Hallo bin 16 Jahre mit meinem Mann zusammen und haben 2 gemeinsame Kinder und ein Haus. Er hat schon gerne Bier getrunken und war ein Fußballer. Seit ein Paar Jahren hat sich das Bier zu stark zwischen uns gestellt. Er ist Defensiv wenn es ums Bier geht Schuldumkehr, Abwehr, Verleugnung. Er trinkt mindestens 5 Tage in der Woche Bier und ist emotional nicht anwesend bei uns in der Familie. Er hat auch schon körperliche Symptome und seine Sucht ist an ihn schon bemerkbar. Da sein größter Wunsch ist mit uns umzuziehen ist und er ohne uns niemanden hat wie er es sagt seine größte Angst ist das wir ihn verlassen. Habe ich ihm ein Ultimatum auf das gestellt. Er versucht mich zu Manipulieren ich weiß es und halte mich davon weg aber mich erschöpft es unheimlich. Lg Meilenstein
Hallo zusammen, ich bin eine stille Mitleserin, bin 40 Jahre. Ich bin mit meinem Mann seit 16 Jahre zusammen haben 2 gemeinsame Kinder. Ich hatte einen Vater der war schwer Alkoholabhängig und er dadurch verstorben ist. Durch des bin ich sehr empfindlich was Alkohol angeht und beobachtete meinen Mann genau dabei was für mich geht was nicht. Und um ehrlich zu sein hat mir vieles nicht gefallen, aber in meiner anwesendheit trank er nicht viel ich konnte damit leben. Mit den Jahren veränderte er sich der Alkohol (Bier) wurde mehr dann fing es an mich zu stören und ich habe es auch immer wieder angesprochen und ihm gesagt wie ich es wahrnehme. Er sagte immer es sei nicht so er könnte zu jeder Zeit aufhören. Er trank dann nur Alkoholfrei 4 Wochen. Dann wieder normales. Irgendwann distanzierte ich mich mehr von ihm. Sein wesen veränderte sich auch die Konflikte fingen an immer mehr. Schuldumkehr Verleugnungen, Verharmlosungen. Eifersucht, Misstrauen weil ich mein eigenes Ding machte. Ich trennte mich von ihm. Er wollte mich nicht loslassen es eskalierte. Aber ich sagte ihn immer ich kann es ihm nicht verbieten aber er kann mich nicht dazu zwingen mit ihm zu leben und es zu akzeptieren. Er trank jeden Tag und war immer besoffen zwischen zeitlich war er nüchtern, da ich ihn nicht kontrolliert habe weiß ich nicht genau ob er auch als ich ihn nicht besoffen wahrgenommen habe ob er ein Bier trank.
Weil es eskalierte trennte ich mich von ihm. Er bekam starke verlustangst bettelte flehte mich an nicht zu trennen. Alles versprochen Rückeroberung, liebesnachrichten. Er konnte nicht schlafen nicht essen. Ich sagte ihm es ist vorbei aber ich weiß nicht was kommt vielleicht finden wir wieder zusammen. Aber er bedrängte mich so sehr das ich einfach Ruhe wollte. Nach 4 Monaten kamen wir wieder zusammen. War nicht alles besser es wurde schlimmer ich litt unter verlustangst und mir ging es nicht gut. Jetzt geht es mir wieder besser. Ich sehe alles klarer.
Ich frage mich er hat so sehr Angst mich und die Kinder zu verlieren. Wir ziehen jetzt gemeinsam um in die Nähe meiner Familie. Er weiß das er ein Problem hat, leugnet es weiterhin. Habe ihn dazu gebracht zur Therapie zu gehen was er tut, gehe selber für co Abhängige. Aber ich habe nicht das Gefühl das er es ernst nimmt. Er log mich an das kontrollierte trinken strebte er an aber ich sehe nichts davon, er besauft sich bis fast Koma. Oder trinkt wann er möchte ohne Rücksicht auf mich zu nehmen. Ich rede nicht mit ihm. Weil er wenn ich ihm mit der Lüge konfrontierte es unter den Teppich kehrt für sich abhackt und auf Normalität macht. Meine Gefühle versteht er nicht.
Zur meiner Frage : wer hat es geschafft ohne getrennte Wohnungen mit den Mann aus der Sucht raus? Was habt ihr an euren Verhalten geändert das es den Mann ermöglicht hat zu Einsicht zu kommen und er seine Sucht in Angriff genommen hat?
Lg Meilenstein
Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Angehörige, Meilenstein1234
Eine für dich zuständige Moderatorin wird sich bei dir melden.
Viele Grüsse, Nayouk
Hallo Meilenstein1234,
willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!
Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.
Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Wenn er nicht aufhören will zu trinken bist du machtlos was ihn betrifft. Er wird dir zwar alles Mögliche versprechen aber sich nicht daran halten denn seine Sucht ist stärker.
Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
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Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.