• Hallo Thalia,

    Danke für Deinen Beitrag. Ich bin an Deinem Namen in anderen Fäden immer mal hängen geblieben, der triggert etwas Positives.

    Ich hatte auch schon in Deinen öffentlichen Faden geschaut und dort ein anderes Thema für mich gefunden.

    Die öffentliche und die private Toffifee sind zwei ziemlich unterschiedliche Personen geworden. Sie fühlen sich auch unterschiedlich an. Meine öffentliche Fassade ist offen, freundlich, hilfsbereit, das private ist still, traurig und kann sich kaum aufraffen, etwas zu tun und denkt sich :"Wenn Ihr wüsstet, wie Sch***e ich wirklich bin!"

    Ich hatte schon einmal vor Jahren versucht, diese beiden wieder zusammenzuführen und wenn ich mich richtig erinnere, war ich da mit meinem Leben auch recht zufrieden.

    Ich nehme das wieder auf.

    Insofern wünsch ich auch Dir, das Du das Forum gut für Dich nutzen kannst, um dich weiter gut in deinem trockenen Leben einzurichten.

    Danke!

    Eine wichtige Sache für mich ist, hier offen zu sein und die öffentliche Toffifee hier nicht rein zu lassen, denn da mache ich nur mir selbst hier was vor. Hier muss ich niemandem gefallen, aber über das, was "alte Hasen" sagen, nachdenken (nicht grübeln".

    Liebe Grüße und einen guten Tag!

    Toffifee

  • Wenn ich bei der Metapher bleiben darf, gibt es zwei Flinten ;)

    Das ist eine gute Weiterführung, danke! Die schreibe ich mit auf meinen Motivationszettel.

    Offen gestanden schwang bei mir nach jedem Rückfall auch Zweifel mit, wie oft ich das noch schaffen kann, irgendwann gehöre ich zu dem Drittel, das es nie schafft. Und das will ich nicht.

    Ich werde hier Patronen sammeln.

    Liebe Grüße und einen guten Tag,

    Toffifee

  • Guten Abend!

    Ich hatte heute einen echt angenehmen Tag. Morgens kam ich erst nicht richtig aus der Knete, aber schneller als gestern. Ich hatte mir ein paar Wege vorgenommen wie jeden Tag dieser Woche, damit ich aus der Bude komme. Ich hatte dann wieder ganz schön Herzklopfen, als ich raus bin, aber das kenne ich schon, das ist immer so, wenn ich mich zu lange zu hause verkrochen habe. Das geht nach ein paar Tagen weg. Ich bin froh, dass ich mir das jetzt auch wieder so bewusst sagen kann.

    Die wichtigste Aufgabe war, die letzten leeren Flaschen weg zu bringen, die ich in meinem Versteck gehortet hatte. Das tat so gut! Ich bin etwas weiter weg gefahren, weil ich vermeiden wollte, von jemandem gesehen zu werden, der mich kennt und habe dann bei einem Bäcker in der Nähe, der noch alte Brötchen backt, ein paar davon geholt. Dann noch einen Einkauf in der Drogerie und ich hatte für meine derzeitigen Zwecke einiges geschafft. Die Sonne tat den Rest dazu, dass ich mich richtig gut fühlte.

    Dann kam der Wunsch nach einer Belohnung und die Angst, dass das Verlangen, wenn ich ihm jetzt nicht nachkomme, abends zuschlägt und ich Druck bekomme. Also gönnte ich mir ein Mittagessen vom Vietnamesen, dass ich richtig genießen konnte. Ich freute mich, dass der Appetit da war. Das war auch schon ein Weilchen nicht mehr so. Da habe ich irgendwas gegessen, weil ich eben was essen muss. Danach machte ich 1h Mittagsruhe und das ohne schlechtes Gewissen.

    Ich versuchte das Gefühl richtig wahrzunehmen und schrieb das auch auf, für den Fall, dass ich abends wieder mies drauf bin.

    Der Nachmittag war dann wieder anstrengender, der Frust blieb aber aus.

    Ich war erleichtert, dass ich mich nicht in eine Euphorie reingesteigert habe, denn danach kommt ein Loch. So ist der Abfall nicht so tief.

    Jetzt sitze ich entspannt in meine Decke gekuschelt auf dem Sofa und schaue gleich noch einen Film und häkle ein paar Reihen und spüre Zufriedenheit.

    Ich wünsche mir mehr solche Tage.


    Gute Nacht,

    Toffifee 🌞

  • Liebe Toffifee,


    klingt für mich so, als hättest du nicht nur ein „kleines Händchen mit im Spiel“ gehabt, dass der Tag so wurde, wie er wurde. 🙂


    Ich kenne diese Angst vor dem Rausgehen auch noch. Gibt immer noch Tage bei mir, da spüre ich das wie ein leises Echo aus alten Zeiten.

    So wie du schreibst, kannst du dich gerade gut selbst in den Blick nehmen und bist gut in Verbindung mit dir. Schaust auf deine Befindlichkeit und Bedürfnisse. Empfindest du das auch so?

    Ich wünsch dir für morgen eine ebenfalls guten Tag und vielleicht sogar einen weniger anstrengenden Nachmittag.

    Lieben Gruß

    Thalia

    (Hab vorhin auch noch ein paar Reihen gehäkelt. Bzw. ehrlicherweise etwa eine halbe Reihe, denn die Decke ist schon ziemlich groß)

  • Guten Abend!

    Meine Gefühle zum heutigen Tag sind diffus...

    Ich war gestern zu lange wach und war den ganzen Tag tranig, konnte nicht in die Gänge kommen. Mich nochmal schlafen legen, als Mini-Toffi in der Schule ist, wollte ich aber auch nicht. Außerdem fiel ich immer wieder in eine Grübelschleife, aus der ich zwar ausbrechen konnte, sie wiederholte sich aber. Mit Lesen oder Häkeln ablenken klappte nicht, raus wollte ich nicht.

    Also pendelte ich zwischen Sofa und wenigstens kleinen sinnvollen Aufgaben hin und her und mein Plan für heute wurde nicht eingehalten. Meine Vernunft sagte mir "Mach was, sonst bist Du heute Abend unzufrieden!"

    Am Nachmittag war ich das dann auch. Aber als ich dann mal aufschrieb, was ich erledigt habe, waren das zwar Kleinigkeiten, aber doch gar nicht so wenig, wie es sich anfühlte. Und es waren wieder 2 dabei, die ich immer wieder aufschob, weil es ja nur eine Kleinigkeit ist.

    Dann stand wieder für die Schule üben an und es war anstrengend. Ich häkle dann immer nebenbei, weil es mir hilft, ruhig ui bleiben. Das klappte zumindest in Sachen ruhig bleiben ganz gut, aber ich merkte, wie Suchtgedanken kamen (wahrscheinlich Belohnungsdenken oder Entlastung). Sucht: " du könntest doch fix im Supermarkt nebenan was zum Abendessen holen müssen" Verstand: "Nein, das geht schief! Denk an morgen!", Sucht: "Hey, bestell doch Pizza und ne Flasche dazu!" Verstand: "Nein heißt nein! Klappe jetzt!" ... bla bla bla... Ich fokussierte mich auf Mathe erklären, das half ein wenig, am Liebstem wäre ich schreiend weg gerannt. Als wir fertig waren, ging ich eine rauchen, entschied, Nudeln zu kochen, Mini-Toffi freute sich über den Vorschlag und der Suchtdruck war wie weggeblasen. Irre!

    Jetzt fühle ich mich trotzdem ein wenig frustriert, obwohl ich echt zufrieden sein könnte, wie ich mich geschlagen habe. Aber vielleicht ist die Sucht gerade bockig und das färbt ein bissel ab.

    Fazit: Morgen Plan einhalten und Haken machen, damit ich sehe, dass etwas passiert ist. Das es nicht gut für mich ist, den Tag auf mich zukommen zu lassen, weiß ich ja nicht erst seit heute, ich muss weiter an der Umsetzung arbeiten. Nichtsdestotrotz, wenn ich mich morgen wieder an den Plan halte, ist nichts verloren.

    Eine Sache macht mich noch stolz. Ich konnte heute zu einem Treffen am Wochenende Nein sagen. Alkohol spielt da keine Rolle, aber ich weiß, dass das für mich anstrengend werden würde und wie ich mich danach fühlen werde. Und ich konnte ehrlich sagen, dass ich es momentan eher ruhig brauche. Eine Reaktion habe ich zwar noch nicht, aber ändern werde ich meine Meinung nicht (auch wenn Mini-Toffi sich gefreut hätte)

    So, heute nicht so lange...

    Habt eine gute Nacht!

    Toffifee 🌞

  • Liebe Thalia,

    Danke für Deine Nachricht.

    So wie du schreibst, kannst du dich gerade gut selbst in den Blick nehmen und bist gut in Verbindung mit dir. Schaust auf deine Befindlichkeit und Bedürfnisse. Empfindest du das auch so?

    Gerade habe ich auch das Gefühl. Das liegt aber auch an der Zeit, die ich gerade für mich habe. Ich hatte heute aber zum ersten Mal Bammel, dass das wieder in den Hintergrund gerät, wenn kommende Woche der Alltag wieder einzieht und kaum Zeit zum Luft holen bleibt.

    Darüber wollte ich mir heute aber nicht den Kopf zerbrechen, so wie ich mich fühlte, wäre da wohl eh nix Vernünftiges dabei herausgekommen. In den nächsten 3 Tagen muss ich unsere Tagesplanung eh ändern, weil sich bei Mini-Toffi etwas ändert, da kann ich ein Zeitfenster für mich einbauen.

    Dann ist Disziplin gefragt.

    Liebe Grüße, Toffifee

    (Bei mir ist es eine Buchhülle, ich wollte etwas Frisches, Frühlingshaftes, Fröhliches mit Blumen :))

  • Jetzt fühle ich mich trotzdem ein wenig frustriert, obwohl ich echt zufrieden sein könnte, wie ich mich geschlagen habe. Aber vielleicht ist die Sucht gerade bockig und das färbt ein bissel ab.

    Da die Sucht nur mit Alkohol funktioniert, kann es schon sein das sie bockig war, aber "abgefärbt" wäre mir unheimlich.

    Das Belohnungssystem im Gehirn hat lange mit Alkohol funktioniert, Alternativen können erlernt werden.
    Damit das funktioniert müssen sich Strukturen im Gehirn neu bilden und das dauert seine Zeit.
    In der Zwischenzeit kannst du etwas nachhelfen, indem du dich mit etwas Schönem, Angenehmen belohnst.
    Dein Gehirn ist sehr aufmerksam und wird es sich merken;)

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen!

    Gestern abend habe ich noch lange mit einer alten Freundin telefoniert und bin dann gleich ins Bett. Das Telefonat holte mich vom Tag runter und ich wollte mit diesem Gefühl ins Bett gehen.

    Der Tag lief anfangs besser, als der Donnerstag. Ich habe mich an meinen Plan gehalten, wenn auch etwas lustlos und horchte immer mal in mich rein, warum ich mich so niedergeschlagen fühle. Ich denke, es sind mehrere kleine Dinge, die momentan an meiner Ausgeglichenheit nagen. Zum einen geistert mir seit Do durch den Kopf, dass ich Mo wieder arbeiten gehe. Ich mag meine Arbeit, aber 1-2 Kollegen machen es mir manchmal schwer. Ich weiß, dass sie hinter meinem Rücken über mich reden und versuche, mir zu sagen, dass mir das egal sein kann, ist es aber noch nicht ganz. Ich arbeite noch daran, da drüber zu stehen. Ich habe auch ein wenig Angst, dass der Alltag meine gerade wieder gestartete Arbeit an mir selbst, wie Reflexion, Handarbeit, Lesen wieder auffrisst und durch die Abarbeitung von Aufgabenlisten die Zeit für mich wieder unter den Tisch fällt. Ich habe noch Zweifel, ob ich die nötige Disziplin habe, sie mir zu nehmen. Dann habe ich seit ca. 5 Tagen eine Entzündung, die seit gestern langsam abklingt (kenne ich, ist nicht schlimm, ich weiß, was ich tun muss, aber es nervt trotzdem) und die Veränderung, die durch Mini-Toffi ins Haus steht verunsichert mich auch etwas, weil ich das nicht planen kann, sondern schauen muss, was passiert und dann reagieren. Und ich denke, die Lücke, die durch das Ausbleiben des Trinkens und des anschließenden Katers entstanden ist, gilt es auch noch weiter zu füllen. Lesen und Handarbeit ging gestern auch wieder nicht, meine Gedanken schweiften ständig ab.

    Am Nachmittag wurde es dann schwierig. Die Übungsstunde mit Mini-Toffi musste abgebrochen werden, da Mini sich absolut nicht mehr konzentrieren konnte und das dann keinen Sinn hat und nur zu Streit führt. Mini hatte gestern sehr Grenzen ausgetestet und das und meine kurze Zündschnur war eine schlechte Kombination. Obwohl ich am liebsten ausgerastet wäre (war schon ganz schön provokant), blieb ich einigermaßen ruhig, aber länger Aufbleiben war gestrichen. Ich wollte mich nicht mal mehr im selben Raum aufhalten aus Angst, mich nicht mehr beherrschen zu können, sollte noch was kommen. Als ich dann zur Schlafenszeit ins Wohnzimmer schaute, war Mini eingepennt. Also fix Pölter an und ab ins Bett. So kam ich glücklicherweise auch drumrum, das Einschlafkuscheln zu verweigern.

    Um dem ganzen etwas Positives abzugewinnen: Ich hatte keinen Suchtdruck. Ich habe den ganzen Tag über immer mal in mein Tagebuch geschrieben, was mich gerade beschäftigt und mich durch das Schreiben motiviert, den nächsten Handgriff zu machen und mich beruhigt, dass die kommende Woche im Büro nicht so schlimm werden wird, wenn der Montag rum ist, geht es meistens wieder.

    Heute haben wir einiges vor: Fahrräder aus dem Winterschlaf holen, meiner Nichte die Haare schneiden und am Nachmittag entweder zu (nicht trinkenden) Freunden in den Garten oder auf den Spielplatz. Eigentlich wollte ich mein Auto auch mal wieder auf Vordermann bringen, aber das könnte zu viel werden, ich hebe mir es als Lückenfüller auf.

    Ich wünsche Euch einen angenehmen Tag!

    Toffifee 🌞

  • Guten Morgen!

    Heute nochmal früh, dann schreibe ich wieder abends.

    Wider Erwarten hatte ich gestern einen ziemlich angenehmer Tag. Früh blieb ich bei meinem Plan, den hatte ich gestern bewusst flexibel gehalten. Sobald jemand drittes dazu kommt, muss ich ja mit Abweichungen rechnen.

    Wir fuhren zu Omi, wo ich meiner Nichte die Haare schön machte und nach dem Mittagessen fragte sie, ob wir alle noch etwas unternehmen. Eigentlich hatte ich im Hinterkopf, wieder mit Mini-Toffi nach hause zu fahren und zu versuchen, Aufgaben zu erledigen. Das spielte ich dann im Kopf durch und entschied, ein kleiner Ausflug täte mir gut. Ansonsten sah ich mich wieder den ganzen Tag mürrisch in der Bude sitzen. Also verbrachten wir den Nachmittag im Tierpark und danach spielten wir noch ein paar Brettspiele und aßen zusammen Abendessen. Das war eine kluge Entscheidung. Die Sonne und das Eis im Tierpark waren herrlich und Mini-Toffi konnte sich auf dem Spielplatz richtig austoben. Abends schauten wir noch einen Film und kuschelten. Das Schöne war: dadurch rasselten wir auch nicht so aneinander wie wenn ich was erledigen will und Mini-Toffi sich nicht alleine beschäftigen kann. Und ich wollte ja eh öfter raus.

    Toller Tag: Kein Suchtdruck, keine Angstgedanken an die Arbeit

    Heute stehen aber wirklich die Räder auf dem Programm, ich brauche meins morgen. Dann will ich morgen gut vorbereiten, aber auch mit Mini-Toffi raus. Vorher beseitigen ich noch das Chaos, das wir gestern Abend hier gemacht haben. Irgendwann schaffe ich es, die Bude abends aufzuräumen, aber eins nach dem anderen und so schlimm ist das nicht.

    Habt einen schönen Sonnensonntag!

    Toffifee

  • Also verbrachten wir den Nachmittag im Tierpark und danach spielten wir noch ein paar Brettspiele und aßen zusammen Abendessen. Das war eine kluge Entscheidung. Die Sonne und das Eis im Tierpark waren herrlich und Mini-Toffi konnte sich auf dem Spielplatz richtig austoben. Abends schauten wir noch einen Film und kuschelten.

    Das klingt doch nach einem tollen Tag für Toffifee und Mini-Toffi. Schön das Ihr Euren Tag gestern so genießen konntet.

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

    Einmal editiert, zuletzt von Bibitor 66 (8. März 2026 um 07:48) aus folgendem Grund: Entdeckter Schreibfehler.

  • Guten Abend,

    Heute wieder abends, weil morgen früh ist wieder Alltag.

    Der heutige Tag war wieder recht angenehm. Aufgaben geschafft (die Räder sind flott und wurden gleich getestet) und ich habe Sonne abbekommen und Mini-Toffi wurde ausgepowert. Der morgige Tag ist soweit es geht vorbereitet und ich kann zufrieden ins Bett gehen. Ich habe versucht, einzelne Momente genau wahrzunehmen und abzuspeichern, damit ich morgen darauf zugreifen kann.

    Es ist irre, wie anders sich Wochenenden anfühlen, wenn man nicht morgens schon darauf wartet, dass der Tag endlich rum ist und man wieder ins Bett kann. Seit die Sonne wieder öfter zu sehen ist und es länger hell ist, scheint der eigene Akku auch länger zu laufen (und ohne den Kurzschluss durch den Alkohol).

    Als leichter Schatten lag der morgige erste Arbeitstag nach der Krankheit über dem Tag. Es wollten immer mal Gedankenkreisel anfangen, Ausreden/ Erklärungen zurechtlegen, wie den Blicken begegnen. Meine Angst vor Ablehnung spielt da eine ganz große Rolle. (Man weiß dort nicht von meiner Sucht, nur vom Burnout. Der ein oder andere hat vielleicht einen Verdacht, aber das weiß ich nicht und ich werde es auch nicht erfahren, erst recht nicht durch Grübeln). Ich war froh, dass ich heute gut abgelenkt war. Ich hoffe, das bricht in der Nacht nicht durch. Aber, um wieder das Positive zu sehen: Ich muss keine Angst mehr davor haben, dass andere eine vielleicht noch vorhandene Fahne oder den klassischen Schweißgeruch, ein Zittern oder einen Schweißausbruch mitbekommen...und das ist eine irre Erleichterung!

    Ich werde heute früher ins Bett gehen und bei meinem neuen Hörbuch einschlafen.

    Habt eine gute Nacht!

    Toffifee 🌞

  • Guten Abend!

    Heute war anstrengend, aber ich schlug mich richtig gut. Das ist für mich wieder eine Bestätigung, dass ich eine sehr gute Entscheidung getroffen habe, nüchtern zu bleiben.

    In der Arbeit war ich mega angespannt. Ich hatte mein Tagebuch mit (habe Einzelzelle) und schrieb ein paar Zeilen, wenn Panik aufkam. Das half. Gleich als erstes kam eine Info, die mich sehr nervös machte, aber ich konnte erstmal nichts machen und musste warten, bis weitere Infos kommen. Am Ende war es dann halb so wild (das Schlimmste ist immer das Kopfkino). Zwischendurch kam völlig überraschend noch eine böse Nachricht von der Vermietung (Mahnung), ich konnte zumindest erstmal telefonisch klären, was die überhaupt von mir wollen (große Verwaltumg mit schlechtem Ruf, rückwirkende Anerkennung meiner Teilzustimmung zur Mieterhöhung, obwohl Schreiben mit Verzicht kam). Ich bin der Meinung, sie liegen falsch, versuchen es aber einfach mal. Also morgen beim Mieterbund einen Termin machen. Hat mich auch aufgeregt, wieder eine neue Baustelle. Dann nach der Arbeit fix Mini-Toffi abholen und zum Training. Die Zeit nutzte ich, um gaaanz entspannt und in Ruhe einkaufen zu gehen (bietet sich an) und dann noch ein paar Seiten zu lesen. Wieder zu hause Hausaufgaben. Das klappte nach ein paar Startschwierigkeiten recht gut. Jetzt ist der morgige Tag vorbereitet und ich sitze positiv knülle und gemütlich mit meinen Katzen auf dem Sofa. Reicht auch für heute.

    Positiv: trotz Anspannung kein Suchtdruck, ganz kurz wollte zum Feierabend ein Gedanke hochkommen, dem habe ich sofort das Wort abgeschnitten und mich auf die noch anstehende Aufgaben konzentriert und es war Ruhe. Das hätte vor 1 Monat anders ausgesehen, aber ich werde trotzdem aufmerksam bleiben.

    Heute aber gehe ich nüchtern und zufrieden mit mir ins Bett.

    Ich wünsche Euch eine angenehme Nacht!

    Toffifee 🌞

  • Ja, es lohnt sich, aber Kämpfen muss ich heute nicht mehr. Ich habe vor dem Alkohol kapituliert, denn jeden Kampf gegen ihn, würde ich verlieren.

    Liebe Tabsi,

    Danke für den Eintrag.

    Ich habe zu dem Gedanken, nicht mehr zu kämpfen ein zweigeteiltes Gefühl.

    Gegen den Alkohol bin ich machtlos, das ist klar und daran ist auch nicht mehr zu rütteln. Für mich heißt "nicht mehr kämpfen" allerdings Kapitulation und mein Gegner kann mit mir machen, was er will. Das hieße für mich, ich ließe mich von der Sucht einholen und trinke mich im Verstand oder gar Leben.

    Sprich: Ich kämpfe nicht gegen die Sucht, aber für ein freies, selbstbestimmtes Leben und da gehört zumindest für mich hier und da Aufwand dazu wie Verhalten ändern (siehe der Kraftakt, aus eingefahrenen Rinnen raus zu kommen und neue zu machen). Was ich nicht mehr mache, ist verhandeln oder versuchen, die Sucht unter Kontrolle zu bekommen, das ging oft genug schief.

    Vielleicht ändert sich meine Sichtweise, wenn die neuen Rinnen eingefahren sind. So lange bin ich ja noch nicht weg von dem Mist.

    Liebe Grüße,

    Toffifee

  • Freut mich, dass Du Deinen 1. Arbeitstag gut überstanden hast und schön, dass Du Dir Hilfe suchst für die Mietangelegenheit. Auch wenn es Kraft kostet, es funktioniert nur nüchtern.

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Guten Abend!

    Ich bin knülle, also heute kürzer, ich will schlafen. Aber es ist eine positive Erschöpfung, nicht die, die ich noch vor ein paar Wochen hatte.

    Die Arbeit lief heute trotz ein paar Umsicherheiten gut und ich war erfrischend produktiv (ist ne Weile her). Zwischendurch versuchte ich, beim Mieterbund einen Termin zu bekommen, wird aber erst im Mai. Mal sehen, wie ich die Vermietung so lange hinhalten kann.

    Als ich zu Hause war, habe ich noch fix einen anderen Papierkram erledigt und dann kam auch schon Mini-Toffi nach Hause. Dienstags ist bei uns Hausaufgabenpause, aber es war auch schon spät (habe heute ein paar Überstunden gemacht), also Essen, Schnittchen für morgen machen, Klamotten rauslegen und Feierabend.

    Ich erwischte mich heute 2-3 mal, wie ich einfach so vor mich hin lächelte, dieses Lächeln, das ohne Grund von innen kommt, einfach, weil man sich gerade gut fühlt. Das war schön, das will ich öfter!

    Ich weiß, dass auch wieder Tage kommen werden, die anders aussehen, aber ich freue mich, dass ich die letzten Tage abends zufrieden ins Bett ging. Aber gerade jetzt heißt es aufmerksam bleiben, denn genau in solchen Momenten bin ich in den letzten Monaten leichtsinnig geworden und habe getrunken.

    Habt eine gute Nacht!

    Toffifee 🌞

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