Habe meine Freundin einweisen lassen und was nun???

  • Hallo,

    Gut... ich habe ja am eigenen Laib erfahren wozu sie fähig ist.
    Aber es tut halt verdammt weh, eben noch sind beide so verliebt und eine Stunde später ist man raus.
    Man will einfach nicht wahr haben, dass so ein "lieber" Mensch zu so etwas fähig ist.

    Das ist halt das Los wenn man mit einem Alk und obendrein mit einem Borderliner zusammen ist.
    Und erlich gesagt ich habe es schon früh gewusst aber es halt gekonnt ignoriert.

    Ich bin auf jeden Fall fest davon überzeugt, dass ich sie nicht wieder haben will. Dafür sind die Wunden einfach zu tief.
    Und da können auch keine Gespräche mit ihr noch was daran ändern. Ich möchte sie für lange, lange Zeit weder sehen noch hören.

    Ich möchte eigentlich z. Z. nur, das ich das endlich verstehen lerne. Warum vemisse ich so eine Person noch?
    Warum wirft mich eine SMS so aus der Bahn?
    Und dabei hatte ich mich schon so beruhigt, ich hatte alle Bilder entsorgt, e-mail adresse und Tel Nummer gelöscht.
    Das alles will in meinem Kopf noch nicht so richtig rein.

    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass das noch kommt.

    Ach... Melanie, Du hast recht, ich bin auch so froh, das ich ein so stabiles Umfeld habe.
    Selbst der Sportverein hat mich jetzt gerade wieder mit offenen Armen empfangen. (ich "musste" mich ja für ein paar Monate abmelden)

    Es passiert also gerade so viel Positives in meinem Leben. Man spürt das Freunde und Familie hinter einen stehen, man freut sich darauf wieder seine Hobbys nach zu gehen, man mach Urlaubspläne....
    Wenn nicht zwischen durch das Gefühl der Leere und Trauer immer wieder durchkommen würde.

    Liebe Grüße
    Dobby

  • lieber dobby,

    ich hatte nicht das gefühl das dich die sms aus der bahn geworfen hätte. dann wärst du zu ihr gefahren und hättest sie sehen wollen, da hast du schon sehr nüchtern reagiert.

    sowas lässt jedem nachdenken ich glaube das ist normal. nur wenn du nicht mehr aufhören kannst und deine gedanken den ganzen tag nur darum kreisen, das du nichts anderes mehr machen kannst als daran zu denken wird es schwierig. wenn dann freunde , sportverein und arbeit dabei vergessen werden dann ist es krank. doch bei dir habe ich kaum den eindruck das du dich noch vernachlässigst. es ist normal nach einer trennung mal zwei wochen lang liebeskummer zu haben. also mach dich deshalb nicht zu sehr verrückt, das bist du nicht. das du dich jetzt hinterfragst warum du nicht losslassen kannst,sollte auch nicht zum lebensthema werden, grins, lass auch da los. vielmehr wäre doch von interesse was du für dein inneres gutes gefühl für dich nun tun kannst um nicht bei der nächst besten gelegenheit wieder rückfällig zzu werden. oder?

    akzeptiere es so wie es ist und versuch dich innerlich neu zu sortieren. was macht dein plan zur therapie zu gehen eigendlich?

    lieben gruß melanie

  • Hallo Melanie,

    Ich habe schon ein wenig das Gefühl gehabt, dass mich das aus der Bahn wirft. Nach der SMS kam ein Gefühl in mir hoch, das man auch leicht mit Liebe verwechseln könnte. Und das hat mich sehr stark an mich zweifeln lassen.
    Das mit dem hinfahren… es hört sich vielleicht matschomäßig an aber ich bin froh, dass ich noch soviel Stolz besitze um nicht wimmernd vor ihrer Tür zu stehen. So tief will ich nicht sinken. Und ausserdem, wäre das nicht ein Schuldeingeständnis? (verzeih mir bitte, das DU mich so mies behandelt hast)

    Aber Du hast recht, mein Leben dreht sich nicht mehr nur um sie. Ich bin zwar beruflich noch nicht ganz einsatzbereit aber ich denke mehr über mich nach als über sie. (ich bin ja noch erkältet, deshalb hat mein Chef etwas nachsehen mit mir. Hab also gutes Alibi :wink: )
    Ich muss aber zugeben, dass morgens und abends mein Kopfkino immer noch flimmert. Und das nervt!!

    Das mit der Therapie… ich muss Dir sagen, dass ich dabei bin eine von meinen alten „Tugenden“ wieder zu aktivieren. Ich setzte mir ein Ziel und lasse es nicht mehr aus den Augen bis ich es erreicht habe. Also das mit der Therapie ziehe ich jetzt durch. Ich habe zwar noch keine Antwort von der Beratungsstelle erhalten aber ich warte noch diese Woche ab und gehe denn notfalls selber auf die Suche.

    Ganz liebe Grüße
    Dobby

  • Lieber Dobby,

    auch in deinem Kopf (Kopfkino) hats nur begrenzt Platz,
    mit der Zeit füllst Du ihn mit verschiedenen Begebenheiten und neuen Eindrücken und schwups...(oder bissle länger) läuft ein ganz anderes Programm.
    So ging es mir, i.wann will man die ollen Dinge nicht mehr sehen, weil man den Ausgang schon kennt.
    Ich hab die gleiche Tugend..grins...und auch mir hat es geholfen einzelne, wenn auch teilweise kleine, Ziele zu verfolgen.
    Und mit dem Erreichen der Ziele gewann ich an Mut und mittlerweile
    macht der Weg zum Ziel genau so viel Spaß wie das Erreichen des Zieles.

    Gedanken um eine Therapie hab ich mir auch schon gemacht,
    mal sehn.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

  • lieber dobby,

    du hörst dich heute so gut und stabil an, das find ich toll. im grunde in einer sehr kurzen zeit, klasse!!!!!

    ja, wenn sich bei mir ne beratungsstelle nicht meldet bin ich meisst sehr schnell dabei mir selbst was zu suchen. denn da mach ich mich auch nicht abhängig von der beratungsstelle. du hast so viele andere möglichkeiten was zu finden, da ist sicherlich das ein oder angebot das du für dich nutzen kannst. ich bin so weit auch druck zu machen, zu sagen mir geht es heute so schlecht ich muss dringend schnelle hilfe haben. meisst zieht das auch und ich lass mich nicht vertrösten.

    dein kopfkino wird sicher auch nachlassen, das macht die zeit ja auch, die hast du als guten begleiter an deiner seite. so nach dem motto"die zeit heilt alle wunden".

    für mich klingst du heute so positiv, darüber kannst du richtig froh sein.

    alles liebe und noch viele weitere positive erleben für dich.
    melanie

  • Hallo Nici,

    Du hast recht!
    Das ist ja das Geheimnis an einer Zielsetzung, ich habe schon früh gelernt (dank meines alten Herren) das man Ziele nie zu hoch ansetzten sollte.
    Was nützt das schönste Ziel, wenn man unterwgs frustriet aufgeben muss weil das Ziel unereichbar ist.

    Hallo Melanie,

    Ich merke auch an mir, dass meine positive Lebendseinstellung zurück kommt. Etwas gepaart mit einer Trotzreaktion. (ich lasse mich nicht von so einer Göre kaputtmachen). Ich bin natürlich noch sehr vorsichtig mit meine "Zukunftsprognose" aber ich bin Frohen Mutes.

    Ich glaube mittlerweile auch (oder ich rede mir das ein) das sie diese besagte SMS nur geschickt hat um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen.
    Sie wollte vermutlich sowas wie eine Absulution von mir haben, die ich ihr aber leider nicht geben kann.

    Liebe grüße an euch beiden
    Dobby

  • Hallo Dobby,

    m.M nach sind passiv und aktiv Alkoholiker gleich anzusehn.Beide haben Schuldgefühle und ich finde es sehr destruktiv zu schreiben das alle Alkoholiker lügen würden (ob nun "nass" o."trocken") Der Alkoholiker wird immer eine(r) sein.
    Das hast Du zwar nicht geschrieben das richtet sich an Gotti und Antilope.Ich schreibe nun weil es mir damals selbst so erging Kurzfassung
    Habe vor knapp 11 Jahren eine Frau kennengelernt - sie selbst war Tabletten und "bunte" Pillen süchtig,habe sie zur Entgiftung ins Krankenhaus gefahren obwohl ich selbst krank bin (das wusste sie weil ich mich damals Ihr gegenüber geoutet hatte),sie wurde gesund - habe Ihr einen Arbeitsplatz besorgt die sie heute noch hat (sehr erfolgreich).Worauf ich hinaus möchte ist,anderen aus deren Not zu helfen und selbst in Not geraten - Fallen gelassen zu werden um ein Neues Co Leben zu leben,als Sie erkannte das es Ihr im Beruf als auch im allgemeinen sozialem Umfeld besser geht wurde ich von heute auf Morgen "fallen" gelassen - daher erkenne ich zwischen Deiner und Meiner Geschichte Parallelen wenn auch in umgekehrter Darstellung.

    Ich finde es gut,das Du Dich wieder auf Dein "normales" Leben konzentrierst ohne sich Gedanken machen zu wollen.

    Dir einen schönen Dienstag

    Frank[/u]

  • Hallo Frank,

    wir geben hier nur gemachte Erfahrungen weiter, und auch meine Erfahrung ist, dass mein nasser Partner gelogen hat, dass sich die Balken bogen.
    Hie und da hat Er es gestanden, aber meist halt nicht.
    Ich glaube nicht, dass es immer bewusst geschah..diente es ja nur einem Zweck > die reibungslose Beschaffung des Alks und dem entsprechend den wieder auf Spur gebrachten Co.
    Und das erkennen ist sehr wichtig für den Eigenschutz.

    Und Dobby, ja: nicht den Brotkorb (Ziele) zu hoch hängen,
    immer schön im Erreichbaren.

    Liebe Grüße,
    nici :wink:

  • Hallo Frank,

    auch mein "Vater" (seit 40 Jahren Alkoholiker) lügt in dem Moment, in dem er den Mund aufmacht. Ich glaube ihm kein Wort mehr.

    Ob _alle_ so sind, kann ich nicht beurteilen - er ist so und viele andere EKAs und Angehörige haben das scheinbar ähnlich erlebt.

    Lieben Gruss,
    Heidi

  • Mein XY hat auch gelogen. Er hat ein komplettes Berufsleben erlogen. Und seinen Alkohol- und Drogenkonsum geleugnet. Behauptet, einen Führerschein zu haben. Sein Alter, sein Geburtsort, seine Herkunft... Er belügt ALLE.

    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Hallo,

    In Sache Lüge möchte ich auch mein Senf dazu geben. Ich habe auch die Erfahrung gemacht das meine viel gelogen hat. Ob das nun generell zum Krankheitsbild eines Alkoholikers gehört kann ich nicht beurteilen.
    Ich hatte bei meiner XY aber eher das Gefühl, das sie sich selbst belogen hat und das wahrscheinlich so überzeugend, das sie es auch selbst geglaubt hat.
    Ähhhh?..... Ist es den noch eine Lüge? Denn sie war ja (gefangen in ihrer Welt) davon überzeugt die Wahrheit gesagt zu haben.
    Gut….. es ist glaube ich etwas müssig darüber zu philosophieren, denn das Endergebnis ist ja das Gleiche, ob gewollt oder ungewollt. Im jeden Fall musste man sich mit der Unwahrheit rum ärgern.

    Liebe Grüße
    Dobby

  • lieber frank,

    es ist denk ich mir eine ausmahme die du beschreibst. schön das es gut ging. leider könen wir hier nicht alle mit einer solchen erfolgsgeschichte auffahren, auch meine ist weit weg dafon.meine mutter säuft seit ich denken kann, sie hat mich mit lügen gross gezogen, ich war ein hilfloses kind. jahrzente erlebe ich immer den gleichen ablauf, sie gibt zu alkoholikerin zu sein, versucht irgendwie mal aufzuhören und ist für einige monate trocken um hinterher, bei der geringsten belastung wieder aufs neue anzufangen. ich glaube ihr kein wort mehr, wenn sie wieder vor der tür steht und behauptet sie habe es geschafft.ich habe inzwischen all die hoffnungen aufgegeben, habe kapituliert, mir gesagt, es ist ihrs, wenn sie so leben will soll sie es machen. es hat mit mir nichts zu tun.

    auch mein ex mann hat mich belogen wo er nur konnte. tolle kombination hatte ich da, der eine alkoholiker (meine mutter) schob alles auf den anderen alkoholiker(mein ex mann) und beide haben sich hitereinander versteckt. ich stand dazwischen und wollte beiden irgendwie helfen. ich bin dabei fast drauf gegangen.eine lüge nach der anderen und ich wusste es nicht, da ich als co abhängige erzogen wurde.

    es ist einfach so, akloholiker lügen das sich die balken biegen, im laufe ihrer "karriere" immer mehr, weil es immer mehr auffällt. wenn sie von ärzten, bekannten auf ihren konsum angesprochen werden eiern sie meisst rum. es wird im laufe der jahre immer heimlicher gesoffen, nicht mehr in der öffendlichkeit sondern zu hause. flaschen stapeln sich oftmals irgendwo versteckt hinter schränken bis das "lager"voll ist und es erkennbar wird bei 200 flaschen die irgendwo versucht wurden zu verstecken wieviel gesoffen wird. hatte ich darauf angesprochen war sie krank und konnte eben nichts wegräumen, sie ist immer krank, jeden tag fehlt ihr was. klar bei der menge alkohol wär ich inzwischen sicher gestorben.es ist notwendig für sie zu lügen, sie glaubt es ja selber, wie sonnst könnte sie da weiter machen wenn sie einmal ehrlich zu sich selbst sein würde????

    heute geht mich das nichts mehr an, weil ich es selbst nicht mehr will. beide sind weit weg von mir und ich habe für mein leben beschlossen nur noch menschen um mich zu haben, die nicht lügen. heute bin ich sehr sensibel, erkenne lügen schnell und handle danach mit direkter konfrontation dieser lügerei, bin dabei sehr erlich ond erzähle von meinem erleben.meine bekannten kennen mich und schätzen mich deswegen sehr, weil sie sicher sein können, das ich kein blatt vor den mund nehme und direkt themen anspreche ohne rumeiern und lügen. das kommt meisst sehr gut an.


    genug für heute
    lieben gruß melanie

  • Hallo Melinak,

    ich stimme Dir auch zu. Alkoliker, die nass sind, lügen ohne Ende und ich meine, sie belügen sich auch selbst. Ich sehe es ja bei meinem Freund, er hat inzwischen den Anfang gemacht, um trocken zu werden, geht schon jahrelang in eine SHG, vor kurzem Entzug.
    Aber er lügt nach wie vor, trinkt weiter heimlich. Alles wie gehabt.
    Auch seine Entschuldigungen sind für mich nur Lügen, alles nur dahergesagt. Mag sein, dass er selbst daran glaubt.

    Aber ich hasse nun mal Lügen. Mein Vater hat mich so erzügen, dass ich nicht lüge.
    Seine Worte: "Du kannst mir alles sagen, nur anlügen darfst Du mich nicht" sind mir im Gedächtnis haften geblieben. Als Kind hatte ich ihn damals wegen einer banalen Sache angelogen. Seinen enttäuschten Blick werde ich vermutlich nie vergessen!

    Manchmal denke ich, wenn es um bestimmte Situationen geht, hättest Du doch besser gelogen. Aber ich kann das nicht und achte auch sehr darauf, mich mit ehrlichen Menschen zu umgehen.

    Eine gute Seite haben die Lügen meines Partners auch, ich kann dadurch jetzt besser loslassen und meinen eigenen Weg gehen. Aber ich musste erst für mich selbst erkennen, dass alles gelogen war.
    Ich meine, erst wenn er nicht mehr lügt (lügen muss), kann er ein trockenes und zufriedenes Leben führen. Das gilt wohl für alle Alkoholiker.

    Was mir noch dazu einfällt, ich beziehe diese Lügen jetzt auf den Alkohol. Womit ich sagen möchte, dass man Alkoholiker nicht als notorische Lügner bezeichnen sollte. Denn es gibt genügend Menschen, die lügen. Und da ist kein Alkohol oder eine andere Sucht im Spiel.

  • liebe antilope,

    es war matthias der das schrieb. und auch ich habe erst dann zu mir gefunden, als ich erkennen durfte das es soooo wichtig ist ehrlich auch zu mir selbst zu sein und zu bleiben. wie oft ertappte ich mich dabei mir selbst was vor zu machen, ausreden und lügen hatte auch mein leben oft im griff. heute weiss ichs besser und klar, erst schämte auch ich ich dafür nur helfen konnt ich mir erst als ich mir eingestand, das mein leben ein einzigartiges gerüst aus lügen bestand. ich ging soweit das alles abzureissen und neu aufzubauen. bedacht darauf ehrlich zu sein, zu mir und zu anderen. neu anzufangen und ehrlich zu sein und zu bleiben um ein gesundes leben zu führen.durch meine ehrlickeit bin ich dann tatsächlich zu mir selbst gekommen und konnte erst dann wirklich was ändern!
    lieben gruß melanie

  • Liebe Melinak, danke für den Hinweis

    natürlich war es Matthias.
    Ich hoffe, Matthias, Hartmut, Ihr verzeiht mir die Verwechselung.

    Melinak, Du meinst damit, die Ehrlichkeit betrifft nicht nur die Alkoholiker sondern auch uns als Co.

    Ein ganz wichtiger Punkt, an dem wir arbeiten sollten. Vor allen Dingen das Lügen für den Partner, oft nur aus Schamgefühl, muss aufhören.
    Wir müssen lernen, wieder ehrlich zu anderen und auch zu uns selbst zu sein.

    Und wenn wir bei Ehrlichkeit sind, ich habe auch oft für meinen Freund gelogen bzw. seine Krankheit verschwiegen. Weil ich auch dachte, das versteht sowieso niemand, warum soll ich das jedem erzählen?
    Aber meistens habe ich still geschwiegen.

    Aber die Ehrlichkeit zu mir selbst, das habe ich erst richtig begriffen, als ich zu Euch ins Forum gekommen bin. Damit konnte ich mich auch meiner
    Familie und Freunden öffnen. Hat mir sehr gut getan, lange genug wurde alles verschwiegen.
    Aber andererseits dachte ich auch oft, warum soll ich das sagen, er selbst muss es tun.

    Dabei ist mir noch aufgefallen, dass sogar meine Freundin, die schon lange trockene Alkoholikerin ist, immer nur mich anspricht und mir sagt, dass ich ihn endlich rausschmeissen soll. Aber zu ihm hat sie noch nie etwas gesagt.
    Am Freitag treffe ich mich mit ihr. Davor graut es mir schon ein wenig, sie wird mir wieder mit ihrer knallharten Art alles mögliche an den Kopf werfen. Wann ihr was bei ihm aufgefallen ist und und. Dann werde ich aber auch so ehrlich sein und ihr sagen, sie soll dies doch bitte meinem Freund auch mal erzählen. Aber auch das muss ich tun, es ärgert mich schon eine ganze Weile.
    Puuh, eine große Herausforderung für mich, denn ich muss bei ihr auch riskieren, dass sie total beleidigt ist, weil sie ja immer Recht hat.


    Aber auch heute noch teilweise unverständliches Kopfschütteln bei Bekannten --- was er Probleme mit Alkohol, kann doch nicht sein, ist doch so ein freundlicher, ruhiger usw. Ich sollte doch nicht so empfindlich sein, schließlich trinkt ja jeder mal über den Durst. Wir wären so ein nettes Paar.

    Gefreut hat mich, dass meine Familie total hinter mir steht. Mein Bruder hat sich sogar entschuldigt, dass er meinem Freund immer Bier angeboten habe und fragt nach, ob er selbst etwas trinken könne, wenn er zu ihnen komme. Dieses Verständnis und auch Interesse an der Krankheit hilft mir sehr viel.

  • liebe antilope,

    klar meine ich damit das wir co abhängige nicht anderst ticken wie die alkoholiker. was habe ich mich selbst angelogen, mir was vorgemacht, das schlimme erleben ausgeblendet und das schöne hochgehalten, mich daran festgehalten und sei es nur eine winzig kleine kleinigkeit die das ganze wieder gut aussehen lassen hatte.sei es nur eine kleine geste, einen blumenstrauss machte allses davor schlimme wieder gut.

    ich selbst habe mich erennen müssen, wie ich ticke und was aus mir geworden bin, das tat echt weh und ich musste richtig weien um meine seele.aber das war eben die einzige möglichkeit da raus zu kommen. ehrliche zugeständnisse die ich mir machte, für das ein oder andere auch eine verantwortung zu haben, die nämlich für mich selbst.ehrlich zu bleiben ist sooo wichtig für die zukunft auch wenns manchmal nicht sehr angenehm ist, doch für die zukunft kanns nur positiv weiter gehen!

    das mit deiner freundin hätte ich dir gern noch geschrieben nur das hier ist dobbys tread und daher lade ich dich gern bei mir ein weiter zu schreiben.https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…c21013-720.htmldenn dabei ist mir was aufgefallen was ich dir gern mal aufgeschreiben hätte, wenn du es möchtest.

    lieben gruß melanie

  • Hallo

    Ich werde meine Erkältung einfach nicht los. Sitz auf der Arbeit bin müde und will nur ins Bett. Ich bekomme schon langsam Angst das die Erkältung so hartnäckig ist weil meine Psyche so angeschlagen ist.
    Na ja… vielleicht irre ich mich auch.

    Ich bin gerade dabei meine Urlaubsplanung zu machen (Ostsee-Segeltörn).
    Ich habe mir also eine paar Infos von Jachthäfen inkl. Fotos aus dem Internet gezogen. Nun kommts, beim Anblick der Fotos schießt mir in den Kopf: „ne… da kannst du ja nicht hin, da warst du mit ihr ja schon mal. Denn kommen ja die ganzen (schönen) Erinnerungen wieder hoch“ (und ich habe viele Ausflüge mit ihr bei uns an der Küste gemacht)

    OK… mein alter Herr würde jetzt sagen: „bis Mai…bis dahin geht noch eine menge Wasser die Trave runter“.
    Aber was ist, wenn ich noch nicht stabil genug bin… was wäre das denn für ein Urlaub?
    Und ich freue mich schon tierisch darauf. Endlich mal wieder Segel setzten, nichts hören, nichts sehen, einfach die Ruhe genießen und abends in irgend einen Jachthafen sitzen und mit anderen „Freizeitskippern“ etwas Seemannsgarn spinnen.
    Was mich eigentlich gerade etwas runterzieht, ist das die Planung für so eine Reise und die Vorfreude tun mir so gut und nun?
    Jetzt sitz ich hier und überlege wo ich noch hin könnte wo ich mit ihr noch nicht war. Aber da bleibt nicht viel über.
    Und da auswandern (schon gar nicht wegen ihr) nicht in Frage kommt muss eine andere Lösung her.
    Bin also empfänglich für gute Ratschläge. :wink:

    Vielleicht ist es auch nur, weil ich mich körperlich gerade auch nicht so fitt fühle. Das drückt denn zusätzlich noch auf die Stimmung.

    Grüße
    Dobby

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