Guten Morgen Ihr Lieben,
ach Gotti, Deine Zeilen klingen sooo gut.
Aber.... das was ich hier mache und lebe ist einfach nur leben in Hoffnung und Wunschtraum. Denn wir müssen ehrlich sein: ich renne in Supergeschwindigkeit auf das Level eines Sozialhilfebeziehers. Unabhängig was ich tue, versuche oder starte, überleben müsste ich irgendwie und das wird mit knapp 500 (oder weniger?) Euros Arbeitslosengeld nicht gehen...
Nur hat es keinen Sinn mir das ständig entgegen zu halten und auf den Weg zu nehmen, denn sonst falle ich bereits in den ersten Metern um.
Denn Fakt ist schon dass ich mir den "A..." aufreiße, alles aber nur tröpfchenweise ein Gesamtbild ergibt. Eine Freundin sagte gestern Dein Leben erscheint mir wie ein übergroßes Puzzle, welches Stück für Stück - Jahr für Jahr - zusammenfindet. Ja, so wirkt dieses ganze verbandeln diverser Zufälle und das Leben, welches ich lebe, aber ob ich das Puzzle zu Ende bekomme.
Uuups, am alten Arbeitsplatz war die Hölle los. Einige sagten was sie zu sagen haben zur Beendigung meines Arbeitsvertrages - sie wurden ins Büro gebeten, rund gemacht und ein Schild ans Büro gehängt. "Dagmar ist nicht da. Wir erzählen Euch demnächst wie es weitergeht".
Hallo, ich hätte nie gedacht, dass es so viel Unruhe gibt und so viele Menschen, die ihren Mut zusammen nehmen. Das Faß ist halt einfach voll. Schon vor mir geschah vieles, man/frau sah weg und mit mir ist wohl einfach der Tropfen übergelaufen. Schade um diese wertvollen Menschen, die hier recht häufig "aufschlagen". Vorgestern morgens einer und Mittags zwei Ladies.
Dennoch: so schlimm meine Zukunft auch aussieht - oder vielleicht aussieht - ich muss nicht mehr sehen wie Menschen zusammenbrechen, das ist nun wieder bei jemandem anderen geschehen...
Lieben Gruß von Daggi