Also ,
die Lösung hatte sich gestern schon abgezeichnet gehabt. Ich war bei der Sozialarbeiterin der Schule und habe mit ihr über alles gesprochen, was mich belastete. Sie würde mir Helfen. Sie nimmt mal auf jeden Fall den kleinen mit zum Grillfest. Da ist er dabei, ohne mich weil ich ja arbeiten muss. Hinterher haben wir abgesprochen kann ich noch kommen, oder aber sie bringt den kleinen nach hause. Ich kanns dann so machen wie es mir passt.
Komisch, ich bin so fahrig, so hibbelig und verquert. Heute war wieder Therapie und ich konnte mich wieder Erden. War toll, ich bin ganz schnell wieder bei mir gewesen und kam auch wieder zur Ruhe.
Ich steh dazu, ich schäme mich für meine Mutter, für vieles was ich getan habe, für meinen Ex Mann . Ich schäme mich für das was die Kinder machen. Ich steh dazu, ich fühle mit ihnen, spüre dabei mein eigenes kleines Mädchen und bringe damit sicher das ein oder andere mit ins Spiel. Ich bin gedanklich noch nicht so weit, das ich "müssen" mit "dürfen" ausgewechselt habe, das wäre zu früh zu sagen, das ich das schon in mir gefestigt habe.
Doch ich bin bereit zu lernen. Jeden Tag lerne ich dazu. Ich versuche bewusst zu leben, zu erkennen, wo es bedarf hat, was zu ändern. Aber auch hier habe ich die Bereitschaft einfach anzunehmen, zu sein für den Moment.
So wie der Bauch es mir sagt, so möchte ich es auch sehen können. Doch auch das ein oder andere was im Kopf ist gehört zu mir. Beides in Harmonie zu bekommen, zu spühren und zu leben ist das Ziel. Nicht ein besserer Mensch zu werden,, denn besser bin ich nicht oder gar schlechter. Ich bin.Ohne Bewertung einfach die zu sein die ichbin.
Ich bin unsicher hier und da. Wo anderst bin ich stark und sicher.Manchmal unaustehliches ehrliches auf den Punkt bringendes Wesen, manchmal liebenswertes und sensibles Menschlein. Alles das mach mich aus. Ich bin.
Das anzunehmen, mich selbst wieder finden, dabei bin ich immer da gewesen. So habe ich mich nicht gesehen, gespürt gehabt, weils zu viel schmerzen waren. Aber auch die Liebe wollt ich ja nicht haben, die wäre viel zu schön gewesen. Ich gebe mir nicht immer nur gutes, manchmal auch das, was ich nicht brauche. Führsorglich sollte ich sein, bas bin ich auch,kümmer mich um mich. Sollte mir hin und wieder einfach auch ne Pause gönnen um dem ganzen Chaos hier Herr zu werden.Aber auch manchmal nachlässig, fahrig. Alles das ist Mensch sein.
Selbstbewusstsein aufzubauen brauch Zeit.
Sich selbst zu lieben brauch die Bereitschaft dazu.
Ich habe Zeit und auch die Bereitschaft dazu. Ich werde auch weiter meine Ziele vor Augen halten.
Wichtig ist hier und heute einfach da zu stehen und mich so anzunehmen wie ich bin. Ich bin Melanie, mehr ist das nicht.