butterweich und steinhart zugleich

  • Moin Karl,

    wow, ich bin immer wieder beeindruckt, wie Du in der Lage bist, Gedanken, Gefuehle in Worte zu passen.
    Ich gebe zu, manchmal sass ich auch vor Deinen Beitraegen und konnte Deinen Gedankengaengen nicht folgen....
    aber meist fasziniert mich Deine Art zu schreiben, ich lese gern bei Dir mit.
    Danke fuer Deine Worte heute morgen, fuer Dein "ja" zum Leben.

    Liebe Gruesse Koko

  • Nicht zum ersten Mal las ich gerade eben noch Deine "vielen Worte" Deines letzten Postings hier, Kaltblut.

    Auch Worte können Geborgenheit sein, wenn ich mich darin erkenne und mich hineinkuscheln kann, wie in eine warme Wolldecke, die nicht nur Wärme sondern eben auch Geborgenheit gibt!

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo Ihr Lieben,

    back to normally, Veränderungen sind eine wundervolle Herausforderung. Ihr macht mich ganz wonnig, wickelig, meisig oder waren es Finken.

    Auf meiner kurzen Tour durfte ich neulich erleben, wie schön vieles des hier Erfahrenen auch in Alltagssituationen einfließt. Geordnet und geplant eine Reise zu unternehmen ist besser als einfach drauf los. Früher habe ich selten geplant, einfach und weg. Neulich hatte ich eine gute Straßenkarte, eine etwas Größere und mancher hat sogar eigens fürs Motorrad ein Navi, dessen Halterung schon viel kostet, da ist schnell ein Batzen Cash weg. Planung ist das halbe Leben, wir kommen weniger durcheinander, wenn der Kopf aufgeräumt ist, geht vieles wie von selbst, wir haben alle Möglichkeiten uns Lebensqualitäten zu verschaffen, ob wir sie brauchen und vieles eher eine neue Unabhängigkeitseinschränkung, eine Lebensbremse ist, ist etwas anderes.

    Dann kam neulich ein Gewitter, groß, stürmisch, mächtig, da hieß es einfach schnell weg, vor den großen schwarzen Wolken. und die Kartengrenzen waren weit überschritten, im Niemandsland, ohne Gewitterwolken, wir fuhren einfach, wie früher, auch schön, ungebremst.

    Meine letzte für mich schlüssige Erklärung warum meine Beziehung zu Endes war, war, daß sich meine Frau nicht mehr in eine Beziehung einlassen kann, weil sie sich nicht mehr fallen lassen kann ohne wieder rückfällig zu werden. In was für einen Schwachsinn ich mich verlieren konnte, das geht mich genau genommen nichts an, ihre Sache, Hirn-Navi Off, meine Sache, zu weit über das Kartenende hinausgefahren, Normalität durch Empfangstörungen.


    Gestern war ein herrlicher Tag, wie konzentrierter Jahresurlaub, der mit einer Fehleinschätzung begann: ein schnelles Auto schützt vor Wind und Wetter, ist aber gegen ein zwischen den Autos springendes Bike chancenlos. Ich gehe mit meiner Zeit zu ungenau und großzügig um, ich muß mit mehr Reserven planen. Dann war ich hinter einem LKW, einem Baumstammtransporter, einem mit Überlänge, wie ein nicht zu überholendes, stehendes Hindernis, da bin ich doch dankbar, daß ich viel Gelassenheit erfahren durfte und in solchen Augenblicken so schön langsam, frei denken kann, nicht mehr italienisch denke: den pack i oh noch und später, das es regnete.

    Ich durfte fremde Menschen begrüßen, die ich schon sehr gut kannte. Ich bin dankbar zu spüren, wie Virtualität und Realität zu Bewußtsein verschmelzen. Ein schöner Tag, mit einem lieben edlen Seehundflokattirammler, er duftete gewitterbedingt, ich fand das OK, eine schöne Feststellung, wenn man sich riechen kann, kann man zusammen, er sprang, freute, sabberte und die neue, helle Autofahrerdehnbundhose erhielt keinen Fleck, nichts, wenn sich zwei verstehen und riechen können bleibt es fleckfrei. Ich habe mich erwischt, wie ich ein verdammt gutes Gefühl dabei bekam, als ich daran dachte welche Freude dieses Tier schenkt und mich gefragt, ob ich es beruflich vereinbaren könnte, mich an eine Seehundflokattirammlerin 12-15 Jahre zu binden, aber ich denke der Kerl ist clever und weiß ganz genau:
    Bißchen schmusen und der Kerl schleppt mir ne Braut an, Paranoiden sind eine schöne Erfahrung. Als Kind meinten die Großen immer: das Kind hat eine blühende Phantasie, der wird mal Maler oder Musiker, wenns mich aufblüht, Pananoidenblüte, das liegt in der Familie, mein Vater hinterließ immer Duftblüten. Ich rieche den immer noch, den Seehundflokattirammler, das ist ja fast wie nach einer heißen Liebesnacht, wo man nicht weiß, duschen oder noch paar Wochen so rum laufen, ich hab doch nicht auf dem gepennt, ob er mir doch was angehängt hat?

    Ich traf einen perfektionierten Spitzenkoch, mit Fähigkeiten und Parallenen. Ich habe gestaunt wir rund Parallelen werden können und sehne mich etwas nach einer Küche, ich will mal wieder ran, japanische Messer schwingen oder so. Schön zu spüren, wie trotz leerem Magen daß Genießen der angerichteten Speise im Vordergrund steht und einstiges gedankenloses Großfamilienschlingschaufeln der Vergangenheit angehört. Ein Teil der aufgeräumten Schüssel, es tut gut oft mit der Bratpfanne getroffen zu werden und die Sprünge verheilen. Ich habe einen Spiegel gesucht und sah ihn in anderer Gestalt immer vor mir, ein unglaubliches Erlebnis. Wir trafen auf ein Blitzgewitter in dem wir zu langsam waren und 12 intensive Austauschstunden verflogen im Flug, bodenständige Flugerfahrung, Lebenssicherheitstraining. Stehende Raubvögel, farbenfrohe Eichelhäher, durch Tannen huschende Miniraubtiere, Halbschatten mit Wuschelschwänzen und ein kleines Weißes, daß ich so noch nie gesehen habe. Kleines Schwarze OK, aber kleines Weißes, ich hab gesucht: eine Tannmeise. Was es alles gibt und ich dachte alle Meisen zu kennen, selbst meine.

    Es ist schön offenherzige Menschen zu treffen, Gleichgewichtige, der Begriff gefällt mir, kompressionslose Gleichgewichtige, die sich auf einer Augenhöhe respektvoll annehmen zu können, sie zu verstehen, Vermißtes zu spüren, zu fühlen daß Dinge entstehen und sein können, sind, wie ich immer dachte daß sie bei mir und meiner Frau auch sein könnten. Gleich, nur anders, wie denkbar. Alles ist möglich, bei allen, wenn Zwei sich dazu entschließen dabei zu bleiben. Gleich, nur anders, ich bin dankbar für diese Erfahrung. Da kommt mir ein Gedanke: meine Frau war zu jung für mich, sie hätte 2 Jahre älter sein müssen, 2 Jahre mehr Neudenke, es kommt auf den Gedanken an der richtigen Stelle an und nicht wie das kleine Schwarze sitzt.

    Mir ging nicht aus dem Kopf, daß Beziehung mit dem Auflösen der Gedankenübertragung beginnt.

    Hm, da kommt mir was ins Hirn gekrabbelt, Frieden durch losgelassene Gedanken, meine, keine Chance abzuhauen, vor mir selbst zu flüchten, wenn ich gedankenlos bei mir bin.

    Hi, was denkst Du gerade, ich bin gedankenlos, ach, toller Gedanke.

    Die Rückfahrt, toppte nachts die Hinfahrt: nicht zu überholende Schwertransporter, erst Bäume, dann Brückenteile, suppi. Da wurde ich müde, ausgedacht und habe 3 Std. gepennt, es waren zwar nur noch 30 Minuten Fahrt, aber sicher ist sicher, wenn man kann dann soll man, was auch immer, besser als, als Sekundenpenner abtransportiert zu werden.

    Die Natur regelt das alles, ich bin dankbar für diesen Tag. Konzentrierter 12 Std. Jahresurlaub, was mögen 365 konzentrierte Tage mit mir anstellen. Danke für diesen Tag, danke fürs Lesen.

    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Ach Klatblut, deine Wortkünste sollten echt einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden...Du würdest viele Fans finden glaub ich... 8)

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Klatschkarotti,

    das hast Du doch in Gedanken schon oft gemacht, immer wenn Du mir eine klatschen wolltest, Klatschmarsch mit Klatschkies. Wieso ist das jetzt peinlich, ich bin doch nicht nackt. Ich finds gut, daß wir hier war recht eng beieinander sind, weil ich ja doch manchmal was weiter weg bin, ne, keine Klatschspalten. Ein Klatschkäsebad im Hochsommer, das wäre auch mal was Erfrischendes, wie sich das anhört, nein, heute kann ich nicht, ich nehme ein kühlendes Bullenmilchbad oder nach dem Suppidinner: darf ich dich zum Bullenmilchbad frei machen. Überhaupt, das hat doch noch niemand seinen Partner gefragt ohne einen Reflexklatsch zu bekommen: darf ich dir ein Bullenmilchbad einlassen, vielleicht noch mit erotischen Verführungsunterton, die Resonanz wäre dann ein Oooooohhhhh-Ton.

    Bei der Gelegenheit fällt mir aber ein, wenns ans Eingemachte geht, ans unten Drunter, an die Zutaten für duftenden Tsatsiki, heute mache ich einen mit Klatschkäse, nur für mich, meins, dafür gibt es ja noch die eingemachten Seiten. s. o.

    LG Kaltblut, Karlblat, Blutkahl, Kaltkohl, Kohlblat, Kappeskopp, Klatschweg

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Iiiiigitt! Ich stell mir grad ein Bad in DOSENMILCH vor!!! *schauder*

    Kaltblütiger, ich hätte gedacht, dir fallen für ein Bad, hmm, nun ja, prickelndere Badezusätze ein ;-).

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Bei uns, sozusagen um die Ecke, da gibt es ein Restaurant/Cafe das hat die Spezialität Büffelmilch...klingt so ähnlich...da machen die Büffelmozarelle und Torten mit Büffelbutter oder so...sehr lecker - die Torten.
    Du mich zum lachen bringender Mensch. Ich komme übrigens auch grad vom Baden...ineiner LebensfreudeEssenz - hieß echt so...mit Sternfruchtgeruch und noch was anderem....

    Grüße KarotteinGelb 8)

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Na und Quark erst :P

    Ich bade dann doch lieber in Kuhmilch und Olivenöl :lol:

    Nacht Karl - wünsche Dir verrückte Träume :P

    ... und Du hast recht - sie bleiben länger unsere Teenies. Mich freut es, glaube nicht, dass es nur an der "Versorgung" liegt - da steckt mehr dahinter - zeigt mir, wer ich bin - wenn sie mich sooo lang um sich haben wollen 8)

    LG
    Dia

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Hallo Karl,

    ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass ich mich freue, wenn mein Junges hier ist und ich mich mit ihm treffen kann. Aber ich könnte es mir überhaupt nicht mehr vorstellen, ihn mit in der Wohnung zu haben. Es würde mich viel zu sehr einengen.

    Ach.... und Joghurt ist ein altes Hausmittel gegen Sonnenbrand, das mit dem Kühlen kommt hier gut zum Tragen.

    Und jetzt wünsch ich dir einen sonnigen Tag, denn die Sonne hat dich ja wohl schon aus den Federn geholt. Aber bald wirst du schon wieder einen Wecker brauchen, denn sie geht schon deutlich später auf als noch vor einigen Wochen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo,

    ist das nicht schön: ich habe immer gedacht, Büffel wären männlich. Vielleicht auch weil das doch heißt: Kerle du stinkst wie ein Büffel. Weiter habe ich nie gedacht, Mozzarella von männlichen Kühen, und? Also muß es ja auch Milch von männlichen Rindviechern geben, von Ochsen nicht, klar ne. Das habe ich jetzt gelernt, danke daß ich wieder etwas Neues erfahren durfte. So geht mir das viele Jahre, ich lerne jeden Tag was Neues dazu. Ich esse gerade eingemachtes, altes Rhabarberapfelkompott der Ex, was für ein erholsamer Morgengeschmack, mit Mozzarella auf Schwarzbrot, ohne Butter, habe ich vom Sporttrainer hier abgeguckt, Marmelade unten drunter, da braucht man keine Butter. Nix sagen, vielleicht ist genau das die größte Explosion die Ihr je erleben werdet. Wenn man et doch nit weiß?

    Heute bin ich ganz anders gelaufen, denn ich wollte die Reife der Holunderbeeren prüfen, noch 2-6 Tage, da ist Luft und der Regen läßt sie schön propper werden. Dabei bin ich mal andere Stellen abgegangen, am Fluß. Meine Knie sind ja was ausgelabbert und die Fußgelenke, joggen ist kein Geländelauf, aber da im Gelände, hin- und herjumpen, Jumpjogging, Geländelauf, das könnte mir auch Freude machen, weg von der Straße in den Wald. Da war ich plötzlich an einem Märchensee, hallo, der ist andere Richtung und nicht direkt vor meiner Türe. Ein Kranich, zig Enten und Schwäne und Junges und schnelle Überunterwassermücken mit Schwimmflossen, Tausende, ein Schauspiel., wunderschön, ich wohne hier 16 Jahre, war mit Kinder und Hund an so vielen Stellen, diesen Naturtraumsee habe ich noch nie gesehen, ebensowenig das Wohngebiet dahinter, herrlich.

    Eine nette Fahrradfahrerin kam mir entgegen, es sind ja viele, aber die war übergut. Ich sehe nach oben und denke, oh, die ist aber gut anzusehen, so schön angemalt, da streckt sie mir ganz genüßlich den Mittelfinger entgegen, das war ja selbstbewußt, gut, ich hatte dieses Gammelshirt an, war unrasiert, hatte Knoblauch gegessen und dünstete, aber daß ich einen Stinkefingerzeigeblick drauf habe, das ist neu. Vielleicht war sie auch nur was gereizt, weil sie so früh zur Arbeit mußte oder davon kam. Vielleicht reagierte sie ja auch nur so, weil ich jetzt eine ganze Persönlichkeit bin, eins, ganz, nicht im Telefonbuch, auf dem Konto oder in der Zeitung, einfach nur eine komplette Person, für mich, meine Persönlichkeit.

    Dann bin doch tatsächlich in das Tierheim und habe mir mal angesehen wie das mit dem Hundeausführen geht. Ich meine, ich kann doch morgens da hin, einen Hund abholen und dann laufen wir gemeinsam. Muß doch drin sein so was, können wir doch was quatschen. Da kam auch gleich einer, der dachte wohl ich sei der Kerl fürs Leben, nur da fehlen mir paar Kilo für, eine wirklich agile kräftige Dogge, eher ein kleines Pferd. Da fiel mir ein nettes Hundegespräch ein und ich dachte, joggen mit einem Köttelrucksack, Tütchen ist ja da wohl nicht. Ich weiß auch nicht, wäre das erlaubt, so ein Doppelpfünder oder Doppelkilo in den Straßenmülleiner an der Bushaltestelle zu werfen. Ich meine, wenn da wöchentlich eine Leerung wäre und ich da jeden morgens so eine riesige Tellertretmiene reinwerfen würde, die müßten doch die Bushaltestelle verlegen, zumindest Duftkerzen aufstellen. Am 17.8. ist Dog Day in D, wenn ich da bin, sehe ich mir das an.

    LG und sonnigen Tag Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Und schon wieder, menno, Kaltblut!!!!!!!!

    Deine Worte berühren irgendwas in mir, was mich da so ganz durchlässig macht für Emotionen. Las heute morgen Deinen letzten "Reisebericht" und bin dann - immer noch in Deine so treffenden Formulierungen eingekuschelt - mit Fellmann auf den Morgenspaz.

    Autistisch Fuss vor Fuss setzend, die Hirnwindungen auf Reaktorgeschwindigkeit und dabei feststellend, dass ich ja schon wieder verschwunden bin, bei Dir, Deinem Erleben, den Parallelen - weder bemerkt, was um mich herum läuft noch wie überhaupt die Natur sich anfühlt.

    Also husch ins Körbchen :wink: - mich mal zurückgeholt und auf einmal sah ich wieder die glitzernden Tautröpfchen des letztnächtigen Gewitters, die "fliegenden Bäume" und vor mir auf dem Weg dann ganz viele kleine braune, schleimig-glitzernde Kreaturen mit hübschen neugierigen zarten schwarzen Fühlern, die fleissig und unerbittlich ihren Weg suchten.

    Ich also vorsichtig darübergestiegen, war nen bisschen wie ein Hürdenlauf und Fellmann, freudig gespannt wegen meinen verrenkten Schritten, hüpfte heran - happy, dass ich dem Autismus entfleucht bin.

    Und da geschah es! Er, ja nichtsahnend wieso ich auf einmal so komisch daherstolzierend komme, und mit seinen 40 kg Lebendgewicht, unbekümmert, frei, das Leben geniessend, begräbt unter einer seiner Pfoten so ein zartes Wesen, um dann eben so unbekümmert und frei wieder davonzuhüpfen und sich im Gras zu wälzen - die kleine Nacktschnecke zusammengekrümmt sich windend hinter sich zurücklassend. :cry:

    Und dann bei näherem Betrachten dieser sich krümmenden Kreatur kamen mir doch die Tränen und echt, ey, Identifikation mit einer Nacktschnecke, wo gibt's denn sowas? Mir noch nie passiert - aber da siehst Du mal, dass Worte auch Schlüssel sein können, Schlüssel zu Panzern, zu Schneckenhäusern, damit das Innenleben mehr Licht bekommt.

    Für mich ist es wertvoll, Dich immer wieder zu lesen - nicht oft! Aber immer öfter! :wink::P

    LG Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Und ganz kurz noch, liebes Kaltblut, zu Deiner heutigen Fellbegegnung und Deinen präventiven :P Überlegungen:

    Andere seh ich mit Hanteln joggen oder Gewichtsarmbändern - warum also nicht nen farbigpfündersack in die Hand nehmen oder zwei? So von wegen Balance? Ne Dogge legt Dir auch 2x einpfünder :lol:

    Und es hat im Vergleich mit den Hanteln einen entscheidenden Vorteil für die kommenden Jahreszeiten:

    IMMER WARME HÄNDE!!! :lol::lol::lol:

    Und dann kannste auch lächelnd und mit Vergnügen "Schei..training" sagen im Winter...

    LG skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo bester Marmeldenkocher der Welt,

    wie sieht es denn bei dir mit Holunder aus? Ich weiß nicht so recht, ob er schon reif ist oder nicht. Vielleicht kannst du mir ja mal nen Tipp geben.

    Sicherlich wird meine Marmelde nicht so köstlich wie die Kreation 2007 deinerseits. Weißt du noch, was du alles reingetan hast und kannst es vielleicht schriftlich fixieren?

    LG und danke im voraus.


    skybird : Also diese braunen Schleimer, die an mein sämtliches Grünzeug gehen, auf die würd ich nur nicht drauftreten, damit ich nicht ausrutsche. Ansonsten verfolge ich die mit allen Stech- und Schlagwerkzeugen, die in die Finger bekomme.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hi Ette,

    ich mein dat wär so alles, aber diese und das, ich hatte da noch was gefummelt, das habe ich aber nicht aufgeschrieben, einfach simsalabim, schmeckt, gut wars:
    Holundersaft, Kiwi, Mango, Apfel, Pflaumen, Brombeeren, Erdbeeren, Waldbeeren, Ingwer, Melisse, Zimt, Pfeffer, Anis, Paprika, Vanille, Minze, dies und das, Geliermarmeladenzucker.

    Kiwi war aber nix, die Enzyme lösen das Bindemittel auf.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Guten Morgen Skybird,

    da Du ja mit einem 40kg Fellmann unterwegs bist, kennst Du Gewichtsentwicklungen, aber ich denke mir, da ist "Frau" manchmal ganz schön kraftlos. Wobei ich mir an verregneten Tagen eine herzliche Begrüßung sehr interessant vorstelle.

    Gelegentlich liefen mir Worte über den Weg, da dachte ich, so ähnlich hat der oder der oder die das auch schon geschrieben, toll diese Verbundenheit der Worte und wie sich über so viele Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte alles wiederholt. Noch erstaunlicher war das, wenn ich viel später etwas laß und dachte: genau so einen Satz hast du dir mal aufgeschrieben, da war ich platt, denn ich kannte den Schreiber vorher nicht. Eigentlich wurde jedes Wort schon mal geschrieben, ob es die gleiche Bedeutung für Leser und Schreiber hat oder hatte, den gleichen Sinn ergibt, ist eine Frage der Veränderung und des Verstehens.

    Erstaunlicherweise verstehe ich mehr, seit ich mich den Dingen geöffnet habe, denen ich mich immer verwehrte und darüber nachdenke, wie hier. Die ältesten Zeilen sind schon 2000 Jahre alt und mein ganz einfacher Schlüssel in vielen Situationen, ist doch klar, damals hatten die nur einfache Schlösser, also reichte oft nur ein Stück gebogener Draht, erst viel später wurden Zahlenschlösser und komplizierte elektronische Absicherungen geschaffen. Wir sind die Komplikation, gewollt ist das nicht.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

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