Hallo, hier meine Vorstellung: Wie der Titel schon sagt trinke ich schon seit Jahrzehnten, und es ist mir schon lange klar dass ich Alkoholikerin bin. Ich war solang ich gearbeitet habe noch funktionierend, weil ich musste. Nun bin ich in Rente und somit gab es nichts mehr, dass mich von absoluten Exzessen aufgehalten hat. Mit Exzess meine ich nicht Trinken bis zum Filmriss, sondern einfach den ganzen Tag angeheitert sein. Es reicht mir schon lange und ich will unbedingt komplett aufhören, da ich überhaupt nicht weniger trinken kann, ganz im Gegenteil es wurde ja immer mehr. Über den Sommer habe ich immer wieder aufgehört und nach ca 2 Wochen wieder angefangen. Dabei ging es mir in den abstinenten Phasen so viel besser, schon am zweiten Tag war der Kopf superklar und ich war voller Energie. Wenn ich den ganzen Tag getrunken habe war ich in einer Selbstisolation, da ich ja überhaupt nirgens hinfahren konnte, weder mit Auto noch mit Rad und nur zu Hause war. Es war super langweilig und gar nicht verständlich, warum man sich so eine Isolation selber antut. Nun ja, ich lese hier vieles mit und es heißt ja man soll sich anderen Trinkern und Feiern fern halten. Das reicht bei mir aber leider nicht. Ich trigger mich nämlich ganz alleine, da ich immer eine Solo Trinkerin war. Im Gegenteil, ich fand Trinken in Gesellschaft viel anstrengender als allein Trinken. Ich bin hier, weil ich einen Notfallkoffer für mein selbst-triggerndes Hirn finden muß. Mein letzter Rückfall war während einer Radfahrt im Grünen! Plötzlich sagte das Hirn: so jetzt reichts, ich will jetzt sofort allein den Rest des Tages "allein Party machen". Ich hoffe, dass ich durch den Austausch hier dieses schwer süchtige Hirn für immer bändigen kann. Denn ich will jetzt endlich für immer abstinent bleiben. Derzeit erst seit 3 Wochen nach einem hin und her den ganzen Sommer lang.
Dulcinella - jahrzehntelang Alkoholikerin, nun will ich frei sein
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Hallo Dulcinella,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Du siehst dich als Alkoholikerin, möchtest für immer abstinent bleiben und bist seit 3 Wochen abstinent.
Warst du bei einem Arzt und hast dich während des Entzugs begleiten lassen?
Alles andere ist ein kalter Entzug und der kann lebensgefährlich für dich werdenViele Grüße
Nayouk
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Hallo Nayouk,
Arzt ja, aber, wurde nicht ernst genommen. (Trinken Sie halt weniger.) Keine Entzugserscheinungen. Aber das Hirn muss gezähmt werden. Kein Saufdruck, doch der kommt dann immer irgendwann aus heiterem Himmel. Um das zu vermeiden und Strategien dagegen zu finden möchte ich mich hier austauschen.
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Es gibt hier einen viel zitierten Satz: "Nur nicht trinken reicht nicht".
Du trinkst nicht mehr und nun beginnt die eigentliche Arbeit, ich nenne es Trockenarbeit.
Ich habe hier Strategien gelernt, wie ich meine Abstinenz Stück für Stück stabilisieren konnte.
Diese Forum kann dich dabei unterstützen, wenn du es zulässt und offen und ehrlich zu dir selbst bist.Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.Viele Grüße
Nayouk
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Nayouk24
13. August 2026 um 22:47 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Alkoholiker verschoben. -
Nayouk24
13. August 2026 um 22:48 Hat den Titel des Themas von „jahrzehntelang Alkoholikerin, nun will ich frei sein“ zu „Dulcinelle - jahrzehntelang Alkoholikerin, nun will ich frei sein“ geändert. -
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Dulcinella
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
NayoukP.S: Kennst du unsere Grundbeausteine schon?
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 -
Nayouk24
13. August 2026 um 22:51 Hat den Titel des Themas von „Dulcinelle - jahrzehntelang Alkoholikerin, nun will ich frei sein“ zu „Dulcinella - jahrzehntelang Alkoholikerin, nun will ich frei sein“ geändert. -
Super, nun bin ich hier! "Nur nicht trinken reicht nicht" stimmt genau. Ich brauch neue Strategien einerseits zur nüchternen Frustbewältigung und andererseits gegen plötzliche "solo Partylaune". Was für eine lahme Party. Mir ging es wirklich nicht gut, am nächsten Tag verkatert und dann gegen den Kater trinken. Das Problem ist dass ich all das nach 2 Wochen verdrängt habe, und genau dann lauert die spontane Rückfallgefahr.
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Wie gehen andere mit Frust um, den man früher ertränkt hat? Oder Langeweile? Einsamkeit? Zu viel neue Energie und Tatenkraft, die man gelegentlich selber nicht mehr aushält? Das sind meine nüchternen Probleme. Ich habe zwar viele Hobbies, Bastelgruppe, Malgruppe, ein Ehrenamt. Aber damit kann man in der Rente auch nicht seine ganze Lebenszeit füllen. Das Leben wird sich nicht grundsätzlich ändern. Die Bewältigung dessen muss sich bei mir aber grundsätzlich ändern.
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Egal was passiert, Alkohol ist keine Option, denn mit ihm gibt es nur einen Weg und der zeigt nach unten.
Du bist 3 Wochen abstinent und hast den Absprung wieder einmal geschafft. Je weiter ich den Weg nach unten gegangen bin, desto schwieriger ist der Weg hinaus und ob du diesen dann noch findest ist ungewiss.
Nehme deine Situation als riesige Chance und nutze sie.Ich brauch neue Strategien einerseits zur nüchternen Frustbewältigung
Ja. In deinem Gehirn sind Verhaltensmuster hinterlegt, die durch neue ersetzt werden müssen, denn die alten bieten nur eine vermeintliche Lösung an - Alkohol. Diese Umprogrammieren ist ein Prozess, der Zeit braucht und da du nicht von heute auf morgen stabil abstinent werden kannst, gilt es gerade am Anfang Risiken zu vermeiden. Die Grundbausteine liefern dir die ersten Handlungsoptionen.
Nun ja, ich lese hier vieles mit und es heißt ja man soll sich anderen Trinkern und Feiern fern halten. Das reicht bei mir aber leider nicht. Ich trigger mich nämlich ganz alleine, da ich immer eine Solo Trinkerin war.
Das mag sein, aber auch als Solo-Trinkerin wird die Nähe zum Alkohol im öffentlichen Raum zum Risiko.
Dein Suchthirn nimmt jede Gelegenheit wahr um dich zum Trinken zu bringen und wenn es draussen nicht klappt, dann vielleicht später, wenn du wieder solo bist. -
Hallo Dulcinella, willkommen im Forum.
Gut, dass Du Dich für die Abstinenz entschieden hast.
Ich war auch die Heimlichtrinkerin.
Da Du ja jetzt in Rente bist hat sich ja auch Dein Tagesablauf geändert. Gibt es Dinge die Dir gut tun und womit Du Deine freie ( Sauf) -Zeit füllen kannst? Wie ist Dein soziales Umfeld?
Nach 14 Tagen sehe ich es noch gar nicht als Rückfall, sondern eher das Beenden Deiner Trinkpausen.
Ich wünsche Dir, dass Du ein paar Anregungen und Lösungsansätze findest. -
Das Problem ist dass ich all das nach 2 Wochen verdrängt habe, und genau dann lauert die spontane Rückfallgefahr.
Hallo Dulcinella,
das hatte ich auch und am nächsten Tag, vom saufen total fertig, dachte ich immer, dass ich doch aufhören wollte. Als wäre das kurzzeitig gelöscht worden. Mir hat dieses Forum sehr geholfen. Durch den Austausch und das Lesen hat sich einiges gefestigt. Ich habe mich hier jeden Tag mit meiner Abhängigkeit auseinandergesetzt und die Gedanken, warum ich nicht mehr trinken will gefestigt. Das Forum ist eine wichtige Säule in meiner Abstinenz.
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Ich vermeide alle Risiken. Dass man nach 2 Wochen wunderbarer Abstinenz bei einer Radfahrt allerdings im Supermarkt landet und Weinflaschen kauft ist schräg. Oder auch nicht, denn ich war über den Zustand des Radwegs frustriert. Es hat eben IMMER etwas mit Frust zu tun, und sei der Frust noch so gering. In meinem Hirn sitzt ein Kleinkind das so lange schreit, bis es die "Belohnung" bekommt. Ich muß endlich strenger mit diesem Fratz werden!
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Ich vermeide alle Risiken.
Wirklich?
Dass man nach 2 Wochen wunderbarer Abstinenz bei einer Radfahrt allerdings im Supermarkt landet und Weinflaschen kauft ist schräg.
Sucht ist schräg, perfide und hinterlistig und im Gegensatz zum Kleinkind kann sie tödlich sein.
Je mehr ich die Sucht und ihre Mechanismen verstehe, desto besser kann ich sie erkennen und mich dadurch schützen. -
Hallo Dulcinella, willkommen im Forum.
Gut, dass Du Dich für die Abstinenz entschieden hast.
Ich war auch die Heimlichtrinkerin.
Da Du ja jetzt in Rente bist hat sich ja auch Dein Tagesablauf geändert. Gibt es Dinge die Dir gut tun und womit Du Deine freie ( Sauf) -Zeit füllen kannst? Wie ist Dein soziales Umfeld?
Nach 14 Tagen sehe ich es noch gar nicht als Rückfall, sondern eher das Beenden Deiner Trinkpausen.
Ich wünsche Dir, dass Du ein paar Anregungen und Lösungsansätze findest.Hallo Tabsi. Naja, ich bin single, also da ist Einsamkeit vorprogrammiert. Diverse Bekannte aus Malgruppen und Bastelgruppen können keine innige Beziehung ersetzen. Familie lebt nicht mehr. Geschwister gibt es keine. Mein soziales Umfeld ist somit eher beschränkt und ich bin introvertiert. Mein Leben spielt sich hauptsächlich alleine ab. Zu tun hab ich in der Rente genug, nicht unbedingt erfreuliche oder gar soziale Dinge. Haushalt, Gartenarbeit, viele kleine Reparaturen. Urlaub spielts nicht mit Garten. Wer soll bitte statt mir jeden Tag um 6 Uhr früh 1 Stunde gießen bei der Hitze?.... Aber all das sind keine Gründe zu Saufen. Das ist eine Ausrede. Früher hab ich auch getrunken. Ich habe mein Hirn ein Leben lang dazu trainiert, bei jeder kleinen Überforderung zu trinken. Eine ganz blöde Sache!
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Wirklich?
Was wäre denn "alle Risiken vermeiden"? Freunde nicht mehr trefffen, nur die Damen aus der Bastelgruppe, die nur Kaffee trinken? Ui, da wäre mein Leben vorbei. Ich bin sowiso grenzwertig einsam. Viel mehr allein wäre laut Wissenschaft ungesunder als Rauchen.
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Hallo Dulcinella,
herzlich willkommen hier im Forum.
Die wichtigen Grundbsusteine wurden dir ja bereits ans Herz gelegt.
Hinsichtlich der freien Zeit und der Änderung alter Verhaltensweisen habe ich frühere Hobbys (puzzeln, häkeln, stricken) reaktiviert und neue (Diamond Painting, Mandalas) begonnen.
Auch habe ich Kontakte aufgebaut, bin in einer realen SHG, in Sportgruppen.
Wichtig ist mir, dass die neuen Tätigkeiten mir Spaß machen. Nur so schaffe ich es, bei ihnen am Ball zu bleiben und die alten alkoholischen Pfade im Gehirn durch neue Verknüpfungen dauerhaft austauschen zu können.Mir hat darüber hinaus enorm geholfen, dass ich von Anfang an nicht mit meiner Sucht diskutiert habe. Sobald der Gedanke an Alkohol aufkommt, verscheuche ich diesen sofort.
Ich begründe meiner Sucht nicht, dass ich aus diesen oder jenen Gründen z.B. die Flasche Wein im Supermarkt nicht kaufen will. Denn meine Sucht will nur eins, dass ich wieder trinke, und lässt sich nicht vom Gegenteil durch noch so gute Argumente überzeugen.
Ich gebe der Sucht keinen Raum.
Zwar nenne ich aufkommende Gedanken an Alkohol „Suchtstimme“, aber ich bringe diese Stimme so schnell wie möglich zum Schweigen. Wenn ich die Sucht personalisiere, ihr Spitznamen gebe, dann überlasse ich ihr Raum in mir, der ihr nicht zusteht.
Sowenig wie ein Bier ein Bierchen ist, ist die Sucht für mich kein Fratz oder Kleinkind. Durch solche Formulierungen verniedliche und verharmlose ich meine Sucht.
Schließlich war für mich hilfreich, dass ich nicht den Gedanken hatte, ich müsste auf was verzichten, wenn ich kein Bier mehr trinken dürfe.
Ich möchte vielmehr nicht mehr trinken und ich darf es nicht mehr, weil ich akzeptiert habe, dass Alkoholsucht eine unheilbare Krankheit ist, die ich nicht heilen, aber durch dauerhafte Abstinenz stoppen kann.Vielleicht ist für dich was dabei, was dir hilft.
LG Kyra
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Was wäre denn "alle Risiken vermeiden"?
Naja, das mit "alle" hast du ja geschrieben. Gemeint ist, dass ich Risiken meide, die von erfahrenen Langzeittrockenen als solche genannt werden. Am Anfang wenigstens diese, denn es lauern noch genügend andere.
Ui, da wäre mein Leben vorbei.
Warum? Ich habe das erste Jahr intensiv genutzt, um zu lernen, wie ich meine Sucht kontrollieren kann und daraus ergaben sich einige Veränderungen in meinem Leben. Wie gesagt, nur nicht trinken reicht nicht.
Als ich mich mehr und mehr stabil fühlte, konnte ich auch das "normale" Leben wieder zulassen, im Rahmen dessen, was ich mir zugetraut habe und wo ich mich wohl gefühlt habe. -
nur die Damen aus der Bastelgruppe, die nur Kaffee trinken? Ui, da wäre mein Leben vorbei.
Sind diese Damen langweilig, weil sie nur Kaffee trinken?
Mein Leben wäre eher schneller vorbei, wenn ich weiter getrunken hätte, weil die Alkoholsucht tödlich endet.
Im ersten Jahr habe ich mich von trinkenden Gesellschaften distanziert und auch heute gehe ich rechtzeitig, wenn der Pegel von Angetrunkenen auf Festen steigt.Zu tun hab ich in der Rente genug, nicht unbedingt erfreuliche oder gar soziale Dinge. Haushalt, Gartenarbeit, viele kleine Reparaturen.
Empfindest Du Deinen Garten eher als Belastung?
Ich habe wieder Freude daran gefunden, erfreue mich wieder an den kleinen Dingen, wie es blüht und wächst, an den Insekten.
Klar, das Gießen bei der Trockenheit ist manchmal lästig, aber wat mutt, datt mutt.
Ich finde, es macht auch einen Unterschied, ob ich „allein“ oder „einsam“ bin.
Heute bin ich gern mit mir allein, brauche diesen Trubel nicht mehr um mich herum. Ich habe eine Handvoll von Freundinnen und das reicht mir.
Weitere soziale Kontakte habe ich durch meine reale Gruppe. Das sind aber eher oberflächliche Beziehungen, um am Thema Sucht zu bleiben.
Ich muss auch nicht ständig im Tun und Machen sein. Heute kann ich mich wieder selbst aushalten und Ruhe genießen.
Ich hoffe, dass Du auch für Dich einen Weg in eine zufriedene Abstinenz findest. -
Guten Morgen! Ein paar Antworten. Ich liebe den Garten, aber er ist eine Verantwortung, die ich ganz allein hab, was auch manchmal Angst macht. In meinem Alter denkt man schon drüber nach: wie lange schaffe ich das allein noch alles. Aber solche Gedanken kommen meistens durch den Kater, weil Alkohol verstärkt Angstzustände. In nüchternen Phasen grüble ich über sowas nicht so viel nach.
Die Damen sind nicht langweilig weil sie nur Kaffee trinken. Sie sind höchstens eher reserviert, aber das macht ja nichts. Wir sind ja zum Malen und Basteln beisammen. Ich lerne schwer neue Leute kennen, aber ich habe das Glück dass sich eine alte Schulfreundin nach Jahrzehnten plötzlich wieder für Treffen interessiert, und daraus wurde Bastelrunde Nummer 2 mit 4 Frauen, die überhaupt keinen Alkohol trinken. Da wir uns schon seit der Schule kennen wird auch über alles geredet, nicht nur small talk. Das ist super!
Trinkende Freunde habe ich sowiso eigentlich kaum mehr. Es gab da einmal eine Freizeitrunde, die war sehr feucht fröhlich. Aber die ist zu einer What´s app Gruppe degradiert. Man trifft sich nicht mehr. Ich war darüber lange sehr traurig, aber das ist dann in meinem Fall tatsächlich besser so.So, jetzt muss ich aber wirklich bald gießen, bevor die Sonne scheint. Ich glaube wenn ich hier schreibe kann ich mich immer daran erinnern dass ich nicht mehr trinke. Und nichts ist mit "Radfahren und danach einsam saufen". Das spielt es nicht mehr!!!!
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Ich vermeide alle Risiken. Dass man nach 2 Wochen wunderbarer Abstinenz bei einer Radfahrt allerdings im Supermarkt landet und Weinflaschen kauft ist schräg.
Willkommen. Sehr viele Paralellen. Das Saufhirn will seinen Alkohol. Du willst aufhören. Bei mir war es z.b. das gute Wetter, die Sonne, Stress, langeweile. Praktisch jede Kleinigkeit die Saufdruck auslöste. Besonders der erste Monat. Ein extrem starker Drang saufen zu müssen. Ich habe gelernt die Situation zu verlassen, spazieren zu gehen, jmd. anzurufen, mich abzulenken und den Notfallkoffer zu nutzen. Nach ca. 15 Minuten war der Saufdruck vorbei und ich habe mich sehr gefreut das ich nicht wieder völlig verkatert und entzügig wurde. Dies habe ich wohl 10- 20 Mal gemacht und es wurde immer mehr zur gewohnheit. Wenn jetzt die Sonne scheint denke ich garnicht mehr ans Saufen sondern ans sonnen. Bei Streit gehe ich 15 Minuten spazieren und kläre ihn wenn ich mich beruhigt hab. Der Anfang war schwer aber von Woche zu Woche wird es immer etwas leichter
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Genau, lieber hier nach dem Radfahren schreiben und Dich mitteilen, was Du so alles erlebt hast, als zu saufen.
Geh dann auch mal gießen. -
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