Beiträge von Morgenrot

    Hallo Vollzeitmama,

    herzlich Willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    Vieles von dem was du schreibst, könnte von mir sein. Ich weiß wie schwer eine solche Situation zu ertragen ist.

    Ich war alleinerziehend mit Beruf und mußte mich von A - Z um alles kümmern.

    Wichtig ist erst einmal zu wissen, du trägst keine Schuld an seinem Alkoholkonsum, und seine Reaktionen bei Ansprache des Problems sind typisch für nasse Alkoholiker.

    Das dient dazu, das sich der Angehörige erst einmal wieder selbst hinterfragt, an sich und seinen Wahrnehmungen zweifelt. Ich war dann so mit mir bschäftigt dass mein xy in Ruhe weitertrinken konnte.

    Magst du dich hier im Forum austauschen? Ich schick dir einen Link, einfach kurz anklicken und dich für den offenen Bereich bewerben.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Hallo Lulu,

    weiss ich genau was der richtige Weg ist und kaum bin ich daheim, schaltet mein Hirn wieder um, wie ein Kippschalter on/off 🙈

    ich kenne das nur zu gut. Es ist als ob man 2 Leben lebt.

    Das eine im Beruf und auf festen Füßen stehend, damals war ich quasi alleinerziehend. Wenn ich nach Hause kam, war ich eine andere, darauf bedacht das ich nur alles vermeiden muß, was den Alkoholiker an die Flasche bringt.

    Dabei habe ich auch noch einen Beruf in diesem Bereich.

    Ich hoffe und wünsche dir so sehr, dass du bei deinem Entschluß bleiben kannst, du weißt, es ist für dich der richtige Weg.

    Er wird nichts ändern, er will dich wieder "auf Spur" bringen und dann geht alles so weiter.

    lg Morgenrot

    Hallo,

    ob der Co - nur weil er nicht alkoholisiert ist - wirklich klarER sieht. Er ist aus meiner Sicht durch Prägung - oder was auch immer - ebenso benebelt.

    ich kann nur von mir schreiben, ich war gefühlt nicht klarer. Erst als ich klarer sah, konnte ich ins handeln kommen. Dieses handeln sah ganz anders aus, als das, was ich vorher als meine Aufgabe gesehen hatte.

    Der Fokus war auf einmal auf mich gerichtet, und erst dann konnte sich so langsam der Nebel lichten.

    lg Morgenrot

    hallo Sinuhe,

    beim Kunden aber unterbewußtes Triggern auslösende Strategien irgendwelcher Verkaufsstrategen ist oder aus Unbedachtheit geschieht. In Letzten Fall schafft meine Mail dann vielleicht ein Bewusstsein bei den Verantwortlichen.


    So ein Supermarkt ist nach Werbepsychologischen Aspekten aufgebaut. Das ist beim Alkohol so, und deshalb gibt es auch die Quengelkassen. Da sind viele schon am Rande der Belastbarkeit, da landet sicher einiges in den Einkaufswagen, was dort nicht hinein sollte.

    Etliche Supermärkte haben ja jetzt schon mal mindestens eine quengelfreie Kasse.

    Mich würde wirklich die Antwort interessieren.

    lg Morgenrot

    hallo,

    Ich bin nicht süchtig.

    du bist COabhängig, süchtig nach dem Gefühl gebraucht zu werden. Nenne es wie du willst. Wenn du das nicht bist, hättest du hier etliche Fragen, die in erster Linie deinen Mann betreffen nicht stellen müssen.

    Ich gebe hier meine Erfahrungen weiter, und erkenne mich in etlichen Situationen von dir wieder. Ich kann dir eben aus diesen Erfahrungen heraus sagen, dass du nichts in der Hand hast, was die Trinkerei deines Mannes, oder generell einer anderen Person angeht.

    Eine Suchtberaterin für Angehörige hat es bei mir mal als den "Größenwahn" der CO abhängigen bezeichnet, ich bin auf gestanden und gegangen. Ich, die am Boden zerstört war, Hilfe suchte, bekam so einen Spruch gedrückt.

    Heute weiß ich, das diese Frau recht hatte, ich konnte es nur noch nicht sehen.

    Schau bitte, welche Chancen es für dich gibt.

    lg Morgenrot

    Hallo Orange,

    kenne ich nur sie Spitze des Eisberges oder alles?

    ich gehe davon aus, dass es so ist.

    Das du an deinen Wahrnehmungen zweifelst , glaube ich dir gerne. Das war bei mir auch lange so. Ich bin schon sehr lange im Forum, und ich kann mich an niemanden erinnern, der sich wegen falscher Einschätzungen hier anmeldete.

    Leider ist es so, das nasse Alkoholiker alles tun, um den Blick der Angehörigen zu "vernebeln". Es fällt dann oft schwer den Durchblick zu haben.

    Ich glaube mittlerweile sogar, dass es für mich schlimmer ist als für ihn.

    Das unterschreibe ich.

    Du mühst dich ab, willst ihm alles recht machen, verbiegst dich für ihn, da kann er doch weiter trinken, du regelst doch alles.

    Der nasse Alkoholiker hat den Alkohol im Blut und wir Angehörige im Kopf, weil immer nur alles darum kreist.

    immer diese Schuldumkehr.

    bringt doch Vorteile für ihn. So lange du dir immer wieder die Schuldfrage stellst, und darüber nachdenkst kann er sich zurücklehnen und weitersaufen.

    Er hat sein Ziel erreicht

    Ich glaube mittlerweile sogar, dass es für mich schlimmer ist als für ihn.

    Mir ist gerade beim schreiben aufgefallen, das diese Zitate das ständige Hamsterrad in dem wir kreisen, ganz gut beschreiben


    lg Morgenrot

    Komisch, dass ich mir unbewusst anscheinend genau so einen Partner ausgesucht habe.

    das ist gar nicht komisch, das liegt an den Mustern, die du von klein auf vorgelebt und selbst gelebt hast. Da warst du dir sicher, das war bekannt, du wußtest was du zu tun hattest.

    Jetzt läuft quasi die Vorbereitung für die nächste Generation.

    Ich habe 2 erwachsenen Kinder, und habe es auch versäumt mit ihnen zu reden, und war total erschrocken, ab wann sie zumindest ahnten das irgendetwas schief lief.

    Die Ungewißheit war nach ihren Angaben das schlimmste.

    lg morgenrot

    hallo Red Flag,

    Mein Mann hat täglich 6-10 Flaschen getrunken. Er sagt er spürt keine von den Symptomen.

    ich habe mich sehr oft gewundert, das mein xy nach solchen Versprechungen nicht in den Entzug kam. Die Lösung lag auf der Hand, er hat weiter gesoffen.

    Nasse Alkoholiker können verdammt gut manipulieren und eine "gute CO" glaubt die Versprechungen, weil sie es glauben will, und so dreht sich das Rad immer weiter.

    All deine Fragen betreffen ihn alleine, er muß sich darum kümmern, nicht du.


    lg Morgenrot

    Hallo Orangeblau,

    täuschen, tarnen, tricksen. So versuchen nasse Alkoholiker von sich abzulenken

    Vieles von dem was du schreibst kommt mir sehr bekannt vor.

    Es ist egal, was für eine Sorte Trinker er ist. Dir und deinen Kindern geht es damit nicht gut, das sollte dir genügen um etwas zu verändern.

    Für mich steht definitiv fest dass ich die Beziehung beenden will.

    wenn du davon überzeugt bist, dann tue es, sonst dreht sich die Spirale für dich und deine Kinder nur in eine Richtung, nämlich nach unten.

    Du hast keine Schuld, und du kannst ihm nicht helfen.

    lg Morgenrot

    alles gut, lass dir Zeit und komme in Ruhe an.

    Hier ist dein Vorstellungstext:

    Hallo zusammen

    Mein Partner trinkt viel und jeden Tag.

    Wir haben einen kleinen Sohn zusammen und eine furchtbar schwere Zeit hinter uns dabei bei haben wir uns als Paar aus den Augen verloren. Und jeder hat nur seins gemacht oft geredet und doch ist nichts passiert. Weder bei mir noch bei ihm. Jetzt sind wir kurz vor dem aus. Hoffe das ich hier hilfe bekommen kann

    lg Morgenrot

    Er ist ja kein abgrundtief böser Mensch sondern Suchtkrank

    Ich will ihn ja gar nicht fallen lassen sondern irgendwie dazu beitragen, dass er sein Problem ernst nimmt

    Gibt es da gar keine Möglichkeiten?

    es ist so, dass bei Sucht eben das bekannte helfen wollen nicht funktioniert. Da kannst du leider nicht viel dazu beitragen, er muß seinen Tiefpunkt erreichen, das liest du hier bei fast jedem Alkoholiker.

    Du hast Kinder, die es zu schützen gilt, denn sie bekommen sehr viel mehr mit, als du denkst.

    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit, und du hast geschrieben, das du jetzt am Ende deiner Kräfte bist. Das wird leider nicht anders werden. mit einem nassen Alkoholiker an der Seite, wird es auch den Angehörigen immer schlechter gehen. Psychisch und in vielen Fällen auch körperlich

    lg Morgenrot