...kann es wirklich so einfach sein??

  • Hope, du wirst sehen, die Ruhe wird dir gut tun. Nicht mehr jeden Schritt und jeden Schluck wahrnehmen zu müssen, wird dir helfen, gut für dich zu sorgen. Lass einfach deinen Nick mal Programm werden - erst mal für dich ganz allein.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Liebe hope!

    Ich wollte mich auch wieder einmal melden bei Dir, ich mach mich ja reichlich rar im Moment. Ich hoffe, Du hast den Umzug heute gut überstanden und alle Kartons samt Inhalt heil zu Dir nach Hause gebracht und kannst das erste Wochenende in den eigenen 4 Wänden voll und ganz geniessen! Ohne Depri-Loch!

    Wir sind gespannt, von Dir zu lesen! :) Bis ganz bald wieder also!

    Liebe Grüsse,

    c.

  • Hallo hope..Umzug vollbracht? nun das Kisten auspacken? Ich wünsch dir eine schnelllle Aktion und einen schönen Start in der Wohnung...

    LG Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • Liebe Hope

    Die "Krücke" in die Ecke gestellt? :lol: Im eigentlichen und im übertragenen Sinn?

    Wow, das ist schön zu lesen und ich freue mich, dass Du Dich in Deinem neuen Nest wohlfühlst.

    Wünsche Dir noch ganz viele solcher Wohlfühlmomente!

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo liebe Hope

    Zitat von hope65

    Habe bis jetzt den Schritt noch keine Sekunde bereut. Fühle mich wie neu geboren.


    Na wenn das kein gutes Zeichen ist!

    Zitat von hope65

    Und mein Gehstock steht seit Freitag auch in der Ecke.


    Und das ist erst cool! Das zeigt, du bist auf dem richtigen Weg!
    Mach weiter so, du wirst merken, es ist gut so!

    Liebe Grüße
    Feuervogel

  • Wirklich schön dich zu lesen!!! Hab mitgefiebert und ganz oft an dich gedacht... :)

    Willkommen im Neuanfang. :))))) Ich freu mich total, dass auch du das Positiv spürst, was ich spüre :)))))) Und nun, immer weiter geradeaus, mal nach links abbiegen, mal nach rechts abbiegen, jedoch nicht den Rückwärtsgang einlegen, höchstens mal zur Absicherung den Schulterblick machen: Ist das jetzt etwas, was schon mal da war? Hatte ich das nicht schon mal? ... Ist es das, was ich jetzt will?

    Ein ganz lieber Gruß und ein Daumendrück, dass das mit dem INet daheim bald funzt.

    Herzliche Umarmung

    kk.

  • Ja Hope, das Gefühls-CHAOS hört auf - die Gefühle nicht, aber je mehr Zeit vergeht, die Ihr Euch nicht seht, umsomehr treten die Gefühle in den Hintergrund und andere Sachen werden wichtiger. So erlebe ich es im Moment.

    Geh weiter Deinen Weg - es ist seine Wahl den seinigen, wie auch immer er aussehen mag, zu gehen.

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Halloliebe hope..

    Zitat von Hope

    ört dieses Gefühlschaos auch mal auf?????????? Böse

    es wird schwächer, wir lernen damit umzugehen.. uns hat dieser Mensch doch viele Jahre begleitet und wir haben so viel geteilt.. das hört nicht einfach so auf...aber wir lernen damit zu leben und damit umzugehen....

    LG Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • liebe hope,

    mir geht es im moment genauso wie dir.
    thematk ist die gleiche, saufen ,trocken wechseln sich ständig ab.nun getrennt und keinen kontakt.
    es ist mir auch wichtig das ich aussprechen kann das ich mir trotzdem grosse sorgen um ihn mache. ich würde mich selbst belügen wenn ich die starke spielen wollte.das ist aber denke ich ganz normal wäre ja ein unding wenn man das einfach abschalten könnte.
    wir können nur hoffen das es mit der zeit leichter wird und an uns arbeiten.

    ganz viel kraft und liebe grüsse pandopra

  • oh liebe hope, mir laufen jetzt noch die tränen,das sind worte die tief im herzen bewegen und genau auch meine gefühle ausdrücken.das hast du sehr schön geschrieben,ich weiss wie du fühlst.
    lass dich ganz lieb umarmen. danke.

    glg kathrin

  • liebe hope,
    auch wenn es so sehr schwer fällt und weh tut, es unser einziges was wir tun können,durchhalten.liebe hope halte durch., lass den kopf nich hängen. es wird auch wieder besser gehen.
    jetzt zur weihnachtszeit kommen die erinnerungen hoch, mir gehts da genauso. doch ich weiss genau wie du warum ich diesen weg gewählt habe.
    hope, wir schaffen das.du bist nicht allein.die sonne wird wieder scheinen.

    grosses päckel kraft für dich.glg kathrin

  • Liebe Hope, liebe Leidensgenossinnen,
    es hat mich so bewegt, was ihr geschrieben habt. Für mich ist es auch das erste Weihnachten nach meinem Auszug. Ich hatte ihn und meine Schwiegermutter aber eingeladen- offiziell, weil die Kinder das wollten. Aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich den Gedanken nicht ertragen hätte, dass er allein in unserem Haus sitzt. Dabei habe ich so viel geschafft im vergangenen Jahr. Eigene Wohnung, mehr Abstand usw. Nun heule ich, weil ich gemerkt habe, dass er- -5 Monate nach der letzten Entgiftung und trotz ambulanter Langzeittherapie- -offenbar wieder heimlich zu trinken angefangen hat. Er ist rückfällig geworden und ich offenbar auch?? Ich bin so traurig und fühle mich so verletzlich.
    Liebe Grüße Thea

    Es gibt 1000 Gründe, alles so zu lassen, wie es ist - und nur einen, etwas zu verändern: Du hältst es einfach nicht mehr aus.

  • Ach Ihr Lieben,
    was spricht dagegen verletzlich zu sein? Was spricht dagegen traurig zu sein? Wäre es nicht schlimmer, wenn Menschen - mit denen man/frau Freud und Leid teilte als "egal" einkategorisiert würden?

    Ich bin für mich ganz stark der Meinung dass Trauer ein Ding ist - das eigene Leben und die Selbstverantwortung ein anderes. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass mein persönliches Glück sehr wohl möglich ist, obwohl eine Kammer meines Herzens Trauer in sich trägt.

    Haben wir denn nicht auch viel geschaffen wenn es uns gelingt diese Trauer zu akzeptieren? Haben wir nicht dennoch viel geschaffen auch wenn zuweilen ein "Rückfall" droht? Ach Thea, natürlich bist Du verletzlich, aber ist das nicht menschlich?

    Natürlich tut es weh und immer weher, lieber Hope, je mehr man darüber nachdenkt. Aber: es tat auch weh was in den gemeinsamen Zeiten passierte. Ja, jetzt tut es weh .... aber gesundheitlichen Schaden und Probleme zu befürchten hatten wir eventuell vor der Trennung/Kontaktstop, oder?

    Das was wir jetzt spüren ist Trauer. Sie ist in Gedanken erfassbar und lebbar. Was zuvor war (zumindest bei mir) war nicht realisierbar und auch nicht berechenbar: die Angst, was der Alkohol heute wieder für Aktionen hervorkitzelt. Geht es heute nur aggressiv zur Sache, wird die Bude angezündet, oder gibt es einen Unfall mit xxx Promille.

    Trauer ist alles andere als schön - aber wissen, was es ist, warum es ist und können sie leben. Ich für meinen Teil konnte das was vor der Trauer war, nicht mehr leben - und hätte es vielleicht auch nicht mehr lange überlebt....

    Viel Kraft wünscht Euch
    Dagmar

  • Danke, liebe Kathrin :)

    Mir ist so über die Monate einfach aufgefallen, dass ich so konzentriert darauf war dass ich meine Trennung schaffe und mir das Traurig sein verbieten wollte, dass es einfach nicht so in mein Gefühlsleben passte.

    Und da kam mir dann die Frage warum denn das eine das andere ausschließen muss. Es gibt vielleicht eine Teilmenge, die eben diese Trauer erlaubt. Sie gehört nämlich auch zu uns. Das verarbeiten ist, denke ich, nämlich ganz wichtig. Das erleben und durchleben der Trauer. Denn ist das nicht genau einer der Punkte, denen ein Alkoholiker entgenen möchte. Sich oder Schmerz zu empfinden?

    Ich für mich lasse den Schmerz als meinen Schmerz und meine Trauer stehen und akzeptiere sie als meine Begleiter. Gleichzeitig aber auch das Glück und die schönen Dinge, die mir das Leben serviert. Durch diese Handlungsweise verliert meine persönliche Trauer immer mehr an Schrecken, gewinne ich immer mehr Freude und komme letztendlich zu mir selber in purer Form.

    Ich war stark genug zu gehen, ich war stark genug den Partner loszulassen und seiner Verantwortung zu überlassen. Ich wäre nicht stark genug so zu tun, als wäre das alles leicht, als wäre er mir egal oder als würde mich das nicht berühern. Aber ich bin stark genug, diese Trauer zu bewältigen!

    Wie IHR AUCH!

    LIeben Gruß von Dagmar

  • Liebe Dagmar,
    danke...das finde ich ein schönes Bild- nicht mein ganzes Herz, sondern nur ein Teil, eine Kammer trägt Trauer. Das ist tröstlich, weil darin die Hoffnung steckT, dass uns Co-Frauen die Verweiflung nicht unterkriegt. Vielleicht ist es so, dass das Leben mit einem Alki (bei mir 21 Jahre) doch auch Narben hinterlässt, die für immer bleiben??!!
    Liebe Hope, liebe Pandora und andere, ich hätte, bevor ich dieses Forum entdeckte, nicht gedacht, wie viel Kraft es gibt. Einfach zu sehen, wir haben unterschiedliche Geschichten, sind unterschiedlich weit und doch ist vieles ähnlich! Liebe Grüsse, Thea

    Es gibt 1000 Gründe, alles so zu lassen, wie es ist - und nur einen, etwas zu verändern: Du hältst es einfach nicht mehr aus.

  • Liebe Hope,
    das schrieb ich Dir im August schon einmal und ich mein es heute noch genauso wie damals:

    Zitat


    H eute
    O hne
    P roblemewälzen
    E inschlafen

    - das wünsch ich Dir Damit das Nervenzittern vergeht, die Zellen sich wieder entzittern, das Eiswasser auftaut, die Kortisoninfus in weite Ferne rücken und nur Dein Nick leutet über deinem Bett:

    HOPE

    ...auf bessere Zeiten, die ganz sicher kommen werden...

    *guteN8knuddel*
    Skybird

    Weihnachten ist einfach eine schwierige Zeit für Getrennte - geht mir auch so - ein Auf und Ab. Es gibt übrigens jeden Weihnachts- und Sylvesterfeiertag einen offenen Chat für alle ab 12.00 bis 24.00 Uhr.
    Komm doch vorbei, wenn Du nicht schlafen kannst.
    Besser quatschen als schlaflos wälzen...
    :wink:
    Liebe Grüsse
    Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

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