Ich wuensche mir, wieder frei zu sein.

  • guten morgen miriel,

    ich meinte auch nicht die gedanken um deinen xy - da gibt´s wohl kein weiterkommen :) und er interessiert mich nicht wirklich.

    ja, mir geht´s da wie dir, ich kann es nicht greifen aber spüren, wenn ich dich lese.

    ich denke, du kennst dich selbst am besten und bereitest deinen nächsten schritt gut vor. gehen musst du ihn selber. ich meine damit den nächsten psychischen schritt.

    bin gespannt, wie dieser aussehen wird.

    als ich damals nicht weiter gekommen bin hat mir eine freundin den tipp gegeben, ich solle immer, wenn´s nicht mehr erträglich ist zu mir selber sagen: lass die sonne in dein herz. eine art mantra. mir hat´s geholfen. die sonne kam zwar nur stückchenweise zurück, aber ich immer ein kleines Stückchen weiter :) .

    hab einen schönen tag!
    grüße
    lieselotte

  • hallo time,

    du schreibst "Ich habe kein Hintertürchen mehr". Ich glaube, ich habe noch viele Hintertürchen, xy zu kontakieren, es gibt ja immer einen Vorwand. Aber ich bin stark geworden diese Türen nicht mehr zu öffenen, nicht mehr öffnen zu müssen, um dahinter nicht doch vielleicht einen gesunden, mich wertschätzenden Partner zu entdecken den es aber beim Öffnen der letzten Türchen auch schon nicht mehr so gab.

    Diese Hintertürchen gingen auch immer nur in Richtung zu xy auf, nie zu mir. Immer habe ich angeklopft um eingelassen zu werden. das wollte ich nicht mehr. Ich habe dann gewartet, bis er bei mir anklopfte und es blieb still.

    Rhein

  • Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für eure Beiträge!!!

    Liesele

    Ich kann nicht sagen, dass meine Gedanken um XY kreisen, ne, das tun sie nicht mehr. Aber sicher ist es noch sehr präsent. Er ist irgendwie schon noch da, gedanklich, in meinem Leben. Wenn ich darüber ehrlich nachdenke, dann komme ich schon zu dem Ergebnis, dass es nicht so ganz "klar" ist in meiner Gedankenwelt zwischen Trauer, Hoffnung, Wut, Erleichterung, etc.

    Und ein nächster "psychischer" Schritt, der wird hoffentlich kommen, ich kann nicht behaupten, dass ich ihn aktiv vorbereite, von daher bin auch ich gespannt, wie er aussehen wird ;) Aber Fakt ist, dass er kommen muss, weil ich schon ein wenig auf der Stelle trete grade. Wobei ich sagen muss, dass jetzt Dinge beginnen aufzubrechen, die glaube ich, schon Jahre warten. Und da werde ich in naher Zukunft etwas tun müssen, sonst wird es nicht mehr gehen. Wobei, das sage ich jetzt, es ist ja auch die letzten Jahre gegangen. Von daher weiß ich, dass es in meiner Hand liegt, es wirklich anzupacken und beginnen, Dinge aufzuarbeiten, die tief sitzen und die ich sehr sehr lange verdrängt habe.
    So haben wir das sicher alle gemacht....

    Das mit dem Mantra finde ich schön :) Heute hab ich ein wenig Sonne in mein Herz gelassen. Mein Tag war deshalb aufjedenfall um einiges besser als z.B. gestern. Und das macht mich froh. Mehr will ich grade garnicht :)

    Rhein

    Ja. Das mit den Hintertürchen ist wohl so. Ich wollte damit auch nur sagen, dass ich keines mehr aufmache ;) Und klar, vor allem gedanklich sind da einige Hintertürchen, vor denen ich hier und da mal stehe....

    Als ich das erste Mal aufhörte an seine Tür zu klopfen, blieb es einige Zeit still und dann stand er irgendwann vor meiner Tür, um anzuklopfen. Zugegebenermaßen war das sicher gedanklich immer ein Hoffnungstürchen, dass ich ihm aufgelassen hatte, nicht bewusst, aber eben dennoch.

    Nun, da ich verbal alle Hintertürchen beidseits geschlossen habe, ist das Gefühl ein anderes. Das erste Mal war es mehr ein sanfteres Gefühl, an das ich mich gewöhnen konnte. Dieses Mal war es mit dem letzten verbalen Austausch und meinerseits ausgesprochene Kontaktverbot hart und direkt da, da ich eben alles zugeschlossen habe, was geht.

    Und ich hoffe, es bleibt still, weil ich weiß, dass ich es genauso brauche und nicht anders, auch wenn mein Co. das vielleicht manchmal noch anzweifelt.

    Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

    :)

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • guten morgen miriel,

    schön, dass ich dir mit diesem mantra ein bischen sonne schicken konnte. ich hab es auch benutzt, um gedanken zu vertreiben, die ich mir einfach nicht machen wollte.

    dieser entwöhnungprozess vom ex wird dir gut gelingen. ich glaube du bist nicht mehr so weit weg davon. verdrängte dinge in sich auszugraben kann auch schön sein, wenn du dennoch in allem etwas positives entdecken kann. der rest darf ruhig ausgemüllt werden.

    so hab ich den ex "benutzt" um an mir zu lernen.

    viel sonne im herzen wünsch ich dir auch heute
    liebe grüße
    liesele

  • HAllo ihr Lieben,

    danke Liesele für deine Worte. ... Ihn zu benutzen, um an mir zu lernen. Ich will es nicht so nennen, aber ja, ich denke, durch die Begegnung mit ihm, hat sich denke ich so vieles in mir losgelöst, was nun der Klärung bedarf, dass ich sagen kann, dass ich dadurch mir selbst ein Stück näher gekommen bin.
    Ob das ohne ihn auch so passiert wäre. Ich glaube nicht, jedenfalls nicht so schnell.

    __________________________

    Die letzten Tage ging es mir bescheiden. Ich bin seit Mittwoch wieder ziemlich angeschlagen gewesen, habe meine Studienarbeit schleifen lassen (7.5. Abgabe), hatte Freitag ne wichtige Probe im Studium, die mir dann unbewusst wohl doch so viel Stress machte, dass alles zusammen dann in einer dicken Erkältung mündete. Und sofort war ich wieder sowas von niedergeschlagen und auch einfach mental total ausgeschaltet. ... Unglaublich. Es ging einfach zwei Tage garnichts mehr und ich hab einfach zwischendurch immer wieder plötzlich weinen müssen. Und ja, es war auch immer wieder in Verbindung mit XY. Ich glaube, diese Dünnhäutigkeit, immer in Verbindung mit körperlicher Schwäche, damit muss ich irgendwie noch zurecht kommen, bzw. einen Weg finden, dass ich dann nicht immer so völlig ins Bodenlose falle, das ist unglaublich anstrengend... Seit gestern Abend geht es mir viel besser, ich war babysitten, was mir total gut getan hat, wir waren abends noch draußen in der Sonne, aufm Spielplatz, usw... Das war einfach Balsam für die Seele die Stunden mit der Kleinen und heute kann ich mir garnicht mehr vorstellen, wie schlimm ich mich noch vorgestern fühlte... :/ Diese Auf und Abs sind ziemlich zerreißend, jedenfalls empfinde ich das so... Aber gut. ICh bin froh, dass es heute wieder Licht gibt und Sonne und es mir gut geht :)

    An XY denke ich nach wie vor, jeden Tag, mal hier mal da, mal sehr wenig bis fast garnicht, mal öfters. Es kommt einfach drauf an. Aber ich träume relativ oft von ihm, das ist immer sehr seltsam. Und ja, ich kann sagen, dass ich ihn vermisse. Aber es ist wahrscheinlich eben nur das gute Gefühl, dass ich vermisse, dass er mir eben manchmal gab. Ich weiß es nicht.

    Und ja, ich muss dazu stehen, ich werde unglaublich traurig, wenn mir immer wieder klar wird, dass es das Richtige ist und das EInzige und dass er nicht mehr Teil meines Lebens ist und auch nicht mehr sein darf und ich es auch nicht mehr will und ich weiß, dass ich das Richtige getan hab. Aber der Schmerz ist da und manchmal frage ich mich, ob es je anders sein wird.

    Dann würde ich mir fast wünschen, ich könnte mehr Wut empfinden. Die empfinde ich, sicher, manchmal bin ich wütend. Aber im Großen und Ganzen habe ich nur liebevolle und wohlwollende Gefühle für ihn. Vielleicht ist da der Haken!?!?!

    Und ich tue mir schwer. Ich tue mir schwer, mit allem, was ich anpacken muss. Ich verdränge, ich schiebe auf, ich habe Angst, ich trau mir nichts zu.. und zwischen all dem, raff ich mich auf und tu mir was Gutes. Gehe raus, bewege mich (wenn ich nicht krank bin) Treffe mich, kriege es dann doch wieder hin, drei Tage strukturiert zu sein, was sooo unglaublich gut tut.. Um dann aber wieder in ein Loch zu fallen und mich so richtig vorwärtsschleppen zu müssen.

    Und so geht das einfach immer wieder.

    Bis Ostern hatte ich einen relativ gleichbleibenden Rhythmus aufgebaut, dann fuhr ich heim, weil das Kind meiner besten Freundin kam. Dann war irgendwie alles "futsch" und ich hatte das Gefühl wieder von vorn anzufangen... Und jetzt wurd ich krank.

    Ich frage mich, was das für ein Phänomen ist, dass sich in meinem Kopf so anfühlt, als wären die Normalsten Dinge unmöglich, kontinuierlich zu bewältigen.

    Jetzt wasche ich Wäsche. Und wünsche euch einen guten Tag!!

    Danke fürs Lesen!

    Liebste Grüßen von einer etwas zerrüttelten Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Hallo Miriel

    ich hab schon heut mittag bei Dir gelesen. Ich werde Dir noch ausführlicher antworten. Hier nur mal so viel.
    Ich weiß was Du meinst und ich verzweifle hin und wieder auch daran. Mal gehts besser, mal will ich sterben. (ohne Sch**)

    Ich versteh das auch nicht. Aber Dein Thread trägt schon den richtigen Namen. Es wird die Zeit sein, die uns heilen läßt.

    Habe heute an dem Ort der letzten Begegnung mit
    XY nicht nur die Rose im Baumstamm gesehen, die dort seit Januar steckt... es ist auch eine kleine Kerze (bißl kitschig mit Batterie-Leuchte) dort reingestellt. Das habe ich das letzte mal nicht gesehen. Ich weiß auch nicht ob es nicht von jemand anders ist. Gibt ja viele Leute auf der Welt. Gerührt hat es mich trotzdem.

    LG Nys

  • Hallo Nys,

    danke für deine Worte..

    Das mit der Kerze.. ich glaube, ich kann von Glück sprechen, dass mein XY ziemlich weit weg wohnt. Ich denke solche Dinge würden mir ziemlich schlecht tun.. und mich immer wieder zerreißen...

    Heute Abend ist mir einfach wieder klar geworden, dass alles hin und her denken nichts bringt.

    Ich habe es nicht überwunden, aber dennoch sind die Fakten bezüglich der Situation klar und ich will auch nicht zurück. Und trotzdem, ich habe es nicht überwunden, aber dennoch.... und so weiter und so fort.

    Irgendeine Stelle oder ein Ort wirklich noch "aktiv" mit ihm zu teilen. Nein, das wäre für mich ein Schritt in meinen nächsten Rückfall. Ohne diese komplette Stille, ohne jegliches Zeichen, das ist das Einzige was für mich geht, um überhaupt irgendwie zur Ruhe kommen zu können.

    Es ist ja auch letztendlich deine Entscheidung ob du an diesen Ort gehst, oder nicht.. und ich lese ja auch bei dir, und du hattest ihn ja auch angerufen, ich muss zugeben, dass ich das auch schon einmal gemacht habe, da habe ich angerufen mit unbekannter Nummer und gewartet bis er ranging um dann aufzulegen.
    Warum macht man sowas???

    Ich mein, ich bin froh, dass es dabei geblieben ist und ich es nicht nochmal gemacht habe, weil ich auch merkte, dass es mir im Endeffekt einfach nichts brachte und ich bin froh, dass sich in mir wenigstens das schon verankert hat, dass ich weiß, welche Folgen es hätte, wenn ich den Kontakt aufnehmen würde, also anrufen und auch mit ihm sprechen würde.
    Deshalb lasse ich es auch ganz.

    Aber es ist mir eben trotzdem passiert, dass ich diesem Suchtdruck einmal nicht standhalten konnte und das macht mir Angst und dafür schäme ich mich.

    Realität zu akzeptieren ist wirklich ganz schöne Arbeit finde ich. Aber es ist gut. Und es ist notwendig. Aber trotzdem hart. Und es macht eben traurig .Immer wieder.

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • oh, wie gut kann ich euch verstehen. ich hab wenn´s mir ganz schlecht ging (oder sterben wollte, wie nys - auch ohne sch***) bücher von peter lauster gelesen. das war balsam für meine seele, und ich konnte sehr viel besser verstehen, was mich bedrückt.

    weiss nicht, ob euch diese art literatur zusagt. für mich war´s ein sehr wertvoller tipp.

    liebe grüße
    liesele

  • Guten Morgen ihr Lieben.

    Vielen Dank Liesele für den Tipp, ich werd es mir mal anschauen, was ich da so finden kann :)

    Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche!

    Sonne ist endlich da und das freut mich so uuuuunglaublich!

    Heute Abend geh ich zum Yoga!

    Viele liebe Grüße von einer wieder etwas optimistischeren Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Mein XY hat mir zum 12.4. 50 Euro auf mein Konto überwiesen, habe ich gerade gesehen!

    Das übersteigt wirklich jeglihe meiner Vorstellungs- Denk- Handlungs- Was auch immer Weise.

    Ich bin sprachlos. Zittere. Wütend. Traurig. Das ist meine Reaktion.

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Ich muss also auch mein Konto auflösen.

    Wie absurd.

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • guten morgen,

    warum ist es immer noch "dein" xy? was hast du gegen 50 € auf deinem konto? und warum willst du dein konto auflösen? weil er deine kontonumer weiss?

    falls er noch mehr übrig hat, geb ich ihm gern meine kontonummer :) .

    will damit sagen, freu dich über die 50 € und überles einfach den namen des überweisers!

    liebe grüße
    lieselotte

  • Guten Morgen ihr Lieben,

    Danke Liesele für deine Worte..Interessante Sichtweise. werde mir das mal zu Herzen nehmen. Für mich ist das Geld anzunehmen eigentl keine Option gewesen...

    "Mein" XY das war einfach nur weil ich das so eben immer geschrieben hab..schreibt man doch so, dacht ich :D
    Deine Sichtweise hat mich überrascht, aber ist auch irgendwie erfrischend.
    Es würde mich trotzdem interessieren, was andere dazu meinen. Ich möchte nicht wieder falsche Signale senden.


    Mh.

    In mir hat sein Name plus Geld einfach ne Reaktion hervorgerufen und ich war wieder wütend und traurig. Und das will ich so in dem Maß eigentlich nicht mehr sein.

    mh.

    Ich finde es schon ziemlich beschissen und komisch und daneben, dass er mir Geld überwiesen hat. ..


    Ich glaube, dass wenn ich das Geld annehme, ich damit das Signal sende, dass das ok ist, ich es gebrauchen kann, er mir sozusagen also zu Recht "hilft" und ihm damit grünes Licht gebe für weitere Schritte, also sei es auch nur, mir vielleicht weiterhin ab und an mal Geld zu überweisen. Ich kenne ihn gut und ich weiß, dass ihm das viel "bedeutet" mir in welcher Art auch immer zu helfen oder mich zu unterstützen, wenn auch finanziell. Ich weiß, dass es ihm "gut tut" wenigstens irgendwas für mich tun zu können, wenn er schon "zu schlecht" (Seine Rede) ist, um mit mir zusammen sein zu können.
    So war es jedenfalls immer und so hat er es auch immer dargestellt. Ihn in diesem Gefühl zu lassen empfinde ich irgendwie als nicht richtig.
    Das Geld zurückzuüberweisen wäre zwar eine Reaktion meinerseits ABER es wäre auch eine unmissverständlich und klare Zurückweisung, Ansage.

    Ist das alles zu weit gedacht?

    Ich bin dankbar für weitere Meinungen.

    Liebste Grüße

    Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Zitat

    Das Geld zurückzuüberweisen wäre zwar eine Reaktion meinerseits ABER es wäre auch eine unmissverständlich und klare Zurückweisung, Ansage.

    ... und was wäre falsch an einer unmissverständlichen und klaren Zurückweisung. Genau. Nichts.

    An Deiner Stelle würde ich das Geld unkommentiert zurücküberweisen.

    Wenn es nochmals vorkommt, kannst Du das Konto immer noch wechseln.

    Liebe Grüsse
    Heidi

  • Hallo Miriel,

    "mein" XY, ich fand's bisher nicht schlimm, wenn du das schriebst. Ich schreib ja auch von "meinem" Exmann. Mach, wie es sich gut anfühlt.

    Das mit dem Geld ist so'ne Sache. Mein Exmann hat mir nach der Trennung auch öfter Geld zugesteckt oder mir Geschenke gemacht.
    Ich habe es damals angenommen, aber mich immer schlecht dabei gefühlt. Mir wurde geraten, es als "Wiedergutmachung" sozusagen anzusehen. Aber ich habe es versucht, für mich hat es sich aber immer als "ich soll gekauft werden" angefühlt. Immer so komisch. So wie Almosen, oder, er schmeißt mir ein Häppchen hin. Zeigt mir, dass ich auf ihn angewiesen bin. Weißt du, ich dachte dann immer, ich will ihm was anderes wert sein als soundso viele Euro. Verstehst du, wie ich es meine.

    Wenn du das Geld annehmen kannst ohne schlechtes Gefühl, mach es. Wenn es dir aber schlechte Gedanken bereitet, Bauchkneifen, dann schicke es zurück! Egal, wie er sich damit fühlt. Wichtig ist doch, dass du dich gut fühlen sollst!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • fakt ist, daß er´s auf dein konto überwiesen hat - warum auch immer. was er sich dabei denkt oder nicht sollte dir völlig egal sein. du hast 50 € mehr - kauf dir lieber was schönes, als drüber nachzudenken.

    und "mein" xy schreibt man, wenn man noch einen starken bezug zum xy hat. ansonsten ist er "der" xy :)

  • Ich wollte es nun zurücküberweisen und da fällt mir erst auf, dass ich es nicht "direkt" zurücküberweisen kann, also seine Überweisung nutzen kann, um zurückzuschicken, sondern eine extra Überweisung machen muss.
    Dafür brauche ich all seine Daten, die werden aber nicht alle angezeigt.


    :(

    Ja, ich fühle mich nicht gut damit, das Geld zu behalten. Ich denke dabei sowas Ähnliches wie du Aurora beschreibst. Im Grunde fühle ich mich jetzt nicht "gekauft" oder so, sondern vielmehr möchte ich einfach nicht SEIN Geld ausgeben, ich kann für mich alleine sorgen und ich möchte es nicht haben und ich möchte auch nicht, dass er davon ausgeht, dass ich es behalte und brauche und ausgebe. Es ist mir auch völlig wurschd, ob es dabei drum geht, dass ich mir überlege, was er denkt.

    Fakt ist, mir geht es damit eigentlich nicht gut.

    Und nun kann ich das Geld nicht zurücküberweisen, weil ich seine Daten nirgends gesondert aufgeschrieben habe :(

    Na toll.

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Es ärgert mich nun tierisch und ich habe keine verdammte Lust auch nur einen Cent von ihm anzunehmen!

    Und dafür gibt es doch Gründe!

    Nein, ich kann das Geld nicht annehmen und für was Schönes ausgeben. Das kann ich nicht.Und will ich auch nicht. Das fühlt sich falsch an und schlecht.
    Und ich weiß, was es für ihn heißt, wenn ich es annehme. Und ja, das spielt eine Rolle, weil ich das nicht so stehen lassen kann. Im Grunde wäre es fast das Gleiche, wenn ich mit ihm reden würde, mich auf ein Gespräch um nichts und wieder nichts mit ihm einlassen würde. Ich begebe mich wieder in sein Spiel.

    Wenn ich das Geld annehme, öffne ich ihm meiner Meinung nach eine Tür. Und das ist keine Option.
    Ich werde meine Bank fragen, ob ich das manuell zurücküberweisen kann. Das muss ja iwie gehn. Also anstatt online.

    Er ist ein Vollidiot!

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

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