Hallo hier lieben
Ich bin die Sonnenblume und 48 Jahre alt.
Ich war das, was man funktionierende Alkoholikerin nennt. Ich bin seit 20 Jahren (erfolgreich) selbständig, habe eine stabile Beziehung und war eine „austrinkerin“ ich konnte irgendwann wann nicht mehr nach einem Glas Schluss machen und seit Corona habe ich auch täglich getrunken zum. Natürlicv habe ich auch die Menge kontinuierlich gesteigert und die gleiche Wirkung zu erzielen. Ich habe um zu …. Getrunken. Um abzuschalten, um runter zu kommen um lockerer zu werden usw.
Im Februar 2023 habe ich meinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer verloren und das was die Wende. Die Wende um zu meinem Alkohol Problem zu stehen und ernsthaft was an meinem Leben zu ändern. Ich bin am Nächsten Tag zu den AA S gegangen dort gehe ich nach wie vor regelmäßig hin. Ich habe eine Trauma Therapie gemacht und an meinen Antreibern und Glaubenssätzen gearbeitet. Mein Arbeitsleben verändert und ich habe aufgehört alles immer „runter zu schlucken“. Das war für meine Beziehung erst einmal unbequem. Mit den Tagen, Wochen und Monaten ist vieles klarer und leichter geworden.
Ich bin dankbar nicht mehr trinken zu müssen.
Ich wünsche allen schöne Weihnachten und möchte mich gern ins Forum einbringen und alle stärken (die wie ich auch )100 mal bei tag 1 anfangen müssen
Ach ja: kontrolliertes trinken habe ich auch viele Jahre probiert und mir damit eingeredet das ich ja kein Problem habe weil ich auch mal Wochen und Monate „ohne“ geschafft habe - danach war alles wie vorher und noch schlimmer.
Ich habe hier nichts über trink Mengen geschrieben weil die Menge nie darüber entscheidet ob man abhängig ist oder nicht.
Meinen Führerschein habe ich nach 2 Jahren mit bestehen der MPU auch wieder bekommen ![]()
Und heute ist mein 1035 er trockener Tag - mein drittes Alkohol freies Weihnachten