am Ende und doch am Beginn...

  • Hallo, liebe Forummitglieder. Gestern habe ich mich beim Rechtsanwalt ueber den Scheidungprozess informiert und meine Situation geschildert. Beim naechsten Treffen gehen wir wahrscheinlich beide da hin, es sei denn mein Mann moechte sich zuerst auch einmal alleine mit ihm treffen. Der Rechtsanwalt hat mir gesagt, er koenne durch ein Gespraech mit meinem Mann sicherlich so manche Schluesse ziehen in wie fern er noch bereit ist, etwas gegen das Alkoholproblem zu tun (ich habe ihn nicht darum gebeten). Er hat auch behauptet, dass bei vielen Alkoholikern erst nach der Scheidung bewusst wird, dass sie etwas dagegen tun muessen. (vermutlich ist das vielen von euch schon bekannt...)

    Mir geht es insgesamt in den letzten Tagen und trotz zwiespaltigen Gefuehlen ziemlich gut. D.h. ich finde mich langsam mit dem Gedanken ab, dass es so (getrennt und bald geschieden ) besser ist/sein wird. Andererseits spuere ich, dass ich noch auf etwas warte, bevor wir die Scheidung einreichen. Auf einen Moment? ...Auf ein klares Zeichen von ihm... (als ob es nicht genuegend davon gab)(?)Auf ein letztes Gespraech? , dass mir deutlich zeigt:JETZT ist der richtige Augenblick gekommen.

    Inzwischen sehen auch meine Eltern ein, dass eine Scheidung wohl die einzige Loesung ist..ABER...das Problem (?) heute war:mein Bruder hat mich angerufen. Er weiss alle Details und moechte dennoch ein Gespraech mit meinem Mann fuehren. Er findet naemlich, dass er zu leicht aufgibt, ohne es auch nur mal zu versuchen. Meinem Bruder habe ich aber klar gemacht, dass es keinen Sinn macht. Ich habe ihn gefragt ob er denn begriffen hat, dass sich unsere ganze Beziehung eigentlich nur auf meiner Haltung meinem Mann alles recht machen zu wollen existierte. Dass das Kind durch die Haltung meines Mannes und meiner sehr bald darunter leiden wuerde. Dass auch jahrelange Abstinenz (die es nie gab) Rueckfaelle niemals ausschliesst und ich mir ein solches Leben nicht mehr wuensche. Und dass ich meinen Mann so wie sich alles entwickelt hat weder zu etwas ueberreden noch laenger sein Problem als meines annehmen moechte (er meint , klar,er weiss genau was in mir durchgeht...). Meinem Bruder dieses Gespraech- (das fuer ihn persoenlich sehr bedeutend scheint) zu verbieten mag ich nicht. Es ist mir aber unangenehm und scheint mir sowieso als ein krampfhafter Versuch, Dinge zu retten, die man nicht kann (ja, klar aus Interesse um mich und ihn). Ich hoffe insgeheim, dass mein Bruder da anruft und seine Hoffnung aufgibt, wenn er naemlich sieht, dass mein Mann nicht bereit/faehig ist etwas zu aendern.

    Am Samstag holt mein Mann wieder unseren Sohn ab und da werden wir das Thema Rechtsanwalt besprechen. Ich moechte nicht laenger in einer Hoffnung leben, die bis jetzt nicht verwirklicht wurde. Auch wenn es mir Angst macht, dass alles auf das Ende unserer Ehe/ unser gemeinsamen Traume (die eigentlich kaum mehr vorhanden waren) hinfuehrt.

  • Hallo Irini,
    ja, manchmal braucht man einfach noch mal eine Art "Bestaetigung" .....trotz der 325 0000 vorher :oops:
    ......
    Bei mir war es der Moment, als er nach 2 1/2 Jahren FS-Entzug zwei Wochen spaeter wieder Volltrunken gefahren war...
    .....
    Im FS-Entzug hab ich gedacht, ich waer irgendwie verpflichtet, solang als Chauffeur zur Verfuegung zu stehen.
    Das kam ihn echt hart an, so als waer seine "Maennlichkeit" eingezogen worden, Du verstehst.
    Und natuerlich hab ich gehofft, ewr rafft was dabei....und dann koennt ich "in Frieden" gehen.
    .....
    Ihn aus dem Auto torkeln zu sehen, so voll, dass er nocht nicht mal die Haustuer aufschliessen konnte! Das war echt der Schluesselmoment fuer mich!
    a) er hat gar nichts kapiert
    b) es wird sich gar nichts aendern
    c) ich halte diese Panik (Auto ist auf mich zugelassen, ICH bin haftbar!) nicht mehr aus
    d) ich will nicht mehr so leben.
    ------------
    Allerdings war ich nur fuer mich verantwortlich, konnte also bei meiner Entscheidung so lang rummachen, wie ich wollte, es betraf nur mich!
    Vielleicht musst Du nicht gleich die Scheidung rechtskraeftig machen, wenn Du das Gefuehl hast, Du brauchst noch den Allerletzen Nackenschlag........aber Dich informieren und vorbereiten, Papierkram, Informationen, das kannst Du auf jeden Fall schon mal tun!
    Gruesse,
    Lindi

  • Hallo irini
    Ich hatte inzwischen die Therapiestunde und habe dort nachgefragt warum ich mich irgendwie wie ein Zuschauer fühle,also kein Gefühl für meinen Ex außer der großen Wut die ich vor 4 Wochen hatte und die über 2 Wochen angehalten hat.
    Sie meinte darauf das ich mich wahrscheinlich schon vorher über einen längeren Zeitraum innerlich entfernt hatte.
    Das halte ich inzwischen auch für möglich,da mein XY mich ja schon öfter für einige Zeit ,,beurlaubt ,,hatte.
    Für mich war das immer sehr schlimm ,wenn aus dem ,,wir,, ein ,,ich,, wurde.
    Z.B. sagte er kurz bevor es zu diesem letzten Knall kam öfters ,,ich habe in einigen Tagen Urlaub,,
    Da ahnte ich in keiner Weise das er damit meinte ,das er alleine in ,,unserem,, Garten Urlaub machen will(Saufen,Grillen, Pc.) und ich durfte nur wenn er es wollte dahin zum arbeiten!!!
    Als Grund zettelte er ja einen völlig sinnfreien Streit an,statt offen zu sagen was er vorhat.
    Na ist inzwischen egal,ich bin recht stabil und genieße nun meinen Garten und das tut mir ausgesprochen gut.
    Er hat seiner Schwester erzählt das er bei einem Beerdigungsinstitut gewesen wäre und alles geregelt hätte ,damit er keinem zur Last fällt ,,danach,, und ganz ehrlich ,erstens glaube ich das nicht ,er hat zu oft versucht mich emotional zu erpressen (beim letzten Mal legte er sich ins Krankenhaus,dann Versprechungen und natürlich folgten keine Taten!!)
    und 2tens ,wenn er so vorrausschauend handelt wäre das mal prima.
    Bei mir meldet er sich nicht und das ist auch gut so.
    Letzte Woche als wir wegen einem Termin miteinander telefonierten ,sagte ich zu ihm ,schau dann haben wir alles getrennt und jeder kann so leben wie er es möchte,da hat er nicht drauf geantwortet.
    Es liegt an ihm was er mit seinem Leben /Körper/Gesundheit macht er hat doch die freie Entscheidung ,nur so wie es zuletzt war will ich es nichtmehr.
    Und ehrlich in unserem Alter(beide mitte 50) noch ne Entziehung und immer den bösen Geist Alkohol im Rücken ist mir zu anstrengend,dazu ist die Zeit zu wertvoll.
    Wir waren jetzt fast 7 Jahre zusammen und er hatte viele (vielleicht zuviele) Möglichkeiten etwas zu ändern,er hat gewählt und was ganz wichtig ist ,inzwischen nehme ich das nichtmehr persönlich.
    Früher dachte ich in diesen ,,Auszeiten,, vielleicht hat er ne andere Frau kennengelernt etc heute weiß ich das jeder Streit (mit Auszeit ) ausschießlich dazu diente den Alkoholkonsum zu erhöhen,also eigendlich ein Außhandeln meiner Toleranz und jetzt hat er alle Grenzen überschritten,
    Aus und Vorbei.


    Treff die richtige Entscheidung für Dich und Euren Sohn.
    Les viel im Forum und schau was die Leute berichten ,wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das der andere etwas ändert und mit welchen Folgen du dann ein Leben lang leben mußt,denn Alkoholismus ist nicht heilbar und kann jederzeit wieder aufbrechen (mit dem ersten Schluck)
    Mein Ex hat vor ca.20 Jahren eine Langzeittherapie gemacht war danach 6 Jahre trocken,begann dann wieder und als wir uns kennenlernten sagte er das alles auch ehrlich und ich dachte doch wirklich der hat das im Griff,nein der Alkohol hat ihn im Griff ,soherum stimmt das..

  • Lindi, Renate, vielen Dank fuer eure Antworten. Ich habe etwas schlechtes Gewissen, weil ich kaum auf die Fragen und Berichte anderer antworte. Obwohl ich versuche hier und da was von euren Geschichten zu lesen ist die Zeit doch sehr knapp. Und ich mag es auch nicht stundenlang am PC zu haengen (u.a. auch weil mein Mann das getan hat und es mich furchtbar genervt hat). Na ja...
    @ Lindi:" ja, manchmal braucht man einfach noch mal eine Art "Bestaetigung" .....trotz der 325 0000 vorher Verlegen"...ABSOLUT...Danke auch fuer den Tipp den Papierkram zu erledigen. Das mache ich in den kommenden Wochen.
    @ Renate. Es freut mich, dass du deinen Garten geniesst und versuchst alles auf logischer Basis zu verabeiten. Ja, das mit den vielen Moeglichkeiten, die den meisten Ex- Partnern gegeben wurden ist wohl bei den meisten von uns so. Sonst waeren wir ja schon frueher gegangen.
    Das mit dem Beerdingungsinstitut klingt fuer mich(sorry!) fast ...lustig. Es kann nicht sein..!!! Ich glaube, obwohl ich ihn nicht kenne, dass er Mitleid erzeugen moechte. (vielleicht auch Selbstmitleid?). Mach dir moeglichst wenig Gedanken darueber.
    Was mich angeht: ich habe meinen Bruder nicht angerufen , um zu erfahren, was er gemacht hat, ob er meinen Mann also angerufen hat und wie das Gespraech war. Neugierig bin ich schon etwas aber ich moechte mich da raushalten. Wenn es etwas Wichtiges zu erfahren gibt, dann werde ich es auch frueher oder spaeter erfahren. Ansonsten tut es mir wirklich Leid, dass es zwischen uns aus ist. Ich habe ihn sehr geliebt. Ich liebe ihn noch, das kann ich nicht leugnen. Aber es reicht nicht aus. :(
    Ich glaube nicht, dass ich in Zukunft Wut auf ihn bekomme, dass ich ihn dafuer beschuldigen werde, er habe mein Leben ruiniert. Eine solche Phase kann ich zwar nicht ausschliessen aber ich weiss, sie wird voruebergehend sein. Schliesslich ist mir auch mein Fehler bewusst. Ich wollte ja bei ihm bleiben. Ich wollte warten und hoffen. Bis er die Depression und dann den Alkohol, als Folge, bekaempt. (....)Es war meine Entscheidung. Da habe ich wohl das Problem zu sehr unterschaetzt. Ich weiss nicht wie sich das jetzt anhoert:Irgendwie bin ich innerhalb weniger Jahre um nicht zu sagen Monate reif geworden, habe ich das Gefuehl. Man denkt ein Leben lang man ist halt so: sensibel, hilfsbereit, geduldig, lieb, ... und hat sogar einen Sinn in dieser Rolle gefunden und alle davon ueberzeugt, das man eine tolle Partnerin ist. Und dann ...erkennt man allmaehlig, dass man ein solches Leben nicht verdient hat und nicht laenger ertragen moechte. Dass man nicht nur das Umfeld (Mann, Freunde, Eltern) sondern auch sich selbst mit einem anderen Gesicht (Egoismus? Ja, GESUNDEN Egoismus, behaupte ich inzwischen) verblueffen kann.

  • Das klingt doch alles sehr gut bei dir,ich denke du bist auf dem richtigen Weg.
    Ich habe in den letzten Jahren mit ihm natürlich auch schöne Dinge gehabt/erlebt keine Frage.
    Da ich aber aus meiner Kindheit ein Problem mit ,,verlassen werden,, habe und er das auch wußte,hat er es immer wieder als Druckmittel eingesetzt.
    Ich habe immer sehr gelitten und war einfach nur froh ,wenn die ,,auszeit,, wieder vorbei war.
    Über die Jahre wurde ich dadurch immer kleiner.
    Wie es nun genau kam das ich diesmal relativ glatt da durch gegangen bin ,weiß ich auch nicht und bin immer noch erstaunt über mich selbst.
    Ich mag keinen Streit,jedenfalls nicht so unfair,inzwischen weiß ich das eine ,,normale,, Trennung nicht möglich ist wenn Sucht eine Rolle spielt.

    Diesmal hat mich wohl der tiefe Schmerz in solche Wut versetzt ,die mich dann über die erste Zeit getragen hat.
    Gut so.

    Ich sehe inzwischen xy wahrscheinlich so ,wie ihn alle immer gesehen haben....
    Vorher sah ich einen Menschen der es wert ist mit ihm die Zeit zu teilen., Zukunft zu planen.
    Zusammen alt werden war mein Plan (angeblich seiner auch)
    Nun ist alles ganz anders gekommen,ich habe keinen Drang ihn zu sehen oder zu hören ,er ist mir einfach nur noch egal ,vor 4 Wochen hätte ich das noch für völlig unmöglich gehalten.
    Da sah ich uns schon gedanklich uralt in unserem Garten sitzen.
    Welcher Teufel ihn wohl geritten hat so zu handeln? und welcher Schutzengel für mich da war ,.diesem Theater ,,ein Ende zu bereiten ohne daran zu verzweifeln.
    Ich weis es nicht aber es ist gut so.
    Liebe Grüße R..

  • Zitat

    Ich habe etwas schlechtes Gewissen, weil ich kaum auf die Fragen und Berichte anderer antworte. Obwohl ich versuche hier und da was von euren Geschichten zu lesen ist die Zeit doch sehr knapp. Und ich mag es auch nicht stundenlang am PC zu haengen (u.a. auch weil mein Mann das getan hat und es mich furchtbar genervt hat). Na ja...

    Irini :)

    Wir arbeiten doch gerade an einem GESUNDEN Egoismus und daran, KEIN schlechtes Gewissen mehr zu haben ;)

    Spass beiseite :) Mir gehts z.B. grade auch so, dass ich gerade nicht so viel bei Anderen schreibe und manchmal so denke "Mann bist du egoistisch, fuer deinen eigenen Thread hast du doch auch Zeit!"

    Aber es ist gut so, wie es ist, glaube ich mal.

    Oder? :)

    Sind wir nicht alle ein bisjen Co? :D

    Im Uebrigen, ich finde es toll, wie du deine Schritte nun gehst, wie du nach vorne schaust, wie du bei DIR bleibst.

    Ich wuensche dir weiterhin viel Kraft!

    Mit vielen Gruessen

    Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • P.S.: Fuehl dich jetzt ja nicht verpflichtet in meinem Thread zu schreiben, weil ich dir geschrieben hab ;)

    Du bist gut so, wie du bist!!! :)

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Wenn es das Lesen ist, was dir gerade hilft, lies.

    Auch wenn es sich doof anhoert vielleicht. Auch hier im Forum ist es glaube ich wichtig, trotz allem bei SICH SELBST zu bleiben :)

    Denn gerade das wollen wir ja lernen!

    Gute Nacht!

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Zitat von Irini

    (
    Ich glaube nicht, dass ich in Zukunft Wut auf ihn bekomme, dass ich ihn dafuer beschuldigen werde, er habe mein Leben ruiniert. Eine solche Phase kann ich zwar nicht ausschliessen aber ich weiss, sie wird voruebergehend sein.


    Liebe Irini, eine Weile hatte ich Wut, fühlte mich verraten und allein gelassen. Das ist jetzt vorbei. Geholfen hat mir die Vorstellung, dass Alkoholkranke nur noch eine Möglichkeit nutzen können um Ruhe ins Hirn zu bekommen: Saufen.
    Das "hilft" immer. Wegen der Entzugserscheinungen geht es auch garnicht mehr anders. Unser Gerede, Gezeter, Empfehlungen und Apelle bleiben dagegen äußerlich. Ein kräftiger Schluck - und schon ist alles andere bedeutungslos. Wir haben nur einen winzigen Berührungspunkt mit dem Kranken. Das Suchtmittel dagegen ist überall, es ist die Generalantwort auf alle Widrigkeiten des Lebens geworden.
    Ich hatte mit meiner Frau über unsere Töchter gesprochen und war sehr traurig und besorgt dabei. Wegen Bemerkungen zum Zeugnis der Kleinen, über das Frauen- und Mutterbild, das in diesen noch kleinen Mädchen entsteht, das sie kein weibliches Vorbild mehr haben an das sie sich halten können... Über die Reizbarkeit und Aggressivität und Ungerechtigkeit. Alles wichtige Themen.
    Sie, eine studierte Frau, grinst nur blöde und versenkt dann alles im Nebel von Prosecco und - edit - Sekt.
    Da habe ich schmerzlich begriffen wie bedeutungslos wir alle für sie geworden sind.
    Eigentlich kann man das ja garnicht kapieren, das die bunte Vielfalt des Lebens und auch der Problemlösungen durch C2H6O (chemische Formel für Alkohol) vollständig verdrängt und ersetzt werden können. Armselig ist das. Vielleicht helfen diese Gedanken dem Einen oder der Anderen, die sich Illusionen über die Veränderbarkeit von Trinkern machen.
    (Ich krieg jetzt bestimmt wieder was auf die Mütze, weil ich hier Markennamen von Alkohol nenne. Ich finde aber, wer Werbung dafür macht sollte auch damit leben können.)
    Schönen Tag für Euch
    Hiob

  • danke, nochmal an alle!
    Miriel, O.K.:kein schlechtes Gewissen, weil ich dir oder du mir nicht immer schreibst! Ich habe mir jedenfalls gestern die ertsen c.a. 30 Seiten durchgelesen. Schon schwierig...obwohl es "nur "" 1 Jahr Beziehung war, obwohl ihr keine Kinder gemeinsam habt, obwohl du noch so jung bist. Aber ich glaube fest daran, dass dein junges Alter erst einmal mehr als positiv ist. Wenn du langsam deinen Weg findest wirst du in 5, 10 Jahren (immer noch jung!) gaaaaanz woanders sein. Vielleicht mit Kindern, einem Mann, der garantiert nicht in in=rgendeiner Weise von was auch immer abhaengig ist oder.. du von ihm. (manchmal denke ich daran, dass wir in Zukunft beim kleinsten Flirt schon von Weiten "riechen" koennen ob jemand Abhaengig ist)...Viel Spass auch auf deiner Reise (ja, ich habe auch deine letzte Seite gelesen).

    Hiob, Danke!Bedeutungslos...ja ,. genau, das macht mich auchg sehr traurig aber es ist so. Heute hat er mir gesagt "du hast mich ja waerend der letzten Monate eigentlich vor die Wahl gestellt:Alkohol oder Familie". " Ganau!"", habe ich ihm gesagt. Das ist es ja. Was ist dir wichtiger? Oder haerter ausgedrueckt:wenn du schon deine Abhaengigkeit zugibst, bist du denn nicht in der Lage das zu bekaempfen?

    Es ist komisch. Wir hatten ja heute das Gespraech ueber den Besuch beim Rechtsanwalt...Er scheint so darauf fixiert zu sein, das allles schnelll zu erledigen...Die Scheidung ist ja auch inzwischen fuer mich die Loesung . Aber er reflektiert nicht einmal daruber, was alles passiert ist. Von meiner Seite kamen wieder traurige Gefuehle (trotz Stabilitaet). Ich sagte ihm halt, dass er zu leicht aufgibt (das was auch mein Bruder sagt). Obwohl ich auch aufgebe, habe ich doch ALLES getan, um ihn auf das Problem aufmerksam zu machen. Er hingegen hat er NICHTS gemacht und keine der Alternativen akzeptiert. Ich sehe einfach., dass er die Scheidung einfach auf die leichte Schulter nimmt. Er ausdruckslos (auch im Gesicht). Bei ihm geht es nur um die rein praktischen Dinge: Haus, Unterhalt fuer da Kind u.s.w.) und wie wir das ohne Probleme, also Streit regeln. Paradox aber wahr: ICH zeige Gefuehle (Enttaeuschung, vor allem wegen seinem Verhalten) und fuehle mich dennoch innerlich staerker und selbstbewusster.
    Am Dienstag Nachmittag (er wollte schon am Montag!) werden wir zum Anwalt gehen. Er will die Scheidung direkt...das wurde mir heute klar. Ich wollte erst mal eine gemeinsame Diskussion. Aber...bitte schoen, kann er auch haben!Dienstagmorgen habe ich einen Termin bei meiner Therapeutin. Es wird eine voller Tag....Heute fahre ich uebrigens mit einer Freundin an den Strand. Es wird mich entspannen. Positiv denken!:)
    Schoenes WE an euch!:) :wink:

  • Hallo Hiob du schreibst
    ----------------
    Das ist jetzt vorbei. Geholfen hat mir die Vorstellung, dass Alkoholkranke nur noch eine Möglichkeit nutzen können um Ruhe ins Hirn zu bekommen: Saufen.
    Das "hilft" immer. Wegen der Entzugserscheinungen geht es auch garnicht mehr anders. Unser Gerede, Gezeter, Empfehlungen und Apelle bleiben dagegen äußerlich. Ein kräftiger Schluck - und schon ist alles andere bedeutungslos. Wir haben nur einen winzigen Berührungspunkt mit dem Kranken. Das Suchtmittel dagegen ist überall, es ist die Generalantwort auf alle Widrigkeiten des Lebens geworden.
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    Danke dafür ,das trifft es ziemlich genau und ehrlich es erleichtert mir das Durchhalten.
    So muß ich das Verhalten meinen Xy nicht persönlich nehmen.
    Das ist zwar traurig aber sentimentale Gefühle helfen ja auch nicht weiter,stören eher den Fortschritt.
    Also nochmal Danke .
    LG R...

  • das Neueste...heute war mein Sohn bei seinem Papa. Zum Glueck ist er froh zurueckgekommen. Es hat ihm heute Spass gemacht. Ich mache mir Sorgen um den Kleinen, da sein Verhalten in der letzten Zeit auffaelliger geworden ist. Wenn ihm was nicht passt, reagiert er aggressiver als frueher. Das gehoert jetzt vielleicht in ein anderes Forum hineingeschrieben aber...es ist halt ein Thema fuer mich. Rat hole ich mir aber sowieso im September von einer Kinderpsychologin. Bis dahin befolge ich die Tipps meiner Therapeutin.
    Mein Bruder hat heute mit meinem Mann telefoniert. Er hat ihm eigentlich Mut machen wollen. Ihm sagen wollen, dass sein Problem geloest werden kann. Dass die Scheidung der letzte Schritt sein sollte, nachdem jemand mit seinem Partner alles versucht hat (das ist die Meinung meines Bruders- ich bin da mittlerweile viel skeptischer geworden). Ich hatte es richtig vorhergesehen:mein Mann hat ganz stark verallgemeinert und im Endeffekt nichts vorgeschlagen. Resultat: mein Bruder hat kapiert, dass niemand meinen Mann selbst zu einem offenen Gespraech ueberzeugen kann.
    Ich bin irgendwie erleichtert, weil auch meine Familie jetzt weiss: ich habe alles getan-sie haben auch alles getan (und ich muss sagen ich bin sehr stolz auf meine Eltern & Bruder wie sie mit seinem Problem und auf ihn zugegangen sind, mit wahrem Interesse) aber wir stehen seinem Problem einfach machtlos gegenueber.
    Am Dienstag, wo wir gemeinsam zum Rechtsanwalt gehen, wird es eigentlich das erste Mal fuer uns sein, dass wir ein Gespraech mit einer aussenstehenden Person ueber seine Abhaengigkeit, seine Depression und die Folgen auf unsere Familie fuehren werden. Er wird bestimmt wieder versuchen Fragen mit "klugen" Verallgemeinerungen abzuweichen und das Gespraech auf die praktischen Dinge einer Scheidung zu fuehren. Ich denke und hoffe aber, dass nach diesem gemeinsamen Gespraech Einiges noch klarer fuer mich sein wird.

  • Hallo, 2 Tage nach dem Gespraech mit dem Rechtsanwalt. Sowohl er, als auch meine Psychologin haben das Gefuehl, dass es (von meinem Mann aus) zu schnell in Richtung Scheidung geht. Der Rechtsanwalt war trotz seines extrem jungen Alters wirklich toll. Er hat meinem Mann Fragen gestellt, dia ganz klar aufgezeigt haben, dass:
    - sich mein Mann ueber sein Problem bewusst ist (er hat von alleine den ALkohol als Scheidungsgrund angegeben). Das ist auch laut Psychologin SEIN erster Schritt.

    -er musste zugegeben, dass wir NIE etwas GEMEINSAM ueber das Problem unternommen haben. Der einzige Versuch die 8 jaehrige Therapie gegen die Depression. ER musste auch zugegen: die ERFOLGLOSE Therapie.

    - er wurde ermutigt, ohne dass etwas beschoenigt wurde, professionelle Hilfe anzunehmen.

    - WIR wurden ermutigt. Die Scheidung wurde als letztes Mittel und erst NACH einem RICHTIGEN Versuch, die Beziehung von allen Seiten zu retten, vorgeschlagen.

    - ich habe eindeutig meinen Egoismus zureuckgestellt und ihm klipp und klar gesagt: ich habe durch meine ganze Einstellung in den letzten 2 Monaten NICHT die Scheidung, sondern deine Stellungsaenderung erreichen wollen.

    Auf folgende 3 Fragen hat klar geantwortet:
    -(meine Frage)Willst du denn nicht EINMAL mit mir gemeinsam zum Psychologen, Psychiater , und danach frei waehlen, wie du damit umgehen moechtest?- NEIN

    - (meine Frage)du meinst also dass du diesen Druck von mir nicht ertragen kannst und lieber aus der Ehe aussteigst?- JA

    - (Frage des Rechstanwalts) Sie bevorzugen also ihr Problem ausserhalb dieser Ehe zu loesen?- JA

    .........Also: es ist klar, dass mein Mann (teils aus Gefuehlen der Niederlage, teils aus Egoismus) klar NEIN zur Ehe sagt. Das war nicht mein Ziel. Ich war aber bereit, ihn vor die Wahl (Alkohol oder Familie) zu stellen und auf das Risiko seiner Reaktion danach einzugehen.

    So , wie ich ihn kenne, wird er fest bei seiner Entscheidung bleiben. Von daher ist alles nach diesem geiimesamen Gesprach noch eindeutiger und "einfacher" . Ich schaetze aber mal er wird es einmal bereuen. Und dann ist es vielleicht zu spaet fuer uns. Von daher ist es einfach dumm von ihm. Mein Wusch: er wird jetzt mal etwas fuer sich tun. Er ist der Vater unseres Kindes und es ware schoen, dass das Kind einen gesunden Vater hat, worauf sich eine gesunde Vater- Sohn Beziehung aufbauen kann. Mir wuensche ich zunaechst Kraft. Liebe Gruesse an euch alle

  • Hallo Irini!

    Hm, ich hab deinen Beitrag eben schonmal gelesen, danach einen Tee getrunken, weiter darüber nachgedacht... Und schreibe jetzt einfach mal meinen Eindruck.
    Ich denke, das passt auch dazu, dass er so fix die Scheidung will, ohne wochenlang zu grübeln.

    Mein Eindruck ist, dass dein Partner auch in einer Ehe einen Entzug beginnen könnte. Dann kann von vorübergehender räumlicher Trennung, durch die er den Druck nicht mehr spürt bis zur Abmachung, über seinen Konsum nicht mehr zu sprechen, alles drin sein. Abmachung ist jedoch, dass er die Ruhe nutzt, um an seiner Abstinenz zu arbeiten. Es gibt wirklich soooo viele Möglichkeiten, die eine Ehe erhalten, ihm den Druck nehmen.

    Mir scheint, als ob er in erster Linie die Ehe nicht mehr will und das eben nur vorschiebt. Will er wirklich aufhören zu trinken? Oder will er nur dich loswerden, dass du ihm nicht mehr in den Ohren liegst und er dann bequem und unbeobachtet weitertrinken kann?
    So scheint es mir zu sein. Er hat sich fix für seine Sucht entschieden- da brauchte er anscheinend keine lange Bedenkzeit.

    Wenn er wirklich die Ehe weiterführen möchte, würde er alles tun.. Auch deiner Begleitung zustimmen und dort vielleicht erarbeiten, wie du ihn unterstützen kannst, ohne ihn zu überfordern. Oder oder oder.

    Ich finde es sehr unfair von ihm, dass er andere Gründe vorschiebt, die dir eine "Mitschuld" suggerieren, nachdem du sogar auf ihn zugegangen bist.
    Ein "Ich will lieber weitertrinken und entscheide mich gegen die Ehe" wäre fairer gewesen. Aber lässt ihn dann wirklich schlecht dastehen.

  • Hallo Irini
    Ich sehe es ähnlich wie Zimttee und es ist ja bei meinem Xy im Grunde nicht anders.
    6 1/5 Jahre Beziehung läßt er stehen für sein geliebtes Bier unfassbar das tut mir wirklich weh ,auch wenn ich immer wieder lese das die Sucht(Krankheit) ihn so handeln läßt.
    Das mindert meinen Schmerz nicht.
    Ein Teufelszeug dieser Alkohol und soooo legal überall zu bekommen ohne jeden Warnhinweis wie beispielsweise bei Zigaretten.
    Ich möchte dich gerne umarmen und wünsche dir viel Kraft ,jetzt wo der Weg so klar ist und dein Mann sich für den Alk und gegen die Familie entschieden hat.
    Bestimmt kommt der Tag wo er es bereut,aber bis dahin bist du ,ich und hoffendlich alle anderen hier längst gefühlsmäßig wo anders(draussen aus dem Tal der Schmerzen und Hilflosigkeit) ,dann wird ihnen (den XY)ihr Klagen und Heulen und ihre Einsicht nichtsmehr nutzen...zu spät.

    LG R...

  • Zitat

    Hm, ich hab deinen Beitrag eben schonmal gelesen, danach einen Tee getrunken, weiter darüber nachgedacht...

    erster Gedanke: Zimttee? :) Ζweiter Gedanke: Danke fuer deine Zeit -und natuerlich fuer deine Antwort

    Zitat

    Will er wirklich aufhören zu trinken? Oder will er nur dich loswerden, dass du ihm nicht mehr in den Ohren liegst und er dann bequem und unbeobachtet weitertrinken kann?

    Tja... gute Frage...Ich befuerchte eher das zweite. Er hat das trinken etwas eingestellt aber richtig damit aufhoeren bedeutet ja ganz was anderes (Therapiezentrum etc.). Die Psychologin hat gemeint, er befindet sich gerade in der Phase der Wahrnehmung und deshalb braucht er ja Zeit und keine "leichte" Entscheidungen (Scheidung). Erst jetzt wird ihm das Problem "ALkohol" in Bezug mit seinen Auswirkungen auf MICH bewusst. Und er ist von MEINER Aenderung schockiert. In die Beratung mit der Psychologin bin ich ja nicht neulich, sondern schon vor 2 Jahren gegangen und habe ungeheuer viel dabei gelernt. In meiner Arbeit , in der Beziehung zu Eltern,. Freunden etc. hatte ich persoenlich meine Veraenderung schon wahrgenommen. Mein Mann nicht. Er meinte immer: "also, ich sehe keinen Unterschied bei dir aber wenn du dich halt gut fuehlst...". Bis es dann soweit war , dass ich mich auch ihm gegenueber wirklich schlagartig veraendert habe.

    Ich glaube: er liebt mich (obwohl das Flattern u.s.w. laengst nicht mehr da ist- auch der Sex : zu selten :oops: und als Problem von beiden wahrgenommen)- dennoch bin ich mir sicher :er hat Gefuehle fuer mich. ABER: auf einmal enge ich ihn ein- so kennnt er mich nicht- so will er mich nicht.! Nur ,dass es eben einen ernsten Grund dafuer gibt, dass ich auf einmal Regeln aufstelle. Leider gibt er sich und uns keine Zeit...
    Das mit der Mitschuld...er "beschuldigt" oder "bestraft" mich ja wegen meinem Verhalten. Abgesehen davon:Das Gute ist , dass er auch bei diesem Gespraech klargestellt hat: das Problem habe nicht ich verursacht oder verschlimmert . Er sagte klipp und klar, dass es schon vor unserer Beziehung da war. Also fuer das Problem an sich hat er mir noch nie die Schuld gegeben. Und obwohl ich es ja weiss ,hat es mir wirklich so gut getan es (nochmal ) zu hoeren.

    Obwohl er vereinfacht macht er alles so kompliziert....Ich weiss nicht, ich kannn ihn nicht verstehen.[/quote]

  • Renate...danke fuer die Umarmung, auch von mir eine ganz grosse fuer sich!Man braucht selbst virtuelle Umarmungen!:) Ein liebes Wort...einen Tipp, etwas Mut...

    Also, ja, es wird hoechstwahrscheinlich zu spaet sein, wenn wir da raus sind und sie dann einmal zurueckkommen. Ist das nicht dumm? Ich frage mich:warum ergreift er nicht JETZT, wo er 42 ist, ENDLICH ist die Gelegenheit erwachsen zu werden? .....

  • Ja Irina <WARUM????
    Man darf garnicht darüber nachdenken sonst könnte man verrückt werden.
    Andere Menschen habe schlimme Schicksale ,Krankheit /Behinderung /Tod aber unsere XY machen sich und wenn wir nicht aufpassen auch uns kaputt obwohl sie die freie Entscheidung haben,es gibt soviel Hilfsmöglichkeiten(Ärzte,Therapien etc.) aber sie wollen nicht ,haben scheinbar keinen Leidensdruck so wie wir.
    unfassbar.

    LG R....

  • hallo irini
    mal ganz ironisch: natürlich will er dich nicht mehr!

    Denn du hast dich verändert!!!
    Du bist nicht mehr das liebe frauchen, welches ihm sein leben und trinken erleichtert hat. Und jetzt willst du einfach nicht mehr... Frechheit...

    Nein wirklich. Du hast an dir gearbeitet und bist daran gewachsen. Leider hat er nicht schrittgehalten. Vielleicht wollte er nicht, aber vielleicht konnte er einfach nicht.
    Du bist dir indessen selbstbewußt geworden
    was toll ist, aber es hat auch konsequenzen...

    LG
    topas

  • Meine Mutter hat sich mal wieder einen Klopper geleistet. Ich war zu Besuch. 3 Stunden vor meiner Ankunft hab ich noch mit ihr gesprochen, sie wollte mich von sich aus vom Bahnhof abholen. Ich stand dann am Bhf, wartete.. Und ahnte nichts gutes. Tja, als ich dann zu Hause war, lag sie sturzbetrunken auf dem Sofa und hat vom restlichen Abend nichts mitbekommen. Dass ich gewaschen habe oder überhaupt.
    Ich glaube langsam, dass ich auch nichts mehr nachvollziehen möchte, was in ihrem Kopf vorgeht. Warum sie mich innerhalb von wenigen Stunden dann am Bhf stehen lässt und was die kleinen Stimmchen in ihrem Kopf so sagten, dass es okay ist, sich den kompletten Abend, den einzigen, den ich dann in 6 Wochen zu Hause bin, so abzuschießen, dass kein Gespräch und überhaupt möglich ist.. Und mir dann am nächsten Morgen Vorwürfe zu machen, warum ich nicht mit ihr frühstücke- man könne sich so nicht unterhalten, nachdem ich gestern Abend nicht im Wohnzimmer war. Es hackt?
    Naja, wäre sie nüchtern gewesen, hätte sie erfahren, dass ich zum Frühstücken mit einer Freundin verabredet war.

    Ich denke, sobald irgendwo ein bisschen Leid bei ihnen aufkommt, wird direkt mit dem Griff zur Flasche jegliche Reflexion ausgelöscht. Bei jedem negativen Gefühl- zack, weg.
    Ich bin echt ziemlich wütend.. Und werd nun mal schlafen gehen. Morgen ist ein neuer Tag ;)

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