Hilfe beginnt bei MIR und nicht bei den Anderen! Warum?

  • Hallo Zusammen,

    mir ist wiedermal aufgefallen, daß es bei vielen Teilnehmern darum geht, erst bei den Anderen zu schauen, ob ich dort Ratschläge geben kann, obwohl ich noch nicht gefestigt bin.

    Ein Ziel ist es doch, für mich hier a) zu erkennen, ob ich co-abhängig bin, b) nach der Erkenntnis, Schritte für mich zu unternehmen, mein Leben zu ändern und c) mein Verhaltensmuster zu erneuern, zu festigen, um anderen dann mit Rat zur Seite zu stehen, wenn es dann erwünscht ist.


    Als ich hierher kam, wäre es mir nicht im Traum eingefallen, bei den Anderen Ratschläge zu erteilen, wenn ich bei mir schreibe, daß ich mich und mein Leben gar nicht mehr in den Griff bekomme. Ich war dankbar für die Ratschläge der Erfahrenen, ließ diese einige Zeit wirken, versuchte das, was in mein Leben passte, anzuwenden. Erst als ich ein paar Monate hier war, war es mir erst möglich, mich anderen zuzuwenden.

    Wieso erscheint es mir so, als wenn in den letzen Monaten hier immer mehr das Verhalten Einzug nimmt, daß erst bei den Anderen geschaut werden muß, als bei sich selbst? Ist dies die vielbeschriebene Verlagerung des co-abhängigen Verhaltens, das vom süchtigen Partner hier auf andere Co-Abhängige übertragen wird?

    Freue mich, wenn Ihr Euch an diesem Thema mitbeteiligt, ohne dies als Angriff zu sehen.

    Lieben Gruß

    S.Käferchen

  • hi käferchen, gebe dir recht, dass das von dir beschriebene verhalten eher schwierig ist und glaube, ich weiß, was du meinst. (obwohl ich mich selbst eher nicht angesprochen fühle, da ich ja insgesamt recht wenig schreibe und mehr lese....)
    aber ich denke/habe das gefühl, dass es für viele oftmals nicht wirklich darum geht, anderen ratschläge zu geben, wenn sie bei anderen schreiben, sondern einfach sich auszutauschen, das gefühl zu bekommen, andere haben ähnliche erfahrungen haben, dass man über dieses thema sprechen kann, ohne sich zu schämen. erstmal überhaupt die hemmungen zu verlieren, darüber zu reden, bevor sich viele trauen, von sich selbst detalliert zu berichten, also "die maske abzunehmen"...die man sich im realen leben halt so (als CO) zugelegt hat. also ich glaube, dass die wenigsten, die das machen (erstmal bei anderen schreiben), sich für total kompetent oder geeignet halten, andere zu beraten. (wobei es diese sicherlich auch gibt, und dann wirds wirklich komisch.) vielleicht brauchen einige einfach diesen weg zu öffnung?

    das waren nur so meine gedanken und eindrücke zu dem thema, vielleicht lieg ich auch total falsch......

    LG. :)

  • Das betrifft jetzt auch mich.

    Ich bin noch nicht lange hier und keineswegs gefestigt.

    Noch habe ich es "leicht", denn mein Mann ist außer Gefecht, und so werde ich nicht unmittelbar mit meiner CO-Abhängigkeit konfrontiert, sondern nur in meinen Gedanken, die ich immer wieder wegpusten muss.

    Oft drücke ich auf die "Antworten"-Taste, und dann kommt in mir hoch:
    "Was kannst Du schon raten, bist ja selbst unfähig..."
    Deshalb kostet mich eine Antwort oftmals die Überwindung dieses "Minderwertigkeitsgefühles".

    Dann kommt mir das Wort "Schmarotzer" in den Sinn.
    Ich komme hierher und sauge. Das bin ich nicht gewohnt.
    Das Leben besteht aus Geben und Nehmen.
    Ja, Du hast recht, bei den COs besteht es mehr aus Geben.
    Auch das sage ich mir hier immer wieder, ich darf hier saugen,
    ich bin nicht in der Lage, die Welt zu retten und darf mich hier erst einmal selbst retten lassen. (Wobei ich das nicht so passiv meine, wie ich es schreibe).

    Dennoch kann ich dem einen oder anderen einen Rat geben,
    ich versuche es bisher nur im Bereich der "Motivation", auf sich selbst zu schauen und das ICH mehr in den Vordergrund zu stellen.
    Halte mich zurück bei Ratschlägen im Umgang mit dem Verursacher der Abhängigkeit. Weil ich daran noch ganz hart selbst arbeiten muss.

    Sich an Themen anderer zu beteiligen, bedeutet für mich aber auch: Zusammenrücken, zeigen, dass ich Interesse habe; ich glaube schon, dass auch "Anfänger" durchaus Geber sein dürfen. Und sei es nur, dass man mit einem Beitrag ein kleines Lächeln auf die Lippen des anderen zaubert.

  • Hallo Käferchen

    ..bin ja noch nicht so lange hier aber doch schon länger stabil und zufrieden trocken.Hätte ich das Forum zu Beginn meiner Trockenheit schon entdeckt ,hätte ich nur gaaaaanz viel gelesen und die ein oder andere Frage gestellt,mir Hilfe geholt wenn nötig.Schade,dass ich so spät Euch entdeckt habe.Heute geht es mir gut und ich möcht durch meine Beiträge von mir erzählen,vielleicht auch raten ,was ich an...stelle machen würde.Ob ich das als Frischling gemacht hätte-glaube nicht.Auf der anderen Seite bin ich auch schon hier angeeckt,habe Meinungen vertreten,die nicht auf Zuspruch gestossen sind.
    Vielleicht ist es aber möglich durch(und das hoffe ich),dass durch die eigenen Ratschläge an andere man ans Überlegen kommt,was die eigene Situation angeht.Vielleicht unbewusst ändert man dann sein eigenes Verhalten und Leben?
    Liebe Grüsse
    von
    Backmaus

  • Hallo, ich nochmal,

    bevor ich noch mal näher auf einige Dinge eingehen möchte, würde ich gern noch ein paar Antworten abwarten.

    Aber nur zur Erklärung:

    Ich möchte nicht explizit auf Neuankommende ansprechen. Es gibt mit Sicherheit auch schon länger hier Anwesende, die noch nicht gefestigt sind. Die Länge der Zugehörigkeit in einem Forum, SHG etc. ist dafür auch nicht ausschlagbend, auch nicht der Bildungsstand, wie belesen jemand ist oder ob jemand aus einem *behüteten* Hause kommt. Es betrifft jeden von uns.

    Auch soll dies nicht dazu animieren, sich nicht auszutauschen. Ganz im Gegenteil!
    Als Ankommender hier gehört gewiß Mut dazu, sich hier einzubringen, zu fragen, zu erklären, zu erkennen. Das, was ich sagen möchte, ist, daß es es immer mal wieder auffällt, daß anstatt an sich persönlich zu arbeiten, konkret für sich zu hinterfragen, sich überall woanders aufzuhalten, als bei sich! Ratschläge, die einem persönlich gegeben werden, nicht zu reflektieren, aber überall zu sein als bei sich!
    Ist ein schmaler und schwieriger Grat, aber wichtig, um nicht weiter Herumzueiern!

    Schon mal vielen Dank für Eure rege Beteiligung. :lol:

    Lieben Gruß

    S.Käferchen

  • Hallo,
    dieses Thema steht zwar jetzt hier im Co-Bereich,aber es trifft ja auch eins zu eins den Alkoholikerbereich.

    Hierbei geht es ja wenn ich es richtig verstanden habe darum,das wenn ich selbst noch nicht gefestigt bin,mich stets in anderen Thread's einbringe und somit von mir selbst ablenke anstatt sich mit mir und meiner Abhängigkeit auseinanderzusetzen,oder?

    Als ich hier ins Forum kam war ich 1,1/2 Jahre trocken,da mir aber der Austausch in meiner realen SHG nicht mehr als ausreichend erschien,meldete ich mich hier an um weiterhin von den Erfahrungen anderere zu lernen.

    Diesen wahnsinnig großen Erfahrungsschatz den ich hier vorfand und jeden Tag auf's neue vorfinde veranlasste mich dazu hierzubleiben um weiter lernen zu dürfen.

    Ich kann hier auch nur meine eigendst gemachten Erfahrungen wiedergeben,jenes würde aber verwässern wenn dem nicht so wäre,und ich wäre wieder in einem alten Verhaltensmuster,dem Verhaltensmuster,mich auf Nebenschauplätzen zu tümmeln,um von mir selbst abzulenken,so würde ich es empfinden.

    Ich habe ja nun auch einen eigenen Thread im geschlossenem Bereich,wo ich auch nicht jeden Tag schreibe,aber dann schreibe,wenn ich selbst mit meinen eigenen Erfahrungen nicht mehr weiterkomme in dem ich dann um Rat/Sichtweisen der anderen bitte,weil es eben bei mir hakt und ich nicht weiterkomme.

    Ich stelle mir das so vor,wenn ich bei mir selbst schreiben würde,ich komme mit diesen und jenen Thema nicht weiter in meinen eigenen Thread,aber im gleichen Atemzug bei einem identischen Problem in einem anderen Thread Ratschläge weitergeben möchte,dann stimmt da irgend etwas nicht!!

    Ich kann ja nichts weitergeben,was ich nicht selbst erfahren habe,ich kann zwar meine Sichtweise hierzu schreiben,aber wenn es mich primär betrifft dann arbeite ich auch daran,und dieses mit Vorrang.

    Es hat für mich schon einen grossen Stellenwert zu sagen,erst einmal bei mir zu bleiben,bei mir zu schauen,bevor ich mich darauf einlasse jemanden eventuell in einer bestimmten Lebensphase Ratschläge zu geben,dessen Richtung ich noch nicht einmal sebst erlebt habe,von daher heisst es ja auch"Erfahrungsaustausch",so mal meine Gedanken hierzu.

    Lieben Gruß,Andi

  • hallo käferchen,

    ich finde es schon wichtig mich mit anderen auseinander zu setzen, mich einzubringen. ich vergesse mich dabei nicht. denn ich kann aus anderen geschichten lernen. bei manchen, welchen ich mit rat und tat beiseite stehe kann ich mich selbst wiedererkennen und es auf mich selbst übertragen. manchmal bin ich froh darüber selbst aus diesen situationen schon herrausgekommen zu sein. ein andermal bringen mich die anderen dazu meine gedanken über mich selbst zu machen. so gesehen ist es hier ein geben und nehmen. man darf sich dabei aber selber nicht vergessen.nur wenns mir gerade gut geht und ich im moment zum glück mal kein problem habe wo ich rat brauche nehme ich mich selber einwenig zurrück. sollte ich für mich aber fragen haben, geh ich hin und frage die anderen ob sie mir helfen können. das prinzip geben und nehmen find ich gut und hat für mich nichts mit meiner co abhängigkeit zu tun. eher mit mitmenschlichkeit.

    das ist meine meinung dazu melanie

  • Eine sehr gute und wichtige Frage Käferchen!
    Nachdem ich meine Verzweiflung nach der Anmeldung hier im Forum herausgeschrieben habe, Antworten erhielt und umsetzte, schrieb ich 3 Monate nichts mehr - weder bei mir noch bei anderen, aber las und las und las...und probierte, setzte um, scheiterte, las wieder, probierte neu und hatte Erfolg. 3 Monate Sendepause aber mit einem Riesen-Rucksack an Instrumenten hier aus dem Forum.

    War eine ganz wichtige Zeit für mich und ich war so mit mir beschäftigt, dass ich nicht einmal daran dachte, bei anderen zu schreiben. Ich habe nur konsumiert und es war gut so. Habe mich aus der Forums-Schatzkiste bedient und brachte mein Leben wieder auf die Reihe. Während der Trennungsphase, der innerlichen Loslösung war der Austausch ganz wichtig, ich begann auch bei anderen vorsichtig zu schreiben. Heute nun " :lol: schreibe ich wild drauflos", aber nur dann, wenn ich auch etwas zu sagen habe. Ich lasse mich nicht unter Druck setzen auch bei anderen "schreiben zu müssen", nur damit diese eine Nachricht im Thread stehen haben, wenn sie morgens aufstehen.

    Ich empfinde auch bei manchen, dass es vllt. besser wäre, sich etwas mehr zurückzuhalten bei anderen. Dass es sinnvoller wäre, erst auszuprobieren, umzusetzen, Erfahrung damit zu sammeln. Nachfragen bei Nichtverstehen ist immer absolut ok, aber auch Geduld haben, wenn nicht gleich eine Antwort kommt.

    Am schlimmsten hier sind für mich die Leute, die auf alle Ratschläge ein "Aber" bringen und damit signalisieren, dass sie nicht einmal bereit sind, diese auszuprobieren. Die sich ellenlang erklären, wie wichtig das "beisichbleiben" ist, um dann in allen anderen Threads herumzuhoppen und fragwürdige Sätze zu hinterlassen. Werden sie dann direkt auf eine Diskrepanz oder eine nachweisliche Unwahrheit des von ihnen verbreiteten angesprochen (angeschrieben), dann missachten sie diesen Post völlig oder ziehen sich beleidigt zurück.
    Aus diesen Threads halte ich mich ganz bewusst heraus, kündige dieses aber dem jeweiligen Threadinhaber auch an.
    Ich helfe niemandem dabei von sich selbst abzulenken, sondern finde es umso bereichernder miterleben zu dürfen, wie manche erst hier wieder zu sich kommen und dass es ihnen wohl dabei ist.

    Wenn mich heute etwas mehr beschäftigt, dann ziehe ich mich auch aus dem Forum etwas zurück. Geht es mir dagegen sehr gut und ich verspüre viel Energie, dann ist es schön, diese auch hier verteilen zu können.

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo Käferchen,

    Ich versuche keine Ratschläge zu geben, sondern von eigenen Erfahrungen zu berichten, um damit vielleicht zum nachdenken anzuregen.

    Denn Ratschläge können auch Schläge sein, die meinem gegenüber nichts bringen, außer das er sich noch mehr runter gezogen fühlt, weil er vielleicht noch nicht soweit ist.

    Ich halte es so, das ich nur zu dem etwas schreibe, was ich selbst erlebt habe, und woran ich für mich arbeite, oder gearbeitet habe.
    Denn nur solche Dinge kann ich glaubhaft rüberbringen. Bei Gefühlen und Situationen die ich nicht kenne, halte ich mich zurück, auch wenn ich vieles vielleicht nachvollziehen kann.

    Mir hilft es selbst häufig weiter, wenn ich in der ICH- Form schreibe, dadurch werde ich auch immer wieder angeregt nachzudenken, und nicht selten finde ich darüber neue Ansatzpunkte und Möglichkeiten.


    lg Lämmchen

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo Käferlein!

    Das Ratschläge erteilen,jemand anderem sagen was er tun soll,davor habe ich Respekt.Zugleich weiss ich aber,dass es mir passieren kann.
    Deshalb habe ich hier im Forum jemanden,erfahrenen,den ich um Rückmeldungen gebeten habe,sollte mir das passieren.Zugleich frage ich auch manchmal selber zurück.Nicht jeden Tag,nicht jede Woche,einfach hie und da.

    Ich habe schon sehr viele Beiträge geschrieben.Dies nicht um mich zu verewigen :lol: sondern ,vor allem um Neu- Zuzügern Hilfestellung zu geben,wenn möglich.

    Mit meinen bald 68 Jahren habe ich schon sehr viel erlebt.Und manchmal möchte ich dies einfach teilen.

    Was das meine eigenen Probleme betrifft,mein TB und meinen Thread,so bin ich dort wohl präsent,aber es könnte sicher noch besser sein.

    Renitent Anregungen mir gegenüber möchte ich mich nicht bezeichnen.

    Wenn Du da anderer Meinung bist,kannst Du es ruhig hier rein schreiben!

    Herzliche Grüsse
    Yvonne

    ichbinda123

  • Hallo Käferchen,
    ich schreibe in Threads, die mich spontan ansprechen.
    Warum?
    Weil ich vielleicht in einer ähnlichen Lage bin und mich durch einen Austausch besser sortieren kann.
    Weil ich manchmal einfach nur Trost spenden will, wenn mich etwas sehr berührt.
    Weil ich jemanden, dem es gerade sehr schlecht geht, einfach mal virtuell in den Arm nehmen will.
    Weil ich in bestimmten Situationen die oder die Erfahrung gemacht und damit Erfolg oder Misserfolg hatte.
    Ich bin weißgott noch nicht gefestigt, aber ich will den Austausch mit den anderen, um die Probleme von sämtlichen Seiten zu beleuchten. In so vielen Threads springen mir die Aha-Erlebnisse entgegen.

    Ich weiß auch garnicht, ob du mich angesprochen hast.
    Liebe Grüße
    Thelma

  • Hallo Ihr Lieben,
    mir persönlich "gefiel" die Antwort von Backmaus sehr gut. Wenn andere ihr Leben und ihre Erfahrungen schildern, dann sehe ich darin keine Ratschläge, sondern jemand lässt mich an seinem Leben teilhaben. Dann liegt es nämlich an mir diese Gedanken und Informationen für mich zu begreifen, verarbeiten um dann selbständig entscheiden zu können.

    Grundsätzlich gebe ich Käferchen recht: jeder von uns - egal ob Alkoholiker oder Co muss nach sich und seiner Gesundheit sehen. Ein Problem sehe ich mittlerweile auch darin, dass eine gegenseitige Beeinflussung erfolgen kann um sich selber quasi zu beruhigen "weil ja doch alles so schlimm" nicht ist und die Hoffnung bekanntlich am Schluss stirbt und überhaupt. Aber das muss wirklich jeder für sich selber spüren.

    Denn die Frage von Käferchen lässt sich für mich auch in diesem Sinne erklärbar machen. Statements, eigene Meinungen und Erfahrungen finde ich klasse - sie haben mir in der Verarbeitung geholfen - Wenn jemand schreibt "ich habe, ich bin, ich war" dann ist es sein Leben, ich kann seine Gedanken nachvollziehen und doch entscheidet niemand für mich. Das ist für mich eine Hilfe.

    Ich als Co weiß vieles nicht, kann es nicht nachvollziehen. Wenn dann jemand aus seinem Leben als Alkoholiker berichtet, dann hat mein Puzzle wenigstens einen Rahmen - mit dem leeren Innenteil komme ich klar, den muss ich nicht ausfüllen, aber die Rahmenbedingungen kennen.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Zitat von skybird

    Wenn mich heute etwas mehr beschäftigt, dann ziehe ich mich auch aus dem Forum etwas zurück. Geht es mir dagegen sehr gut und ich verspüre viel Energie, dann ist es schön, diese auch hier verteilen zu können.

    geht mir genauso!

    Ich lese gerne bei anderen, trage etwas dazu bei, wenn es mich anspricht. Was mein Leben betrifft, versuche hier draussen zu sortieren und habe noch einen Mount Everest vor mir.

    lg
    Marya

  • Hallo S. Käferchen,


    ich antworte dort, wo ich mich erreicht fühle und was mich anspringt, wobei ich mich nicht als Ratgeberin empfinde, sondern mich im Antworten gleichzeitig mit therapiere. Es liegt für mich in der Natur der Sache, auf Situationen zu antworten, die das eigene Thema betrafen oder noch betreffen. Wobei ich in all meinen Antworten versuche, stets bei mir zu bleiben und mich selbst einzubringen. Ich verstehe den Einwand insofern, dass es nicht von Vorteil ist, nur Anderen helfen zu wollen und sich selbst auszublenden. Die Gefahr ist in einem offenen Forum immer gegeben, manchmal sind andere Beitäge auch ein Auslöser, um wieder aktiv zu werden und zu erkennen, da habe ich auch noch meinen wunden Punkt.

    Es sei denn, man würde hier so eine Art Go-Round einführen, "Wie geht es mir gerade", wo jedes Mitglied ausschließlich von sich schreibt und keine Stellungnahmen zu anderen Beiträgen abgibt, das wird wohl eher nicht möglich sein. Wenn es auffällig wird, dass Jemand in die Funktion einer Beraterin abruscht, könnte mal angefragt werden, wie geht es Dir gerade, welche Gefühle werden bei Dir ausgelöst?

    Lieben Gruß Laurina :wink:

    Hinter jeder Sucht steht eine Sehnsucht, hinter jeder Sehnsucht steht eine Hoffnung.

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich wollte hier eigentlich eine Zusammenfassung machen, aber bittet seid mir nicht böse, wenn ich das auf Morgen verschiebe :wink:

    Hatte schon angefangen, aber das dauert bei den tollen Beiträgen dann doch etwas länger :roll: .

    Aber nur schon mal vorweg:

    Dieses Thema ist für alle, die gerade dabei sind, sich selbst zu reflektieren :lol:
    Ein toller Thread, finde ich. Danke schon mal an Euch.

    Liebe Grüße

    S.Käferchen

  • Guten Morgen,


    ich möchte nun einmal die für mich wichtigsten Gedanken hervorheben.

    maddison:

    Zitat

    Sich an Themen anderer zu beteiligen, bedeutet für mich aber auch: Zusammenrücken, zeigen, dass ich Interesse habe; ich glaube schon, dass auch "Anfänger" durchaus Geber sein dürfen. Und sei es nur, dass man mit einem Beitrag ein kleines Lächeln auf die Lippen des anderen zaubert.

    Als ich hier herkam war der Austausch natürlich auch wichtig, aber mein Leben war so zerbrochen, daß mir das gezauberte Lächeln ziemlich egal war, denn ich wollte eigentlich nur eines: Erkenntnis, was bei mir nicht stimmt.

    Dazu passt das, was Backmaus schreibt:

    Zitat

    Hätte ich das Forum zu Beginn meiner Trockenheit schon entdeckt ,hätte ich nur gaaaaanz viel gelesen und die ein oder andere Frage gestellt,mir Hilfe geholt wenn nötig.

    Das tat ich auch. Und bekam das, was Bopunty fordert:

    Zitat

    Wenn ich so bei anderen orientiert bin, dann bin ich auch wieder voll in meiner Sucht! Da braucht es HILFE! Und zwar nicht die, die man will und gut tut, sondern die, die man wirklich braucht! Das darf auch mal harsch oder schroff sein, hauptsache ich komme wieder zu mir. Ich mache mir doch an der Stelle so dermaßen selbst etwas vor, dass mich vernunft und ein Tipp garnicht mehr erreichen kann.

    Ich möchte keine Unterstützung um das Bestehende weiter auszuhalten! Ich will es ändern, so dass es zu mir passt, und ich es nicht mehr ertragen muss. Und dieses "ES", das bin ich selbst! ICH muss MICH ändern. Aber das heißt doch nicht, dass ich einmal die Bausteine ese, und nun alles "easy fluppt"! AB HIER BRAUCHE ICH DOCH ERST HILFE! Aber keine globale, sondern eine SEHR DIREKTE, weil es um MICH geht!

    Und diese Hilfe sah nun mal nicht so aus, daß ich mich überall aufhielt, mich mit den Problemen anderer beschäftigte, sondern, das, was bei mir wichtig war, und ich bei anderen las, versuchte, für mich umzusetzen. Hatte ich da einen Gedankenfehler, den ich für mich hier aufschrieb, kamen die *alten Hasen* und gaben mir Hinweise, daß dies in eine Richtung zurück in die Sucht ist. Und das oftmals nicht mit *Gedrücke und lieben Worten, sondern hart und schroff, weil es um mein Leben ging! Und dazu suchte ich auch den gezielten Rat der Erfahrenen. Für mich gilt da irgendwie auch noch immer der alte und weise Spruch:
    Wenn ein Blinder einen Blinden leitet, fallen beide in die Grube
    Natürlich kann man sich gegenseitig stützen, indem man sich am Anfang näher kennenlernt, mal ein bißchen jammert über die und die Situation, aber dann muß ich mich doch wieder an das erinnern,weshalb ich hierhergekommen bin: Wegen mir und meiner Erkrankung!

    Und dazu ist mir halt in letzter Zeit aufgefallen, daß es vielmals nicht beim Einzelnen ins Eingemachte geht, sondern wirklich vielfach nur an der Oberfläche gekratzt wird, wirklich insgesamt viel bei anderen geschrieben wird, als es so zuhandhaben, wie Andi es zum Beispiel beschreibt:

    Zitat

    Ich habe ja nun auch einen eigenen Thread im geschlossenem Bereich,wo ich auch nicht jeden Tag schreibe,aber dann schreibe,wenn ich selbst mit meinen eigenen Erfahrungen nicht mehr weiterkomme in dem ich dann um Rat/Sichtweisen der anderen bitte,weil es eben bei mir hakt und ich nicht weiterkomme.

    Ich stelle mir das so vor,wenn ich bei mir selbst schreiben würde,ich komme mit diesen und jenen Thema nicht weiter in meinen eigenen Thread,aber im gleichen Atemzug bei einem identischen Problem in einem anderen Thread Ratschläge weitergeben möchte,dann stimmt da irgend etwas nicht!!


    graffitti dazu, was so ziemlich das trifft, worauf es im Wesentlichen auch ankommt!

    Zitat

    wenn ich viel bei anderen schreibe, dann geht es entweder um dinge, die ich bereits glaube, durchzuhaben oder um dinge, mit denen ich mich im moment auch gerade herumschlage.

    bei der zweiten gruppe von themen erteile ich sicher keine ratschläge, sondern setze mich mit der jeweiligen frage für mich selber auseinander.
    schreibe halt beim anderen, weil er die frage gestellt hat oder das thema angeschnitten hat.

    bei der ersten gruppe von fragen kann ich auch nur schreiben, was mir geholfen hat. wie ich es erlebt habe. welche fehler ich gemacht habe.

    Anderen Erfahrungen zu schreiben, die ich a) nicht selbst erfahren habe und b) nur Dinge sind, die ich mir angelesen habe, bringen hier nicht wirklich jemanden weiter, verwässert die Selbsthilfe erheblich, wie Karsten es auch schrieb:

    Zitat

    Anderen helfen wollen, obewohl man selbst noch nicht stabil ist?
    Meiner Meinung spielt da die Herangehensweise die entscheidene Rolle. Habe ich die beschriebene Situation selbst erlebt, kann ich meinen Weg aufschreiben, selbst wenn dieser Weg nicht funktionierte. Damit kann ich helfen.
    Schreibe ich aber Dinge auf, die ich nicht erlebt habe, die ich mir halt so denke, kann es andere Menschen auf einen falschen Weg führen.

    Wie schon gesagt, geht es nicht darum, den Austausch untereinander zu kritisieren, nur das Ausmaß, die Waage zwischen Austausch auf zwischenmenschlicher Basis und dem eigentlichen Zweck dieser Selbsthilfegruppe, als die wir hier uns ansehen, wieder auszugleichen: Jeder hier für sich schreibt, um ein neues Verhaltensmuster zu erlernen.

    Mir lag diese Thema ganz besonders am Herzen, weil ich heute ganz bestimmt sagen kann: Ich konnte mein Leben grundsätzlich ändern, weil ich hier gelernt habe, für mich etwas zu tun und den Kreislauf oder die Verhaltensmuster, mich mit anderen abzulenken, ablegen konnte, bzw, erkennen kann, wann ich beginne, mich wieder aus den Augen zu verlieren.
    Es gibt Tage, da schreibe ich gar nicht bei anderen, lese nur und verarbeite das Gelesene bei mir in meinem Tagebuch in dem geschützten Bereich...nur für mich!

    Ich danke Euch für die vielen tollen Antworten. Und wenn Ihr mal genau hinseht, könnt Ihr vielleicht genau diesen Prozess hier erkennen, den ich anspielte. Jeder Einzelne hat für sich geschrieben! :lol:


    Als Abschluß/Zusammenfassung möchte ich das Post von Skybird hier im Thread als Gesamtbild erwähnen, denn dies trifft genau das, was mir auf dem Herzen lag.


    Die Frage von Kinuli:

    Zitat

    Was verstehst Du, versteht ihr hier eigentlich unter "gefestigt"? Bezogen auf Alkoholiker, kann man das sicher nicht zeitabhängig machen; ich bin 1,5 J. trocken & empfinde mich manchmal als grandios stabil, und manchmal als furchtbar wackelig.

    ...habe ich mal als Eigenen Thread ausgelagert :wink:

    Liebe Grüße

    S.Käferchen

  • Hallo S.Käferchen,

    finde es sehr gut, dass Du diesen Thread angestoßen hast.
    Die unterschiedlichen Meinungen dazu haben mir gezeigt, dass jeder mal seine Handhabung bezüglich des Austausches hier überprüfen sollte.

    Ich würde mir wünschen, dass auch bei uns im Alkoholikerbereich darüber diskutiert wird, da ja sicher nicht alle hier im Co-Bereich lesen.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

  • Hallo Alpenrose,

    ich habe Deinem Wunsch mal entsprochen :wink::lol: und habe im Alkoholiker-Bereich ein neues Thema eröffnet.

    Danke für diesen Hinweis.

    Liebe Grüße

    S.Käferchen

  • Hallo Zusammen!

    Was gefestigt für mich bedeutet weiß ich und habe ich auch an anderer Stelle schon geschrieben. Die Frage ob ich gefestigt bin, kann ich nur mit „weiß ich nicht“ beantworten. Ich habe im Laufe der letzten Jahre eine Menge gelernt. Und doch ist es noch immer so, dass ich manchmal bei meiner Therapeutin sitze mit einem Problem, für das ich alleine keine Lösung finde. Am Ende der Stunde muss ich dann fast jedes mal feststellen, ich bin mal wieder in die gleiche „Falle“ getappt. Heißt das jetzt, dass ich nichts gelernt habe? Ich denke nicht. Bin ich gefestigt? Vor dem Hintergrund weiß ich es nicht.

    Ich beteilige mich hier nur bei Themen die mich auf welche Art auch immer ansprechen. Zu denen ich einfach etwas sagen möchte oder weil ich denke ähnliche Erfahrungen oder Erfahrungen mit ähnlichem Hintergrund gemacht zu haben oder die Gefühle nachempfinden zu können. Sonst reicht es mir zu lesen. Meine Art, andere lösen das was ich für mich auf diese Art raus ziehe, vielleicht mit Vielschreiberei oder der Beteiligung an allem und jedem oder wie auch immer. Ihre Sache, nicht meine.

    Im Grunde geht es doch darum, wenn hier jemand ankommt, ihn nach Möglichkeit da abzuholen, wo er steht, sonst wird’s ohnehin schwer. Ob mir das immer gelingt, weiß ich nicht, aber ich versuche es. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass gelingt oft denen besser, die vielleicht als noch nicht so gefestigt gelten. Sie stehen auf der gleichen Stufe, man betrachtet sie als Gleichgesinnte, das weckt Vertrauen und Vertrauen ist nötig um sich zu öffnen und etwas annehmen zu können. Bei den hier länger Anwesenden habe mich manchmal das Gefühl, dass sie ab und an ein wenig betriebsblind sind und ihre eigenen Anfänge vergessen haben oder lieber vergessen wollen.

    Die meisten Menschen die hier herkommen wissen doch oft gar nicht was sie erwartet. Der Schritt sich hier anzumelden ist für sie schon eine große Leistung. Sie sind verzweifelt, wollen Hilfe. Das dass ein hartes Stück Arbeit an sich selbst bedeutet ist den wenigsten wirklich bewusst. Diese Arbeit an sich selbst und damit sich selbst in den Mittelpunkt des Lebens zu rücken ist ihnen auch oft völlig fremd. Da finde ich es nur natürlich, wenn sie sich anfangs damit vollkommen überfordert fühlen. Mit dem Gedanken muss man sich erstmal anfreunden. Erstmal ist doch der Glauben da, wenn der andere etwas tut, dann wird alles gut. Dementsprechend werden Fragen gestellt was kann ich tun, damit der andere etwas ändert. Eine normale Entwicklung in diesem Fall. Dieser Irrglauben ändert sich wenn erst nach und nach.

    Was ist dann so verkehrt daran erstmal diese Fragen zu beantworten und in diesem Zusammenhang im Lauf der Zeit andere Sichtweisen aufzuzeigen und sie so an dieses Thema heranzuführen, als ihnen gleich um die Ohren zu hauen, Du musst an Dich denken und lies die Grundbausteine. Man sollte ihnen doch erstmal Zeit lassen anzukommen. Warum sollen sie sich in dieser Zeit nicht mit Menschen austauschen, die selbst noch nicht so genau wissen wohin und wie. Aber sie haben Zeit anzukommen. Manche brauchen dafür etwas länger. Und wer sagt, dass aus diesen Unterhaltungen nichts gelernt werden kann? Ich weiß für viele Probleme von anderen eine Lösung. Wenn ich dann entdecke, ich habe das gleiche Problem wie mein Gegenüber, warum dann die Lösung für den anderen nicht bei mir versuchen? Die die es ernst meinen, bleiben, die anderen die sich nur gegenseitig ihr Leid klagen wollen gehen über kurz oder lang ohnehin. Und auch davon können die lernen, die es ernst meinen, nämlich wie man es nicht macht.

    Ich habe am Anfang meines Weges (der nicht hier begonnen hat) nicht viel damit anfangen können denk an Dich. Das konnte man mir noch so oft sagen, ich wusste gar nicht was das bedeutet, geschweige denn wie man das umsetzt, ich musste es erst lernen. Im Gegenteil wenn ich mich unverstanden gefühlt habe, habe ich erst recht auf stur geschaltet. Mir hat es erstmal gereicht und geholfen mich mit Menschen auszutauschen die auf dem gleichen Level wie ich waren. Es hat mir das Gefühl gegeben nicht allein zu sein, nicht verrückt zu sein, sondern vollkommen normal für einen Menschen mit meinem Hintergrund. Diese Einsicht war der wichtigste und elementarste Schritt für mich. Es war für mich die Voraussetzung überhaupt etwas an mir tun zu können.

    Mir haben die „alten Hasen“ geholfen, die mir gesagt haben, ich verstehe warum Du so denkst, nicht die, die mir gesagt haben, so wie Du denkst ist es falsch. Die mir meine Fragen beantwortet haben, ob die nun Co waren oder nicht und nicht die, die mir gesagt haben, Deine Fragen sind falsch, sie beziehen sich auf andere, nicht auf Dich. Bei ihnen hatte ich das Gefühl ernst genommen zu werden und genau aus diesem Grund habe ich dann auch von ihnen Dinge angenommen, deren Sinn ich erstmal nicht begriffen habe. Ich musste erst vertrauen, dass der andere weiß wie es ist. Waren diese nicht gefestigt, weil sie sich auf „meine Stufe“ eingelassen haben, weil sie erstmal meinem „Fehlverhalten“ nicht widersprochen haben, sondern mich haben machen lassen? Waren sie nicht gefestigt, nur weil sie mir sehr lange erstmal nur zugehört und sich mit mir unterhalten haben, auf mich eingegangen sind, so falsch meine Ansichten auch damals waren? Egal ob falsch oder nicht, mir hat es geholfen, den es hat Vertrauen aufgebaut.

    Bei manchen Kaffeekränzchenthread kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln. Aber mal anders betrachtet, wären die Inhaber dieser Threads noch da, wenn es direkt nur ums Eingemachte ginge? Ich glaube nicht. Entweder jemand möchte lernen oder nicht. Bei denen die lernen möchten wird sich das ändern, sie werden im ganzen Forum lesen und irgendwann auch annehmen und irgendwann wir sich auch der Thread ändern. Bei den anderen ist es egal ob da alte Hasen schreiben oder sie mehr oder weniger Monologe führen, weil keine „Ungefestigten“ antworten, sie werden irgendwann gehen und noch ein paar Runden drehen. Schade aber nicht zu ändern......

    Ob etwas angenommen wird, ob etwas aus Geschriebenem gelernt wird, ist meiner Meinung davon abhängig, ob die Fähigkeit zu Selbsterkenntnis, sich selbst in den Geschichten der anderen zu erkennen, vorhanden ist oder nicht. Sie ist für mich weniger davon abhängig ob sich ein Schreiber in dem nicht näher zu definierenden Zustand des Gefestigtseins befindet oder nicht. Denn wer will das denn beurteilen, wo liegt diese Grenze? Also ich möchte sie nicht bestimmen, auf keinen Fall bei anderen.

    Bei allem Verständnis, dass es sich hier um ein Forum mit ernstem Hintergrund handelt und nicht um ein Kaffeekränzchen, es sollte doch nicht vergessen werden, dass wir alle mal ganz unten angefangen haben und mit Sicherheit die gleichen „Fehler“ gemacht haben, die Neulinge machen. Verständnis haben heißt ja nicht, dass man es gut und richtig findet. Es heißt für mich anzuerkennen, dass das Gegenüber (noch) andere Sichtweisen hat.

    Es ist ein Selbsthilfeforum. Ich sehe das so, dass hier nicht nur die Möglichkeit geboten wird, zu lernen sich selbst zu helfen, sondern auch die Möglichkeit überhaupt erst die Fähigkeit sich selbst zu helfen erlernt werden kann. Für mich besteht da durchaus ein Unterschied.

    Alles in allem, den Willen zu lernen kann man niemandem aufzwingen und wie er lernt, wenn er es tut, auch nicht.

    Gruß
    Skye

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