Beiträge von Bolle

    hallo

    Solche Tage, an denen man grübelt und nachdenkt kommen. Das ist ganz normal.

    Aber das ganze Grübeln und Lösungen suchen frustriert, weil man keine findet.

    Ich steige aus dem Karussell aus,indem ich mich bewege.also aktiv werde.

    Das kann einkaufen sein,kochen,im Garten wurschteln,spazieren.ohne großartig nachzudenken einfach tun.

    Kein "aber" zulassen.

    Das bringt das Gedankenkarussel zum Stillstand.

    Versuchs einfach mal.wasch das Auto, kauf dir ein paar Socken, bereit einen Grillabend zu zweir vor etc.es gibt tausend Dinge die dich ablenken können. Du musst sie TUN,dann wird es besser.

    LG Bolle

    Hallo shorty

    Um solche Momente zu entschärfen gibt es hier den Notfallkoffer. Auch kannst du dir eine Strategie zurechtlegen wie du dagegenhalten kannst.Es fängt ja mit einem Gedanken an.

    Ablenkung und verlassen der Situation kann hilfreich sein.

    Alkohol in greifbarer Nähe ist dringend zu vermeiden.

    Lies dir die Grundbausteine durch,das gibt Orientierung.

    Lg Bolle

    Für mich ist es nur wichtig, auch den Suchterwerb zu reflektieren

    Hi Brettmann

    Damit kannst du dir doch Zeit nehmen. Die Energie und Aufmerksamkeit ist doch vorrangig nötig um tag für Tag abstinent zu bleiben und zu sehen was dir gut tut.

    Es nützt ja nichts zu wissen warum und wieso denn es ändert an der Tatsache das du Alkoholiker bist nichts.ein neues leben ohne Alkohol aufzubauen ist prio nr.1

    Auf der Suche nach den Gründen verzettelt Mensch sich gerne und eine Antwort ist nicht,oder nur sehr schwer zu finden.

    Zu ergründen wie ich selbst bin und ticke kommt mit zunehmender Trockenheit. Nach und nach.

    Zuerst gilt es trocken zu bleiben, mit allem was geht.

    Das stochern in der Vergangenheit hindert mich daran im hier und jetzt zu handeln.

    So ist meine Meinung dazu.

    LG Bolle

    Hi Brettmann

    Der körper und die Psyche braucht Zeit um sich zu erholen.Überleg mal wie lange und wie viel du sie mit einem Nervengift bombardiert hast.Jetz bis du erst ein paar Tage abstinent und denkst auch noch in den Dimensionen von früher.

    Mit der Zeit wird das besser und je länger du absinent bist,desto mehr merkst du es.Der körper schüttet ja auch Hormone,sog.Glückshormone aus,aber nicht auf Knopfdruck so wie beim Alkohol oder sonstigen substanzen.

    Sogar Canabinoide werden ausgeschüttet.auch spontan vom Körper selbst produziert(nicht aus dem Tütchen :mrgreen: )

    Verlange nicht zu viel von dir sondern hab Geduld.

    Geh schritt für Schritt weiter,dann klappt das auch :wink:

    LG Bolle

    dann ist mir einiges klar.

    Wir wissen doch beide, und die anderen Alkoholiker hier auch,das wenn man knietief oder bis zum Hals in der Abhängigkeit drinsteckt von Ehrlichkeit und Offenheit oder Vernunft nicht viel übrig ist.

    Das solltest du auch nicht erwarten.

    Sammel deine Unterlagen zu deinen Ausgaben und Investitionen, mehr kannst du nicht tun.

    Unter den gegebenen Umständen ist höchstwahrscheinlich kein vernünftiges Gespräch oder Konsens zu erwarten.

    Sorry für meine Direktheit, aber ich sehe es so.

    Und Hut ab vor deiner Leistung. 6 Jahre sind richtig toll.

    Grüße Bolle

    hallo

    Lies hier im Forum soviel wie möglich.

    Einen Freifahrtschein bis September hört sich für einen nassen Alkoholiker toll an.

    "Bis dahin kann er in Ruhe trinken (saufen)

    Aus meiner sicht ist jegliche Bemühung umsonst, wenn er nicht selbst es will.

    Du kannst ihn nicht retten.

    Er muss es aktiv wollen. Und tun!

    LG Bolle

    Hallo Erna

    Ich freu mich riesig mit dir. und was man zu beginn eines Weges für unmöglich hält passiert dann doch.

    Beharrlich dranbleiben und auch mal was aushalten,was nicht so gut läuft,das isses :)

    Das mit der zufriedenen Trockenheit hat bei mir sehr lange gedauert,aber es liegt ja auf dem Weg :mrgreen:

    Glückwunsch für das erste geschaffte Jahr :thumbup:

    LG Bolle

    Ein Freund hat es jetzt mal kurz angesprochen und angedeutet, es sei schade, weil ich eigentlich eine starke selbständige Frau bin, aber er habe auch keine Idee, wie man meinen Mann zum Umdenken bringen könnte.....

    Hi pfiffig

    Das heißt doch,das andere aus dem Umfeld es genauso sehen wie du.

    Einer hats jetzt zum Ausdruck gebracht,die anderen sehen es auch,das du richtig liegst .er säuft zu viel, jeder sieht es,keiner sagt was.leider ist es fast überall so.weggucken ist halt einfacher.

    Lg Bolle

    Hallo lalu

    Wichtig ist jetzt die Trockenarbeit im hier und jetzt. Stabil zu werden und zu bleiben. Dann ist noch genug Zeit um eventuell zu ergründen warum,weshalb, wieso und Woher.momentan brauchst du deine Energie für wichtigere sachen.

    LG Bolle

    hallo

    Ein nasser Alkoholiker entwickelt sich.

    Seine früheren Verhaltensweisen, Werte, natürlichen Hemmungen verschwinden nach und nach.

    Wenn dann die Ausweglosigkeit, die Ohnmacht seiner Krankheit gegenüber eintritt,wirds schwierig und gefährlich. Es schlägt auch in Agressionen um.

    Auch aus früher besonnenen und ruhigen Menschen werden gewalttätige unberechenbare individuen.

    Einem besoffenen,volltrunkenen trau ich alles zu.

    Das scheint dir (noch) fremd und übertrieben.

    Es wird schlimmer, davon solltest du ausgehen.

    Lies mal bei den EKA ,die ihr Leben lang zu kämpfen haben mit den Sachen die mit Alkoholikern,die sich nicht Hilfe gesucht haben ,erlebt wurden.

    Das sind für dich harte,aber klare und wahre Aussagen von mir.

    Willst du dir und deinem Kind zumuten, zuzusehen wie sich dein Partner zu Tode trinkt?das kann schonmal ein paar Jahre dauern.

    Oder er sich ganz zurückzieht und irgendwann im Keller hängt und dein Kind ihn findet?

    Was ich jetzt geschrieben habe klingt gefühllos und hart.ist jedoch die traurige Wahrheit. Such dir Hilfe und kämpfe für dein Kind und dich selbst.

    Gruß Bolle

    Was für den anderen zum Saufdruck führt, lässt einen anderen daneben völlig kalt und der spürt garnix.

    Das kann am nächsten Tag schon anders,oder umgekehrt sein.

    Jeder muss für sich allein entscheiden, ob und welches Risiko er eingeht.

    jede Situation macht was mit einem.

    Gar nix?

    Vielleicht macht es "heute"garnix

    Ich würde das nicht verallgemeinern wollen.

    hallo eddi

    Wo wolltest du immer schon hin und nie hats geklappt?

    Eiffelturm oder Zugspitze oder lieber Meer?wenn du auf Camping oder sowas stehst,könntest du mal Alex 07 fragen.

    Und das schenkst du dir dann zum Geburtstag.

    Nur mal son Gedanke von mir

    Grüße Bolle

    Und ich möchte aus meinem liebenswerten aber verzogenen Hund

    einen Hund machen, der ab und zu auf mich hört.

    Hallo Franzi

    Hast du schonmal an eine Hundeschule gedacht?macht Spaß und du kommst unter Leute. Und dem Hund machts bestimmt auch Spaß :)

    in den allermeisten Fällen macht mir das auch nix aus.Es läuft an mir vorbei, berührt mich nicht.

    Es ist aber nicht jeder Tag wie der andere ,daher kommt es wirklich auf meine aktuellen, wie Hartmut es so treffend geschrieben hat,emotionale Verfassung an.falls dann irgendetwas zwickt,oder ich mich damit nicht so richtig wohlfühle, suche ich nach Ablenkung und merke das ich ja Alkoholiker bin und eben nicht alles in Stein gemeißelt ist,und ich auf mich aufpassen muss.

    Generell zu sagen, es macht mir nichts aus,wenn in meiner Gegenwart Alkohol konsumiert wird, mach ich nicht.

    Irgendwo im Hirn sitzt die Krankheit und die Sucht, die mich das glauben machen will.

    Also immer schön uffpasse ;)