Ich bin Alkoholikerin und nun seit 4 Wochen abstinent ‚an manchen Tagen fällt es mir leichter an anderen dafür umso schwerer.
Angefangen zu trinken habe ich vor 20 Jahren aus Gründen innerer Unruhe und Getriebenheit . Ich begann das „ berühmte Weinchen“ zum einschlafen zu trinken. Dies hat mir zwar meine Unruhe genommen aber leider irgendwann auch meine restliche Lebensfreude. Leider steigerte mein Konsum sich schleichend und geriet irgendwann gänzlich außer Kontrolle. Ich versuchte psychotherapeutische Massnahmen mit Medikamentöser Behandlung gegen Depressionen welche egal was für Tabletten man mir auch verschrieben hatte völlig wirkungslos blieb. Warum weiß ich jetzt. Vor 2 Monaten bekam ich dann die Diagnose ADHS und mir wurde klar wie anders mein Leben hätte verlaufen können hätte ich das mal eher gewusst.
Ich hatte vorher schon immer mal längere Phasen der Abstinenz gerade in Zeiten in denen Therapie angesagt war oder ich einfach soviel zu tun hatte das ich körperlich und geistig einfach am Limit war.
Allerdings möchte ich meine Diagnose gerne Medikamentös einstellen lassen und ich denke ich muss nicht erklären was *edit* in Verbindung mit Alkohol anrichten kann.
Also ist das Ziel Nummer 1 die endgültige Abstinenz.
Ich freue mich auf eure Nachrichten und bin froh ein Forum wie dieses gefunden zu haben, ![]()