MarinaLuz - Tag 1 im neuen Leben

  • Hallo Marina,

    weshalb fühlst du dich als Versagerin ?

    Du hast einen sehr wichtigen Schritt gemacht um ein neues Leben zu beginnen.

    Sei stolz auf dich dass du so ehrlich zu dir und deiner Ärztin warst.

    LG Martin

  • Hallo!

    Das Outing beim Doc und bei der Suchtberatung fielen auch mir schwer und hinterließen ein mulmiges Gefühl, aber nicht für lange. Anschließend überkam mich eine immense Erleichterung. Vielleicht stellt sie sich auch bei Dir ein. Warte noch mal ab. Du hast es genau richtig gemacht. Glückwunsch.

    Gruß Carl Friedrich

  • Hallo Marina und herzlich Willkommen hier im Forum.

    Es ist völlig in Ordnung unter Pseudonym zu schreiben!

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Marina,

    wenn es dich aktuell noch zu stark triggert, dann lasse den Besuch bleiben oder verändere den Ablauf.

    Hilfreich wäre es auch, wenn du den Geldbeutel daheim läßt. Dann kannst du dir unterwegs nichts kaufen. Aber immer eine Kleinigkeit zu essen und eine Wasserflasche dabei haben, falls Suchtdruck aufkommt.

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo und herzlich willkommen, Marina.

    Ich gratuliere zu deinem Entschluss und wünsche Dir hier einen hilfreichen Austausch.

    Du hast jetzt einen neuen Abschnitt deines Lebens begonnen, der ganz anders wird als die letzte nasse Zeit. Daher darfst du jetzt auch Entscheidungen ganz anders treffen, als du es vorher vielleicht getan hättest. Darfst für dich sorgen.

    Bei mir war es so, dass ich, wenn ich meine Trockenheit nicht in Frage stellen wollte, (fast) alles andere in Frage stellen musste. Daran muss ich mich auch heute noch manchmal erinnern, denn trocken bleibe ich auch heute noch nur, wenn ich meine Trockenheit (und mich!) wichtig genug nehme.

    Viele Grüße
    Thalia

  • Hallo Marina,
    Herzlich willkommen hier im Forum.
    Ich finde Deine ersten Schritte super. Dass Du das Schweigen brichst und Medizineren und damit auch Dir selbst eingestehst, dass Du krank bist.
    Mir ging es ähnlich wie Dir - ich hatte am Anfang Probleme, mir selbst zu sagen, dass ich Alkoholikerin bin. Das hat sich mit der Zeit geändert. Heute gehört es eben zu meiner Identität, wie andere Dinge auch. Und mit der Zeit kannst Du lernen, auf Dich zu achten - und damit auch auf die Krankheit. Ich wünsche Dir einen guten Austausch.
    Viele Grüße
    Calida

  • Hallo Marina,

    Ich finde du hast das genau richtig gemacht!

    Sich dem Arzt an zu vertrauen war bei mir auch ein Schritt vor dem ich riesig schiss hatte.

    Jetzt im nachhinein, war es eine der Besten Entscheidungen in meinem Leben.

    Du bist keine Versagerin!

    Würdest du dich schämen wenn du Krebs hättest oder Diabetis?

    Denn auch wenn es gerne behauptet wird ist Alkoholismus keine Willensschwäche oder Wesensschwäche sondern eine Krankheit.


    Arzt und Suchberatung sind genau die Stellen die sich damit auskennen.

    bleibe dran!

    Ich habe (kleiner Tick am Jahresende) mal zurück geschaut und festgestellt wieviel sich in dem Jahr an mir geändert hat und wieviel zufriender ich geworden bin.

    Das wird dir ähnlich gehen, da bin ich sicher!
    Mach' die dinge in DEINEM Tempo, lass' dich nicht hetzten, frage dich was dir wirklich wichtig ist und was du wirklich willst.

    Und eben auch mal NEIN sagen wenn du merkst dass dir etwas nicht gut tut, davon fällt niemand direkt tot um (ausser dir selbst irgendwann)

    Train to survive

    survive to train

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