, ich muss keine Schuldgefühle haben, wenn ich Dinge nicht will, darf ich "nein" sagen und mich abgrenzen. Ich muss mir nicht weh tun lassen, nur um damit es anderen nicht weh tut. Ich darf meine Grenzen setzen, ich muss sogar Grenzen setzen, wenn ich ein glückliches Leben haben will.

    So, jetzt habe ich aber einen Roman verfasst :roll: . Ich hoffe, es ist was dabei für dich.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Monty,

    ich bin ehrlich, ich war auch erst etwas, sagen wir mal, erstaunt, dass du wieder mit XY Kontakt hast. Denn es war ja schon ziemlich was da los gewesen bei dir, bei euch, zwischen euch. Und du musstest ganz schön konsequent sein, um es erstmal für dich zu beenden. Du hast das geschafft.

    Und deshalb denke ich, du weißt sehr wohl, worauf du dich da einlässt. Du hast für dich in dieser Zeit eine Menge Klarheit erreicht. Und du hast was erfahren und gelernt über Co-Abhängigkeit und Alkoholismus. Jetzt ist es an der Zeit, diese Dinge anzuwenden, für dich, Veränderungen zu durchlaufen und dein Leben neu zu definieren. In : Dinge, die ich zulasse, und : Dinge, die ich nicht mehr zulasse. Zum Beispiel.

    Ich habe nach meinem Auszug bei Exmänne ja auch weiterhin Kontakt zu ihm gehabt, denn er war ja dann auch nüchtern. Es war für mich sehr schwer, am Anfang, meine Grenzen und Stopp-Schilder zu setzen. Er konnte mich noch ganz schön für sich manipulieren. Es hat ja ca. noch 1 Jahr lang gedauert, bis ich wusste, es kann zwischen uns nichts mehr werden. Denn ich hatte mich sehr verändert, er nicht. Und da konnte ich dann auch endlich den für mich wichtigen Schlussstrich ziehen. Ich habe mich zuerst auf Exmänne eingelassen, damals, soweit ich es konnte. Denn Vertrauen, zum Beispiel, hatte ich nicht mehr zu ihm...Ich habe es gemacht, weil ich dachte, ich wollte ihm und uns diese Chance geben. Trotz all der schlimmen Dinge, die da passiert waren. Bei mir bzw. uns hat es nicht geklappt. Denn ich habe irgendwann gemerkt, dass ich ja garkeine Liebe mehr für ihn hatte...Und dass er sich nicht verändert hatte, außer dass er nicht mehr trank, war nix passiert. Und soooo wollte ich eben nicht mehr leben!

    Mach mal schön langsam da, mit allem. Du hast deine Entscheidung getroffen. Einen Rat oder so kann ich dir da nicht geben, was passieren wird. Das bringt die Zeit. Wichtig ist, dass du dich selbst nicht wieder verlierst. Dass du das, was du bisher schon erreicht hast für dich, nicht wieder loslässt. Dass du weitermachst, weitergehst in deinem neuen Leben.

    Ich drück dir die Daumen für die Wohnung!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Monty,

    nein, es gibt keine Zufälle... Dass du gestern neben mir gesessen hast in unserer Vorgruppe der SHG, das sollte wohl so sein. Und life bist du genau so, wie ich mir dich vorgestellt habe! Ich kann's noch immer kaum glauben, Berlin ist sowas von riesig und es gibt 1000e SHG-Gruppen, und wir treffen uns...

    Wie dein Weg weitergehen wird, wer weiß das schon? Du machst den Eindruck, dass du es dir sehr gut überlegt hast! Und du bist nicht mehr bei "Null", du hast ja schon ziemlich was gemacht auf deinem Weg. Du willst vorsichtig dem gemeinsamen Leben eine Chance geben, das ist gut. Sobald es für dich nicht mehr stimmt, kannst du dich zurück ziehen. Denn dir soll es gut gehen! Das ist oberste Priorität!

    Wichtig ist, dass du weiterhin für dich unterwegs bist! Dass du hier bist und schreibst und hoffentlich weiterhin in unsere SHG kommst!

    Ich finde es sehr mutig, dass du es hier so offen schreibst, dass du dir ein gemeinsames Leben zur Zeit wieder vorstellen kannst. Auch das gehört zu deinem Weg dazu. Du bist ehrlich. Das ist wichtig!

    Ich wünsch dir einen guten Tag heute und ganz liebe Grüße von
    Aurora, die es noch immer kaum glauben kann...

    Hallo Nici,

    na siehste, neuer Titel, schwuppdiwupp.... das geht schnell!

    Leider geht es mit dem neuen Leben nicht soooo schnell. Da ist Geduld angesagt. Diese ganzen Dinge, die Verhaltensmuster, all das ist lange in dir gewachsen. Nun dauert es lange, es zu verändern. Ich bin seit 3 Jahren unterwegs, auch während der Ehe habe ich aber schon laaaangsam angefangen. Ich denke von mir, seit ca. 5 Jahren geht es bei mir. :shock: , wow, wenn ich das so lese, aber es stimmt. Da fing ich an, hinzusehen und winzige Schritte zu machen!

    Also, lass dich nicht entmutigen, auch wenn es manchmal nervt. Und weh tut. Und anstrengend ist. Du machst das!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    und vielen Dank Welia :D , für deine Gedanken hier!

    Mein Wochenende war schön. Langsam komme ich in meinem neuen Leben an, sozusagen. Es ist ja im Prinzip nicht anders als die ganze Zeit schon vorher, und trotzdem ist es was anderes. Ich fühle mich jetzt auch so richtig frei von Exmänne.

    Dieser Tage habe ich so gedacht, was alles so passiert war in den vielen Jahren. Und da habe ich was bemerkt. Diese Dinge sind ja immernoch in meinen Gedanken. Aber sie tun nicht mehr weh. Sie sind ein Teil meiner Vergangenheit geworden, es ist vorbei. Vor 2 Jahren, bis vor einer Weile oder so da haben mich diese Gedanken noch sehr geschmerzt. Oft habe ich weinen müssen, aus Scham oder Wut, aus Schmerz, weil's so weh tat. All diese Gedanken, was da so passiert war. Das ist nicht mehr, es ist friedlich in mir. Ich rede zwar noch ab und an darüber, aber der Abstand ist groß geworden.

    Das tut mir gut! Denn auch diese alten bösen Gedanken haben mich Energie gekostet, irgendwie. Jetzt merke ich, damit habe ich eine Menge verarbeiten können. Und vor allem, ich habe was gelernt aus dem alten Leben! Nämlich, dass es mir nie wieder so dreckig gehen wird! Heute macht niemand mehr solche Sachen mit mir, weil ich es nicht mehr zulasse!

    Und wieder muss ich sagen, es hat aber auch alles seine Zeit gedauert! Ich war sehr oft ungeduldig, habe an mir, meinem Verstand gezweifelt. Jetzt kann ich sehen, es gehört zum Weg dazu!

    Mein Wochenende war schön, ja! Am Sonnabend waren wir bei meinen Eltern im Garten, zum Grillen, Tochter, Schwiegersohn und Erbse waren auch da :D . Es war eine ruhige, angenehme Atmosphäre! Und gestern waren Dante und ich in einem Park in Pankow, da war ein Fest mit Musik. Das war einfach herrlich! Sonne, schöne Mucke, friedliche Menschen, ein wunderschöner Park! Den wir noch nicht kannten, menno, Berlin ist aber auch riesig. Es gibt immer wieder Ecken, die wir nicht kennen.

    Und vor allem, es war so friedlich in mir! Kein Anstehen nach Bier! Keine Angst, was passieren könnte. Kein Rumgemecker, "willnachhause", um in Ruhe einen kippen zu können. Auch der Stress, den ich vor solchen Tagen auch hatte, der ist ja nicht mehr da. Pfingsten im Jahr der Trennung, zum Beispiel, da war Ex dauerbesoffen :( , nix war da planbar für mich...

    Jetzt schon, denn das alte Leben ist passé. Alkohol spielt keine Rolle mehr. Das Leben genießen, das ist jetzt wichtig. Ich bin noch immer glücklich, dass ich den Absprung damals gewagt habe! Denn Lebensqualität war das nicht, was ich hatte! Die habe ich jetzt! Und das merke ich immer wieder und bin sowas von glücklich. Ich kann nur immer wieder sagen, es ist gut, das beste überhaupt, sich selbst und das eigene Leben auch wichtig zu nehmen. Was ich nicht ändern kann am Anderen, das kann ich eben nicht. Ändern kann ich es für mich selbst, damit es für mich passt. Damit es sich gut anfühlt, für mich. Damit ich leben, lachen und lieben kann...

    Heute lasse ich mal alles ein wenig ruhiger an hier. Morgen geht ja die Arbeitswoche wieder los.

    Aurora

    Hallo Monty,

    solche Gefühle kenne ich auch, es kam mir dann immer so vor, als sei ein Knoten in mir geplatzt! Und dann war da ein Gefühl von ganz viel Zuversicht und Kraft in mir.

    Damit konnte ich dann immer wieder ein wenig weitergehen. Ich wusste dann, ich bin ja stark, ich bin was wert und ich kann mir vertrauen...

    Schön, dass du solche positiven Gefühle hast. Und dass es dir gut geht. Es geht immer weiter vorwärts.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Huhu Karottchen,

    schön, mal wieder ein Lebenszeichen von dir zu hören.

    Du fühlst dich einsam momentan, dir fehlen Menschen zum Reden? Manchmal ist es so, deshalb nutze doch einfach mal dieses Forum hier zum drinne Schreiben und Austauschen! Hier sind ein paar Menschen, denen was an dir liegt. Vielleicht kann dir das wieder etwas Klarheit bringen.

    Ich gebe zu, es ist natürlich nicht Auge in Auge. Aber es ist!

    Und deine Arbeit? Ich hoffe, du hast es gut getroffen. Und kannst da mit gutem Gefühl hingehen.

    Du knabberst an deinem Liebeskummer rum :? . Menno...Mach mal die ollen Rosen weg und kauf dir was Frisches. Die Natur explodiert doch gerade. Schön, dass du deinen Balkon bepflanzt hast, bei uns sprießt auch schon Einiges :D .

    Ich lass mal'n Drücker da, liebe Grüße
    Aurora

    Hallöchen Monty,

    na bitte, sag ich doooohoooch! Jetzt kommen die guten Zeiten :D !

    Zitat

    Bin wieder optimistisch und kämpfe weiter.

    Das ist schön zu lesen. Weitermachen, auch wenn's mal stürmt und hagelt, immer vorwärts. Denn das lohnt sich. Ich wünsch dir schöne Pfingsten.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Guten Morgen Welia,

    du fotografierst gerne? Schöööönes Hobby!

    Das mache ich nämlich auch, seit meiner Trennung. Da habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und mir eine kleine Digi-Kamera gekauft. Damit ging ich los. Und sie hat mich was gelehrt, die kleine Kamera. Ich musste auf einmal mich auf mich konzentrieren. Ich musste hinsehen, bewusst durch die Natur gehen. Das hat mir ganz viel Ruhe und Frieden gebracht, innerlich. Und es hat mir gezeigt, durch meine Bilder, ich habe Wahrnehmungen, und die sind richtig! Ich kann gut Dinge wahr nehmen. Und vertrauen, sie sind richtig, diese Dinge, die ich sehe. Mein Ex hatte mir das ja sozusagen abtrainiert, meinen Wahrnehmungen konnte ich damals schon längst nicht mehr trauen, dachte ja immer, ich bin vielleicht doch falsch...

    Und ich habe Fotos gemacht, mache immernoch welche! Und ich habe sie Menschen gezeigt, zum Beispiel hier, im Geschlossenen. Da bekam ich Anerkennung, da sagten mir auf einmal Leute, wow, welch schöne Fotos! Du bist gut, du hast eine gute Wahrnehmung und so weiter. Das hat mein Selbstvertrauen sehr gesteigert!

    Schön, dass du auch dieses Hobby hast. In Ruhe mit offenen Augen durch die Welt gehen. Und lauter kleine Dinge sehen. Und sich darüber freuen.

    Ich wünsche dir schöne Pfingsten und liebe Grüße
    Aurora

    Huhu Nici,

    du hast Kopfarbeit, und die strengt unheimlich an! Mir war und ist nach solchen Phasen immer so, als hätte ich einen Marathon hinter mir. Und das angepiekt Sein, das kenn ich auch... Immer dann, wenn ein wunder Punkt getroffen wird in mir, fühle ich mich so! Dann weiß ich, aha, warum is'n das jetzt so, warum tut das so weh? Da guck ich dann besonders hin.

    Gerade strömt alles auf dich ein, na klar. Das alte Leben ist dir bekannt, auch mit diesen schlimmen Dingen ist es eben vertraut! Da weißt du, woran du bist und fühlst dich sicher damit, also dass du damit irgendwie umgehen konntest. Jetzt ändert sich Schlag auf Schlag was und du bekommst jeden Tag neue Einsichten. Das Neue ist unsicher und fremd, du musst dich erst darin einfinden, dich einarbeiten sozusagen. Und das ist anstrengend hoch 10. Da zerren immer zwei Seiten an dir, das alte, vertraute Leben und das neue, unbekannte Leben.

    Darum darfst du eben auch wütend sein, wenn du es bist und fluchen wie verrückt. Oder traurig sein, dann darst du Wasserfälle flennen. Oder du bist ausgepowert, dann darfst du auch eine Pause einlegen und erstmal ankommen.

    Ich hoffe, du hattest einen erholsamen Schlaf. Und hast heute einen guten Tag.

    Grüße von
    Aurora

    Hallo,

    ihr Lieben :D , danke für die vielen guten Wünsche!

    Hallo Matthias :D , hast Recht, schrecklich müde ist vielleicht nicht richtig, sondern angenehm erschöpft trifft es eher. Bin immer noch ziemlich erschöpft...

    Diese ganze Dinge haben mich wohl innerlich mehr angestrengt, als ich wahrgenommen habe. Auch wenn ich diese Trennung, die Scheidung, diesen ganzen Weg für mich so wollte und nicht anders, ist es eben auch anstrengend. Das sind Energien...

    Diese Energien nutze ich ja aber für mich und mein Leben. Früher habe ich sie verpulvert damit, alles kontrollieren zu müssen, alles anderen Recht machen zu müssen, mich verdrehen zu müssen usw. Das ist ja vorbei.

    Jetzt geht's weiter, der Weg ist ja nicht zuende.

    Liebe Welia :D , dieses Verhalten erstreckt sich auf so viele Dinge des Lebens, auf zwischenmenschliche Beziehungen. Bei mir auch auf meine Ur-Familie, auf Exmännes Sippe, auf die Kollegen... Da gibt es ziemlich viel. Früher konnte ich es nicht sehen, habe mich sehr oft schlecht und ausgenutzt gefühlt. Ich habe "Ja" gesagt, wenn ich "Nein" meinte, weil ich es allen Recht machen wollte. Dafür habe ich mich vergessen dabei...

    Diese ganzen Veränderungen haben mir aber die Augen geöffnet, auf einmal passte so vieles einfach nicht mehr. Ich sage jetzt nur noch "Ja", wenn ich es auch meine - meistens. Nobody is perfect... :? . Ich sage deutlich, was ich will und was nicht, all sowas! Und ich stelle meine eigene Persönlichkeit nicht mehr ganz nach hinten, sondern ich bin die Erste in meiner Reihe. Das zwingt die Anderen einfach dazu, auch anders mit mir umzugehen. Selbst Exmänne...

    Ich kann niemanden ändern, nur mich selbst. Aber durch meine Veränderungen verändert sich mein Umfeld... das habe ich erfahren und erfahre es Tag für Tag. Spannend, echt, faszinierend. Es dauert nur eben auch seine Zeit, nichts geht von jetzt auf gleich. Wichtig ist nur, weitermachen! Aktiv, für mich selbst sein! Mich wichtig nehmen und mir vertrauen, dass ich es schaffe!

    Aurora