Es gibt manche Tage oder Situationen, wo man überlegt zu trinken.
Das ist die Sucht die niemals weggeht. Meine Frau hatte nach 20 Jahren abstinenz im Zug so etwas. Sie war überrascht und ist dann schnell nach Hause
Es gibt manche Tage oder Situationen, wo man überlegt zu trinken.
Das ist die Sucht die niemals weggeht. Meine Frau hatte nach 20 Jahren abstinenz im Zug so etwas. Sie war überrascht und ist dann schnell nach Hause
Ein Tag nach dem anderen. Es wird dir besser gehen. Ganz viel Kraft
Und wie wäre es ganz ohne Kater?
Hätte, wäre ist nix für mich
Es ist wie es ist und ich bleibe auf meinem Weg
Was ich bei dir gut finde. Du bist offen, ehrlich und schreibst alles rein , Suchtdruck, Gedanken, alles. Weiter so.
Danke. Lügen, schönreden, verschweigen hat nicht funktioniert![]()
Es geht nicht um Schwäche, sondern darum, das Suchtsystem im Zaum zu halten.
Genau, warum unnötig schwer machen wenn es leichter geht. Habe ich alles durch euch gelernt. Danke!!
Wenn es dir z. B. schwer fällt sich mit angetrunkenen zu unterhalten, bist du schon lange fehl am Platz.
Ich habe beschlossen das niemals zu machen. Auch nicht nach Jahren. Unnötiges Triggern und gar keinen Bock drauf. Das passt auch gar nicht, wie ich festgestellt habe.
Auf der Drogentherapie habe ich gelernt JEGLICHEN Kontakt zu Junkies zu vermeiden.
Da Alkohol eine Droge ist, ist es das selbe
P.S. Mir geht es super und ich genieße meine Trockenheit. Ich vermisse den Alk nicht mal ein kleines bisschen!!
Zuhause ist seit Tagen wieder richtig Ruhe eingekehrt seitdem hier jeder sein Ding macht und ich mich von der Tochter abgrenze. Sie war die letzten Monate DAS negativste in meinem Leben. Immer Stress, Streit, Beleidigungen, respektlos, provozieren, abwerten, benutzen.
Manchmal ändern sich Menschen so sehr das man sie gar nicht mehr wieder erkennt und es einfach nicht mehr passt obwohl man es will. War nicht leicht das zu akzeptieren. Vieleicht habe ich es immer noch nicht ganz. Wir sind mittlerweile vieleicht zu verschieden. Ich 39, sie 22. Ich denke manchmal dran das ich früher genau wie sie war, mit 22.
Und Suchtdruck hat zumindest oft damit zu tun, dass sich da irgendwo noch eine positive Erwartungshaltung ans Trinken verbirgt.
Es werden große Mengen Dopamin etc. ausgeschüttet und das wird im Gedächtnis gespeichert. Da die negative Folgen mittlerweile 1000x überwiegen bin ich froh wenn ich nicht Saufen muss. Abstinent keine einzige negative Folge
Vielleicht brauchst Du noch was mehr für die Seele.
Vielen Dank nochmal. Habe ja noch Sauna, Fitness, Hund plus Natur, Radfahren,heiße Badewanne, Ausflüge und meine Frau, schlafen, Kaffee, reicht das? ![]()
Wärst du auch froh, wenn du wieder "normal" trinken könntest?
Nein, schon alleine wegen dem wiederlichen Kater. Die Frage stellt sich mir auch nicht- Ich bin süchtig, ich bleibe es. Es gibt nur einen Weg für mich- Die Abstinenz. Der Rest ist mir egal
Genau da zeigte sich bei mir, ob die Akzeptanz saß oder ob noch ein Rest Hoffnung auf "vielleicht irgendwann" drinsteckte
Es wir niemals funktionieren. Viel zu oft versucht- NIE geklappt. Vermisse es 0 Prozent. Ich bleibe dabei
Mein Kopf war einfach nur leer und die Probleme natürlich nicht besser.
Ich zocke als Hobby nicht wegen Problemen
Zocken lenkt ab, keine Frage, aber es ist das unproduktivste was es auf der Welt gibt, es sei denn man ist Profizocker oder will es werden.
Seit wann müssen Hobbys produktiv sein
Ich spiele meisens 1-2 Stunden dann wirds langsam langweilig und ich mache aus.
aber du hast glaube ich noch den gleichen Tages/Wochenablauf, Arbeiten, Hund, Sonne, Zocken.
Ich mache was mir gut tut. Diese ganze Produktiv, Produktiv sein macht mich unglücklich und es stresst mich und beides füttert meine Sucht. Ich habe eine gesunde Mischung aus Produktiv sein und was für mich tun. Jeden Tag Produktiv aber auch jeden Tag was für mich machen
Und ich meine, z. B. Zocken, was Du mal geschrieben hast, geht eher in Richtung Suchtverlagerung als in Richtung Wohlbefinden.
Ich zocke immer höchstens 1-2 Stunden. Das reicht mir dann auch und wird ab da dann langweilig. Mir hilft es die gewonnene Freizeit mit etwas zu füllen was mir Freude macht.
Moin, ja mir gehts gut danke. Training läuft solala. Ich lasse es öfters ausfallen leider. Aber nachher gehe ich hin. MAche keine LS sondern Brustpresse ![]()
Am Anfang war alles gut aber umso später es wurde und umso mehr der Pegel stieg umso schwieriger war es sich normal mit den Leuten zu unterhalten. Bin dann früh ins Bett gegangen, das sind die Situationen in denen ich immer noch denke, dass ich was verpassen könnte.
Für mich undenkbar. Warum als trockener Alkoholiker bei Trinkenden aufhalten?
Was ist mit Grundbausteinen? Ja du könntest was verpassen: Getriggert werden und das Saufhirn füttern. Wie lustig etc. die Leute werden, Spaß haben und dein Saufhirn oder sogar du das auch möchtest.
Sowas frustriert mich immer, deswegen Abstand, Abstand, Abstand!!
Die Trigger an sich lassen nach
Also ich lese oben Mitten im Triggerbombardemont. Wie kann man noch mehr getriggert werden als Mitten in einen Trinkgelage?
Habe ausversehen einen Schluck richtigen Sekt getrunken, war auf einer großen Feier wo alkoholfreier Sekt ausgeschenkt wurde zum Anstoßen, habe das Glas mit dem meiner Frau verwechselt.
Man soll doch alkoholfreies Bier, Sekt etc. meiden weil es triggert und das Saufhirn füttert
Ich meide sogar die Gläser und würde nicht mal mit O-Saft in einem Sektglas anstoßen.
Stimmt, selbst die leeren Gläser lösen bei mir schon etwas aus. MAche ich genauso!!
Hoffe ich bin davon los. Aber ich muss immer aufpassen.
Das Saufhirn wird immer ruhiger bei mir. Die ersten 4 Wochen z.b. viele Gedanken, jetzt immer etwas weniger. Außer Vatertag oder Stress, wenns mir schlecht geht
Meiner Meinung nach widerspricht sich das. Du hast den "ganzen Tag" ans Saufen gedacht und doch war es dir egal?
Ja, ich halte größtmöglichen Abstand und möchte zu 1000 Prozent abstinent bleiben.
Was kann ich dafür wenn in meinem Kopf an Vatertag mehrmals aufploppt heute ist der Sauftag des Jahres mit Bollerwagen etc.? War ja 25 Jahre mit dabei gewesen.
Bis jetzt kann ich mir nur schwer vorstellen, wie Saufdruck zu Stande kommen kann, wenn der Entschluss mal wirklich feststeht. Das lese ich zwar schon bei Anderen, aber das bleibt mir ein Rätsel.
Indem das Saufhirn sich meldet und Alkohol als Lösung vorschlägt. Ist doch nicht ungewöhnlich Craving bei Suchtkranken.
Hast Du wirklich bedingungslos aufgehört oder lässt Du Dir doch noch Hintertüren offen und wartest halb unbewusst drauf, dass es mal schwer genug ist, dass Du es Dir erlauben kannst?
Keine offene Hintertür, Nein. Bin froh wenn ich nie wieder trinke, nie wieder Rückfall. Nie wieder Kater,Entzug, Entgiftung etc.
Ich warte nicht das es schwer genug ist um es mir zu erlauben.
Ganz im Gegenteil. Ich versuche das es gar nicht erst schwer wird. Trotzdem war es schon mehrmals schwer und ich bin trocken geblieben. 1 Mal habe ich sogar geweint, so schlecht ging es mir. Ich habe trotzdem nicht gesoffen und war sehr sehr froh darüber!!
Und noch was. Deine Ehrlichkeit ist zwar gut, aber mit dem ausführlichen Beschreiben gibst Du Deinem Saufdruck auch sehr viel Raum und Aufmerksamkeit.
Ich glaube mir hilft das analysieren der Sucht, das Sie teilweise noch sehr present ist. Habe ja nur geschrieben hatte mehrmals Saufgedanken an Vatertag, ausführlich beschreiben sieht anders aus
Die Frage war, ob Du es als Neid empfindest?
Habe doch geschrieben NEIN
Für mich liest sich das anstrengend, nach Kampf
Also trocken werden und bleiben ist nicht leicht, sonst gäbe es ja nicht Therapien und Selbsthilfe etc.
Ein Kampf war es nicht, ein Genuss auch nicht
Du hast den Tag gestern aber irgendwie nicht als normalen Tag angesehen.
Ich habe mir mehrmals gesagt es ist ein stinknormaler Tag. Es war ja auch alles wie immer hier bei mir.
Mit Pfingsten verbinde ich zum Glück nichts![]()
Wie gesagt, mir ist es egal. Ich will davon nichts wissen. Sonst würde ich ja nicht größtmöglichen Anstand zum Alk halten. Aber meinem Saufhirn ist es nicht egal.
Ich habe nicht gewartet das der Tag vorbei geht. Ich habe schöne Sachen für mich gemacht. Ich war nur froh das der Tag vorbei ist.
Böse Falle…hast Du es als Neid empfunden?
Ich denke Ich nicht. Ich will nicht Saufen, ich bin doch trocken. Es lohnt sich NIE. Und die ganzen negativen Folgen. Wieder von vorne. Von daher NEIN.
Mein Saufhirn auf jeden Fall. Es nimmt doch alles zum Anlass. Das ist doch das einzige was es will
Doofes Saufhirn....
Habe versucht Vatertag als normalen Tag zu sehen: Bin kein Vater und was die anderen machen interessiert mich nicht. Ein Tag wie jeder andere! Auf die Idee hat Hartmut mich gebracht, Danke dafür!!!
Ich war erstaunt: Ich wurde NICHT mal getriggert und trotzdem war mehrmals am Tag mein Saufhirn da und meinte heute Saufen sie alle mit ihren Bollerwagen etc, sie ziehen durch die Gegend und Saufen... und du nicht. Heute ist doch DER Tag zum Saufen. Heute kann man so gut Saufen.
Das hat generft und ich war erstaunt.
Aber eigentlich müsste ich doch wissen, mein Saufhirn hat seinen eigenen Kopf. Egal wie ich den Tag sehen wollte, das Saufhirn hat wieder nur eine Meinung: Saufen!!!
Bin froh das der Tag vorbei ist ![]()
Ich bin dem nicht gefolgt und bin froh das ich trocken bin![]()
Nerviges Saufhirn, es ist halt da beim Süchtigen und es wird auch immer da bleiben oder schlummern
Weiter gehts Richtung Sonne![]()
Überlege ob ich rausgehen soll, aber warum sollte ich mich da triggern lassen von den Vatertagsgesellen heute.
Genau richtig! ich wurde gestern nicht mal getriggert und trotzdem hat mein Saufhirn praktisch den ganzen Tag gedacht, Saufen saufen. Heute trinken alle und du nicht!!! Selbst Hartmuts Tipp- sehe es als einen normalen Tag hat nicht wirklich was gebracht, ich war erstaunt.
Froh das der Tag vorbei ist- ich bin trocken, das freut mich sehr!!
Da ich den Alkohol und Drogen auch nicht kontrollieren kann, ist das erste Glas der Anfang vom Ende. Habe kein Ende gefunden, immer soviel das viel Scheiße passiert ist in allen Bereichen! Dachte das wäre normal oder es ist halt so bei mir. Nein, es ist ein Teil der Sucht dieser kontrollverlust.
Lasse ich das erste Glas stehen ist alles super.
Grundbausteine, HALT, Notfallkoffer sind sehr sehr wichtig.Seit ich das anwende hat sich etwas verändert.
Bin ca. 3 Monate trocken, zähle es nicht mehr wie früher, da mein Saufhirn dann sagt du hast sooooooo lange nicht mehr, 1 Mal kannst du wieder etc., hast du dir verdient.
War schon 5,4,3,2,1 Monate abstinent. Hoffe jetzt für immer. Ich gebe mein bestes
In Budapest bieten die mir auf dem Schiff Sekt an. Geben es mir selbstverständlich in die Hand
Ich mache es so: Irgendwo Alkohol- ich bin WEG, sofort. Sagen Nein danke und in eine andere Ecke des Schiffs
Anscheinend muss ich mich regelmäßig mit diesem Thema befassen um nicht zu vergessen, dass ich Alkoholkrank bin.
Da die Sucht für immer bleibt muss man auch immer dranbleiben
Seit 2021 schon so viele Anläufe. So viele Versprechungen, die ich abgeben. Aber ich kriege es nicht hin. Anderthalb Jahre war das meiste und dann bin ich doch wieder reingefallen.
Bei mir das selbe. Unzählige Versuche. Bin zu dem Entschluss gekommen, Aufgeben ist keine Option. Saufe ich weiter, ist bald Schluss!! Das Forum hat mir sehr geholfen. Ich dachte immer ich will jetzt Saufen, aber das Saufhirn, die Sucht wollte Saufen.
Seit ich das verstanden habe, sage ich dem Saufhirn du willst Saufen, ich bin trocken, nein, nein, nein, es gibt nichts. Hau ab. Mir geht es danach saudreckig. Es geht mir nicht besser.
Lerne gerade das ein Spaziergang, ablenken, zocken mir hilft wenn es mir schlecht geht.
Es geht wieder bergauf, wenn man abstinent ist und bleibt, auch bei dir!!!!
Ich schäme mich so und sehe mich als Versagter
Das kenne ich zu gut. Die Sucht ist immer noch da und war gar nicht abgeneigt wieder Alkohol zu bekommen. Das Suchtgedächtnis wurde wieder gefüttert und aus 1 Mal wurden wieder mehrere.
So war es bei mir schon oft- leider. 1x getrunken und das Spiel ging wieder Jahre.
Jetzt will ich NIE WIEDER, auch um das Saufhirn nicht zu wecken