alvin straight - drama or not

  • sorrowful Nichts an Deinen Gedanken (selbst wenn sie denn so zutreffen) ändert etwas daran, dass hier kein Schritt aus der eigenen Co-Abhängigkeit gegangen wurde. Im Gegenteil. Es dreht sich alles um die abhängige oder Alkoholmissbrauch-betreibende Person….

    Seine Zufriedenheit ist abhängig vom Verhalten der Partnerin.

  • …. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann hoffen Sie noch heute😉

    Hab genau das gleiche durch über fünf Jahre. dass ich nicht getrunken habe.

    mit Worten: Ja, mein Schatz, du hast recht ich liebe dich, der Alkohol ist das Problem. Ich trinke nicht mehr, ach ein Hefe Weizen im Biergarten. Im Sommer ist doch Lebensqualität… Laber Rhabarber.

    Nun ist die Familie kaputt und zwar komplett Inklusiv Schwiegerelterntanten Onkel und die Kinder haben Vater, Verwandtschaft, Haus und das alte Leben verloren.

    nur weil ich geglaubt habe oder glauben wollte.

    Es ist eine Krankheit und die Menschen tun mir leid aber sie haben Möglichkeit, sich Hilfe zu holen. Ich habe kaum Möglichkeit, mir Hilfe zu holen. Ich stehe mit der Verantwortung für Kinder und Hund und allem finanziellen alleine da.
    da fragt auch keiner danach
    Aber uns geht es viel viel viel besser

  • Der Alkoholiker säuft, schauspielert und wirft ein kleines Stöckchen, damit der Co darüber hüpfen kann. Das macht er eben so lange, bis er von selbst aufhört oder daran zugrunde geht oder sich jemanden sucht, der das Saufen toleriert.

    Hi Hartmut ,

    Ich stelle mir grad die Frage , ob ein alkoholiker das bewusst macht oder unbewusst .

    Oder ist dir das erst bewusst geworden , das du dich so verhalten hast , als du trocken warst .

    Ich habe ja immer noch Kontakt zu meinem XY und ich finde ihn auch in diesem Verhalten wieder . Wobei er mittlerweile so plump vorgeht , das ich es merke . Oder ich habe genug Abstand und merke es deswegen 🤔

    LG

    Zabou

  • Hi Zabou,

    ich bin nicht Hartmut, aber ein trockener Alkoholiker.

    Alkoholiker sind als Menschen so unterschiedlich wie andere Menschen auch.
    Das macht es schwierig, pauschale Aussagen über das Verhalten zu machen.
    Ganz generell verhalten sich Menschen, die man unter Druck setzt, oft ausweichend oder abwehrend.

    Aus Sicht des Trinkers will der Partner oder andere Menschen oft nicht helfen, sondern sie wollen ihm seinen besten Freund wegnehmen.
    Ich war jemand, der nicht gerettet werden wollte.

    Ich fühlte mich z.B. von meiner Frau manipuliert. Sie wollte, dass ich mein Trinken reduziere, während ich genau das nicht wollte. Und sie hat erst mal mich bearbeitet, denn sie wollte ja, dass ich mich ändere. Und dann habe ich sie bearbeitet, damit sie mich in Ruhe liess. Beides hat nicht funktioniert.
    Ich habe dann oft gesagt, wenn sie einen Partner will, der nicht trinkt, dann soll sie sich einen suchen. Ich bin dann offensichtlich nicht der richtige Partner für sie. Hat sich in der Adresse geirrt.
    Bei ihr löste das Ängste aus, dass ich sie nur loswerden will. Das wollte ich zwar nicht, ich wollte nur, dass sie meine Sauferei akzeptiert.

    Und aus diesem Gemenge entstehen dann Verhaltensweisen wie heimlich trinken. Ich wollte trinken und ich wollte mir das nicht verbieten lassen, aber Stress wollte ich auch nicht, denn es waren sinnlose Endlosdiskussionen, die regelmässig im Streit endeten. Also habe ich geguckt, dass meine Frau nicht alles mitkriegt. Oft hatte ich schon knapp einen Liter Schnaps im Magen, bevor ich nach der Arbeit nach Hause kam. Dann gleich einen Kurzen und ein Bier, damit ich die Fahne begründen konnte. Meine Frau wunderte sich regelmässig, warum ich dann so schnell betrunken war.
    Solche Verhaltensweisen meine ich.

    Aus meiner Sicht sah es so aus, dass sie sich die Stöckchen suchte, über die sie hüpfen konnte, weil sie mich nicht loslassen konnte. Ich habe immer gesagt, sie ist nicht angekettet, keiner - und auch ich nicht - zwingt sie dazu, sich das anzutun.

    LG Lk

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

    Einmal editiert, zuletzt von Lebenskuenstler (14. Februar 2025 um 11:25)

  • Servus

    Ich stelle mir grad die Frage , ob ein alkoholiker das bewusst macht oder unbewusst .

    Oder ist dir das erst bewusst geworden , das du dich so verhalten hast , als du trocken warst .

    Je nach Suchtdruck und Gebrauch handelte ich teilweise bewusst, teilweise suchtgesteuert unbewusst.

    Klar wurde es mir erst in den trockenen Jahren, welchen Stellenwert der Alkohol hatte.

    Ich habe ja immer noch Kontakt zu meinem XY und ich finde ihn auch in diesem Verhalten wieder . Wobei er mittlerweile so plump vorgeht , das ich es merke . Oder ich habe genug Abstand und merke es deswegen

    Da du ihn verlassen hast, ist es auch egal, denn er braucht sich nicht mehr zu verstecken. So wie ich denke, wollte er die Trennung ja nicht. Oder? "Was mischst du dich denn bei mir noch ein? Lass mich in Ruhe. Ich trinke, wann und mit wem ich will. Fertig" so wäre meine nassen Gedanken gewesen .;)

    Aber das ist ja ser Thread von alvin straight Den sollten wir auch jetzt ihm wieder lassen. Aber ich lese mal deinen durch.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

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