So habe ich mich vorgestellt....

  • Hallo Prof.
    ich kann dir so gut nachfühlen wie es dir geht. Vorallem auch diese finanzielle Ohnmacht. Aber denk dran alles braucht zeit, du hast für dich erkannt daß es ein normales Leben nicht mehr mit ihm geben kann, da er eben ein Alk ist. also kannst du für dich in deinem tempo die Weichen stellen für ein neues, bzw.anderes Leben. Und zwar in deinem rhytmus, auch ich bin eine von den langsameren, aber ich muss einen Weg finden, der für mich gangbar ist und das musst du auch. Es gibt keinen allgemein gültigen Weg.
    Ich sende dir viel Kraft auf deine Insel und denk an dich!
    Lieben Gruß
    Nancy

  • Hallo
    Schrödi,
    Und woher bist du dir so sicher das er keinen Schnaps trinkt ?

    ist es nicht eigentlich egal was sie trinken ?Ob Bier oder Schnaps ?Fakt ist das getrunken wird.
    Wie geht es dir und Schrödi ?Habt ihr Wetter zum spazieren gehen?
    Liebe Grüsse

  • Liebe Uschi,

    hier meldet sich mal wieder eine deiner stillen Mitleserinnen! :D
    Gerade die letzten Tage des alten Jahres waren ja doch von Stürmen und Überraschungen (positive wie negative :? ) geprägt und so möchte ich den Neujahrstag nutzen, dir alles erdenklich Liebe und Gute zu wünschen! Ich bin mir sicher, dass du gerade in der letzten Zeit sehr deutlich gemerkt hast, wo deine Baustellen denn nun genau liegen, und von daher wünsche ich dir, dass du die Kraft und den Eigensinn entwickelst, dein Leben in deinem Sinne zu gestalten.
    Du hast soviel Energie und Lebensmut in dir, das wäre doch eine Schande, wenn du diese Talente brachliegen ließest!

    Alles Liebe dir
    espoir

  • Hallo Uschi,

    ich wünsche dir ein gutes neues Jahr, viel Kraft für dich, gute Gespräche und schöne Spaziergänge mit Schrödi.

    Wie geht's dir auf der Insel?


    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • :D
    Hallo ihr Lieben, ich bin zurück , war über die Feiertage erkrankt (Grippe total), dass ich nicht einmal am Chat teilnehmen konnte, sorry……ich wünsche allen lieben Menschen hier erst einmal alles nur Erdenklich Gute für das neue Jahr. Mögen wir alle bei UNS bleiben und den eingeschlagenen Weg tapfer und erfolgreich beibehalten…..mir auf meiner Insel geht’s gut wieder ebenso dem dicken Schrödi.
    Im Laufe meiner Horror-Grippe konnte ich viel nachdenken, mich sammeln, mir überlegen, was das neue Jahr mir bringen soll für mich. Ich möchte zufrieden und harmonisch leben künftig, alle finanziellen Sorgen nach und nach regeln, bis ein normales Leben ohne Angst für MICH möglich sein wird.
    Ich weiß, dass mein Mann dem Alkohol (ob nun Bier oder Schnaps es ist wirklich gleich) nur zu gern zuspricht, oftmals kein Maß halten kann, zwischendurch auch tatsächlich einen Tag sich mit Freund Wodka getroffen hat, um mal wieder einen Nackenschlag zu bewältigen, die Flasche mal wieder versteckte. Er wurde nicht agressiv oder attackierte mich verbal. Er sieht jedoch sein Krankheitsbild nach wie vor nicht ein und gab am darauffolgenden Tage lediglich an, er habe Frust gehabt und deshalb „sich einen gekippt“….wie üblich er es dann tut. Ich habe begriffen, dass sich daran never ever etwas ändern wird. Für mich habe ich entschieden, dass ich das Leben so auf Dauer aber nicht will. Ich entferne mich zunehmends emotional von ihm und lebe mein Ding neben ihm her. Ich verschweige ihm nach wie vor etliche Sachen, um meinen Frieden zu haben. Dass letzteres irgendwann als Bombe platzen wird, ist mir klar und momentan egal.
    Wenn er gewisse Sachen herausfindet, was so sein wird, wird er vermutlich sich ins völlige Koma trinken. Er ist ein Problemtrinker, Gelegenheitssäufer, Quartalstrinker, wie auch immer man es nennen mag. Ich will und werde in diesem Jahr Stepp by Stepp meinen Weg weiter gehen und zur Mitte des Jahres viele Dinge abbezahlt haben. Ich habe irgendwie alles klar vor Augen: Wenn die Sachen abbezahlt sind, in denen wir gemeinsam stecken, sich bis dahin keine Veränderung oder aber Einsicht zeigt (was so sein wird und was mir klar ist), es aber auf diesem Level weiter bleibt ohne tage- oder wochenlange Exzesse, lebe ich damit und werde in der Zeit bis dahin mich umschauen nach einem Neuanfang. Diesen werde ich nicht auf dieser wundervollen Insel und vermutlich auch noch nicht in der ersten Jahreshälfte starten. Ich will und werde dann auch nicht mehr in meinem leidigen Beruf arbeiten wollen, in dem ich seit nunmehr 15 Jahren mich abrackere. Aber ich werde Zufriedenheit und Harmonie mit mir selbst erlangen und bin auf dem Weg, sie mir zu erarbeiten……hey das war das Neujahrswort vom professorchen *lol* Ganz liebe Grüße aus dem Schnee Uschi
    :wink:

  • Huhu Prof,

    deine Bazillen haben's ja in sich! Energizillen, Aktivitillen oder so... :lol: Klasse.

    Gut, daß du so vorausschauend für dich sorgen kannst.

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Moin aus dem Norden, mein gestriger Tag war ok, im Büro wie immer gedämpfte teils schlechte Stimmung *fg*, es fällt den Damen schwer, mich ebenso wie meinen Kollegen als Chefin zu akzeptieren und Weisungen von mir zu befolgen, aber damit kann ich gut leben, es sind ja auch nur 2 der insgesamt 6 Damen, die Probleme mit mir haben......daheim war alles in Ordnung, mein Mann hatte gearbeitet, es macht ihm immer noch Spaß. Er nervt ein wenig, da er mir Löcher abends hinsichtlich zu erledigender Dinge in den Bauch fragt, um , wenn ich dann keine passende Antwort geben kann, mich kurzfristig meint, in die Schuldschublade schieben zu können. Aber: ich bin nicht schuld, ich fühle mich auch nicht so, es prallt ab *lol*. Ein wenig Mulmigkeit bleibt, was die täglichen privaten Posteingänge angeht, aber auch damit kann ich leben. Es wäre halt einfacher, würde er eine Ehe als Ehe sehen und nicht als "ich Chef Du darunter und wehe klein Uschi macht was falsch...." Aber das ist mir momentan egal. Er war nüchtern gestern, als ich heim kam, wir haben gegessen, er hat 2 Bier getrunken ergo: ich habe unten geschlafen. ich habe einige Nächte oben geschlafen also im Ehebett. Er wußte, dass ich mit Schrödi wieder nach unten ziehe beim ersten Bier oder immer dann, wenn er Alkohol trinkt. Er hat es so entschieden und bitteschön: soll er !! Ich habe mir das so vorgenommen und ich ziehe das so durch, ich fühl mich gut dabei *lächeln*.....

  • Liebe Uschi

    Zitat von prof_schroeder

    er hat 2 Bier getrunken ergo: ich habe unten geschlafen. ich habe einige Nächte oben geschlafen also im Ehebett. Er wußte, dass ich mit Schrödi wieder nach unten ziehe beim ersten Bier oder immer dann, wenn er Alkohol trinkt. Er hat es so entschieden und bitteschön: soll er !! Ich habe mir das so vorgenommen und ich ziehe das so durch, ich fühl mich gut dabei *lächeln*.....

    ......wie kommt es mir bekannt vor.

    Ich habe wochenlang im Keller geschlafen. (mit beiden Hunden) Es hat leider nichts an der Situation verändert.
    Auch ich habe mich am Anfang gut gefühlt. Merkte ich doch zunächst, dass es in seinem Kopf arbeitete. Und dann merkte ich, dass es ihm irgendwann mal egal wurde und dann habe ich mich am Kopf gepackt: Warum soll ich denn im Keller schlafen? Na gut- seine Fahne störte mich, seine Annäherungsversuche im betrunkenen Zustand wehrte ich immer wieder ab. So hätte ich in Ruhe schlafen können.
    Er hat mich aber nicht schlafen lassen. Er kam in den Keller und diskutierte, versuchte mich anzumachen, zu verführen. Und dann ging er wieder hoch.

    Der Alkohol war ihm wichtiger und ich hätte ALLES machen können, er hätte sich letztendlich für den ALK entschieden. Eine Zeitlang wollte er es mir recht machen--- aber er trank dann heimlich und lutschte Zahnpasta.

    Wenn du also unten schläfst, weil du deine Ruhe hast, dann ist es gut so.
    Ich hoffe nur, dass du dann auch wirklich in dieser Zeit in Ruhe gelassen wirst.

    LG
    Elke

  • Guten Morgen, es ist gut, dass ich meinen Bereich habe. Es begann Montag, dass mein Mann arbeitet, um halb neun morgens heim kommt, wenn ich nachmittagsheimkomme schlief. Montag nur kleine Stänkereien, Dienstag Ruhe, Mittwoch kleinere Stänkereien und ich wußte, was kommt: Donnertag der Ausbruch Beleidigungen, Schreien, Beschimpfungen, Schuldzuweisungen, kurzum Kumpel Schnaps ist zurück, ein weiteres Quartal ist da nach überwiegender Ruhe wochenlang.
    Es traf mich doch bis ins Mark, ich habe schlecht geschlafen, habe mich gefangen mittlerweile, bin maßlos wütend, voller Hass und Ekelgefühlen.
    Heute morgen wieder Entschuldigung, Begründung, er habe Existenzangst, die übliche Leier, halb neun heim gekommen, ich sass noch Kaffee trinkender Weise oben, zack, wurde direkt angesaugt "er reiße sich den a...auf, um mir das auto zu überlassen und ich gammele da oben rum, ob ich denn nicht ins Büro müsse?" Würgegefühle, Lust, ihm eine zu knallen, unbändige Wut, habe das Haus wortlos verlassen. Heute bin ich vorbereitet aufs neue Quartal, werde gleich Feierabend und Wochenende machen, heim fahren, Schrödi schnappen und einen wundervollen Winterlandschaftsgang machen. Werde mir Möhreneintopf kochen, einen guten Tee machen, mich in eine Decke mit Schrödi wickeln und draruf warten, dass er morgen früh um 4 aufsteht und zur Arbeit fährt......*lächel* LG Uschi

  • ja natürlich, e werden wieder Fragen an mich kommen von wegen Leidensdruck und wie lange willst Du noch usw.....dürft Ihr Euch sparen: Ich will nicht mehr, ich harre aus, bis ich es finanziell ziehen kann, das ist unumstößlich. Ich will und werde mich trennen, sobald es geht. Nein, ich schiebe es nicht auf, es ist momentan bis ins Frühjahr frühestens hin nicht möglich. Ich würde Job verlieren und beruflich könnte man mir bei Zahlungsunfähigkeit meine Zulassung nehmen.
    Ich habe euch, um verharren zu können, es mir runter schreiben zu können, um bei mir zu bleiben.
    Ich bin sehr dankbar dafür. LG Uschi

  • natürlich geht es mir zwischenzeitlich immer wieder nicht gut, ich frage mich nach dem warum, ich frage mich nach dem wieso...es kommen immer wieder gedanken, ob ich kein recht darauf habe, glücklich zu sei usw........ich löse mich davon , gehe in mich, und versuche, positiv zu denken und daran, dass nur ICH etwas ändern kann für MICH und Schrödi......manchmal gelingt es mir nicht, die unendliche wut und trauer so zu vertreiben, dann fließen erleichternde Tränen......die helfen auch und bringen mich wieder zu mir zurück.....

  • meine trauer, meine wut, meine tränen.....ich denke sie sind gut...nicht gut ist, dass ich mich doch in den letzten wochen zunehmend wohler fühlte und mich der ausbruch gestern vollends unerwartet getroffen hat, merkwürdig, obwohl mir die Stänkereien die Tage davor auffielen......das war wohl ein Schritt zurück, dass ich zunächst wie gelähmt dort saß, er loslegte, ich anfangs etwas dagegen sagte, er lauter wurde und ich es habe minutenlang über mich ergehen lassen....hm, das hat mich arg mitgenommen....alles etwas wirr heut oder? lächel....lg uschi

  • habe mit meiner mama noch telefoniert, mit der ich glücklicher weise immer wieder reden kann; sie ist 82 jahre alt aber super fit, sehr weise und sie tut mir nur gut....sie gibt mir kraft und sie sagt, es klinge abgedroschen, aber es werde alles gut werden und für mich würden 2010 bessere zeiten anbrechen. schöner gedanke.....

  • Liebe Uschi..
    halte durch. Ich kenne diesen Kampf. Auch bei mir sind es im Moment die Finanzen, dass wir noch zusammen wohnen. Aber ich will auch weg.

    Lass uns gegenseitig Kraft geben.

    LG
    Elke

  • Liebe Uschi,

    ich lese schon eine ganze Zeit in Deinem Thread und erkenne mich in Deiner "Leidensfähigkeit" wieder.

    Deine Erleichterung, wenn er (entgegen Deiner Befürchtung) nichts getrunken hat...Dein Unverständnis, dass er es doch wieder getan hat, obwohl er es doch lassen wollte bzw. alles "unter Kontrolle" hatte.

    Das habe ich alles auch so erlebt.

    Bei einer Trennung spielt natürlich das Thema Geld (neben den Emotionen) ein riesig große Rolle.
    Das war bei mir ähnlich...dabei ging es zwar "nur" um die Finanzierung einer eigenen Wohnung (Möbel, Kaution, Renovierung), aber für mich schien es ein schier unüberwindbares Problem darzustellen.
    Ich habe mich dem in ganz kleinen Schritten angenähert, bin erst mal bei Verwandschaft untergekommen...mit dem Nötigsten...um einen klaren Kopf zu bekommen.

    Ich möchte Dir jetzt gar keine Vorschläge unterbreiten, aber vielleicht gelingt es Dir mit einer Vertrauensperson eine Strategie zu entwickeln, dass Du diesen Seelenterror nicht mehr länger aushalten musst.

    Ansonsten...schreibe und heule und jammere in diesem Forum, wir haben ein offenes Ohr für Dich und Deine Sorgen!!

    Sei gegrüßt von

    Billy

  • Liebe Uschi,

    fühl dich mal ganz doll gedrückt.

    Seite 100 ist ein Meilenstein in deinem Tagebuch. Weißt du noch, wie wir uns lange über die kleinen Schritte unterhalten haben...

    Uschi, du, ich, wir alle haben ein Grundrecht darauf glücklich sein zu dürfen! Das Dauerglück gibt es nicht und es ist auch keiner dafür zuständig uns glücklich zu machen. Aber wir haben das Recht, uns selbst in eine Situation zu begeben die Glück überhaupt erst möglich macht! Also auch: eine Situation hinter uns lassen, die Glück unmöglich macht.

    Ich freu mich riesig für dich, daß du solche lieben Worte von deiner alten Mama hören durftest. Das ist was ganz kostbares.


    Du machst das im Moment sehr, sehr gut. Du sorgst gut für dich und bist vorausschauend. Die Situation ist nicht einfach, geh einfach Schritt für Schritt und Pfote für Pfote weiter. :wink:


    Lieber Gruß auf die Insel,

    Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

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