Seit zwei Monaten in einen Alkoholiker verliebt.

  • Hallo Zoey,

    nun warst Du aber sehr schnell :wink:


    Ich werde jetzt mal einige Dinge versuchen, zu erklären. Vielleicht sind es Dinge, die Du nicht hören magst, aber die auf Dich zukommen können.

    Zitat

    Und ich merke schon nach zwei Monaten, dass mich diese Beziehung auch Kraft kostet und mir nicht nur welche gibt.

    Dies wird noch schlimmer werden, wenn er nichts unternimmt, um sein nasses, süchtiges Verhalten zu ändern. Du wirst immer mehr mit in den Strudel der Sucht mit hinabgezogen. Einige Dinge, die Dir passieren könnten, kannst Du Hier nachlesen.
    Ein Weg mit einem nassen Alkoholiker wird Dir Kraft und Selbstwert rauben, wenn Du Dich nicht genug abgrenzen kannst.

    Zitat

    Außer seinem Alkoholproblem hat er aus meiner Sicht kein Problem.

    Das reicht ja auch schon, denn Alkoholismus ist eine todbringende Krankheit, die, wenn sie nicht gestoppt wird, alles zerstört. Sein Leben, das, seines Umfeldes, Job, Familie, Dich!

    Was Du tun sollst, kann Dir hier keiner sagen, nur den Rat geben, hier für Dich etwas zu tun, zu schaun, warum Du Dich in so ein Verhältnis bringst.
    Warum hast Du solche Angst, Ihn zu verlieren?

    Lieben Gruß

    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…/tiere/k025.gif]

  • Hi Zoey,

    erstmal herzlich Willkommen.

    Du kannst nicht helfen ihn vom Alkohol abzubringen, er muss den Willen dazu haben und Hilfe annehmen wollen und zwar professionelle Hilfe. Du schreibst, dass er Adressen hat wo ihm geholfen werden kann. Du musst mit ihm auch nicht zu einer SHG gehen, das sollte er alleine fuer sich tun. Wenn er keine Zeit dafuer aufbringen will, dann ist er noch nicht soweit zu erkennen, wie krank er ist.

    Es ist gut, dass Du nicht mit ihm in eine Kneipe gehst und das ablehnst. Das einzige was ich Dir raten kann, ist Dir das ganze aus sicherem Abstand zu beobachten und fuer Dich zu entscheiden, ob Du so eine Partnerschaft eingehen willst.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Zoey,

    Mh, wenn bei Euch alles so toll ist, ihr so wahnsinnig verliebt seid, kein Leidensdruck wegen seinem Alkoholproblem und wegen Deiner evtl. CO-Abhängigkeit da ist, wirst Du wohl kaum diese Beziehung beenden.
    Denn ohne Leidensdruck wird man kaum handeln.
    Und machst Du ihm welchen wegen dem Alk, geht es Dir evtl. so wie Artep und SMILE hier. Er macht sich vom Acker und hat evtl. gleich wieder ne Neue, da wirst Du evtl. so schnell fallengelassen, wie ne heiße Kartoffel.
    Große Liebe hin-oder her...

    Denn der Alk ist immer stärker als Liebe, weil Sucht nun mal so ist.

    Ich bin selbst Alkoholikerin, bei mir war auch die Sucht immer stärker, ich stellte damit die Liebe meines damaligen Partners auf eine harte Probe. Mir selbst wars egal, hauptsache, ich kann saufen, derart abgestumpft war ich schon.

    Meine Frage wäre, was hat Dich bewogen, Dich in so ein Forum wie dieses hier, zu begeben ?

    Hilfe für Deinen nassen Alkie wirst Du hier nicht finden, weil es sowas nicht gibt.
    Nur Nichthilfe ist die einzige Möglichkeit von Angehörigen, zu helfen.
    Trocken werden muß er selbst wollen, sich dafür Hilfe suchen, denn allein wird er es nicht schaffen, ich persönlich kenne jedenfalls niemanden, der es schaffte.
    Du kannst hier also nur Hilfe für Dich bekommen, dabei können wir Dich aber gerne unterstützen.

    Vielleicht möchtest Du erstmal in Dich schauen, ob es sich wirklich um Liebe handelt oder ob Du Dich schon in Abhängigkeit begeben hast, evtl. eh schon die Veranlagung dafür in Dir trägst.

    Dabei ist lesen in den anderen Threads hilfreich, schau auch bitte einmal in die Grundbausteine für CO`s, ob Du Dich da evtl. drin wiedererkennst ?

    LG
    Lilly

  • Liebe Zoey,

    Du bist noch ganz in der Anfangsphase mit diesem Mann. Er hat ein Alkoholproblem, sagst Du. Der Sex ist toll mit ihm, die Gedankengaenge kannte ich bei meinem Ex auch, aber ist der Sex und die Partnerschaft dann auch noch so toll, wenn er Dich versetzt, wenn er nach Hause kommt und eine Fahne hat, wenn er Dich seelisch mit seiner Art verletzt, wenn Du mal wieder meckerst, wenn er mal wieder getrunken hat. Ich nehme mal an Du lebst nicht mit ihm zusammen, also bleibt Dir da viel erstmal erspart, Du siehst wahrscheinlich alles erstmal durch eine rosarote Brille und kannst vielleicht nicht abschaetzen was da sonst im Hintergrund so alles ablaeuft. Ich hatte das damals auch, habe mich komplett auf die Beziehung eingelassen, wir hatten eine Fernbeziehung, sind dann aber zusammengezogen, weil ich nicht erkannt habe, wie schlimm es war. Ich kann Dir nur soweit berichten, dass aus ein bis zweimal im Monat total besoffen es dann nicht mehr nur um einen besoffenen Tag ging, sondern er nach ungefaehr drei Jahren mit mir in der Beziehung zum Teil eine ganze Woche durchgesoffen hat, also total blau. Wenn die Krankheit Alkoholismus nicht gestoppt wird, denn geheilt werden kann sie nicht, wird sie immer schlimmer, ja sie kann sogar zum Tode fuehren. Die Angehoerigen, die sich darauf einlassen und nicht konsequent damit umgehen, werden immer tiefer mit reingezogen.

    Wie Lilly schon geschrieben hat, Du kannst nur durch NICHTHILFE helfen, mehr nicht. Nur wenn er selbst anfaengt etwas zu tun und sich helfen zu lassen von Therapeuten und SHG's gibt es Hoffnung, alles andere ist vergebene Liebesmuehe. Wichtig ist auch, dass man den Worten nicht soviel beimisst, sondern sich die Taten eines alkoholkranken Menschen ansieht. Denn oft verspricht der Suechtige viel und findet Ausreden, warum keine Therapie gemacht werden kann oder warum man sich nicht aerztliche Hilfe holt. Daher Ohren zu und Augen auf.

    Du sollest auch einfach mal schauen, warum Du mit einem nassen Alkoholiker eine Beziehung eingehen moechtest und warum soviel Verlustangst da ist. Wir alle machen manchmal die Erfahrungen, dass gerade am Anfang einer Beziehung sich bereits abzeichnet, das diese doch eher zum Scheitern verurteilt ist, wenn er also weitersaufen will und Du stellt ihn vor diese Wahl, dann weisst Du wenigstens woran Du und vorallem auch Dein Kind seid, lieber jetzt schon geschaut, was euch in Zukunft erwartet, als nochmehr Leid aufkommen zu lassen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • das mit dem stundenlag telefonieren kenne ich. Irgendwann habt ihr euch dann aber nichts mehr zu sagen.

    Horch mal in dich rein was dich bei ihm hält.

    Und deine innere Angst die du beschreibst sollte dir auch ein Alarmsignal sein. Immerhin geht er ja schon saufen obwohl er mit dir verabredet ist.

  • Oha, Du bist tatsächlich wie es sich anhört ganz schön verliebt. Aber wie es alle schon sagen, Du kannst ihn nicht dazu bewegen aufzuhören zu trinken, wenn er es nciht will. Es sit auch nciht gerade ratsam jemanden kennnenzulernen, den man gleich wieder verändern möchtest. Entweder Du liebst ihn so wie er ist , mit all seinen Macken und eben auch seiner Krankheit oder Du läßt es ganz. Man kann sich keinen menschen zurecht schneidern, wie man ihn gerne hätte. Wenn sich beispielsweise ein Mann eine Frau mit wenig Oberweite verliebt hat und dann von ihr eine Brustvergrößerung verlangt würden sich alle aufregen, stimmts? Wenn sie aberunter ihrer nciht vorhandenen Oberweite leidet ist es was anderes.
    Kurzum -Dein Mann leidet nciht unter seinem ALkoholgenuß - Dich stört es und vielleicht wird es auch bald zum Leid, wenn Du nicht aufpaßt.
    Übrigens so wie Du Deinen Mann beschreibst scheinen viele Alkoholiker zu sein- einfühlsam, gesellig, wunderbare Menschen etc. auf der einen Seite.
    Vielleicht sind diese Charaktereigenschaften nahezu ideal um in eine Sucht zu abzugleiten. Wer weiß.
    Ich glaube keiner hier im Co-bereich würde sagen, dass er seinen Partner nciht liebt, meist wird die Liebe sogar als sehr intensiv empfunden. Alkoholiker sind eben auf der einen Seite recht liebenswerte Menschen mit positiven Eigenschaften.
    Es geht aber nciht, dass Du Dir nur die angenehme Seite eines Mesnchen herauspickst. Udn wenn Du 'Sucht' verstanden hast und hier viel gelesen hast wirst Du auch sehen, dass Sucht nach immer mehr verlangt. Sicher hast Du es schon einmal gehört und auch gesehen, wie Menschen nach und nach verwahrlosen. Auch die haben mal klein angefangen uns es zieht sich leider meist über Jahre hin bis ein Süchtiger seinen Tiefpunkt erreicht hat. Das zu akzeptieren ist wohl das schlimmste überhaupt, da fühlt man sich ohnmächtig und allein gelassen.
    Aber wenn man dies nicht begreift, wird es noch schlimmer. gerne kannst Du alles was Du hier lernst Deinem Partner mitteilen, ohne von ihm etwas zu verlangen , ohne ihm Vorwürfe zu machen. Dann wenn er gerade nüchtern ist. Frage ihn doch mal ,ob er selber denkt, dass er ein problem hat. Daran kannst Du erkennen wie weit er ist, ob er alles abstreitet, schön redet, oder ob schon Geständnisse kommen. Da ihr ja noch nciht so eng seid würde ich Dir auch raten distanziert zu bleieben und eben keine übliche Beziehung mit ihm eingehen, planen wirst Du eh kaum etwas mit ihm können. Es ist doch gut, dass du auf eigenen Beinen stehen willst. Schöne Gespräche, guter S**, nette Verabredungen- da seh ich im wesentlichen nichts schlimmes dran. Du mußt dir nur bewußt sein,d ass DU nciht verantwortlich bsit für sein Handeln, sein Trinken. Du mußt dir bewußt sein, dass seine Persönlichkeit sich verändern wird, dass DU irgendwann vielleicht den Abstand, den Absprung brauchst. Du solltest auf keinen Fall Dinge übernehmen, die er selber machen sollte, sich um seinen Papierkram kümmern, ihn bemuttern etc. Im Gegenteil. Es ist gut, wenn ER so viel wie möglich für Dich tut und Initiative zeigt.
    Du mußt damit rechnen, dass es Jahre dauert bis er bereit ist aufzuhören. Du mußt Dich fragen, ob Du dazu bereit bist das mitzutragen. Nicht weil Du es willst, und Du willst es JETZT- wird er aufhören. Das muß Dir klar sein. Sicher wirst Du Dich nicht damit zufrieden geben und es wird ihm nicht passen, Deine Meinung dazu zu hören. DAzu kommt dann eben noch, dass nasse Alkoholiker im Laufe der Zeit unagenheme Dinge tun, sagen etc. Auch eine begleiterscheinung mit der Du Dich abfinden mußt. Lügen, Betrügen, Unzuverlässigkeit, Betteinnässen, Umfallen, Blackouts, ...alles mögliche Dinge , die passieren könnten. Es sit also für >dich nicht die Frage: Wie kann ich ihm helfen, sondern, wie kansnt DU Dir helfen oder: Willst Du überhaupt eine Beziehung mit ihm eingehen und wie eng kann/ darf die sein ohne dass DU dabei zu Schaden kommst.
    Kannst Du Dich weiterhin abgrenzen, kannst DU das alles als krankheit akzeptiere und demnach auch viele Dinge, die im Alkohol passieren nicht persönlich nehmen? So zum Beispiel auch Beschimpfungen, fremd gehen, Garnciht kommen etc.
    Das sind Dinge, die passieren, wenn ein Mensch seine Gefühle betäubt und damit auch sein Gewissen etc. Keiner wird absichtlich alkoholabhängig, plant das so oder ist sich der Folgen von Anfang an bewußt.
    Aber auch Mitleid ist da fehl am Platz, warum sollst DU für etwas leiden,was sich jdn anders zufügt?
    Ich glaube vor lauter Liebe brauchst DU erstmal einen klaren Durchblick um zu sehen, was da alles auf Dich zukommt und wie weit DU da überhaupt schon drin steckst. Viele hier wirken vielleicht etwas neumalklug, aber ziemlich jeder hier zumindest von den coabhängigen Partnern ist heir mit der Vorstellung ehrgekommen wie Du. ist mal ganz interesaant die Anfänge der Threads zu lesen. ist man erstmal verheiratet udn man hat Kinder ist eine Trennung udn auch der Umgang an sich mit dem Alkjoholiker wesentlich schwieriger, weil dann noch andere Abhängigkeiten und Gewohnheiten bestehen. Davor kannst Du Dich zumindest schützen. ich glaube nicht, dass es emotional einen Unterschied macht sich zu trennen, das ist immer schwer. Ob frisch verliebt oder nach 10 jahren Ehe. Ich wünsche Dir viel kraft udn dass DU DICH immer an erste Stelle setzt.

  • Servus Zoey101,

    wenn das stimmen würde,

    Zitat

    Außer seinem Alkoholproblem hat er aus meiner Sicht kein Problem


    würde

      1.) er wahrscheinlich nicht trinken
      2.) Du nicht hier schreiben.


    :roll:
    Oder siehst Du das anders?

    LG
    Spedi

  • :wink: ich habe nach 46 Tagen, mitten in der Rosa-Roten-Brille-Zeit mit meinem Freund Schluss gemacht... er ist nach wie vor Spiegeltrinker.

    Anfangs dachte ich mir nix dabei, ich fühlte mich voller Leben, unternehmungslustig, ... hatte gerade die Trennung von meinem Ex-Lebensgefährten hinter mir. Das einzige, was mir auffiel war, dass er ständig müde war, einen komischen Schlaf-Rhythmus hatte und dass er sich nicht so verhielt, wie sich ein Mann normalerweise in der Kennenlernphase (für mich halt) verhält.

    Als ich endlich dahinterkam, warum, wieso, weshalb er so war, wie er war (und noch immer ist), wollte ich eine Aussprache. Er war jedoch nicht erreichbar, wollte nicht reden ... Ich sah meine traurige Zukunft, sah, was ich mir und meiner Tochter damit antun würde und machte einen Tag später per sms mit ihm Schluss.

    Das war die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Dankbar bin ich ihm heute, durch ihn habe ich endlich herausgefunden, wie meine Krankheit heißt und jetzt kann ich an mir arbeiten und darauf schauen, dass es mir gut geht. Ihm wünsche ich natürlich, dass er ebenfalls Hilfe für sich in Anspruch nimmt...er ist 38 Jahre alt und könnte ohne sein "nasses Denken" ein wirklich schönes Leben führen. Aber: Das liegt nicht in meiner Hand.

    Er geht seinen Weg, ich hätte ihn nicht mit aller Liebe dieser Welt ändern können....jeden Tag das selbe, jeden Tag das gleich Programm: Der Alkohol steuert sein Leben. Er muss sich selbst für sein Leben entscheiden....ich tat es, als ich Schluss mit ihm gemacht habe.

    Deine Entscheidung kann Dir hier keiner abnehmen, es ist Dein Leben. Du hast ebenso wie alle hier die freie Wahl: Leben oder leben lassen.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

    PS: Ich hatte Angst vorm "Alleinesein", das war der Hauptgrund, warum ich mich auf ihn einließ, aber eigentlich war es die Angst vor mir selbst ... ich kannte mich nicht einmal ansatzweise, weil ich mich immer durch andere leben ließ und auch über andere definierte ... es gab keine Ingrid, sondern die Frau, die Mutter, die Nachbarin, die Ex-Frau, die Ex-Lebensgefährtin, ....

  • Hallo Zoey,

    herzlich willkommen erst einmal...
    Du fragst, was DU tun kannst....nur etwas für dich...seine Entscheidungen muss er treffen...und du hast es ja auch schon klar benannt:

    Zitat von Zoey

    Mein Verstand sagt mir genau was ich zu tun habe.
    Ich müsste sagen:" Entweder, du machst die nächsten drei Monate einen Termin für einen Entzug, oder ich gehe."

    Und nur die Angst, ihn zu verlieren:

    Zitat von Zoey


    Und wisst ihr was ich glaube was geschieht?
    Er wird mich gehen lassen.

    kann es ja nicht sein...oder der gute S** eine PArtnerschaft bedeutet doch auch,eine gemeinsame Ebene zu haben...ein geben und nehmen.... Ich habe in meinen alten tagebüchern gelesen und war erschrocken darüber, dass ich schon vor 18 Jahren innen drin genau diese Gedanken hatte, die du da aufgeschrieben hast...trotzdem sind wir zusammen geblieben , haben geheiratet, 2 Kinder bekommen und es hat 21 Jahre gebraucht, bis ich merkte, ICH kann ihn nicht retten -aber MICH!!!! und die Kinder...

    LG Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • Zitat

    Er hat sogar Angst davor, dass er nach dem Entzug ein anderer Mensch wird und vielleicht ins Kloster gehen oder sonst irgendwas anderes machen möchte.

    :lol: Irgendwie hat Dein Freund einen Hang zur Übertreibung, findest Du nicht? Für mich klingt das schon wieder nach "einlullen", schlechtes Gewissen machen, Sonstiges.... Aber bitte, er kann`s ja probieren....das Einlullen, weil das.....

    Zitat

    Aber nach dem Entzug haben wir wenigstens eine Chance, die wir so halt nicht haben.

    .... hört sich nicht danach an, dass es ihm möglich sein wird. Finde ich spitze, dass Du so denkst.
    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Hallo Zoey,

    Gut, das Du mit ihm gesprochen hast. Und wenn er wirklich einsichtig ist und Du nicht CO-abhängig, weil es nich in Dir "drinsteckt", dann habt ihr Beide noch alle Chancen der Welt !!
    Hoffentlich ist er auch wirklich einsichtig und will es für sich selbst, und nicht nur für Euch. Denn dann wirds wahrscheinlich nur ne Trinkpause.

    Na, ins Kloster wird er schon nicht gleich wollen :roll::lol: und wenn er Dich liebt, überwindet ihr auch diese schwere Klippe gemeinsam. Nicht alle Alkies tauschen ihre Partnerinnen einfach so schnell aus, und trocken gleich schonmal gleich gar nicht.

    Aber stelle Dich bitte auch nicht an hinterste Stelle, tu etwas Gutes für Dich in dieser Zeit, und nicht nur in DIESER Zeit, sondern überhaupt, und vielleicht wird alles wirklich wieder gut ?
    Nicht alle Partnerschaften zerbrechen, auch wenn es manchmal so scheint.

    Und ja, er wird sich trocken verändern, wie ihr damit klar kommt, seht ihr ja dann :wink: . Vielleicht noch sehr viel besser ? Vielleicht aber auch nicht, Garantien gibt es ja nie. Aber gibt es die überhaupt jemals in Partnerschaften ? Verändern wir uns nicht immer, entwickeln uns weiter, jeden Tag ein wenig ?

    Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, und auch Deinem Partner, und ich wünsche Euch Beiden auch viel Kraft.

    LG
    Lilly

  • Hallo ich nochmal..

    also...ich hoffe, dass es nicht nur den entzug geben wird und dass er selber erkennt, dass es um SEIN Leben geht....denn eine adäquate Therapie wäre schon sinnvoll....und ich seh es nicht unbedingt als ihn verlieren an, wenn er nach der Therapie einen Weg ohne dich geht-ohne dich alsPartnerin..aber vielleicht mit dir als Freundin... Ich denke, es kann auch sein, dass er dir dann nicht mehr gefällt...es gibt so viele Eventualitäten---- das wichtigtse ist jedoch, dass ER die Entscheidung für ein Leben ohne Alk treffen muss und sie nicht aus Angst vor dem Leben ohne dich trifft...


    LG Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • Hallo Zoey

    Mein Beileid. Das ist schrecklich traurig und ich kann mir nur denken wie es Dir geht.

    Du klingst sehr betroffen, ist ja kein Wunder. Lass Dir helfen. Wie wäre es mit einer Therapie? Die konnte Dir helfen dieses Trauma zu bearbeiten.
    Denk daran dass Du für Dich und Dein Wohlergehen verantwortlich bist. Auch für Dein Kind.

    Liebe Grüße
    Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • Das tut mir sehr leid für ihn und für alle, die er zurück lässt.

    Mich konfrontiert der Tod jedes Mal mit meiner eigenen Sterblichkeit. In der Trauer um einen geliebten Menschen, zu letzt ist mein Vater verstorben, verbirgt sich auch immer der Auftrag, das eigene verbleibende Leben erfüllt zu gestalten.

    Liebe Zoey101, unbekannt wünsche ich Dir, dass Du Dein Herz offen haelst und eines Tages Deine große Liebesfähigkeit erwidert wird. Orlando

  • liebe zoey,

    uch ich möchte dir mein beileid aussprechen. eine traurige realität. ich wünsche das du aus deiner trauer auch einwenig wachsen kannst.

    lieben gruß melanie

  • Hallo Zoey,
    wie traurig, das zu lesen.
    Und ja, ich denke einige hier haben es erleben muessen, das ein Nahestehender Mensch am Alkohol verstirbt.
    Auch ich.
    Wie in jeder Trauerphase braucht es einfach Zeit, bis man es ein wenig verarbeitet hat. Vergessen kann (und soll) man den geliebten Menschen ja gar nciht!
    Ja auch ich habe damals gedacht, "bloedes Geschwaetz", bei mir ist das anders, ich bin am Boden zerstoert und werde NIE WIEDER irgendwas empfinden koennen. Das Ganze ist bei mir jetzt 10 Jahre her. Ich seh vieles jetzt anders, habe auch teilweise ein bitteres Gefuehl zurueckbehalten, da ich nun sehe, dass ich damals im Sinne der Co-Abhaengigkeit (und auch finanziell) benutzt wurde. Ob ER mich jemals aufrichtig und von Herzen geliebt hat.....eine Frage, die mir Niemand mehr beantworten kann.

    Wie bei jedem ploetzlichen Todesfall bleiben so viele Fragen offen....der Tod durch Alkohol ist halt schwer zu verkraften, weil man es nicht versteht, nicht verstehen kann und alles so "irrsinnig" ist.

    Der Tipp, dass Du vielleicht eine Terapie aufsuchen solltest ist gut. So kannst Du wenigstens versuchen, in Frieden fuer Dich einen Abschluss zu finden und zu verzeihen.

    Der Rest findet sich (irgendwann)

    Lindi

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