Bei mir angekommen!

  • Also ,

    die Lösung hatte sich gestern schon abgezeichnet gehabt. Ich war bei der Sozialarbeiterin der Schule und habe mit ihr über alles gesprochen, was mich belastete. Sie würde mir Helfen. Sie nimmt mal auf jeden Fall den kleinen mit zum Grillfest. Da ist er dabei, ohne mich weil ich ja arbeiten muss. Hinterher haben wir abgesprochen kann ich noch kommen, oder aber sie bringt den kleinen nach hause. Ich kanns dann so machen wie es mir passt.

    Komisch, ich bin so fahrig, so hibbelig und verquert. Heute war wieder Therapie und ich konnte mich wieder Erden. War toll, ich bin ganz schnell wieder bei mir gewesen und kam auch wieder zur Ruhe.

    Ich steh dazu, ich schäme mich für meine Mutter, für vieles was ich getan habe, für meinen Ex Mann . Ich schäme mich für das was die Kinder machen. Ich steh dazu, ich fühle mit ihnen, spüre dabei mein eigenes kleines Mädchen und bringe damit sicher das ein oder andere mit ins Spiel. Ich bin gedanklich noch nicht so weit, das ich "müssen" mit "dürfen" ausgewechselt habe, das wäre zu früh zu sagen, das ich das schon in mir gefestigt habe.

    Doch ich bin bereit zu lernen. Jeden Tag lerne ich dazu. Ich versuche bewusst zu leben, zu erkennen, wo es bedarf hat, was zu ändern. Aber auch hier habe ich die Bereitschaft einfach anzunehmen, zu sein für den Moment.

    So wie der Bauch es mir sagt, so möchte ich es auch sehen können. Doch auch das ein oder andere was im Kopf ist gehört zu mir. Beides in Harmonie zu bekommen, zu spühren und zu leben ist das Ziel. Nicht ein besserer Mensch zu werden,, denn besser bin ich nicht oder gar schlechter. Ich bin.Ohne Bewertung einfach die zu sein die ichbin.

    Ich bin unsicher hier und da. Wo anderst bin ich stark und sicher.Manchmal unaustehliches ehrliches auf den Punkt bringendes Wesen, manchmal liebenswertes und sensibles Menschlein. Alles das mach mich aus. Ich bin.

    Das anzunehmen, mich selbst wieder finden, dabei bin ich immer da gewesen. So habe ich mich nicht gesehen, gespürt gehabt, weils zu viel schmerzen waren. Aber auch die Liebe wollt ich ja nicht haben, die wäre viel zu schön gewesen. Ich gebe mir nicht immer nur gutes, manchmal auch das, was ich nicht brauche. Führsorglich sollte ich sein, bas bin ich auch,kümmer mich um mich. Sollte mir hin und wieder einfach auch ne Pause gönnen um dem ganzen Chaos hier Herr zu werden.Aber auch manchmal nachlässig, fahrig. Alles das ist Mensch sein.

    Selbstbewusstsein aufzubauen brauch Zeit.
    Sich selbst zu lieben brauch die Bereitschaft dazu.
    Ich habe Zeit und auch die Bereitschaft dazu. Ich werde auch weiter meine Ziele vor Augen halten.

    Wichtig ist hier und heute einfach da zu stehen und mich so anzunehmen wie ich bin. Ich bin Melanie, mehr ist das nicht.

  • glück auf melanie

    Zitat von Melinak

    Wichtig ist hier und heute einfach da zu stehen und mich so anzunehmen wie ich bin. Ich bin Melanie, mehr ist das nicht.

    das is gut + richtig + schön

    + mit der bereitschaft auf dein ziel hinzuarbeiten + der nötigen zeit dein selbstbewustsein zu stärken wirds noch besser + noch schöner

    jede menge erfolg

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Guten morgen,

    danke lieber Matthias, den Tread der Liebe werde ich weiter verfolgen. Ist sehr interessant was ich da lesen darf. Ich beschäftige mich ja auch schon lange damit.Mich selbst lieben, das geht. Noch bin ich von aussen abhängig und dabei mich dafon zu befreien. Das dauert und gibt so Rückfälle wie es am Samstag war. Wäre der Abend gut verlaufen, mit tollen Gesprächen würd ich mich super fühlen. Doch auch das wäre von aussen bedingt und nicht von innen heraus.

    Ich bin soweit mich auf das ganze einzulassen. Ich habe meine Angst, die steht mir oft im Weg mich einfach mal fallen zu lassen. Das ist das Urvertrauen, das mir fehlt. Doch ich kann auch viele Erfahrungen schreiben, in denen ich ganz viel Mut hatte und mich fallen lassen konnte , mich dieser Angst stellte und fallen liess und das sind erleben, die so schön waren. Die so schön waren das es sich lohnt diese Arbeit an mir weiter zu machen. Schritt für Schritt mit Rückschritten aber immer mit dem Blick nach vorne.

    Sich selbst lieben beinhaltet ja auch das sich selbst sehen können. Dann das sich selbst annehmen. Dann auch das zu akzeptieren, was man selbst nicht toll findet, da wo der Eintrittspfort für andere ist. Den zu schliessen, mich genau dort zu akzeptieren ist für mich richtig harte Arbeit. Ich schaffe es aber inzwischen wieder und wieder diese Türe geschlossen zu halten.Nicht immer aber immer öfter.

    Perfektionissmus, den habe ich extrem in mir. Was ich mache mache ich perfekt. Mal mit etwas zufrieden sein ist aber auch langsam in mir wach geworden und arbeitet. Ich schaff es häufiger auch mal was liegen zu lassen oder es zu machen ohne das es gleich perfekt sein muss. Es ist dennoch in Ordnung.Der Perfektionismus den ich lebte hinderte mich daran mich selbst anzunehmen und zu lieben, denn nichts war gut genug, musste verbessert werden bis es so passte wie ich es mir vorstellte. Auch wenn es mich die letzte Kraft kostete die ich hatte. Bist zum umfallen kann ich diesen ausleben,hatte ich schon gelebt. Das hat mit sich selbst lieben nicht viel zu tun. Das ist schon etwas selbstzersörerisches gewesen.Interpretiert hatte ich das immer mit"Durchsetzungsvermögen gut,Durchhalten sehr-gut" ich hatte einen Lehrer als Vater.

    Interpretationen und Bewertungen sind Grundlagen in mir als Mensch. Es ist schwer sich dafon zu lösen. Ich werde weiter sehr sensibel bleiben. Aber nur dann wenn ich merke, das ich dazu bereit bin, es mir Wert ist das zu tun.

    Aussagen oder Anmerkungen zu bewerten hindert mich mich weiter zu entwickeln. Ich merke jeh mehr ich es schaffe das innere in mir zu Ruhe zu bringen, in mir diese Energie zu spüren, die meine ist und dann ganz bewusst versuche Bewertung wie "gut" und "schlecht" weglasse, wenns um mein Gefühlsleben geht, dann geht es mir wesendlich besser. Dann ist das gedrungene, das was bewegen müssen, verändern müssen auf Teufel komm raus wie weggebalsen. Dann muss ich nicht rennen wie ein Volldepp hin und her zu beweisen, ich kann was, ich schaff das, ich veränder mich , ich bin ja dabei, ich mach ja schon, dann ist das alles weg. Dann bin ich in aller Ruhe bei mir und nichts von aussen kann an mich ran kommen.

    Es liegt nicht am Co sein, es liegt in uns allen. Das wir streben nach mehr und den eigendlichen Sinn des Lebens nicht verstehen. Ich frage mich häufig wenn ich so beobachte, warum Menschen die alles vermeindlich haben, Geld, Haus Macht, warum die auch oft nur am Jammern sind. Ich denk immer wieder, Mann (Nee Frau!), ich wäre so zufrieden, wenn ich wüsste es kommt jeden Monat das an Geld rein, das ich brauche um meine Grundbedürfnisse zu decken. Mehr nicht aber weniger belastet einfach.Mal unbesorgt ohne Existenzängste und schlechtem Gewissen eine 10 Euro Hose fürs Mädel hier zu kaufen. Nur so aus spass ohne schlechtem Gewissen, das ich für die 10 Euro wenigstens ein Mittagessen für die Kinder und mich auf dem Gewissen habe.Ich bin nur am Rechnen, allse was ich Kaufe wird gleich berechnet und umgesetzt, verschoben, damit ich den Monat mein Auskommen habe.Eien Monat haben woch ich einfach nur ich selbser sein kann, ohne das leben zu müssen, einfach mal ab zu schalten und zu wissen, es läuft alles wir haben unser Auskommen, mehr anspruch ans Leben habe ich ja gar nicht. So oft beneide ich die, die sich tatsächlich frei machen konnten von dieser Materiellen Ebene.

    Dann komm ich in den Bereich wo ich arbeite. Nein, diese Menschen sind wirklich frei. Die Leben und wir, die so ach so intelligenten mit all unseren Gedanken und Ballast meinen noch sagen zu müssen, das sie einem leid tun. Nein, von ihnen lerne ich jeden Tag dazu. Sie sind. Ich möchte diese Menschen nicht missen, die mir das zeigen, das es nicht wichtig ist was man hat.

    Nein, ich werde nicht losgelöst leben können. Ich glaube das ich es nicht schaffen würde ein leben ohne das alles, was ich um mich herum habe. So einfach geht das auch nicht. Wenn ich lese das hier so ettliche auch auf der Strasse lebten, die wirklich nichts hatten, das ist dann schon hart. Aber hier frage ich mich, hättet ihr denn nicht glücklich leben können, wärt ihr mit eurem inneren im Reinen gewesen? Ich höre auch von Obdachlosen, die wolen gar nicht mehr zurrück, leben ihre Freiheit aus und sind nicht bereit ein normalses leben zui leben. Normal, was ist normal? Aber eben ein Leben auf der Strasse ohne Alkohol, im Reinen mit sich und allem. Geht das oder ist das eine Vorstellung die auch wieder nur meiner Phantasie entspringt, weil ich gerade garnicht weiss wohin mich mein Leben bringt und wie es hier noch weiter geht. Ein Mönch in Tibet, eine Nonne im schweigegelüpte? Spirituell im Einklang der Natur?Es gibt so viele Leben, so viele Möglichkeiten zu leben. Nich von einem Extrem zum anderen, irgendwie was dazwischen leben, das wäre schön. Ein Auskommen haben, eine Basis in mir um dann mein Leben so zu gestalten, das ich zufrieden bin zufrieden mit mir und mit dem wie ich lebe. Mehr will ich nicht.

    Weggeblasen sind die Gedanken die Kreisen und Kreisen. In mir strahlt die Sonne, wenn ich es zulasse. Erst kribbelt es im Bauch, dann lasse ich mich Fallen. dann gehen alle Strahlen von diesem Kribbeln aus und lassen sich nieder, in den Fingespitzen, Zehen und es kribbelt am Kopf, überall und das fühlt sich tollan. So, nun soll mal einer sagen, das ich mich nicht selbst liebe, ich kann es und das werde ich mir au net weiter nehmen lassen. Nicht einmal vonmir selber. :wink:

    Alles Liebe Melanie

  • Ähm...Billy eine frage:

    Was mach ich jetzt mit einem Hut?
    :oops:


    LLLLAaachhhh.......Ich kann nicht französisch.....grinnsssss........ich kringel mich jetzt tot hier.....meno..........Was mach ich jetzt mit einem Hut???????????:lol::lol:

    Du hast mich jetzt sehr glücklich gemacht....Danke dir....obwohl ich immer noch nichts mit dem Hut anfangen kann........

    Alles liebe Melanie :D:D

    PS hab mir die Mühe gemach den Translator des Internets über Google zu erforschen was Chapeau bedeutet. Grins, aber vielleicht ist das auch nicht Französisch............... :roll:

  • Hallo Melanie,

    dieses Kribbeln..so wie du es beschreibst...hört sich super schön an.
    Weiter so!!!

    Liebe Grüße und einen tollen Tag
    Monty

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • :) Matthias...hast den Namen verwechselt ...ich bin doch Petra...und du meinst Melanie..lach.. :wink:

    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen

  • Wow ihr lieben so viel Hüte. Da kann ich ja glatt nen Laden aufmachen. Vielleicht will sonnst noch jemand einen Hut?

    Monty ist Petra und melina ist Melanie.Das wäre ja jetzt auch geklährt und Matthias, mein Lachen ist immer da, aber eben auch mein weinen. Das machts dann wieder lebendig., s Mädel vo Bodensee.......Oh heut mittag gehts zum baden, der See ruft!!!!!!

    Liebe Grüsse an alle
    Melanie

  • glück auf noch mal melanie

    Zitat von Melinak

    Vielleicht will sonnst noch jemand einen Hut?

    jede/jeder die/der erfolgreich seinen weg geht (oder wenigsten ernsthaft daran arbeitet) darf einen haben

    ich wünsch mir dass du mehr lachst als weinst (wenn so mädels heuln tuts mir weh)

    badespass

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Liebe Melanie
    Hüte gab es ja jetzt genug hier :D deshalb sag ich jetzt einfach mal toll, klasse wie du deinen Weg gehst , Respekt mach weiter so.
    Ein schönes, entspanntes Wochenende wünsche ich dir .
    Ich denk an dich und ich drück dich.
    Liebe Grüße Ulrike :wink:

  • Guten morgen,

    ja, noch einen Hut von Ulrike, danke dir.

    Ich find es auch lustig und finde es auch schön zu sehen, das es zu diesem ernsten Thema hin und wieder auchmal was Lustiges eingeworfen werden muss, sonnst wär das schon extrem trocken.Ohne Spass gehts leben ja auch nicht. Matthias, ich häule nicht den ganzen Tag. Manche Tage sind mit so viel Lachen vollgestopft, weil ich im Grunde ein Humorvoller Mensch bin.

    Ich bescheibe ja ab und an Szenen aus meinem Leben. Klar,meine Grundstimmung ist gerade etwas schwierig, hin und wieder überwiegt das traurig sein schon. Es wird schon seinen Grund haben, soll es gelebt werden, dann gehts mir hinterher auch wieder gut.

    Ich bin eben eine alleinerziehende Mutter, schon sein Jahren , habe drei Kinder. Einer mitten in der Pubbertät, zwei die sich auf den Weg dahin machen. Meine Angst ist da und die tut dazu die ganze Sache hier nicht einfacher machen. Begründete Angst, mein ich.

    Seit acht Jahren hatte ich keinen Urlaub mehr, die Kinder kennen es nicht. Ich bin massloss überfordert und ausgelaugt, weil ich letztes Jahr mit der (Krankheit, Monty, ja es war Krebs), mich auseinandersetzen musste. Ich musste mich erholen, von den vielen Ops die ich hatte. Von der Angst um mein Leben.Vor allem aber um die Angst um meine Kinder, denn wer aus dieser Familie hätte sie nehmen können? Es ist keiner da, alle haben durch den Alkohol für mich als Mutter die besorgt um ihre Kinder die Fähigkeit verloren meine Kinder gesund gross zu ziehen.Ich bin hier mit einer riesen grossen Verantwortung unterwegs, die ist mir bewusst.

    Ich hoffe heute, das der Krebs nie wieder kommt und bin bestrebt danach ein Leben für mich aufzubauen, in dem ich nichts mehr schlucken muss. Ich habe grossen Respekt dafor nochmal krank zu werden.DArum bin ich sehr bemüht so gesund es nur möglich ist zu bleiben.

    Vieles liegt da noch im Argen. Ob es finanziell ist, ob es Gesellschaftlich ist, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das schaffen kann. Doch ich bemühe mich das ist ein Anfang, weiss das ich etwas leisten kann, wenn ich es will. Das ich schon viele Ziele erreicht habe und diese die ich habe auch erreichen kann.

    Schön das ihr hier seit und mich begleitet.
    Alles Liebe Melanie

  • Hallo Melanie!

    Danke, dass du deine Geschichte hier aufschreibst.
    Das zeigt mir auf jeden Fall, dass nicht nur die eigenen Sorgen wichtig sind, sein sollen, weil jeder "sein Päckchen zu tragen hat".

    Du hast ganz schön zu kämpfen und bist trotzdem auf einem guten Weg!
    Das gibt mir wieder Mut und auch Kraft meine eigenen Probleme von einer anderen Sicht aus zu betrachten. Da wird Vieles ziemlich "klein".

    Dir wünsche ich weiterhin ganz, ganz viel Kraft und auch Geduld mit deiner Situation, mit deiner Krankheit zu leben, und genug Zeit und Liebe für dich und deine Kinder zu haben.
    Pass gut auf dich auf, leg mal eine Pause ein, damit du nicht zusammenklappst.

    Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • GuMO Melanie,

    Dich kann man ja keinen Moment alleine lassen...
    schon machst nen Hutladen auf....lach
    und ausgerechnet mit Matthias als Hauptverkaufsleiter....grins
    Der macht seine Sache aber verdammt gut :D

    Zitat

    Ich bin hier mit einer riesen grossen Verantwortung unterwegs, die ist mir bewusst.

    Und mit einem großen Schlapphut (Humor) Melanie lässt sichs noch viel besser unterwegs sein.
    So, nun ab zum See, wieder super tolles Wetter.

    Drück Dich,
    nici

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