Beiträge von Nayouk24

    Biene, worauf wartest du oder hoffst du?
    Ein Entzug dauert in der Regel 1 Woche. Du machst dir das Leben unnötig schwer und gefährdest dich.
    Jetzt bist du dabei den Anfang zu machen, bleibe jetzt dran.

    bin im sozialen Bereich tätig und sonst für Andere da

    Ja, aber du bist krank und solltest jetzt für dich da sein und wir unterstützen dich dabei, aber den ersten Schritt musst du machen.
    Ich habe jahrelang versucht aufzuhören und bin dabei immer tiefer in die Sucht gerutscht, bis ich nicht mehr konnte und fremde Hilfe angenommen habe.
    Die Alkoholkrankheit ist eine psychische Erkrankung bei der es nur einen Sieger gibt und das ist die Sucht, wenn du nichts unternimmst.
    Du willst es jetzt, also handle jetzt, für dich.

    Hallo Biene,
    das hört sich so an, als ob das kleine Bier nicht ausgereicht hat und dein Körper nun mit Entzugserscheinungen reagiert.
    Das du nicht ganz in den kalten Entzug gegangen bist ist ein Anfang aber keine Lösung.

    wie kann ich weiter machen?

    Nimm all deinen Mut zusammen und gehe zu deinem Hausarzt oder zu einem Facharzt, Internist z.B.
    Ein Arzt wird erstmal deinen Gesundheitszustand checken und ein Blutbild machen. Dann folgen weitere Massnahmen u.U. auch mit Medikamenten.
    Besprich den weiteren Weg des Enzuges mit deinem Arzt, er weiss, was zu tun ist und kann dir helfen und er kann dich auch für eine gewisse Zeit krank schreiben.
    Das ist kein Gefallen von ihm, sondern möglicherweise notwendig.
    Du bist krank und ein selbst durchgeführter Entzug kann sehr gefährlich werden und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Die gute Nachricht ist, dass dir gut geholfen werden kann, wenn du offen und ehrlich bist.
    Bei allen Ärzten, die ich im Laufe der Zeit in meiner Abstinenz aufgesucht habe, habe ich nur Wertschätzung und Anerkennung erfahren, denn Ärzte wissen, dass es für einen Alkoholiker kein einfacher Schritt ist.
    Du könntest heute noch einen Arzt aufsuchen oder einen zeitnahen Termin machen.

    Wichtig dabei ist, dass du offen und ehrlich dein Problem schilderst und auch bzgl. deiner Trinkmenge ehrlich bist.
    Vielen Alkoholikern fällt es aus Angst und Scham schwer diesen ersten wichtigen Schritt zum Arzt zu gehen.
    Das ist aber unbegründet, denn du hast als Alkoholikerin eine schwere Krankheit und ein Arzt sieht dich als Patient und kann dir helfen.
    Ausserdem kannst du davon ausgehen, dass du nicht die erste bist, die sich mit diesem Problem an einen Arzt wendet.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Hallo und willkommen auch von mir, Biene.

    Wie sind denn Eure Erfahrungen..kann ich von einer Flasche Wein am Abend gleich auf Null gehen?? Möchte ernsthaft aufhören!!

    Um auf deine Frage noch einzugehen, das plötzliche Absetzen des Alkohols nennt man kalten Entzug.
    Ein kalter Entzug kann sehr gefährlich werden, mit unter tödlich enden.

    Lies die bitte folgenden Artikel dazu durch.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Der richtige Weg geht über einen Arzt, mit dem du den Entzug besprechen kannst und der dir dabei helfen kann.
    Hast du einen Hausarzt?

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Ich kann doch nicht davor Angst haben dass ich in ner woche wieder saufdruck bekomme

    Angst hatte ich nicht aber gehörigen Respekt und Unsicherheit.

    Am Anfang ist das Risiko am größten und da habe ich Alkoholsituationen gemieden, denn ich kannte mich noch nicht, konnte mich nicht einschätzen. Laufe ich bei Suchtdruck los, wie ein ferngesteuerter Zombie und schütte das nächst beste Glas runter, weil das Suchthirn stärker ist als ich?

    Es gab Situationen aus denen ich lernen konnte und je besser ich mich kannte und auf mich verlassen konnte, desto mehr habe ich normales Leben wieder zugelassen.
    Mit der Zeit kam eine Sicherheit.

    Gib dir die Zeit, die Psyche braucht sie.

    1️⃣ Monat abstinent, das ist schon mal ein guter Anfang. Glückwunsch!

    ich fühle mich richtig gut und mein neues Leben kann jetzt richtig beginnen.

    Das soll auch so bleiben.
    Ich habe Phasen in der Anfangszeit durchlebt und den heftigsten Suchtdruck hatte ich nach 10 Monaten.
    Es hängt immer von den Umständen und der eigenen Verfassung ab, ob das Suchthirn eine Gelegenheit sieht und dann kommt es darauf an, ob ich dem etwas entgegenzusetzen habe.

    „Nur nicht trinken reicht nicht“ hast du hier bestimmt schon mal gelesen.
    Was tust du, um deine Abstinenz zu stabilisieren? Hast du eine reale SHG, die du regelmäßig besuchst?
    Ist dein Notfallkoffer gepackt?

    Lebenskuenstler Jeder ist in erster Linie für sich selbst hier. Wenn es dir hilft!

    Als ich hier als Neuling aufgeschlagen bin, hätte ich mit deiner Message nichts anfangen können, denn ich war nicht bereit zu sterben.
    Du bist jetzt seit Jahrzehnten trocken und ich fände es gut, wenn du dir mehr Gedanken über die Wirkung deiner Worte hier im Forum machen würdest.
    Nicht jeder, der hier Hilfe sucht, ist so "straight foreward" wie du.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Charlotte

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Hallo Charlotte,

    jetzt bist du auf dem Weg. Dein Körper hat jetzt ordentlich Stress und braucht viel Ruhe und auch deine Psyche wird sich melden.
    In der Klinik bist du unter professioneller Beobachtung für deinen Entzug.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Später im Sinne von dann, wenn ich in Rente bin.

    Mit der Rente wurde ich abstinent und habe angefangen zu leben. Das glücklich Leben hätte ich gerne früher gelebt. Der Blick für etwas anderes außer Arbeit und Alkohol war verstellt. Heute ist es so und ich habe es akzeptiert.
    Von der Bleikugel Alkohol hast du dich befreit und dein Geist ist klar. Jetzt stehst du wieder im Steuerstand, du hast alles in deiner Hand. Du bestimmst was, wann, wie und wo und ganz oben steht deine Abstinenz und die will gepflegt sein, auch mit guten Büchern. Ich wünsch dir viel Freude dabei.