Grinsekatze68 - Vorstellung einer Partnerin

  • Aurora - ja, es ist gut zu wissen, dass ich seine Versprechungen mit Vorsicht genießen m uss, danke für den Hinweis! Aber bisher habe ich aus Unwissenheit so ein Gespräch noch gar nicht geführt und vereinfacht gesagt nur ein bisschen "rumgenörgelt". Ich liebe diesen Mann und er hat mir auch durch schwierige Zeiten geholfen. Eine Chance bin ich ihm auf jeden Fall schuldig und die wird er auch bekommen. Aber ich weiß durch viele Dinge hier im Forum die ich bereits gelesen habe, worauf ich aufpassen muss und vor allen Dingen, dass ich auf mich aufpassen muss! Danke dafür!!

    sorrowful - genau so!

  • Ich wollte eigentlich gestern ein Gespräch mit ihm führen, aber als ich nach Hause kam, präsentierte er mir 2 Flaschen alkoholfreien Wein die er gekauft hatte. Er wolle den mal ausprobieren, er mag halt einfach den Geschmack von Wein gerne. Ich habe ihm dann nur gesagt, dass mich das freue und, dass mir sein Alkoholkonsum Sorgen macht. Gestern Abend hat er gar nichts getrunken, also weder normalen Wein noch den alkoholfreien. Ich beobachte weiter, ob das nur ein "Strohfeuer" ist oder ob er selber gemerkt hat, dass es in letzter Zeit ein bisschen viel wurde.

  • hallo Grinsekatze,

    Ich habe ihm dann nur gesagt, dass mich das freue und, dass mir sein Alkoholkonsum Sorgen macht.

    für einen Alkoholiker sollten auch die alkoholfreien Varianten von Wein Bier usw. tabu sein. Das kannst du jier überall bei den trockenen Alkoholikern nachlesen. Dazu kommt, dass in solchen Getränken sehr oft Alkohol unterhalb der Angabenpflicht enthalten ist.
    Ich habe eher den Verdacht, dass es eine "Beruhigungspille" für dich ist, und er dir irgendetwas zeigen will, was nicht vorhanden ist nämlich Einsicht in sein Problem.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo Grinsekatze,

    es ist gut, dass du dich hier austauschst. Denn dadurch bist du sensibilisiert für das, was sein kann. Das ist ein großer Vorteil.

    Ich hatte damals diese Möglichkeit nicht und hab viele Jahre immer wieder an mir gezweifelt. Immer wieder gedacht ich würde übertreiben, zu zickig sein. Es falsch sehen. Er hat das ja auch immer wieder gesagt und damit meine Wahrnehmungen verdreht. Dadurch habe ich viel Selbstvertrauen verloren.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Aurora , genau! Ich bin sehr vorsichtig, in meinen frühen 20ern hatte ich einen Lebenspartner, dessen Vater war definitiv uneinsichtiger Alkoholiker und wir haben damals sehr darunter gelitten. In der Familie wurde sehr viel getrunken und wir mussten ständig die Schnapsleichen durch die Gegend fahren nach irgendwelchen Feiern, es war schrecklich! Da habe ich schon eine gewisse Abneigung und Respekt gegenüber Alkohol entwickelt. Deshalb werde ich sehr schnell hellhörig bei dem Thema. Aber gerade das verunsichert mich, ob ich vielleicht zu hellhörig bin. Aber der Austausch hier im Forum zeigt mir, dass es genau richtig ist das weiter aufmerksam zu beobachten. Und es hat mir jetzt schonmal wieder vor Augen geführt, dass ich mit meinem "Helfersyndrom" sowieso grundätzlich mehr auvh mich aufpassen muss :)

    Danke für Eure Meinungen!!!!

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