Nur noch 1 Monat, dann ist das Jahr voll.
Herzlichen Glückwunsch zu 11 Monaten Abstinenz.
Nur noch 1 Monat, dann ist das Jahr voll.
Herzlichen Glückwunsch zu 11 Monaten Abstinenz.
Glückwunsch! Es ist echt unheimlich wie sehr sich die nassen Gedanken ähneln. Da wird verglichen, verharmlost, Ausreden gefunden und schön geredet. Enttarnen und erkennen kann man das dann erst nüchtern.
Ja genau, so ist es. Im nüchternen Zustand fällt es mir auch auf, was sich ein Säufer für ein Konstruckt aus Selbsttäuschung,, Lügen , Verharmlosungen und Schönreden aufbaut, um das eigene Suchtverhalten zu verharmlosen und runter zu spielen.Im Hintergrund lauert die Sucht und freut sich. ....."Super, den Typen habe ich im Griff' !! Bis das der Tod uns scheidet!
Diesen Triumph, gönn ich meiner Sucht nicht!!
Immer wieder schön zu lesen das es ALLEN trockenen viel viel besser geht. Wo ist der trockene der sagt alles ist jetzt schlechter als nass?
Immer wieder schön zu lesen das es ALLEN trockenen viel viel besser geht. Wo ist der trockene der sagt alles ist jetzt schlechter als nass.
Moin Absti, eine interessante Frage.
Ich denke gerade darüber nach. Ich glaube schon, das es Alkis gibt, die sagen, ein Leben ohne Alkohol ist sinnlos🤔.
Allerdings, wirst du hier im Forum keinen finden, der sich zu dieser Aussage bekennt.😉 "Kein Alkohol ist auch keine Lösung"...Die toten Hosen...!! Für mich ist " kein Alkohol", genau die richtige Lösung!!
Ich glaube schon, das es Alkis gibt, die sagen, ein Leben ohne Alkohol ist sinnlos🤔
Statistisch gesehen muss es die geben. Es verrecken ja jährlich genügend am Gift. Bestimmt sind da einige dabei die wissen das sie sich umbringen. Entweder sie schaffen den Absprung nicht oder sie wollen den Absprung nicht.
Ich bring gern meinen Vater als Beispiel, der die Aussage traf, dass das Leben nur im Suff zu ertragen ist. Eine Aussage, die mich auch lange geprägt hat. Ich hab ja auch nie versucht, aufzuhören, bis es gar nicht mehr ging. Ich war auch überzeugt, dass ein Leben ohne Alkohol sinnlos ist.
Gehörte zu dem, dass ich beim Trockenwerden viel an meinen inneren Einstellungen ändern musste. Einmal, so nach vielleicht 4 Jahren Trockenheit, hatte ich auch eine Phase, in der ich mich tatsächlich gefragt habe, ob das Aufhören in Bezug auf Lebensgefühl wirklich was gebracht hatte. Ich war kurz davor, bewusst wieder anzufangen, habe die Kurve dann aber gekriegt.
Daran festzuhalten,,, Nie wieder Alkohol zu trinken " ist etwas Endgültigtiges. Dieser Gedanke muß sich erst manifestieren. Ich bin noch frisch mit fast 8 Wochen, muss aber schon öfter darüber nachdenken.
VG Sabine
Ich bin noch frisch mit fast 8 Wochen
Huhu Sabine,
alle Langzeittrockenen hier im Forum haben auch klein angefangen und waren irgendwann bei 8 Wochen. 8 Wochen ist doch schon mal was. Das sind dann 2 Monate und dann kommt der 3 Monat usw. ![]()
LG
Bibi
Ich meinte eigentlich einen Trockenen der sagt Nass zu leben ist besser
Liebe Bibi, auch von mir noch meine herzlichsten Glückwünsche. Du bist eine der wenigen, ich glaub sogar die einzigste die genau so lange die Freiheit genießt wie ich (ich folge dir wie immer in 2 Wochen). Es ist immer wieder schön zu lesen, dass es uns beiden so gut geht. Weiter so.
LG Lebensmut
Ich meinte eigentlich einen Trockenen der sagt Nass zu leben ist besser
Moin Absti,
hmmm kann ich mir nicht vorstellen. Ich sehe nur das hier Trockene die wieder nass wurden wieder auftauchen. Die kommen ja wieder, weil sie wieder Trocken werden wollen. Also kann der Ausflug ins Nasse ja nicht prickelnd gewesen sein. ![]()
Ich spüre nur das mein Leben ohne den Alk viel lebenswerter geworden ist und ich möchte nicht ins Nasse zurück. Für mich war und ist dort überhaupt nichts besser.
LG
Bibi
Nein definitiv nicht! Also nicht ausprobieren, der Kampf zurück war für mich schlimmer als beim ersten Mal!
Ich sehe nur das hier Trockene die wieder nass wurden wieder auftauchen. Die kommen ja wieder, weil sie wieder Trocken werden wollen. Also kann der Ausflug ins Nasse ja nicht prickelnd gewesen sein.
der Kampf zurück war für mich schlimmer als beim ersten Mal!
Das interessiert mich.
Kannst Du das näher erläutern?
Ist es relevant, warum? Manche, vor allem negative, Erinnerungen sind es nicht wert, hochgeholt zu werden. Nach vorne schauen, nicht zurück.
Nein definitiv nicht! Also nicht ausprobieren, der Kampf zurück war für mich schlimmer als beim ersten Mal!
Hallo Nika,
ich finde es sehr stark von Dir das Du wieder hier bist. Dazu gehört auch jede Menge Mut. Ich wünsche Dir weiterhin ein gutes Erleben auf Deinem Weg. ![]()
LG
Bibi
Ist es relevant, warum?
Mich interessiert es, warum es so schwer ist. „Man“ kennt doch den Weg, den man schon einmal gegangen ist.
Der erste Weg war für mich schlimm, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Ich kannte keine Suchtberatung, keine SHG…
Ist es die Scham, die dann noch größer ist?
Ist es die Suchtmechanik, die dahinter steckt, ist es der Körper, der noch extremer auf den Alkohol reagiert?
Ich lese und höre immer wieder das der nächste Rückfall extremer ist, oft auch sehr schnell tödlich endet.
Warum fällt es einem schwerer daraus zu kommen?
Mich interessiert es, warum es so schwer ist. „Man“ kennt doch den Weg, den man schon einmal gegangen ist.
Guten Morgen Tabsi,
in verschiedenen Büchern habe ich gelesen, dass nach jedem Rückfall der Ausstieg schwieriger wird.
Ist es die Scham, die dann noch größer ist?
Und dies hier wird ein großer Grund sein. Denn man fühlt sich sicher wie ein Versager. Weil man eben den Weg kennt und schon mal gegangen ist. Nun wieder den Ausstieg zu schaffen ist sicher schwerer.
LG
Bibi
Ähmm, sollte es hier im Forum nicht eher und gerade um Erfahrungen gehen?
NIKA. : Wenn Du darüber schreiben magst, warum es für Dich beim Neustart schwerer war und ist als beim ersten Start in die Abstinenz, fände ich es jedenfalls auch sehr interessant - ggf. In Deinem eigenen Faden?
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