Guten Tag,
ich habe mich soeben hier angemeldet, und obwohl ich die Abläufe durchgelesen habe, bin ich etwas ratlos, wer meine Nachrichten erhält und wie ich hier kommuniziere.., also einfach hier bei Nachrichten?
Danke.
Aurora Borealis- Ein großer Schritt
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Hallo Aurora Borealis,
herzlich Willkommen im Alkoholikerforum.
Aktuell bist du in unserem Vorstellungsbereich. Schreibe bis zur Freischaltung einfach hier in deinem Thema weiter.
Warum hast du dich denn angemeldet?
Viele Grüße, Linde
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Ich bin seit unfassbar vielen Jahren eine "funktionierende" Alkoholkranke und kann nicht mehr, nein, intensiver, ich will nicht mehr trinken müssen.
Gestern habe ich ENDLICH das getan, was ich schon vor Jahren hätte tun müssen - reden darüber!
Ich war bei meiner Hausärztin und habe diesen Satz zum ersten Mal ausgesprochen - ich bin alkoholkrank.
Heute treffe ich am Abend einen meiner Söhne und seine Frau und werde ihnen genau das auch sagen. Ich bin sehr aufgeregt diesbezüglich, spüre dieses Monster in mir, das mich fragt: "Was, jetzt machst du echt Ernst???"
Ich brauche und wünsche mir sooo sehr Unterstützung von anderen Menschen, die diese Einbahnstraße kennen (und hoffentlich verlassen konnten).
Ich hatte gestern den ersten nüchternen Tag seit 4 Jahren. -
Hallo, Linde,
danke für die schnelle Antwort, ich habe im Vorstellungsbereich gerade eine zweite Nachricht geschrieben...
Ebenfalls viele Grüße -
Hallo Aurora,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Wenn dieser Entschluss gefasst ist, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Den ersten wichtigen Schritt hast du gemacht, du warst beim Arzt, sehr gut!
Wenn du beim Entzug ärztlich begleitet wirst, dann kann es für dich hier weitergehen, ansonsten erst nach 7 Tagen Abstinenz.
Wie geht es jetzt weiter bei dir bzgl. Entgiftung?Viele Grüße
Nayouk
P.S. deine beiden Threads habe ich hier zusammengeführt. Bitte nur hier weiterschreiben.
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Morgen Abend werde ich zum ersten Mal die AA besuchen.
Kommende Woche habe ich einen Termin in einem regionalen Kompetenzzentrum, dies hat das Ziel, eine passende ambulante Einrichtung / Therapie.. für mich zu finden.
Ich lebe ein nach außen "relativ ausgewogenes" Leben mit Arbeit, Hobbys, Freunden, Familie, Reisen etc, viele Menschen in meinem Umfeld werden vermutlich nicht ahnen, wo die bittere Wahrheit wohnt.
Das ist auch gar nicht der Punkt, denn ICH weiß es.
Vorgestern nachmittags war ich noch im Chor singen, danach mit einer Freundlin auf einen Aperol - leider mit ranzigen Nüssen, eine Handvoll davon hat gereicht, um mir einen Abend lang Erbrechen zu bescheren - ich konnte nicht mal mehr ein weiteres Glas Wein trinken.
Schrecklich! Mein Alkoholpegel war deutlich zu niedrig, um in den gewohnten Tiefschlaf zu rauschen. Ich hatte keine Halluzinationen, aber mir war in dieser Ncht klar, dass ich aufhören muss, dass ich mich zerstöre!
Etwas in mir ist zerbrochen, wahrscheinlich die alkoholkranke Frau und die funtionierende "nichtalkoholkranke" Frau - dieser ewige Zwiespalt dieser Persönlichkeiten, die so lange Zeit mein Ich ausmachten.
Ich bekam von der Ärztin Medikamente zur kurzweiligen Überbrückung, nachdem es mir aber gestern Abend überraschend okay ging, nahm ich sie nicht und die Nacht war, bis auf 1x T-Shirt wechseln, echt okay.
Heute war der erste Morgen seit Jahren, an dem ich mich richtig fit fühlte.Bitte keine Medikamentennamen nennen, danke.
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Ich werde in den kommenden Tagen NICHT ärztlich begleitet, habe nur das Medikament zur Beruhigung. Bedeutet das, dass ich Dienstag nächste Woche hier wieder "anklopfen" kann?
Und Entschuldigung für das Nennen des Medikamentes. -
Bedeutet das, dass ich Dienstag nächste Woche hier wieder "anklopfen" kann?
Wenn du den Entzug nicht ärztlich begleiten lassen willst, ist das deine Entscheidung.
Ich kann dir nur raten, wenigstens eien Arzt einzuweihen, denn Entzugserscheinungen können plötzlich und unerwartet auftreten ,und ja, im Extremfall endet so etwas auch tödlich.
Und noch etwas: Nayoug hat dich gefragt, ob du dich als Alkoholiker siehst. „Alkoholkrank“ zu schreiben ist das eine, aber sich als Alkoholiker zu bezeichnen ist ein anderer Schritt.
Das eine ist eine Diagnose, das andere die persönliche Einordnung. Genau dieser Unterschied ist hier im Austausch wichtig. Sich als alkoholkrank zu beschreiben ist sachlich, aber sich als Alkoholiker zu benennen ist der Schritt, bei dem man Verantwortung übernimmt schafft.
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Nicht ich habe das irgendwie entschieden, nicht begleitet zu werden.
Die Ärztin fragte mich lediglich nach "meiner Droge", in meinem Fall Wein, und ob ich bereits in der Früh oder mittags trinke, ebenfalls nein.
Aber regelmäßig jeden Abend.
Im Anschluss ging ich zu einer Suchtberatung, die mich an eine weitere Stelle verwies, wo ich erst kommenden Dienstag einen Termin habe.....
Und ja, nachdem der Wein mein Denken und Handeln stark beeinflusst, sehe ich mich als Alkoholikerin. -
Ich war bei meiner Hausärztin und habe diesen Satz zum ersten Mal ausgesprochen - ich bin alkoholkrank.
Ja, das habe ich gelesen. Aber hast du auch klar gesagt, dass du ab sofort aufhören willst? Das ist der Punkt.
Wir wollen dich hier nicht kritisieren, nur das Thema ist wichtig. Es geht darum, vernünftig aus der Abhängigkeit rauszugehen und einen Weg zu finden, trocken zu bleiben genau dafür steht unsere unabhängige SHG
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Ja, das ist auch für mich der Punkt. Es tut mir leid, wenn das nicht so rübergekommen ist. Ich will ab sofort aufhören, habe seit vorgestern nach dem Erbrechen keinen Alkohol getrunken, jeglichen Alkohol aus meiner Wohnung entfernt.
Bitte nehmt das als ein klares JA, ich will ab sofort aufhören!
Danke und Grüße -
Und auch der Ärztin habe ich gesagt, dass ich sofort aufhören möchte und Hilfe brauche...
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Und auch der Ärztin habe ich gesagt, dass ich sofort aufhören möchte und Hilfe brauche.
Wenn sie dich weggeschickt hat, sah sie wohl keine akute Notwendigkeit. Behalte es trotzdem im Auge und ruf sofort an, wenn du irgendwelche Entzugssymptome bemerkst – das ist mein Tipp.
Wenn du jetzt noch eine lebenslange Abstinenz anstrebst, dann kannst du dich hier natürlich austauschen.
Wir begleiten dich dabei.
Dazu brauchst du nur kurz im folgenden Link um Freischaltung bitten
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Der nächste Moderator verschiebt dich dann an die richtige Stelle für den weiteren Austausch.
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Hartmut
24. Februar 2026 um 15:25 Hat den Titel des Themas von „Ein großer Schritt“ zu „Aurora Borealis- Ein großer Schritt“ geändert. -
Hartmut
24. Februar 2026 um 15:26 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Alkoholiker verschoben. -
So schnell kann das gehen.
Ich habe dich freigeschaltet und an die richtige Stelle des Forums verschoben. Hier kannst du dich jetzt überall austauschen – nur den Vorstellungsbereich bitte in den ersten vier Wochen meiden.
Einen hilfreichen Austausch wünsche ich dir.
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Heißt das, dass ich mich ab sofort HIER austauschen kann und Neulinge wie mich (Vorstellungsbereich?) meide?
Danke fürs Freischalten und deine Antwort diesbezüglich.
Stell ich mich dann im freigeschalteten Forum nochmals vor oder bin ich hier bereits freigeschalten und die anderen Teilnehmer kennen meine Vorstellung?Freundliche Grüße
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Heißt das, dass ich mich ab sofort HIER austauschen kann und Neulinge wie mich (Vorstellungsbereich?) meide?
Genau. Einfach hier weiterschreiben. Du kannst dich austauschen, und alle anderen können dir antworten.
Schau mal, wir haben hier auch einen Artikel, wie wir unseren Weg in der SHG sehen.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 -
Hallo Aurora,
Willkommen hier im Forum. Schön, dass Du den Weg hier her gefunden hast und ein Leben ohne Alkohol anstrebst. Ich habe auch viele Jahre gebraucht, mich zu überwinden, zum Arzt/ Suchtberatung zu gehen. Aufrichtig mir und anderen gegenüber zu sein. Als ich mich meiner Familie und engen Freundinnen outete, hielt es keiner für möglich, weil ich immer die „ Heimlichtrinkerin“ war. Aber insgesamt wurde das positiv aufgenommen. Somit schloss ich auch Hintertüren für mich. Ich wünsche Dir auch ein nettes Gespräch mit deinem Sohn und Frau.
Ich war auch die Wein- u. Sekttrinkerin. Habe unwissentlich einen kalten Entzug gemacht, da ich mir der Folgen nicht bewusst war. Heute weiß ich, dass es unvernünftig war und ich ein Pflegefall oder Sterben hätte können. Pass gut auf Dich auf.
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Hallo, Tabsi,
danke für deine lieben Worte! Ich komme gerade vom Gespräch mit meinen Sohn und seiner Frau vorbei, sie waren doch etwas überrascht, dachten, als ich den Wunsch auf ein Gespräch heute äußerte, dass ich eine Weltreise plane, kaum zu glauben.
Sie sind beide mit mir, da darf ich volle Unterstützung erfahren, waren aber auch überrascht, dass sie zwar wussten, dass ich "vinophil" bin, aber das Ausmaß nicht offensichtlich war.
Jedenfalls bin ich unendlich erleichtert, mit ihnen gesprochen zu haben und in Kürze habe ich einen Videocall mit meinen Schwestern und Nichten, um auch sie zu informieren.
Mein Sohn hat gemeinsam mit mir alle im Keller befindlichen Weinflaschen mitgenommen und weggebracht - auch eine Erleichterung.
Ein Teil von mir ist so zuversichtlich, dass ich jetzt ein Leben ohne Alkohol vor mir habe.
Ich bin seit 4 Monaten eine "Große Mama", schon das ist es wert. Aber vorrangig bin ich es mir wert.Ich werde auf mich aufpassen und sollten Anzeichen eines kalten Entzuges auftreten während dieser ersten Zeit, werde ich sofort die Rettung alarmieren.
Außerdem werde ich morgen Vormittag nochmals meine Ärztin konsultieren und genauer hinterfragen, warum ich keine ärztliche Betreuung während dieser Phase erhalte.
Mein Sohn vermutet, weil ich "nur" 1 Flasche Wein täglich konsumierte, und das immer nur abends - ich weiß nicht, ob das der Grund ist.
Es geht mir heute den ganzen Tag gut, ich hoffe....!!!
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Das hört sich nach einem guten Plan an. Du machst das super
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Guten Morgen,
ich hatte gestern doch länger gebraucht, um einzuschlafen, konnte dann aber tief und fest durchschlafen, ohne sonstige Begleiterscheinungen.
Ich bitte um Unterstützung hinsichtlich einer Frage, obwohl mir die Antwort tief drinnen ja eigentlich eh klar ist...
Ich bin Anfang März bei Freunden zu einer Geburtstagsfeier in kleinem Rahmen eingeladen.
Lauter sehr liebe Menschen mit großer Freude am "meist" kontrollierten Weintrinken oder wie immer das heißen mag.Es fällt mir brutal schwer, mir eingestehen zu müssen, dass das wahrschinlich derzeit keine gute Idee ist, mich in die Mitte einiger Menschen zu setzen, die im Laufe der kommenden Stunden neben den Gesprächen, gutem Essen etc auch ihren alkoholischen Bedürfnissen ziemlich ungehemmt nachkommen werden.
Diese Abende waren grundsätzlich in meiner Erinnerung immer sehr entspannt, lustig, irgendwann zu laut, aber nie verletzend oder ausufernd (also Besäufnisse).
Dennoch tendiere ich stark dazu, abzusagen, habe aber Angst, plötzlich zu vereinsamen, weil ich eine "Spaßbremse" werden könnte oder eine Gruppe trinkender Freunde plötzlich nicht ertrage. Ich will mich auch nicht rechtfertigen müssen.Als ich vor 22 Jahren mit dem Rauchen aufhörte, setzte ich mich am ersten rauchfreien Tag bewusst in ein Kaffeehaus, um den anderen beim Rauchen zuzusehen und mich zu freuen, dass ich das jetzt nicht mehr mache.
Ich habe Zweifel, dass das jetzt auch so einfach ist.
Gestern Abend hatte ich noch ein Videogespräch mit meinen Schwestern / Nichten - ich habe das Glück, eine großartige Familie zu haben. Sie begrüßen meinen tiefen Wunsch nach meinem Leben ohne Alkohol und werden mich unterstützen.
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