Beiträge von Lavendelfuchs

    Hallo, vielen Dank für die ganzen Tipps. Ich bin auch schon fast süchtig nach Atemübungen :lol:. So eine einfache Sache, die so wirkmächtig ist.

    Es wird mit dem Schreiben. Es ist ein sehr quälender Prozess, aber es wird. Es braucht zwar jeden Tag fast eine Ewigkeit bis ich meinen Platz und meinen Kopf so eingerichet habe, um mit dem Arbeiten anfangen zu können, dennoch merke ich, dass ich hier voran komme. Jeden Tag ein bisschen und wenn der Frust zu doll wird, dann gönne ich mir Bewegung oder heul mich am Telefon aus.

    Ich bin froh, wenn ich diese Schreibarbeiten bewältigt habe. Ich sehe mich schon mit dem Camper losdüsen, sobald das erledigt ist. Und diesmal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass ich meine Arbeiten erledigen kann und nicht, dass ich voller Verzweiflung und Frust abbreche.

    Ich bin so unendlich dankbar, dass ich diesen Prozess durchleben darf und dadurch meinen Zielen näher komme. Das habe ich meiner Abstinenz zu verdanken. Dem Entschluss keinen Alkohol mehr zu trinken und für ein lebenswertes Leben zu kämpfen mit allen Höhen und Tiefen.

    Ich danke auch euch, dass ihr diese Plattform hier so gestaltet, dass ich mich aufgefangen und aufgehoben fühle <3

    es gibt ja einige Techniken, um seine Arbeit zu strukturieren, falls es das ist was du meinst. Alkohol ist übrigens keine davon ;)

    Haha, ja. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Ich habe große Probleme damit fokussiert zu bleiben, wenn ein Thema mich nicht zu 100 % interessiert. Das ist ein Arbeitsproblem, dass ich neben dem Alkoholkonsum schon länger habe und in das ich zusätzlich grade Energie investerien muss. Das ist wirklich ein Kampf.

    Mich trifft es grade in der vollen Breitseite. Ich habe einen Absatz fertig geschrieben. Das Belohnungsdenken geht zum Alkohol. Ich hänge an einem Absatz und spüre meine Frustration, das Denken geht zum Alkohol. Ich würde es noch nicht als Druck geschreiben, aber ich merke je mehr meine innere Anspannung wächst, desto drängender werden auch die Gedanken daran diese Spannung mit Alkohol aufzulösen.

    Das Umgehen mit Hilfe von alkoholfreien Getränken versuche ich grade. Ich habe alles da, was ich gerne mag und trinke bewusst aus meiner Lieblingstasse. Knabbere nebenbei auch lecker Nüsschen. Aber ich fühle mich nicht sicher vor mir selbst.

    Falls es zu Hause nicht besser wird, dann werde ich hier in die Bibliothek zum Schreiben gehen. Dort darf man essen und trinken. Vielleicht hilft es, wenn ich an einem anderen Ort bin, den ich dezidiert zu meinem Lern, Lese- und Schreibort machen kann.

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Hallo in die Runde,

    ich bin aktuell mit Erkältung krank, aber es geht schon wieder besser.

    Mittlerweile habe ich in der Suchtberatung jemanden gefunden, der mit mir den Reha Antrag ausfüllt. Mich entlastet, dass die Person nochmal erwähnte, dass es ihr grundsätzlich egal ist wo und wie ich meine Therapie mache. Das nimmt für mich diesen sozialen Druck, der mich verleitet zu Dingen Ja zu sagen, die ich gar nicht möchte. Ich hätte mir ein paar Tränchen gespart, wenn ich erst zur Suchtberatung gegangen wäre und nicht auf eigene Faust in ein klinisches Setting. Naja.

    dorothea Ja, anscheinend habe ich Yoga Nidra schon praktiziert aber es einfach als Entspannungsübung für mich eingeordnet. Ich hab jetzt aber mal gezielt unter dem Begriff gesucht und echt eine schöne Anleitung gefunden. Danke für den Hinweis.


    Nachdem mich mein Suchtgedächtnis verhältnismäig wenig belästigt hat in meinem Alltag, drägt es sich grade auf. Ich muss verschiedene Texte schreiben, teilweise hochrelevant für die Arbeit und zeitlich knapp befristet, teilweise wissenschaftliche Texte für den Abschluss meines Semesters. Ich hatte in den letzten Jahren enorme Probleme schriftliche Arbeiten anzufertigen, an Abgabe für die Uni war nicht zu Denken. Bei der Arbeit hat das besser geklappt, aber auch da ist es ein langwieriger Prozess.

    Wie ihr euch denken könnt, habe ich im Laufe meiner Suchtkarriere das Schreiben mit dem Alkohol verbunden. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass der Schreibfluss besser gelingt, da ich unter Alkoholeinfluss Selbstzweifel und meinen inneren Kritiker betäuben konnte. Das änderte sich im Laufe der Zeit und mit steigender Menge an Alkohol. Ich habe nur noch Unsinn aufgeschrieben. Quellenarbeit ist besoffen quasi nicht möglich gewesen, da ich sofort vergessen habe was und warum ich dieses oder jenes überhaupt nachlesen wollte. Komplette Katastrophe, die mich Jahre an Studienzeit gekostet hat. Und viel an Selbstwert.

    Dennoch kommen Gedanken daran, dass es mit einem Glas Wein oder einem Bier vielleicht einfacher wäre in diese Schreib- und Arbeitsprozesse einzusteigen. Das ist natürlich vollkommener Quatsch. Das weiß ich, aber es quält mich. Mir ist grade unklar, was ich tun kann um das zu entkoppeln. Weiss jemand Rat?

    In meinem Kopf köchet aber auch ein würziges Süppchen aus Alkoholentzug, psychischer Krankheit und einer Prise Antidepressiva. Tätsächlich kann ich nicht zuordnen welche Schwierigkeit jetzt woher kommt. Mir ist es aber auch ein bisschen egal. Ich akzeptiere, dass es jetzt turbulent zugeht und setze meine Hoffnung auf eure Erfarungen. Es wird besser. Es wird ruhiger.

    das führt zwar bei mir nicht zu Suchtdruck, aber in ein seelisches Loch, obwohl ich gut allein sein und mich beschâftigen kann ... Da müssen wir jetzt wohl durch, wie Dorothea geschrieben hat ...

    Ja, genau das ist das was ich beschreiben möchte, so geht es mir auch. Wobei ich mich frage ob ich wirklich gut alleine sein kann, wenn sich dieses Loch auftut.

    Lieber Meks,

    ich habe mich bisher zurückgehalten in deinem Thema etwas zu schreiben, da wir ja ungefähr auf der gleichen "Laufhöhe" unserer Abstinenz sind und ich wahrlich keine guten Tipps verteilen kann. Ich bin ja selbst noch wackelig und mit Baby-Steps auf den Weg in die Abstinenz.

    Ich würde es sehr schade finden, wenn du dich hier zurück ziehst und nicht mehr aktiv schreibst. Manches von den Dingen, die mir geschrieben wurde hat mich auch gezwickt und teilweise habe ich mich missverstanden gefühlt. Aber ich bin mir sicher, dass alle hier mit guten und positiven Intensionen unterwegs sind. Mit etwas Abstand haben sich die Beiträge häufig nochmal anders gelesen. Ich nehme das an, was sich richtig anfühlt und bei allen anderen höre ich zumindest in mich hinein, ob es einen Punkt trifft über den ich noch nicht nachgedacht habe, bzw. ob es sich nicht doch lohnt noch einmal aus einer anderen Perspektive auf die Dinge zu schauen.

    Ich will dir sagen, nimm dir selbst nicht die Chance dich hier mitzuteilen und Unterstützung zu finden.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg auf deinem Weg!

    Hallo ihr Lieben,

    Ich melde mich mal wieder, vielen Dank für eure Antworten. Die ersten 3 Wochen ging es mir körperlich und mental sehr gut. Ich hatte sogar das Gefühl von meiner Depression "geheilt" zu sein. Ich hatte eine richtig gute Zeit. Ich bin sehr froh darüber. Der Ausblick auf Frühling und der Gedanke daran mit meinem Hund und meinem kleinen Kräuterbuch durch Wald und Wiese zu streifen macht meine Zeit aktuell auch erträglich. Dennoch ist es schwierig grade.

    Ich war Donnerstag auf einer Tagung. Der Tag startete schon chaotisch und ich kam zu spät. Der Raum war sehr voll und in der Mittagspause hatte ich eine kleine Angstattacke, die ich halbwegs regulieren konnte. Auf dem nach Hause Weg in der überfüllten Bahn hats mich dann wieder gepackt. Ich musste aussteigen und bin den Rest zu Fuß gelaufen. Für Freitag habe ich entschieden zu Hause zu bleiben. Samstag wollte ich eigentlich in die Sauna, da ich aber mittags im Supermarkt an der Kasse von 0 auf 100 in eine komplette Panikattacke katapultiert wurde, die mit sehr unangenehmen sozial auffälligen Aussetzern endete, habe ich mich entschieden auch Samstag zu hause zu bleiben. Gestern war ich immernoch ziemlich fertig von dieser - mMn unnötigen - Panikattacke und habe nur rumgelegen. Die Fequenz und Heftigkeit solcher Anfälle war bisher noch nie so stark, das macht mir etwas Sorgen. Das Gute daran ist, dass mein Suchtgedächtnis aktuell quasi keine Chance hat anzusetzen. Es geht mir einfach zu schlecht und mein Kopf ist mental zu ausgelastet.

    Wie Evelin schreibt: Das Gleichgewicht zu finden ist wahnsinnig schwer. Ich komme von einem Punkt in meinem Leben der aus Einsamkeit, Langeweile, Trostlosigkeit und Armut besteht. Dass ich keinen Weitsprung auf die andere Seite dieser Attribute machen kann, ist mir irgendwo klar. Dafür fehlt mir die "Kondition" und ist außerdem ziemlich viel verlangt. Dennoch will ich das hinter mit lassen und dazu muss ich mich meiner Umwelt aussetzen und mich mit mir selbst auseinander setzen. Ich finde es schwer zu beurteilen wie viel von was und zu welchem Zeitpunkt. Es fühlt sich so chaotisch an aktuell. Und damit auch unsicher. Ich finde daran schließt sich auch das hier an:

    du mißtraust deinen eigenen entscheidungen. warum? hast du dich das mal gefragt?

    Das habe ich mich schon öfters gefragt. Auf das Warum habe ich auch eine Antwort, aber wie ich mir gefühltes Selbstvertrauen aneigne, daran arbeite ich.

    Dieses Zurückziehen ist sehr eng mit dem Saufen verbunden, natürlich. Der Alkohol hat Angst, Depression, soziale Isolation und negative Gefühle erträglicher gemacht bzw. war Hilfsmittel das alles zu verdrängen. Später hat er das alles verstärkt und ausgelöst, sodass beides zu meinem Teufelskreis zusammengewachsen ist. Daher bin ich grade so unzufrieden mit meinen Entscheidungen. Ich handle aus mentaler Erschöpfung und nicht aus dem Bedürfnis heraus mich aktiv zurückzuziehen und quality time mit mir zu verbringen. Ich hoffe ihr versteht welchen Unterschied ich meine. Ich schaue, dass ich nur private Aktivitäten, die ein außer Haus gehen erfordern cancel. Zu meinen Terminen für meine Suchtarbeit gehe ich hin, egal wie und egal in welchem Zustand.

    Ich schreibe viel auf. Und ich lese auch häufig in meinen Notizen und lache welche wilden Loopings meine Gefühlsachterbahn fährt und trotzdem komme ich voran. Das gibt mir viel Hoffnung und Kraft. Ich kaufe mir schöne Kleinigkeiten, die ich entdecke beim Bummeln. Schokolade und Kaffee sind auch ganz hoch im Kurs. Das Abstinenz-Pflänzchen- ich habe mich für eine Hoya entschieden- habe ich bei meinem Händler des Vertrauens bestellt und freue mich schon, dass es bald kommt. Ich rede viel mit meinen Freunden und habe das Gefühl jetzt schon eine intensivere Beziehung zu ihnen zu haben. Ich bin trotz aller Hürden unendlich dankbar, dass ich die letzten 35 Tage keinen Alkohol getrunken habe und es heute auch nicht tun werde.

    Ich wünsche euch einen schönen Montag und eine angemessen aufregende Woche!

    Hallo Elly,

    Das liest sich so anstrengend, Lavendelfuchs. Das Wochenende organisieren.=O

    Du bist dabei, vieles zu verändern. Aber übernimm Dich nicht. Lass Dir Zeit zum Luftholen und Seele baumeln lassen.

    Letzes Wochenende habe ich nur zu Hause rumgehangen und Sims gespielt. Ich habe meinen Sport abgesagt und hab auch sonntags mein Vorhaben schleifen lassen, obwohl ich beides wirklich gerne machen wollte. Das hat mir nicht gut getan. Das merke ich jetzt. Dewegen will ich mich dieses Wochenende etwas mehr anstrengen, bei den Sachen die ich für mein Wohlbefinden tue dran zu bleiben. Um mich nicht zu überfordern muss ich vorher planen, welche "Belastung" ich in Kauf nehmen kann um hinterher eben wirklich entspannt und zufrieden zu sein.

    Nach meiner abendlichen Leserunde hier spiele ich noch ein paar Runden Schach. Das macht mir zur Zeit sehr viel Spaß.

    Hallo,

    vorne weg zu den Medis. Ich bin auch nicht sonderlich froh diese jetzt zu nehmen. Ich erhoffe mir meine Angststörung und diese krasse Übererregbarkeit meiner Emotionen etwas zu drosseln, bis ich wirksame innere Muster dafür gefunden hab. Ob es hilft bleibt die nächsten 4 Wochen fraglich. Ich nehme sie nach Anweisung des Arztes und beobachte was sich verändert.

    Innere Unruhe und Anspannung gehören auch zu den Nebenwirkungen und ich denke, das kommt jetzt noch oben drauf zu meinem Stress. Ich wollte meinen selbstbestimmten Alltag beibehalten und gleichzeitig auf den Kopf stellen. Das erfordert sehr viel Anstrengung und Hirnschmalz. Diese Unsicherheit, ob das was ich mache reicht kommt auch noch dazu. Ich hab aktuell mehr sozialen Kontakt als mir gut tut. Ich rede wirklich ungerne mit fremden Menschen, aber jetzt "muss" ich in meinen Wirrungen durch das Suchthilfesystem um Klarheit zu bekommen wo es für mich lang geht. Ich bin erschöpft von meinem Tag, sodass mir aktive selfcare schon schwerer fällt als die letzten Wochen. Ich achte dennoch so gut es geht auf mich und lasse mir Zeit im Alltag, wenn ich etwas Schönes entdecke, dies auch für mich innerlich mitzunehmen.

    Eigentlich wäre ich heute nach der Arbeit noch zu einem Vortrag gegangen. Aber ich war müde und hatte keine Lust mehr durch die Stadt zu fahren. Also bin ich nach Haus. Ich bin wirklich froh jetzt meine Ruhe zu haben, trotzdem bin ich nicht zufrieden mit meiner Entscheidung spontan nach Hause gefahren zu sein, da meine "Rückfälle in den Rückzug" so beginnen. Und wie gesagt, solche depressiven Einbrüche sind wahnsinnig gefährlich. Ich möchte dieses Wochenende nutzen um wieder Kraft zu tanken und versuche ein ausgewogenes Programm für mich zu organisieren.

    Hallo liebes Forum,

    die Zeit vergeht aktuell so schnell für mich und ich komm fast schon nicht mehr hinterher. Ich merke, dass mich das stresst und ich eine "Pause" machen will. "Pause" bedeutet für mich hier, dass ich alles absage und mich komplett isoliere für mehrere Tage bis Wochen. Wenn ich das zulasse, lande ich auch wieder beim Saufen. Das ist mir klar. Daher beherzige ich, was mir hier nochmal geschrieben wurde die Tage. Geduldig sein, achtsam und fürsorglich mit Befindlichkeiten und Bedürfnissen umgehen. Manches einfach aushalten oder Ablenkung suchen. Kleine Erholungsinseln im Alltag schaffen.

    Ich habe keinen Saufdruck aktuell, aber sehr wohl einen Suchtdruck. Ich schleiche ja aktuell Psychopharmaka ein, bisher tut es was es soll, ich habe nämlich nur unangenehme Nebenwirkungen und Antrieb. Dennoch habe ich mich gestern dabei erwischt, wie ich drüber nachgedacht habe, ob ich nicht noch eine Tablette nehmen soll, weil ich schneller Wirkung haben wollte. Komplett irre, da ich ja weiß, dass das nicht funktioniert.

    Gib Dir die Zeit zu reifen. Abstinenz ist ein zartes Pflänzchen, das sorgfätig kultiviert werden sollte. Es wächst nicht im Zeitraffer.

    Das hier finde ich besonders schön, da es mich auf eine Idee gebracht hat. Ich hege eine große Liebe für Zimmerpflanzen und möchte mir ein kleines schönes Pflänzchen besorgen, dass ich stellvertretend für meine Abstinenz täglich hege und pflege. Als weiterer Ankerpunkt in meinem Alltag. Vielen Dank für die Anregung.

    Hallo, tatsächlich habe ich letztens über ähnliches nachgedacht. Weniger über Pflegeprodukte oder Make-up, aber über Desinfektionsmittel. Seit der Pandemie habe ich diese Angewohnheit woauch immer so ein Spender rumsteht meine Hände drunter zu halten. Manchmal riechen die ja schon sehr krass nach Alkohol, aber ich bin bisher noch nicht auf die Idee gekommen meine Hände danach abzulecken oder das Zeug direkt zu saufen. Frage mich trotzdem, ob das in Ordnung ist, weil's ja auch teilweise über die Haut in den Körper gelangen kann, oder?

    hm, naja, ich sags mal mit einer methapher, ich hab meinen führerschein im winter, bei eis und schnee gemacht, da konnten mir dann die anderen jahreszeiten keine angst mehr machen.

    :S Ich hoffe, dass mich diese Zeit "wetterfest" macht. Ich habe mit allen Beteiligten über die Sorgen gesprochen. Siehe da, ich hatte Recht mit der Angst, aber meine Mutter war sehr ehrlich und konnte uns Kindern versichern, dass sie es im Griff hat.

    Ich habe oft gelesen, dass das nüchterne Leben langweiliger wäre. Ich hab in diesen Monat mehr erlebt als im letzten Jahr und ehrlich gesagt war ich nicht vorbereitet in diese Achterbahn einzusteigen. Aber jetzt sitze ich drin und hoffe, dass die Sicherheitsbügel halten.

    Ich verfolge meine Etappenziele, die helfen mir als gedankliche Konstrukte. Bis zum Anruf am Montag bei der Suchtberatung bleibe ich nüchtern, bis zum Selbsthilfetreffen am Dienstag bleibe ich nüchtern, bis zur Blutabnahme am Donnerstag bleibe ich nüchtern... usw. aber ich merke, dass sich in mir noch kein fester Begriff von "zufriedener Abstinenz" entwickeln konnte. Ich habe das Gefühl ich manage grade noch meine Sucht.


    Schönen Sonntag!

    Ich habe auch mein Programm bisher durchgezogen für heute. War 8 Uhr beim Hausarzt für Blutabnahme. Ich habe nachgefragt, was sie im Labor testen und es hiess u.a. Eisen, Schilddrüse, Leberwerte und B-Vitamine, besonders letzters ist spannend, da ich mich ja auch seit längerem reinpflanzlich (mangel-)ernähre. Hab dann Smoothie gemixt und wollte eigentlich bisschen arbeiten von zu Hause und später nochmal zum Doc rein, um mir eine Überweisung für einen Psychater geben zu lassen und mir zur Überbrückung ein leichtes Antidepressivum zu verschreiben um quasi vorzusorgen, dass mein Hirn ausgeglichener ist und nicht direkt hochfährt, wenn solche Dinge passieren. Naja. Nach der Nachricht habe ich erstmal ziemlich lange geheult. Dann war ich wieder bei meinem Hausarzt und hab im Wartezimmer weiter geheult.

    Eben habe ich mit meinem besten Freund telefoniert, ihm alles erzählt und für jetzt geht es wieder.

    Hallo,

    zur Erläuterung: der Hund ist 16 Jahre alt und hat trotz Behandlung schlechte Nierenwerte und ist appetitlos. Ich bin seitdem ich von den schlechten Werten weiß, davon ausgegangen, dass es auf das Ableben zu geht. Und bereite mich auch gedanklich darauf vor, was auf mich zukommt. Diesen Trauerprozess kenne ich schon, weil ich über die Jahre viele geliebte Tierchen verloren habe. Dass nun die Katze so plötzlich gestorben ist, wirft grade einiges durcheinander. Akut hatte ich bisher heute keinen Suchtdruck oder auch nur den Gedanken, dass ich trinke. Sondern - vielleicht projeziert? - die Sorge, dass meine Mutter damit nicht umgehen kann und den Halt in ihrem Leben verliert. Versteht mich nicht falsch. Ich möchte im offenen Bereich ungerne weiter meine Familiendynamiken erörtern, da es Dritte betrifft, die hier nicht anwesend sind. Sobald ich für den geschlossenen Bereich freigeschaltet bin, werde ich das näher beschreiben. Nur so viel, ich spreche heute abend mit meinem Bruder, denn wir teilen diese Angst, dass Mama wieder trinkt, wenn sie alleine ist. Das berührt unsere Geschichte sehr tief. Ich bin mir noch unsicher, ob ich mich ihm heute mit meiner Geschichte anvertraue. Die arme Maus. Aber es wäre eigentlich ein günstiger Zeitpunkt.

    Mein Plan war ja im Rahmen einer Therapie eben diese Familienverstrickung in Alkohol für mich zu sortieren. Ich hatte aber gehofft, dass ich mich erstmal mit meiner Alkoholsucht beschäftigen kann, bevor die anderen Teile auch noch getriggert werden. Naja.

    So.

    Mich erreichte heute morgen die Nachricht, dass es der Katze meiner Mutter sehr schlecht geht und sie zum Tierarzt fährt. Der Allgemeinzustand war so schlecht, dass sich die Ärztin und meine Mutter zur Einschläferung entschieden haben. Für mich kommt das sehr überraschend, da ich Anfang der Woche die Katze noch gesehen und gestreichelt habe und da schien sie recht munter zu sein. Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, wie schnell sich das so verschlechtert hat. Ich kann aktuell nicht traurig sein darüber, da sofort diese wahnsinnige Angst in mir hoch gekrochen ist, dass meine Mutter wieder anfängt zu trinken, wenn die Tiere tot sind.

    Ich rechne damit, dass der Hund auch innerhalb der nächsten 3 Monate sterben wird. Das wird eine große Krise für mich. Ich liebe dieses Tier abgöttisch und ich weiß meine Mutter hängt auch sehr dran.

    Ich fühle mich grade doppelt belastet. Ich selbst muss da trocken durchkommen und ich habe Angst um die Abstinenz meiner Mutter. Das kommt tatsächlich sehr ungünstig grade.

    Hallo, ich starte gleich meinen täglichen Krisenbericht antworte aber erstmal hier drauf:

    der bärlauch wird wohl noch ne weile auf sich warten lassen, je nachdem wo du wohnst, macht ja auch nen unterschied, sicher noch einige wochen. mit den hobbys, fang was an was du jederzeit machen kannst. weil suchtdurck guckt werder auf die uhr noch aufs wetter. such dir da ein paar sachen, nicht zuviel, nicht das du dich da verzettelst und dich selbst unter druck setzt weil da was noch nicht fertig ist aber das andere auch wartet.... so das du problemlos den überblick behälst und was dich ausreichend ablenkt wenn du nervös wirst.

    Ja, tatsächlich dauert das noch, leider. Aber ich bin in großer Vorfreude ab Mitte März sammeln zu gehen. Und bis dahin repariere ich mein Fahrrad. Meine täglichen Hobbies sind grade Wasservögel beobachten (Ich habe man eine Frau kennengelernt, die sich mit einer wilden Krähe angefreundet hat, da will ich auch hin), allgemein mit dem Hund draussen sein und Videospiele zur Ablenkung. Ich hab die Möglichkeit recht spontan an eine Töpferscheibe zu kommen und noch mehr Schalen und Töpfe für meinen Indoor-"Garten" herzustellen. Ich schaue, dass ich 1-2 mal die Woche zum Sport komme, hab mein Wohnzimmer so umgeräumt, dass Schattenboxen und Superbowl-Halbzeitshow unfallfrei möglich sind.

    und ich finde es toll das du den mut gefunden hast noch mal hier durchzustarten. das ist ein gutes zeichen für deinen willen. und der steht tatsächlich über allem.

    Danke, ich habe das Gefühl bei jedem mal Hürden überwinden, wird es leichter die nächste anzugehen.

    schön das du verstanden hast was ich meine. es ist einfach ein wirklicher akt aus der sucht raus zu kommen. du hast einen riesen berg arbeit vor dir und wir stehen dir hier bei. aufräumen mußt du allerdings allein denn nur so wird es nachhaltig.

    Ja, ich glaube ich realisiere jetzt erst so langsam was das wirklich bedeutet. Ich muss durch mein Leben gehen und in jede Ecke schauen. Einmal alles auf links drehen und prüfen ob es noch gut ist und wenn nicht, dann weg damit.

    ein hobby. der eine treibt sport, den nächste geht fotografieren, ich hab lange spaziergänge gemacht und gern kräuter gesammelt. ich male, oder stricke oder eines meiner gefühlt 5 mil. interessen. es spielt keine rolle, hauptsache nicht grübeln und schon gar nicht trinken.

    ich finde tatsächlich alles davon toll und würde es gerne wieder öfter machen. Ich freue mich vor allem auf die anstehende Bärlauch Saison ^^ Ich habe schon einen ganzen Koffer voller Ideen, was ich in meiner freien Zeit machen kann. Mir hat es bisher durch den Alkohol an Antrieb gefehlt die Pläne auch umzusetzen. Aber jetzt habe ich Zeit und Energie. Das ist wirklich eine nette Wendung in meinem Leben.

    wichtig ist, verzettel dich nicht. nicht zu viel auf einmal, du weißt ja schon mal was du nicht willst. das ist ein sehr guter anfang. alles weg was man nicht will. und wenn das pö a pö weg ist kannst du dann gucken was du willst. es wird langsam aber sicher besser und einfacher, jeden tag ein kleines stück. nach einem jahr sind die meisten dann über das schlimmste weg.

    bleib bei uns, schreib jeden tag ein bißchen was, vor allem aber wenn es dir nicht gut geht, wenn du grübelst, unruhig bist- das ist wichtig.

    Danke für den Hinweis. Ich bin stellenweise ungeduldig mit mir und verlange von mir, dass sofort alles klar sein muss. Ich möchte nicht mehr so harsch mit mir umgehen. Ich vertraue dem Prozess und darauf, dass es besser wird. Ich bin sehr froh mich nach meinem Austauch 2020 nochmal gemeldet zu haben, obwohl mein erster Gedanke war "fuck, hier war ich schon mal." war und sich das sehr unangenehm angefühlt hat.

    Und jetzt würde ich gerne hier bleiben. Ich würde auch gerne in den geschlossenen Bereich. Ich finde grade wenn es schlecht läuft möchte ich das nicht komplett zugänglich im Internet veröffentlichen. Welche Anforderungen muss ich denn erfüllen um aufgenommen zu werden?

    Also, nach zwei Jahren hat das mit dem Auge für Alkoholkranke noch nicht aufgehört. :)

    Hallo Alex,

    Dachte ich mir, dass es bleibt. Was ich in meinen Beobachtungen auch einfange sind die irritierten bis angeekelten Gesichter "normaler" Menschen. Das hinterlässt in mir auch ein Gefühl der Beschämung. Ich könnte genau so abgeranzt dort sitzen und diese Blicke würden mir gelten.

    Nach nem halben Jahr, war ich dann hauptsächlich wieder bei Tee und Wasser.

    Ich bin absolute Wasser-Liebhaberin. Aber mein Kaffee Konsum geht in eine ungünstige Richtung.

    Im Alltag komme ich wirklich gut zurecht aktuell. Ich fühle mich - trotz Entscheidungsunsicherheiten und einer leichten Ängstlichkeit ob nicht doch plötzlich die Sucht zuschlägt - stabil. So wenig depressive Tendenzen wie jetzt hatte ich die letzten 15 Jahre nicht mehr. Suchtdruck habe ich die letzten Tage nicht verspürt. Es ist weiterhin dieses "Termin erledigt/abgesagt - saufen" Muster aktiv, was sich aber leicht managen lässt, indem ich mir auf dem Heimweg vorstelle, wie ich zu Hause meinen Abend genieße. Mein Blick in der Öffentlichkeit ist vermehrt auf "Trinker" fixiert und ich habe das Gefühl mich von ihnen distanzieren zu wollen. Heute war es so, dass mir schlecht geworden ist als ich jemanden in der Bahn beobachtet habe, wie er Starkbier in sich reinschüttet. Ich habe mich an den Geschmack erinnert und wie widerlich es schmeckt. Ich habe mir eine zeitlang Starkbier aus Dosen reingezwungen, weil es in meiner Alkoholiker-Rechnung das beste Preis-Leistungs-Müll-Verhältnis ergeben hat... Ich bin dann bis an das Ende der Bahn gelaufen um mir das nicht weiter ansehen zu müssen. Ich denke mal dieses "ein Auge für Alkoholkranke" haben hört nicht mehr auf, oder?

    Ich habe tolle Sachen gemacht in der letzten Zeit. Ich war im Fitti und in der Sauna, habe Sachen auf dem Flohmarkt verkauft und Zeit mit Freunden verbracht, ich habe leckere Gerichte gekocht und probiere mich grade durch die verschiedenen Wassersorten im Bio-Markt.

    Hallo dorothea, tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte. Mit ein bisschen Abstand zur Situation kann ich deine Worte grade aber viel eher annehmen und dir dafür danken.

    Ich finde du bist schon sehr treffsicher. Nicht nur in einem deiner letzten Beiträge, als du gemerkt hast, dass ich lernen muss für mich selbst einzustehen und wie du meintest keine Kröten zu schucken und Nein sagen lernen. Sondern auch hier, wenn du schreibst, dass Hilfe annehmen schwierig für mich zu sein scheint. "Du brauchst keine Hilfe" ist ein Satz, den ich in meiner frühen Jugend gehört und lange Zeit verinnerlicht habe. Ich kämpfe aber dagegen. Ich brauche Hilfe und ich will sie auch annehmen. Ich bin suchtkrank. Ich frage aktiv nach Hilfe und setze Ratschläge um.

    du machst grad das was die meisten machen wollen, sich aus der sucht rausschleichen ohne das es groß auffällt. meine wenigkeit ist da keine ausnahme. fakt ist. es geht extrem oft schief. wir haben hier ein geflügeltes wort. wer will findet wege, wer nicht will findet gründe.

    Daher hat mich das ein bisschen gekränkt. In einem früheren Beitrag habe ich geschrieben,dass ich "hausieren" gehe mit meiner Sucht (habe in einem anderen thread gelesen, dass dieser Begriff hier nicht gern gelesen wird. Werde ihn nur noch dieses Mal verwenden als Zitat.) Ich bin zu meinem Hausarzt und hab ihm direkt ins Gesicht gesagt, dass ich alkoholkrank bin und nicht mehr trinken möchte. Ich war beim Nuklearmediziner und hab ihm auch erzählt, dass ich Alkoholikerin bin, ich war bei der Klinik und habe dort nichts beschönigt an meinem Konsum, ich war bei dieser Infogruppe und habe heute morgen nochmal mit der Oberärtzin telefoniert, gestern abend war ich auch noch in der Selbsthilfegruppe und hab mich dort vorgestellt und will da regelmäßig hingehen und über meine Sucht sprechen. Ich habe mir am Sonntag meinen besten Freund gekrallt und ihm klipp und klar gesagt warum ich grade Kliniken und Therapeut*innen besuche und dass ich jemanden zum reden brauche, weil sich meine Gedanken grade 24/7 um dieses Thema drehen. Mir ist unklar was ich zum aktuellen Zeitpunkt noch mehr machen kann, um nicht heimlich aus meiner Sucht rauszukommen.

    Ich würde deine Worte aber auch als "man will aus der Sucht raus, aber es soll bitte nicht zu unbequem werden." lesen. Da verstehe ich sehr was du meinst. Die Sucht macht bequem. Ich bin nicht glücklich, jetzt doch komplett auspacken zu müssen, und mich durch mein "Gepäck" zu wühlen, das wird richtig anstrengend. Aber ich bin bereit dazu. Wenn es das ist was ich machen muss um nachhaltig etwas gegen meine Sucht zu tun, dann mache ich das.

    Ich will sprechen und auch die Dinge aussprechen, die sehr schmerzhaft sind und damit einen anderen Umgang finden als Betäubung durch Alkohol. Aktuell ist meine Strategie wenn Gefühle zu doll werden "aushalten, durchatmen, ausagieren ", aber bisher waren es nur die kleinen Alltags-Katastrophen. Die großen Trigger kommen erst noch. Auf diese bereite ich mich grade vor. Wahrscheinlich mache ich es mir schwerer und der Prozess wird langwieriger, wenn ich mich für ein ambulantes Setting entscheide. Dennoch fühlt es sich für mich grade richtig an. Ich möchte das versuchen. Wenn ich an diesem Weg scheitere oder zu einem späteren Zeitpunkt merke, dass die Luft knapp wird, dann gibt es die anderen Wege der therapeutischen Hilfe immernoch. Eins ist für mich klar, ich will nie wieder an diesen dunklen, nassen Ort zurück.

    So, ich habe zwischendurch gearbeitet und konnte mich dadurch ein wenig ablenken.

    Ich habe aber auch etwas gegen meine Angst getan und habe bei dem Selbsthilfeverein angerufen, der in meiner Nähe Treffen anbietet. Wieder eine sehr nette Person am Telefon gehabt, die mich zum nächsten Treffen eingeladen hat. Datenschutzrechtlich benötigt diese Person aber glaub ich nochmal eine Einweisung. Nächste Woche in der Informationsgruppe sitzt wohl jemand, der auch zu den Selbsthilfetreffen geht. Mir wurden Name und grobes Aussehen der Person, sowie Wohnort genannt ?! Ich will mich nicht darüber beschweren hier, finde es nur wild, da die Beschreibung und Name auf eine Kollegin von mir passt, beim Wohnort bin ich mir nicht sicher.

    Der einzige "Totalausfall" in meinem Leben bin ich. Ich habe zum Glück nur Verantwortung über mich selbst und meinem Hund. Wenn ich plötzlich im Krankenhaus landen würde, würden sich Menschen aus meinem engen Umfeld ohne Frage um den Hund kümmern. Allerdings hätte ich eben auch immer die Sorge, dass irgendetwas schief läuft, einfach weil die Maus etwas speziell ist im Umgang.

    Wenn ich mit gezielten Mitteln und Behandlung, sowie einer gesunden und bewussten Lebensweise beispielsweise eine Lungenentzündung oder eine stationäre Entgiftung mit anschliessendem Klinikaufenthalt über mehrere Wochen vermeiden kann, dann will ich das erstmal ausprobieren um meiner Verantwortung gerecht zu werden. Wenn das nicht für mich funktioniert, dann denke ich darüber nach es so zu halten wie du dorothea .

    Ich habe für mich gute Gründe gefunden, wieso ich meinem intuitiven Gefühl vertrauen möchte. Und nein, es ist nicht nur der Hund. Ich fühle mich nicht so, als ob ich von 9-16 Uhr betreut oder "beschäftigt" werden muss. Ich komme richtig gut damit klar morgens "Tagesfreizeit" zu haben. Kann mich gut beschäftigen zu hause, schlafe auch nie länger als halb 10, weil ich ne Runde drehen muss. Mit Arbeit ist das auch prima vereinbar. (Ich weiss gar nicht, ob ich auch am Wochenende in die Reha müsste?) Natürlich wäre es hilfreich, wenn ich einen akuten Einbruch habe direkt Ansprechpersonen zu haben. Aber nach 16 Uhr bin ich auf mich allein gestellt. Da fängt ja der "Routine"-Saufdruck erst an. Und ehrlich gesagt um ein Gefühl von Stabilität in meiner frühen Abstinenz aufrecht zu erhalten, hat mir bisher der Austausch hier gereicht, sowie diese ganzen Veränderungen, die Schritt für Schritt ablaufen und ich sehe, dass ich irgendwo hinkomme.

    Natürlich werden noch andere und schwerere "Anfälle" kommen, bei denen ich lernen muss meine Gefühle zu regulieren ohne Suchtmittel. Genau dafür will ich ja an einem therapeutischen Angebot teilnehmen.

    Einen Satz den mir die Therapeutin heute mitgegeben hat: Werden sie erwachsen. Sie sind alt genug um zu wissen, dass sie ihre Gefühle nicht unterdrücken können. Das ist interessant, dieser Wille dauerhaft ohne Alkohol zu leben ist motiviert durch Gedanken, die ich seit Herbst letzen Jahres kultiviere: it's save to grow up now. (Keine Ahnung warum auf Englisch, aber fühle ich mehr)

    Vielleicht habe ich deswegen auch geweint. Ich weiss es nicht. Es ist auch egal, es ist nämlich voll ok in der U-Bahn zu weinen.

    Nunja, jetzt will ich es aber wirklich ruhen lassen und abwarten, wie dieser Faden der Geschichte weiter geht. Mein Wochenende ist geplant und ich habe gar nicht alles unter bekommen, was ich machen will.

    Ich danke euch für die Unterstützung <3

    Entschuldige bitte, ich habe es nicht ganz in Erinnerung und auf die Schnell auch in Deinem Buch nicht gefunden

    Vielleicht lege ich bald ein Inhaltsverzeichnis an, dann kann man leichter blättern ^^