Deswegen: Fachleute fragen ...
foxi58 - Betroffenes Elternteil, auf der Suche nach dem Umgang mit dem Trinken ihres (mittlerweile erwachsenen) Kindes
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Hallo hiiumaa ,
ja, das hab ich auch mitbekommen, dass die Sozialdienste in den Kliniken teils überfordert sind, sowas hat mir auch xy berichtet. Aber Foxis Sohn ist ja bisher nicht in der Klinik. Deshalb wären Arzt und Suchtberatung plus ggfs Kontakt zur Krankenkasse jetzt die Stellen, mit denen er Kontakt aufnehmen müsste, um da hinzukommen - wenn er es denn möchte. Wer sich auf Warteliste setzen lässt und sich regelmäßig meldet, erhöht seine Chancen auf baldigen Entgiftungsplatz, hier zumindest ist das so, dass das binnen wenigen Wochen klappen kann. Parallel noch mit Arbeitsagentur besprechen.
Xy bezieht übrigens auch Leistungen, die weiter gezahlt werden während Langzeitreha. Sonst würden ja Leute, die sich dort behandeln lassen, zB ihre Wohnung verlieren.
Er ist nicht in einer Entgiftung, auch nicht in einer Klinik.......
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Liebe Foxi,
ich schließe mich zu 100 Prozent an. Ja, Euer Sohn ist alkoholabhängig, und das ist eine ernste und auch das Umfeld stark beeinträchtigende Erkrankung. Aber er ist schon lange kein Kind mehr und kann wirklich überall selbst nach Hilfe fragen und die von Jump beschriebenen Schritte gehen. Ihr habt ihm doch schon so viele Hinweise dazu gegeben.
Beim Mitlesen gewinne ich aber immer wieder den Eindruck, er nutzt Deine verantwortungsbewusste Art aus, mit der Du alles händeringend versuchst, zusammenzuhalten. Ich kenne das nur zu gut aus der Perspektive der Partnerin und ja, das Verhältnis zu einem Kind ist nochmal was ganz anderes, aber es gibt auch gewisse Parallelen. Auch coabhängige Partner*innen nehmen ihren suchtkranken Angehörigen häufig zu viel ab und untergraben so die Eigenmotivation, etwas eigenständig an der Situation zu ändern - das hab ich auch immer wieder getan.
Bedenke bitte, Dein Sohn ist zum Glück noch kein Pflegefall, sondern ein noch recht junger Mann, der telefonieren und sich Termine vereinbaren und vermutlich auch im Internet nach Informationen suchen kann. Offenbar war er bisher berufstätig - da musste er sich doch auch organisieren. Er bräuchte ja tatsächlich nur eine Beratungsstelle und seinen Hausarzt aufzusuchen. Offenbar zieht er es aber vor, abzuwarten, seine Situation zu beklagen, an Euer Gewissen zu appellieren und zu warten, dass Ihr als Feuerwehr auf die ein oder andere Weise einspringt. Wenn er es denn überhaupt will, muss er die ersten Schritte aus der Sucht machen. Das könnt Ihr ihm nicht abnehmen.
cIch wünsche Dir weiterhin viel Kraft. Nutze Deine Reserven für Dich, liebe Foxi.
Er hat uns nicht um Hilfe gebeten, nur informiert....Und ich denke auch dass er vor lauter Stellen, die ihm bisher nicht geholfen haben ,frustriert ist. Er war im April beim der Suchtstelle im LKH und die haben ihn weggeschickt und gesagt es ist alles besetzt....Ich will mich auch nicht einschalten, mir gehts nur schlecht damit diese Nicht helfende Situation auszuhalten....
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Die Situation, dass ich weiß was er tun müsste und ich kann und will nichts raten oder tun ist gaaaanz schrecklich. Wir wissen auch nur dass er seit letzte Woche den Job weghat...Ich hatte ihm immer geraten er solle sich krankschreiben lassen und dann zur Suchtberatung und weitere Schritte gehen, weil im Krankenstand ist man gesichert und bekommt erst,mal Krankengeld.......... Aber er ist weiter arbeiten gegangen und wollte es so schaffen.
Ich habe furchtbare Angst dass er sich was antut weil er keinen Ausweg für sich sieht......
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Verständlich, Foxi. Er muss dazu nicht unbedingt ins LKH, eine Suchtberatung (pro Stadt/Landkreis) gibt es überall, meist von Diakonie oder Caritas. Da gibt es auch sogenannte Motivationsgruppen zur Überbrückung. Und die SHGs vor Ort...
Und nein, der Arbeitsagentur muss er keine Diagnose mitteilen, genausowenig wie dem Arbeitgeber. Allenfalls: psychisch krank.
Es gibt immer noch ein gut ausgebautes Suchthilfesystem in Deutschland, aber man muss sich schon selbst auf den Weg machen.
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Und ich denke auch dass er vor lauter Stellen, die ihm bisher nicht geholfen haben ,frustriert ist
Ich verstehe es immer noch nicht.
Die allererste Anlaufstelle ist sein Hausarzt. Er muss ihm klar sagen was Sache ist. Dann bekommt er Hilfe beim Entzug.
Die zweite ein Suchthilfezentrum. Dort wird niemand abgewiesen. Dort kann er gegebenfalls auch direkt in eine Gruppe gehen. Und die helfen beim Reha-Antrag.
Er kann in verschiedenen Kliniken anrufen und sich auf eine Warteliste zur qualifizierten Entgiftung setzen lassen. Falls sein Hausarzt dort anruft kann dies beschleunigt werden. So war es jedenfalls bei meinem Mann.
Natürlich kann er nicht einfach in eine Klinik marschieren und davon ausgehen, dass er sofort aufgenommen wird. Es sei denn er kommt als Notfall, dann muss er damit rechnen auf die Geschlossene zu kommen. Meinem Mann war es egal wohin, er war zu allem bereit, er wollte nur Hilfe.
Für mich hört es sich auch nicht so an als ob dein Sohn wirklich an eine Suchtbehandlung denkt, sondern die Frage sich eher auf das finanziell geschickteste Vorgehen beim Amt bezieht?
Es geht auch nicht darum, dass du ihm nichts raten darfst. Aber lass dir nicht weißmachen, dass er nirgends Hilfe bekommt. Er ist komplett uneinsichtig, nach allem was du schreibst. Das ist das Problem. Und nicht, dass er überall abgewiesen wird.
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Den Eindruck habe ich leider auch ...
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Den Eindruck habe ich leider auch ...
Nein, dann hätte er sich ja krankschreiben lassen können auf der Arbeit..... aber es geht ja auch eher darum wie wir damit fertigwerden dass er jetzt arbeitslos ist, und wir halten uns fern und versuchen es mit Distanz. Was er jetzt vorhat keine Ahnung, ich melde mich auch nicht und wir fragen auch nicht......schwer genug dass man nicht versteht warum jemand sich nicht selber freiwillig an Hilfeorganisationen wendet....
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Vermutlich glaubt er noch felsenfest seinem Suchthirn, das ihm weismacht, dass ein Leben ohne Alkohol "zur Entspannung/Belohnung/Auflockerung/zum Trost/Genuss" unvorstellbar, weil ein ödes Jammertal ist.
Das habe ich auch lange geglaubt. Bis ich langsam merkte, dass ich mich auf dem Holzweg befand und "plötzlich" mehr und mehr Beispiele in den Medien sah, die zeigten, dass das Gegenteil der Fall ist.
Mir haben solche Lebensgeschichten ( oft von irgendwelchen Promis) Mut gemacht, den nächsten Schritt zu gehen. (Da kannte ich dieses Forum noch nicht und hätte mich bis dahin auch ums sprichwörtliche Verrecken nicht getraut, irgendwo um Hilfe zu bitten.)
Den Tipp kann ich Dir noch geben, nach einem solchen Mutmacher-Buch für Männer zu suchen, z. B. In unserem Literaturfaden oder in Deiner SHG vor Ort, und ihm ohne weitere Nachfragen zu überlassen.
Das könnte eine Chance sein, ein Umdenken bei ihm auszulösen, wenn er freiwillig mal ein Buch anfasst (Filme gibt es aber auch einige dazu), so habe ich es bei mir und einem anderweitig süchtigen Geschwister erlebt.
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Nein, dann hätte er sich ja krankschreiben lassen können auf der Arbeit....
Diese Logik verstehe ich ebenfalls nicht.
Zum Krankschreiben muss er zum Arzt. Er müsste sagen, dass er Alkoholiker ist und deshalb nicht mehr arbeiten gehen kann, bevor er einen Entzug gemacht hat. Bzw. ein guter Arzt wird ihn nicht "einfach" krank schreiben, sondern damit eine Entgiftung verknüpfen.
Da liegt der Hase im Pfeffer. Wenn ich natürlich der Meinung bin ich brauche keine Hilfe und so schlimm ist es nicht, ich kann auch betrnken arbeiten - dann lasse ich mich nicht krank schreiben. Das heißt ich habe keinerlei Einsicht.
Arbeitslos ist er, weil er süchtig ist. Das ist die Konsequenz. Die berühmten drei F: Führerschein, Firma, Frau. Alles weg nach und nach.
Zuerst kommt die Abstinenz. Sonst ist alles nichts.
Entschuldige, dass ich so hartnäckig bin. Ich habe halt den Eindruck hier geht so viel durcheinander. Ich ziehe mich jetzt mal raus...
Ach und Rennschnecke, ich denke das mit dem Buch ist verlorene Mühe. Er war doch schon mal 4 Wochen stationär. Er weiß doch alles.
Und hiimumaa, wenn du schreibst: "die- Frau-von-Foxis-Sohn" dann zeigt das ja schon über wieviele Ecken das ganze läuft...und wieviele Leute sich seinen Kopf machen.
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Hallo foxi,
ich kann mir nur ansatzweise vorstellen wie schwer es ist, sich von seinem Kind abzugrenzen. Nicht zu helfen weil es keinen Sinn hat.
aber es geht ja auch eher darum wie wir damit fertigwerden dass er jetzt arbeitslos ist, und wir halten uns fern und versuchen es mit Distanz. Was er jetzt vorhat keine Ahnung, ich melde mich auch nicht und wir fragen auch nicht......
Das ist mit Sicherheit sehr schmerzlich und sehr schwer durchzuziehen und auszuhalten. Aber es ist die beste Lösung für dich und deinen Mann damit ihr euer Leben auch leben könnt. Das Schlimme in Beziehungen mit Abhängigen ist ja, dass auch das Umfeld mit kaputt an dieser Sucht geht.
Im Grunde genommen wäre es gut, wenn euer Sohn und auch eure Schwiegertochter nicht mehr die Möglichkeit hätte, Kontakt zu euch aufzunehmen. Denn durch seine Anrufe und sein Jammern über seine Lage werdet ihr immer wieder mit reingerissen. Und macht euch ja doch Gedanken. Habt Ängste. Und eure Schwiegertochter gibt ja auch bloß ihre eigene Belastung an euch weiter.
Geholfen ist damit keinem von euch allen. Es stecken bloß alle zusammen in seiner Sucht fest.
Ich schick dir mal ganz viel Mut rüber, weiterzumachen. Von eurer Seite her könnt ihr inzwischen gut die Distanz und Grenze wahren. Der nächste Schritt ist, dass eure Grenzen auch für seine Seite zu sind.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo foxi,
ich kann mir nur ansatzweise vorstellen wie schwer es ist, sich von seinem Kind abzugrenzen. Nicht zu helfen weil es keinen Sinn hat.
Das ist mit Sicherheit sehr schmerzlich und sehr schwer durchzuziehen und auszuhalten. Aber es ist die beste Lösung für dich und deinen Mann damit ihr euer Leben auch leben könnt. Das Schlimme in Beziehungen mit Abhängigen ist ja, dass auch das Umfeld mit kaputt an dieser Sucht geht.
Im Grunde genommen wäre es gut, wenn euer Sohn und auch eure Schwiegertochter nicht mehr die Möglichkeit hätte, Kontakt zu euch aufzunehmen. Denn durch seine Anrufe und sein Jammern über seine Lage werdet ihr immer wieder mit reingerissen. Und macht euch ja doch Gedanken. Habt Ängste. Und eure Schwiegertochter gibt ja auch bloß ihre eigene Belastung an euch weiter.
Geholfen ist damit keinem von euch allen. Es stecken bloß alle zusammen in seiner Sucht fest.
Ich schick dir mal ganz viel Mut rüber, weiterzumachen. Von eurer Seite her könnt ihr inzwischen gut die Distanz und Grenze wahren. Der nächste Schritt ist, dass eure Grenzen auch für seine Seite zu sind.
Liebe Grüße Aurora
Danke, darum gehts ...nicht darum über den Sohn zu schimpfen, ich bin wegen mir/uns als Elternteil hier angemeldet.......Schwierig ist das Ganze mit dem Komplett Kontakt eingrenzen durch die familiäre Geschichte und wir sind verflochten durch eine Wohnung die meine Eltern immer an den Sohn geben wollten wohnmäßig... aber mal abwarten wie sich das entwickelt......
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Liebe Foxi,
ich schließe mich zu 100 Prozent an. Ja, Euer Sohn ist alkoholabhängig, und das ist eine ernste und auch das Umfeld stark beeinträchtigende Erkrankung. Aber er ist schon lange kein Kind mehr und kann wirklich überall selbst nach Hilfe fragen und die von Jump beschriebenen Schritte gehen. Ihr habt ihm doch schon so viele Hinweise dazu gegeben.
Beim Mitlesen gewinne ich aber immer wieder den Eindruck, er nutzt Deine verantwortungsbewusste Art aus, mit der Du alles händeringend versuchst, zusammenzuhalten. Ich kenne das nur zu gut aus der Perspektive der Partnerin und ja, das Verhältnis zu einem Kind ist nochmal was ganz anderes, aber es gibt auch gewisse Parallelen. Auch coabhängige Partner*innen nehmen ihren suchtkranken Angehörigen häufig zu viel ab und untergraben so die Eigenmotivation, etwas eigenständig an der Situation zu ändern - das hab ich auch immer wieder getan.
Bedenke bitte, Dein Sohn ist zum Glück noch kein Pflegefall, sondern ein noch recht junger Mann, der telefonieren und sich Termine vereinbaren und vermutlich auch im Internet nach Informationen suchen kann. Offenbar war er bisher berufstätig - da musste er sich doch auch organisieren. Er bräuchte ja tatsächlich nur eine Beratungsstelle und seinen Hausarzt aufzusuchen. Offenbar zieht er es aber vor, abzuwarten, seine Situation zu beklagen, an Euer Gewissen zu appellieren und zu warten, dass Ihr als Feuerwehr auf die ein oder andere Weise einspringt. Wenn er es denn überhaupt will, muss er die ersten Schritte aus der Sucht machen. Das könnt Ihr ihm nicht abnehmen.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft. Nutze Deine Reserven für Dich, liebe Foxi.
Vielen dank, wir sind icht mehr die Feuerwehr und nehmen ihm nichts mehr ab. aber gerade und genau das ist in der Mutterrolle sehr sehr schwer und darum gehts hier, wie ich mit nicht helfen klarkommen kann ohne zu verzweifeln...Ich weiß das alles was er tun muss aber ich oder wir tun schon seit Monaten nichts mehr, das ist sooo schwer.....
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Liebe Foxi,
das glaube ich Dir sehr. Ich wollte Deinen Schmerz nicht vertiefen,Foxi,ich kenne selbst aus der anderen Perspektive der Partnerin diese hilflose Situation, wenn doch eigentlich so glasklar auf der Hand liegt, was zu tun wäre, aber nichts geschieht, und es geht nur weiter abwärts. Für mich las es sich so, als habe er Euch mit der Aussage, er habe keinen Platz in der Klinik bekommen, davon überzeugt, dass er sonst derzeit nichts tun könne.
Ich glaube, ich würde auch versuchen, den Kontakt auf ein absolutes Minimum zu beschränken oder möglichst ganz eizustellen. Ihm und seiner Frau vielleicht nochmal schreiben, welche Schritte er jetzt gehen könnte, so wie es hier geschildert wurde, und was Dir sonst noch wichtig ist, ihm mit auf den Weg zu geben. Das kann Dir vielleicht ein wenig das Gefühl geben, etwas getan zu haben und wäre für Dich zugleich weniger konfrontativ. Ich hoffe sehr, er kommt zur Krankheitseinsicht. Und fasst den Mut, zum Arzt zu gehen. Dir viel Kraft!
Liebe Grüße
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Liebe Foxi,
das glaube ich Dir sehr. Ich wollte Deinen Schmerz nicht vertiefen,Foxi,ich kenne selbst aus der anderen Perspektive der Partnerin diese hilflose Situation, wenn doch eigentlich so glasklar auf der Hand liegt, was zu tun wäre, aber nichts geschieht, und es geht nur weiter abwärts. Für mich las es sich so, als habe er Euch mit der Aussage, er habe keinen Platz in der Klinik bekommen, davon überzeugt, dass er sonst derzeit nichts tun könne.
Ich glaube, ich würde auch versuchen, den Kontakt auf ein absolutes Minimum zu beschränken oder möglichst ganz eizustellen. Ihm und seiner Frau vielleicht nochmal schreiben, welche Schritte er jetzt gehen könnte, so wie es hier geschildert wurde, und was Dir sonst noch wichtig ist, ihm mit auf den Weg zu geben. Das kann Dir vielleicht ein wenig das Gefühl geben, etwas getan zu haben und wäre für Dich zugleich weniger konfrontativ. Ich hoffe sehr, er kommt zur Krankheitseinsicht. Und fasst den Mut, zum Arzt zu gehen. Dir viel Kraft!
Liebe Grüße
Vielen Dank, so halten wir es zur Zeit..Er hat Sonntag ja mitgeteilt dass er nicht mehr in der Firma arbeitet und dass er jetzt 2-3 Wochen kein Handy hat (er hatte ein Firmenhandy) und Kontakt könne nur über seine Frau per Handy laufen........Befremdlich aber wir haben nicht gefragt warum, sonst hatte er innerhalb von 1 Tag ein neues Handy..... Also besteht für uns eh kein Kontakt im Moment und ja du hast Recht, Minimum reicht aus ....Aber unser Kopfkino und die Ängste lässt sich schwer abstellen.....und ja, erstmal habe ich jetzt die Aufgabe mit meinem nun plötzlich demenzkranken Vater klarzukommen. Der befindet sich seit 3 Wochen hals über Kopf im Seniorenheim.....Euch allen lieben Dank für euer Interesse und Lesen hier....
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Seit 2 Uhr wach, voll das Kopfkino, immer wieder schüttelt es mich bei der Vorstellung dass unser Sohn jetzt arbeitslos ist....er wurde sogar fristlos entlassen im Betrieb.....wir müssen das jetzt im Kopf irgendwie wieder hinbekommen die Distanz zu wahren....oh meine Güte......
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Ich kann dich gut verstehen! Seid froh dass ihr zu zweit in dieser Sorge seid und einer Meinung mit dem Abstand. Sprecht weiter miteinander und mit Profis aber haltet den Abstand bei - so falsch sich das auch manchmal anfühlt. Ihr könnt im Moment nichts für ihn tun- nur für euch!
Denke das Kopfkino ein mal - am besten in Begleitung - zu Ende. Was wäre das schlimmste und was machst du dann um da durch zu kommen? Wenn das alles zu Ende gedacht ist, packst du es innerlich in eine Kiste und verschließt sie.Ich hab auch so eine Kiste und ja, manchmal springt sie auf und überflutet mich mit Verzweiflung, aber sie ist oft auch zu- vor allem nachts.
Vielleicht hilft es dir/euch.
Alles Gute!
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Vor einer halben Stunde rief unser Sohn an und fragte meinen Mann ob er mal kommen kann und mit ihm sprechen kann......Zum erstem Mal haben wir unsere Hilfe verweigert und ihn darauf verwiesen dass er die AA Hotline anrufen kann und dass er am Montag nochmal zum Arzt gehen kann............Vermutlich ist seine Frau wieder weg, ach ich weiß es nicht...wir fühlen uns soooo besch....obwohl der Kopf sagt es ist richtig so, ist grad alles sooo der Horror.......
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Liebe Foxi, ich finde du/ihr haltet euch richtig richtig tapfer… 👍👍 Hut ab…👍👍👍 und weiter viel Kraft… 💪
Grüßle, Simsalabim…
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Liebe Foxi ,
Wünsch euch ganz viel Kraft .Ich weißes ist sehr schwer,weil man hin und her überlegt was man machen soll.Lenkt euch mit etwas ab um auf andere Gedanken zu kommen.
Lg🍒
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