rion1337 - Erkenntnis Alkoholsucht

  • Hallo zusammen,


    ich bin noch keine 30, habe nun aber endlich verstanden das ich Alkoholkrank bzw. süchtig bin.


    Bin beruflich in einem gehobenen Posten, verheiratet und habe noch keine Kinder.

    Zur sauferei bin ich einerseits durch die Arbeit gekommen, andererseits als ablassventil dadurch das ich einige Schicksalsschläge in den letzten 3 Jahren verkraften musste.


    Ich war nun beim Arzt und habe einen Termin bei der Suchtberatung kommende Woche.


    Nun hätte ich eine Frage. Ich will und das hat der Arzt auch unterstützt ab heute abstinent sein, habe aber wiederum gelesen das der kalte Entzug gefährlich sein kann.
    Meine Trinkgewohnheit war jeden Abend 5-10 große Bier zu trinken und am Wochenende auch mal einiges mehr.

    An sich bin ich fit und gesund. Nur wollte ich mal wissen ob jemand Erfahrung mit dem kalten Entzug bei dieser Trinkgewohnheit hat?

    Grüße

  • Hallo rion,

    ich bin kein Profi für deine Frage, aber möchte dir trotzdem schon mal Hallo und Willkommen bei uns im Forum sagen!

    Nach meinem Verständnis ist ein kalter Entzug ein Entzug ohne ärztliche Begleitung. Aber du warst ja beim Arzt.

    Wie seid ihr denn verblieben? Wann ist dein nächster Termin bei ihm? Hast du Medikamente für mögliche Entzugserscheinungen verschrieben bekommen?

    Wenn es dir zu riskant ist heute Abend den Alkohol wegzulassen, dann wäre es eine Überlegung wert, ob du paar Tage in der Klinik entgiftest. Dort bist du nicht alleine. Ich meine jetzt nicht den Ehepartner, sondern Fachpersonal.

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo rion,

    herzlich willkommen hier im Alkoholiker-Forum.

    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.
    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele.

    Zum kalten Entzug kannst du dir folgenden Artikel durchlesen.
    Hier begleiten wir keinen kalten Entzug und möchten darüber auch keinen Austausch haben.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Eine ärztlich begleiteter Enzug kann bedeuten, dass du Medikamente zur Linderung der körperlichen Entzugssymptome und zum Schutz vor Krampfanfällen bekommst.
    Hat dein Arzt diese Möglichkeiten und Risiken mit dir besprochen und wie unterstützt er dich darin?
    Wenn es dir unklar ist sprich mit deinem Arzt darüber. Auch solltest du die Möglichkeit haben, ihn zu kontaktieren, sollte es dir schlechter gehen.

    Wenn du dich als Alkoholiker siehst und ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchtest, dann kann dieses Forum dich auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Rion,

    deine Bewerbung ist eingegangen.

    Es ist ungewöhnlich, dass ein Arzt einen Patienten in den kalten Entzug entlässt und ihn dann erst in 3 Tagen wieder sehen will.
    Ich kenne es so, dass wenn jemand ambulant entzieht, derjenige sich mitunter täglich beim Arzt melden soll.
    Du schreibst, dass du heute keinen Alkohol mehr trinkst und Freitag deinen nächsten Arzttermin hast.
    Damit wärest du am Freitag den 4. Tag abstinent. Eine Entgiftung dauert in der Regel ca. 7 Tage.

    Wie geht es dir jetzt?

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Mein Arzt ist ein enger Bekannter, den ich jederzeit kontaktieren kann wenn was ist. Vielleicht habe ich das zu forsch beschrieben.

    Mir geht es gut. Hab jetzt anstatt meiner 6 Bier, zwei Flaschen Wasser getrunken.
    Mein Kopf ist klar, mein Körper meckert nur ein wenig.

  • Schön zu hören, dass es dir gut geht, denn wenn du deine Trinkmenge plötzlich absetzt,
    kann dein Körper unter Stress geraten.
    Kontaktiere deinen Arzt, sollte es dir schlechter gehen oder wende dich an den Notruf 112.

    Ich wünsche dir eine erträgliche Nacht. Du kannst dich morgen wieder melden und wir sehen wie es hier für dich weiter gehen kann.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Rion,

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Rion.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Moin Moin Rion !

    Jeden Tag ohne Alkohol ist ein gutes Tag .

    Ab anfangs konnte ich nicht mir vorstellen , dass ich lebe ohne Alkohol , und heute ist das sehr " normal.

    Aus Norden Liebe Gruße ☕☕☕☕☕

  • Hallo zusammen,


    wollte nochmal was schreiben, weil einige ja bezüglich meines Arztes skeptisch waren.


    Ich war heute/gestern nochmal beim Doc wie beschrieben und er war selbst erstaunt über meine 1a Blutwerte.


    Jetzt beginnt gerade Tag 6 der Abstinenz und ich bin sehr froh den Schritt gegangen zu sein.


    Ich kann wieder körperlich und vom Geist die Leistung erbringen wie vor der Trinker Zeit.

    Es gab oder gibt bisher nur eine Nebenwirkung und das ist das schlechte schlafen, habe aber jetzt Tropfen bekommen vom Arzt die ich nach Bedarf einnehmen soll.


    Drückt mir weiterhin die Daumen 👍🏼 aber mein mindset ist voll auf 0,0 Promille.

    Wenn das mal mit dem Rauchen auch noch so wäre …. :D

  • habe aber jetzt Tropfen bekommen vom Arzt die ich nach Bedarf einnehmen soll.

    Guten Abend rion,

    die Tropfen sind hoffentlich alkoholfrei?

    Die Gefahr bei solcher Medikation besteht darin, dass dort Alkohol enthalten ist!

    Aufpassen!

    Wenn das mal mit dem Rauchen auch noch so wäre …. :D

    Eins nach dem anderen und alles in Ruhe. Bleibe erstmal stabil abstinent, bevor Du weiteres in Angriff nimmst!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Es gab oder gibt bisher nur eine Nebenwirkung und das ist das schlechte schlafen,

    Da ist einiges im Beruhigungssystem durch den Alkohol durcheinander gekommen.
    Jetzt ist er weg und der Körper braucht seine Zeit, bis er den Normalzustand wiederhergestellt hat.
    Achte darauf, ob die Tropfen Alkohol enthalten. Auch geringe Mengen von Alkohol können Suchtdruck erzeugen.

    Was das Rauchen betrifft, so habe ich mich auch erst auf meine Abstinenz konzentriert.
    Damit hatten Körper und Psyche genug zu tun.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Jetzt beginnt gerade Tag 6 der Abstinenz und ich bin sehr froh den Schritt gegangen zu sein.


    Ich kann wieder körperlich und vom Geist die Leistung erbringen wie vor der Trinker Zeit

    Turbo Rekonvaleszenz. 😅

    Das mit dem Schlaf hat bei mir viele Wochen gedauert. Aber das wird.

    Freut mich. Dein Start scheint gut zu laufen.

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