Hallo, ich bin verzweifelte Tochter.

  • Hallo ich bin verzweifelte Tochter,


    ich hatte schon langer den Verdacht das meine Mutter eventuell wieder Alkohol trink gestern bestätigte sich mein Verdacht und ich fand 25 leere gin Flaschen sie weiß noch nicht das ich es herausgefunden habe weil sie aktuelle im Urlaub sind ich bin so geschockt und verzweifelt das ich hoer um hilfe frage

  • Hallo und herzlich Willkommen verzweifelte Tochter.

    Ich glaube dir, daß du geschockt bist.

    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, klicke bitte auf diesen Link hier und folge ihm. Es reicht, wenn du einen kurzen Satz schreibst. Dann schalte wir dich für die Teilnahme frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Liebe Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo verzweifelte Tochter,

    ich habe dich für den Erfahrungsaustausch im offenen Forum freigeschaltet und dein Thema in den Bereich für erwachsene Kinder von Alkoholikern (EKA) verschoben. Du kannst dich jetzt überall austauschen, nur bitte in den ersten vier Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern mit den orangeroten Namen.


    Nun wünsche ich dir einen hilfreichen Austausch!

    War deine Mutter trocken und hatte einen Rückfall? Lebst du im selben Haushalt?

    Liebe Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Nein ich bin 33 lebe mit meiner Familie in einem eigenen haus mein sohn 2 jahre wird jeden Mittwoch und Freitag von meiner mutter betreut da ich arbeite meine mama war 2001 das erste mal abhängig aber überwiegend das damals ,,nur bier das thema jetzt habe ich diese riesen menge an Gin Flaschen gefunden und sie weiß noch nichts davon weil sie aktuell im urlaub sind ich weis nicht wie ich das ansprechen soll und wieso mein vater das alles mitmacht und selber nie etwas geagtzl hat

  • Du kannst nicht wissen, ob er es nicht längst angesprochen hast. Wenn ein Alkoholiker aber nicht von sich aus wirklich aufhören will, dann bringen alle Gespräche nichts.

    Gut, daß du räumlichen Abstand hast. Wann kommen sie aus dem Urlaub zurück? Vielleicht hast du bis dahin eine Idee, wie du es ansprichst.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo verzweifelte Tochter,

    schön dass du hier bist.

    Wie Linde schon sagte, weißt du nicht, ob dein Vater das nicht schon mehrfach angesprochen hat.

    Ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst, meine Mutter hat auch viele Jahre getrunken. Erst nach einem Koma und einem langen Prozess, hat sie es sein lassen. Neulich als ich zu Besuch war, stand wie früher eine angefangene Weinflasche in der Küche. Ich war wie gelähmt. Scheinbar war es ein Überbleibsel von der letzten Party und sie trinkt weiterhin nichts. In meinen Augen ist es ein Spiel mit dem Feuer, aber ich weiß auch, dass ich das nicht kontrollieren kann und will, sollte sie wieder anfangen.

    Nun zu dir und deinem Kind. Betreut sie das Kind alleine in der Zeit oder ist dein Vater auch dabei? Gibt es andere Möglichkeiten der Betreuung?

    Der Vater einer Freundin fing nach mehreren Jahren Trockenheit wieder an zu trinken und sie entzog ihm den Umgang zum Enkelkind. Das hat gefruchtet.

    Ich glaube es gibt keinen perfekten Weg das anzusprechen. Einfach gerade heraus. Egal wie nett du es verpackt, wird sie entweder angefressen sein und/oder sich schämen und es vielleicht auch leugnen. Aber auf diese Gefühle würde ich als Mutter deines eigenen Kindes keine Rücksicht nehmen. Du musst dein Kind schützen und nicht deine Mutter auch wenn es schwer fällt.

    Ich schicke Umarmungen aus der Ferne.

    Liebe Grüße Pingu

  • kann auch gut sein, dass sie dir eine Geschichte erzählt, wo die Ginflaschen herkommen. Glaubst du wirklich, wenn sie die getrunken hat, dass sie das zugibt?

    Mein Mann hat mir alles Mögliche an Lügen aufgetischt.

  • Also jetzt habe ich zeit zum schreiben meine mutter betreut jeden mittwoch und freitag von 12-14 meinen sohn da die tages mama bei der sonst ist da schon um 12 Feierabend hat ich arbeite immer bis 13 uhr ich hol ihn dann immer ab nach dem mittagschlaf meistens trink ich noch ein zwei tassen kaffee bei ihnen und mein sohn spielt dann noch ein bisschen und in dieser zeit ist von z.b 13:30-14:30 hab ich in letzter zeit immer wieder festgestellt das meine mama für kurze zeit aber in regelmäßigen Abständen in ihrem Schlafzimmer verschwindet und ich habe mich immer gefragt was macht sie den so oft da drin bis der Verdacht aufkam gerochen nach Alkohol hat sie nie oder das sie irgendwie gelallt hat noch nie aufgefallen und als ich eben nach dem.rechten geschaut habe als sie im.urlaub waren musste ich einfach Gewissheit haben ob da was dran sein könnte und im Schlafzimmer hab ich dann die Kommoden Schublade aufgemacht und zack lag da eine Flasche Gin komplett leer ich ließ mich bor schock aufs bett fallen und es sind weitere Flaschen runtergefallen ich hob die Bettdecke auf und da lagen noch viele weitere vor lauter panik hab ich sämtliche Schränke und Schubladen aufgerissen überall lagen leere hin Flaschen ihre seite des Bettes war komplett voll keine Ahnung ob sie die jedesmal wegräumt oder nur noch auf dem sofa schläft wie mein Vater schon seid Jahren schlafen getrennt wegen Schnarchen meines vaters das krasse wie ich finden ich musste noch nicht mal suchen sie lagen komplett offen in den Schränken und Schubladen sie hat sich nicht mal die mühe gemacht es zu verstecken so das man klamotten wegräumen müsste um.sie zu finden die Bettdecke lag auch nur auf den Flaschen drauf ist es die Sicherheit die sie hat nicht erwischt zu werden oder oder hat sie sämtliche scham schon verloren und es ist ihr egal ? Aufjedenfall war ich mehr als geschockt meine Mama war 2001 schonmal in Therapie für 16 wochen da haben wir kinder bei ihren Eltern gelebt und am Wochenende hat unser papa und dann immer abgeholt das waren fast 25 jahre so wie trocken war und damals war sie von bier abhängig jetzt sind wir bei Gin und das in diesem Ausmaß ich weiß nicht wie ich das machen soll alles

  • Ich frage mich nur wieso mein Vater uns kinder nie irgendwas erwähnt hat ist sie ihm nicht mehr wichtig oder ist er selber so enttäuscht und weil er den ganzen scheiß schonmal mitgemacht hat und damals auch alleine klarkommen musste was mein Vater gar nicht kann er ist schon ziemlich abhängig von ihr meine mama regelt alles der weiß noch nicht mal seinen eigenen pin vom Bankkonto auf dem immer sein lohn geht geweisedenn Besitz er die karte noch nicht mal dafür macht er andere sachen wie alle irgendwie zu reparieren oder den Garten in schuss zu halten weil meine mama solche sachen nicht machen will das komlpette Bürokratische macht alles.meine mama aber man hat damals ja gesehen das es geklappt hat oder hat er Angst seine Kinder um hilfe zu bitten

  • Hallo verzweifelte Tochter…

    also ich kann deinen Schock und deine Verzweiflung nachvollziehen…

    Man denkt, hofft, wünscht , glaubt, SIE hätten es gepackt und dann wieder so etwas…

    Die Kralle Coabhängig ist auch eine schmerzhafte… und hat mich auch immer wieder noch heftig im Griff…

    Ich bin dir fast etwas neidisch, dass du quasi so leicht das Suchtmittel, den Verursacher, gefunden hast… was ist das denn für eine krasse komische Denke von mir…

    ich wünsche dir, dass du wieder in deine Mitte kommst und dir in Ruhe überlegst, wie ein nächster Schritt für DICH und die Betreuung mit eurem Sohn als nächstes aussehen könnte…

    LG, Simsalabim…

  • Ich hoffe das ich im Urlaub ein bisschen den kopf frei bekomme und mir einen schlachtplan überlegen kann weil ich glaub das wird keine schöne Zeit in Zukunft schon alleine weil ich ja auch nicht will das mein Sohn weiter betreut von ihr wird klar ist zwar noch mein vater da aber was wenn doch mal was passiert ich kann ja froh sein das noch nichts passiert ist ich hoffe das es großen Einfluss haben wird wenn ich sage das du deinen Enkel so nicht mehr sehen wirst oder könnte das auch alles noch schlimmer machen ?

  • hi du Liebe, ich hoffe, es melden sich die erfahrenen Co‘s bei dir, die sich aus dem Schlamassel schon befreit haben…

    Du, ich, wir können nur uns selbst retten…

    Hab einen guten Urlaub und gute Gedanken… 🙏👍🙏


    Ich stecke seit 40 Jahren in diesem Schlamassel… und hab mich immer wieder selbst beschwichtigt besänftigt… mein Körper und meine mentale Fitness haben sehr gelitten und zeigen mir nun die dunkelgelbe Karte…

    LG Simsalabim

  • Es kann keiner wissen, wie deine Mutter reagiert. Kann sein, dass sie aufwacht, kann sein, dass alles noch schlimmer wird.

    Nochmal zu der Situation mit der Betreuung deines Sohnes - ist dein Vater die ganze Zeit dabei oder nicht? Wenn du sicher weißt, dass er die ganze Zeit mit auf deinen Sohn aufpasst, könntest du meiner Meinung nach deinen Sohn dort lassen.

    Aber alleine mit deiner Mutter nicht mehr, das solltest du ihr auch klipp und klar sagen. Ziemlich sicher wird sie aus den Flaschen im Schlafzimmer getrunken haben, während du da warst und sie öfter kurz dort hingegangen ist. Zugeben wird das wahrscheinlich nicht, darauf solltest du dich einstellen.

    Mein Mann ist damals nachmittags abends dauernd raus in den Garten und die Garage gegangen. Ich hab dann irgendwann gesehen, wie er da aus dem Kühlschrank Wein direkt aus der Flasche getrunken hat .

  • Hallo verzweifelte Tochter,


    den gleichen User-Namen hätte ich mir auch geben können, denn auch meine Mutter ist Alkoholikerin. Hat „nur“ Wein getrunken und „nur“ abends - waren dann trotzdem im Schnitt 3 Liter pro Tag.

    Auch bei ihr habe ich das Ausmaß erst gesehen in ihrem Schlafzimmer, leere Flaschen in den Schränken und in Umzugkartons. Dann der Umstieg auf Tetrapack bzw. diese 3 Liter Weinkartons, die konnte man einfach klein machen. Unzählige Blaue Säcke standen im Zimmer und Flur, alles oben, alles ohne das irgendwer was mitbekommt der sich unten aufhält.

    Meine Mutter hat soweit getrunken, dass nichts mehr ging und sie bleibende Schäden davon getragen hat. Um mich zu lösen, nach ganz ganz viel Drama, Sorgen und Ängste habe ich den Kontakt abgebrochen. Endgültig. Auf allen Kanälen. Sie hat keine Krankheitseinsicht, will nicht wahrhaben das sie Alkoholikerin ist. Um mich zu schützen war dies die beste Entscheidung.

    Aufgrund ihrer Folgeschäden ist sie nicht in der Lage selbstständig zu leben, hat einen gesetzlichen Betreuer und lebt in einer Pflegeeinrichtung. Zwangstrockengelegt.

    Trinkt dein Vater hin und wieder auch? Arbeitet deine Mutter noch? Hast du noch weitere Familienmitglieder, die ggf. beim Gespräch dabei sein könnten?

    Ich wünsche dir alles Gute!

  • Ohje ohje meine mutter hat vor kurzem erst gekündigt was wir alle nicht verstehen konnten da sie schon 63 ist sie hat es zwar immer wieder gesagt das es ihr kein Spaß mehr macht und sie mehr zeit mit meinem sohn verbringen will aber das mit dem Kündigung kam dann von heut auf morgen wo ich mich jetzt hat aich frage hat sie wirklich selber gekündigt oder wurde sie gekündigt weil das trinken schon aufgefallen ist dort jetzt ist sie arbeitslos und sitz nur zuhause rum mein vater ist seid letzem jahr November dauer Krankschreibung ist eigendlich seid Anfang Corona sehr krank war schon zweimal im.kh für längere zeit und Reha aber so genau was er hat weiß man nicht unter anderem alters Diabetes Gicht Rheuma jetzt sitzen beide Zuhause und verlassen so gut wie nicht mehr das Haus freunde gibt es auch keine und Hobbys erst recht nicht hin und wieder trink mein Vater auch etwas in Gesellschaft aber einfach mal so abend ein bier oder so ne nie

  • Ich hab noch einen Bruder dem ich natürlich auch schon erzählt habe was ich gefunden habe und er wird bei dem Gespräch auch mit dabei sein nur wohnt er in Stuttgart und kommt nicht allzu oft nach Hause der war auch total geschockt weil er so gar nichts mitbekommen hat

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